DE59833A - Regulirfüllofen - Google Patents

Regulirfüllofen

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DE59833A
DE59833A DE1890W7299 DEW7299 DE59833A DE 59833 A DE59833 A DE 59833A DE 1890W7299 DE1890W7299 DE 1890W7299 DE W7299 DEW7299 DE W7299 DE 59833 A DE59833 A DE 59833A
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DE1890W7299
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English (en)
Original Assignee
W. WERNEYER in Berlin, Brunnenstr. 104
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Publication of DE59833A publication Critical patent/DE59833A/de
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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 3Θ: Heizungsanlagen.
WILHELM WERNEYER in BERLIN. Regulirfüllofen.
Fatentirt im Deutschen Reiche vom 21. December 1890 ab.
Den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet ein Regulirfüllofen, welcher aus eigenartig gestalteten Formsteinen bezw. Kästen, Platten und Kacheln in der Weise gebildet ist, dafs die Feuergase vom Feuerraum nach beiden Seiten abziehen, dann nach oben steigen, um die Wärmröhre herum, und schliefslich oberhalb der letzteren eine grofse Anzahl von Röhrenkacheln umspülen, bevor sie durch das Abzugsrohr nach dem Schornstein entweichen.
Die Gestalt der einzelnen Bestandtheile des Ofens ist eine solche, dafs der Ofen in etwa zwei Stunden vollständig aufgebaut und in derselben Zeit wieder aus einander genommen werden kann.
Auf den beiliegenden Zeichnungen ist dieser Ofen dargestellt. Fig. 1 zeigt eine Vorderansicht und Fig. 2 eine Hinteransicht. Die Fig. 3 und 4 sind senkrechte Mittelschnitte, welche im rechten Winkel zu einander genommen sind. Die Fig. 5 bis 11 geben Grundrisse des Ofens bezw. nach den Linien A-B, C-D, E-F, G-H, I-K, L-M und N-O der Fig. i.
Die Bodenplatte α des Ofens, Fig. 1 und 3, ruht auf einer Anzahl von Formsteinen, welche, wie Fig. 11 erkennen läfst, so angeordnet sind, dafs zwischen den. Steinen Kammern verbleiben, in welche die Luft von aufsen eintreten kann. Die in diese Kammern eintretende Luft dringt durch fünf Oeffnungen a1 der Bodenplatte α (s. den Grundrifs Fig. 10) nach oben, von welchen die drei hinteren, in Fig. 10 oberen, .durch Klappen a2a2a3 verschlossen werden können.
Auf die Bodenplatte α sind rechts und links von deren Mitte, Fig. 1, 3 und 1 o, in Nuthen je ein kastenförmiger, oben und unten offener Körper b von rechteckigem Querschnitt gestellt, deren innere, einander zugekehrte Seitenwände etwa nur ein Drittel so hoch sind als die äufseren Seitenwände, während die Vorder- und die Hinterwand dieser Kästen von der Oberkante der inneren Seitenwand etwas nach aufsen zurückspringen, bis b1, Fig. 3, und von da nach der Oberkante der äufseren Seitenwand schräg nach oben verlaufen. Zwischen diesen beiden Kästen b werden die Formsteine angeordnet, welche den Rost tragen, den Feuerraum und die von letzterem abzweigenden Züge umschliefsen, sowie den unmittelbar über dem Feuerraum gelegenen Füllschacht bilden. Diese Steine werden von einem Blechmantel c, Fig. i, 3 und 4, umschlossen, welcher in Vorderansicht trapezförmigen, in Seitenansicht rechteckigen Querschnitt hat, so dafs er zwischen die Kästen b hineinpafst. Der Blechmantel c ruht mit den Unterkanten seiner Seitenwände auf den Absätzen b1 der Kästen b\ seine Vorderwand und seine Hinterwand sind etwas länger als seine Seitenwände und greifen unten über die Kästen b. Seine Seitenwände stehen von den schrägen Wänden der Kästen b um einen gewissen Betrag ab, damit die durch die vorderen Oeffnungen a1 der Bodenplatte a in den Hohlraum der Kästen b strömende Luft nach ihrer Erwärmung an den schrägen Wänden des Mantels c seitlich nach vorn und nach hinten entweichen kann. Zum Theil tritt diese Luft auch durch Oeffnungen b"1 aus, welche oben in der äufseren Seitenwand der Kästen b,. Fig. 4a, gebildet sind.
