DE599002C - Hilfsmaschinen- bzw. Nebenantriebsvorrichtung fuer Kraftfahrzeuge - Google Patents

Hilfsmaschinen- bzw. Nebenantriebsvorrichtung fuer Kraftfahrzeuge

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DE599002C
DE599002C DEP65610D DEP0065610D DE599002C DE 599002 C DE599002 C DE 599002C DE P65610 D DEP65610 D DE P65610D DE P0065610 D DEP0065610 D DE P0065610D DE 599002 C DE599002 C DE 599002C
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Germany
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shaft
auxiliary machine
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auxiliary
drive
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60KARRANGEMENT OR MOUNTING OF PROPULSION UNITS OR OF TRANSMISSIONS IN VEHICLES; ARRANGEMENT OR MOUNTING OF PLURAL DIVERSE PRIME-MOVERS IN VEHICLES; AUXILIARY DRIVES FOR VEHICLES; INSTRUMENTATION OR DASHBOARDS FOR VEHICLES; ARRANGEMENTS IN CONNECTION WITH COOLING, AIR INTAKE, GAS EXHAUST OR FUEL SUPPLY OF PROPULSION UNITS IN VEHICLES
    • B60K25/00Auxiliary drives
    • B60K25/02Auxiliary drives directly from an engine shaft

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
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  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Gear Transmission (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Hilfsmaschinen- bzw. Nebenantriebsvorrichtung für Kraftfahrzeuge mit tiefer als die Motorwelle liegender Kardanwelle, bei welcher die Hilfsmaschine bzw. die Nebenantriebsvorrichtung hinter dem Wechselgetriebe angeordnet ist.
Es sind Antriebsvorrichtungen dieser Art bekannt, bei welchen die hinter dem Wechselgetriebe gleichachsig zur Motorwelle angeordnete Hilfsmaschine unmittelbar von der Kupplungswelle oder von der Getriebeschubwelle aus angetrieben wird. Bei diesen Vorrichtungen ist der Antrieb der Hilfsmaschine bzw. der Nebenantriebsvorrichtung nur bei eingerückter Kupplung bzw. bei angeschalteten Gängen möglich. Ändert sich der Fahrzustand des Wagens, sei es durch Treten der Kupplung oder durch den Gangwechsel, so ändert sich zwangsläufig auch der Antriebszustand der Hilfsmaschine. Für Hilfsmaschinen, die dauernd mit höchster Drehzahl betrieben werden sollen, ist dies ein empfindlicher Nachteil.
Das Neue der Erfindung besteht darin, daß die Welle der Hilfsmaschine bzw. der Nebenantriebsvorrichtung durch die hohle . Kupplungs- und Getriebeschubwelle hindurchgeführt ist und unmittelbar von der Motorwelle aus angetrieben wird. Dadurch ist der Antrieb jener Hilfsmaschinen bzw. Nebenantriebsvorrichtungen von der Motorwelle aus möglich, die aus Platzgründen hinter dem Wechselgetriebe angeordnet werden, aber mit der jeweiligen Motordrehzahl umlaufen müssen. Derartige Hilfsmaschinen sind beispielsweise die Lichtmaschine, die Kühlwasserpumpe, aber auch die Anlaßmaschine für den Antriebsmotor, ferner die Förderpumpe u. dgl. für bestimmte Nutzwagen, während als Nebenantriebsvorrichtungen Riemenscheiben, Seilwinden u. dgl. für Förderzwecke in Frage kommen. Durch die neue Antriebsvorrichtung werden Kreuzoder Winkeltriebe vermieden, somit der mechanische Wirkungsgrad des Antriebs verbessert, ohne eine grundsätzliche Änderung im Aufbau des Wechselgetriebes erforderlich zu machen.
Es sind ferner Antriebsvorrichtungen dieser Art bekannt, bei welchen die Hilfsmaschine bzw. die Nebenantriebsvorrichtung in erheblichem Abstand hinter dem Wechselgetriebe angeordnet oder aber innerhalb des Wechselgetriebes untergebracht ist. Die erstgenannte Anordnung hat den Nachteil, daß eine genaue Lagerung der Hilfsmaschine gegenüber ihrer Antriebswelle nur auf sehr umständliche Weise und nur mit zusätzlichen Mitteln erreicht werden kann, während die zweitgenannte Anordnung grundsätzliche Änderungen im Aufbau des Wechselgetriebes
zur Voraussetzung hat und außerdem die Zugänglichkeit der Hilfsmaschine sehr in Frage stellt.
Das Neue der Erfindung besteht darin, daß die Hilfsmaschine an einem Fortsatz des Wechselgetriebegehäuses befestigt ist, der zur Lagerung der tiefer liegenden Kardanwelle dient. Dadurch kann die Hilfsmaschine bis an die hintere Abschlußwand des Getriebegehäuses herangerückt werden, wodurch ihr Platzbedarf bei Aufrechterhaltung ihrer vollen Zugänglichkeit denkbar gering wird. Weiter kann die Hilfsmaschine ihrer Antriebswelle und damit der Motorwelle gegenüber genau gelagert werden, ohne zusätzliche Mittel hierfür am Getriebegehäuse erforderlich zu machen.
Der Gegenstand der Erfindung ist in einem Ausführungsbeispiel veranschaulicht. Es ist so die Antriebsvorrichtung einer mit dem Motorgetriebeblock verbundenen Lichtmaschine bei einem Omnibus dargestellt, und zwar
Fig. ι in einem senkrechten Längsschnitt durch das Kupplungs- und Getriebegehäuse und
Fig. 2 in einer Längsansicht des Fahrgestells in verkleinertem Maßstab.
Mit der Kurbelwange 1 der Motorwelle ist das Schwungrad 2 durch Schraubenbolzen 3 verbunden. In der Nabe des Schwungrades 2 ist die Kupplungswelle 5 unter Vermittlung des Gleitlagers 4 gelagert. Auf der Kupplungswelle 5 sind die Naben 6 der Kupplungsscheiben 7 verschiebbar gelagert. In dem mit dem Schwungrad 2 verbundenen Kupplungstopf 8 ist die Kupplungsmuffe 9 längsverschiebbar gelagert. Die Muffe 9 wird durch den Druckring 10 unter Zusammendrückung der Federn bewegt. Die Kupplungswelle 5 ist in der Vorderwand des Getriebegehäuses 18 unter Vermittlung des Gleitlagers 14 gelagert. In ihrem als Zahnritzel 13 ausgebildeten Ende 27 ist die Getriebeschubwelle 28 in einer Gleitbüchse 12 gelagert. Auf der genuteten Getriebeschubwelle 28 sind die Schalträder 15, 16 in bekannter Weise verschiebbar und das mit der tiefer liegenden Antriebswelle in Eingriff stehende Zahnritzel 17 fest gelagert. Die Getriebeschubwelle 28 ist in der Hinterwand des Getriebegehäuses 18 unter Vermittlung eines Gleitlagers 19 gelagert.
Die Kupplungswelle 5 und die Getriebeschubwelle 28 sind hohl ausgebildet, und es erstreckt sich durch sie der Länge nach die Antriebswelle 20 der Lichtmaschine 24. Das vordere Ende der Welle 20 ist durch Riffeln mit der Kurbelwange 1 fest verbunden. Das hintere Ende der Welle 20 ist unter Vermittlung des Gleitlagers 21 in der Getriebeschubwelle 28 gelagert. Die Antriebswelle 20 steht mit der Welle der Hilfsmaschine 24 durch eine nachgiebige Kupplung 22 in Verbindung. Die Stirnwand der Lichtmaschine 24 schließt die öffnung des Getriebegehäuses 18 unter Vermittlung des Filzringes 23 ab. Die Lichtmaschine 24 ist an dem Fortsatz 25 des Getriebegehäuses 18 befestigt, der zur Lagerung der tiefer liegenden Abtriebswelle dient.
Der als Sternmotor 31 ausgebildete Antriebsmotor ist frei tragend an dem mit dem Getriebegehäuse 18 verbundenen Kupplungsgehäuse i8a angeflanscht. Der so gebildete Motorgetriebeblock ist mit Hilfe von zwei seitlichen Pratzen 30 an den Längsträgern 35, mit Hilfe des Fortsatzes 25 in einem Querträger 29 des Rahmens gelagert. Die Abtriebswelle steht über eine Gelenkscheibe 32° mit der Kardanwelle 32 und diese wiederum mit einer Gelenkscheibe 32* mit der Ritzelwelle in Verbindung, die in einem Fortsatz des Achsgehäuses 34 gelagert ist. Der Antrieb der Lichtmaschine 24 erfolgt derart durch die Kurbelwelle 1, daß der Antrieb der Kupplungswelle 5 bzw. der Getriebeschubwelle 28 dadurch nicht berührt wird. Die Drehstöße des Motors 31 werden hierbei teils durch die torsionselastische Antriebswelle 20, teils durch die nachgiebige Kupplung 22 gedämpft. Die Lichtmaschine 24 ist durch am Gehäusefortsatz 25 angebrachte Arbeitsleisten gegenüber der WeUe 20 genau zentriert. Die Lichtmaschine 24 kann nach dem Lösen der Befestigungsschrauben bzw. -bänder durch eine geringe Verschiebung nach hinten mit der Kupplung 22 außer Eingriff gebracht und nach oben ausgebaut werden.
-Auf die gleiche Weise wie die Lichtmaschine 24 könnte auch eine Kühlwasserpumpe oder eine Anlaßmaschine, unter Umständen hintereinanderliegend, angebracht werden. Aber auch größere Hilfsmaschinen, beispielsweise Kreiselpumpen für Feuerlöschwagen, können auf ähnliche Weise angebracht werden, weil die Wahl des Abstandes c, um den die Kurbelwelle gegenüber der Kardanwelle tiefer liegt, in gewissen; Grenzen freisteht. Für Nebenantriebsvorrichtungen, beispielsweise Riemenscheiben, Seilwinden o. dgl., lassen sich die Merkmale der Erfindung sinngemäß anwenden. Die Erfindung ist somit von der Art und Größe der Kupplung bzw. des Wechselgetriebes ebenso unabhängig wie von der Art und Größe der Hilfsmaschine bzw. der Nebenantriebsvorrichtung.

Claims (2)

  1. Patentansprüche:
    i. Hilfsmaschinen-bzw. Nebenantriebsvorrichtang für Kraftfahrzeuge mit
    tiefer als die Motorwelle liegender Kardanwelle, bei welcher die Hilfsmaschine bzw. die Nebenantriebsvorrichtung hinter dem Wechselgetriebe angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Welle (20) der Hilfsmaschine (24) bzw. der Nebenantriebsvorrichtung durch die hohle Kupplungswelle (5) und Getriebeschubwelle (28) hindurchgeführt ist und unmittelbar von der Motorwelle (1) aus an- to getrieben wird.
  2. 2. Hilfsmaschinen- bzw. Nebenantriebsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Hilfsmaschine (24) an einem Fortsatz (25) des Wechselgetriebegehäuses (18) befestigt ist, der zur Lagerung der tiefer liegenden Abtriebswelle dient.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEP65610D 1932-05-08 1932-05-08 Hilfsmaschinen- bzw. Nebenantriebsvorrichtung fuer Kraftfahrzeuge Expired DE599002C (de)

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