Bevor der Mantel c auf die Kästen b gestellt wird, wird in jeden Kasten b, im hinteren Theil desselben, eine Platte d schräg aufgestellt, Fig. 3 und 4a, so zwar, dafs diese Platte d über der hinteren Oeffnung a1 der Bodenplatte α einen Raum absperrt, welcher durch eine in der Hinterwand des Kastens b gebildete Oeffnung b3 mit der äufseren Luft bezw. zwischen dem Ofen und dessen Mantel gelassenen Raum in Verbindung steht. Die Achse der die hintere Oeffnung αl verschliefsenden Klappe α2 hat ihre Führung einerseits in einer entsprechenden Aussparung des unteren Randes der äufseren Seitenwand des Kastens b und andererseits ebenfalls in einer entsprechenden Aussparung des unteren Randes einer Platte/, welche unmittelbar neben der inneren Seitenwand des Kastens b in letzterem in Nuthen in der Vorder- und der Hinterwand desselben eingeschoben ist, Fig. 3 und 9.
Die beiden Klappen α2 können durch Drehen einer Welle g gehoben werden, welche auf der Bodenplatte α nahe deren Hinterseite parallel zu dieser ruht und in Nuthen der unteren Ränder der Seitenwände der Kästen b geführt ist. Diese Welle g hat nämlich zwei Armeg"1, welche sich unter den Klappen a2 befinden und beim Drehen der Welle nach hinten die Klappen hochheben, beim Drehen der Welle nach vorn aber die Klappen zurückfallen lassen. Aufser den Armen g1 trägt die Welle g noch die Klappe as, welche die hintere mittlere Oeffnung α J der Bodenplatte α verschliefst und durch Drehen der Welle g ebenfalls gehoben oder wieder gesenkt wird.
Der freie Raum zwischen den beiden inneren .Seitenwänden der Kästen b ist hinten hinter der mittleren Oeffnung αl der Bodenplatte durch eine zwischen den unteren Theil der Hinterwände der Kästen b eingeschobene Platte h, Fig. 4 und 9, abgeschlossen. Parallel zu h ist etwas weiter nach vorn vor der Klappe a3 zwischen die inneren Seitenwä'nde der Kästen b eine Platte k, Fig. 4, eingeschoben, welche den hinteren Rostträger bildet. Der Raum zwischen den Platten h und k ist oben durch eine nach vorn geneigt liegende Platte / abgedeckt. In den von der Platte k und dem vorderen Theil der inneren Seitenwände der Kästen b umschlossenen, unten von der Bodenplatte α begrenzten Raum ist der Aschenkasten m eingesetzt. Vorn ruht der Rost η auf einer Platte o, welche unmittelbar hinter der Vorderseite des oben erwähnten Mantels c zwischen die inneren Seitenwände der Kästen b eingeschoben ist.
Wenn der Aschenkasten etwas herausgezogen wird, so tritt sowohl von hinten durch Oeffnungen k1 der Platte k, Fig. 4 , als auch von vorn durch den Aschenkasten Luft unter den Rost, so dafs durch Einstellen der Klappe a3 und des Aschenkastens die Verbrennung genau geregelt werden kann.
Zu beiden Seiten des Rostes sind in den Blechmantel c von oben gegen die schrägen Seiten des letzteren zwei Platten^?, eine rechts, die andere links, eingesetzt, welche an der Vorder- und an der Hinterkante je einen nach innen vorspringenden Rand pl und zwischen diesen Rändern auf der inneren Fläche vier gleich weit von einander abstehende Rippen p2 tragen, Fig. 4 und 8. Diese Rippenplatten ruhen mit ihren unteren Enden auf den inneren, oben entsprechend ausgezackten Seitenwänden der Kästen b und den daneben eingeschobenen Platten f, Fig. 3. Die inneren Kanten der Rippen und der vorderen Ränder sind in ihrem unteren, den Feuerraum seitlich begrenzenden Theil senkrecht, während ihr oberer Theil schräg nach oben, parallel zur Platte ρ verläuft. Von den vier Rippen p2 erstrecken sich die beiden äufseren nur bis zum Punkt p3 nach oben, Fig. 4, von da läuft jeder der beiden Seitenkanäle px px in einen. Kanal p? über; der äufsere Rand ρ1 ist an dieser Stelle verstärkt, und die Verstärkung ragt noch nach oben vor.
Zwischen den oberen schrägen Theil der Rippenplatten ρ sind zwei im Querschnitt rechteckige Trichter q und ^1 über einander eingesetzt, von denen der untere kleinere etwa ι cm Abstand von dem oberen gröfseren hat, aus besonders feuerfestem Material besteht und nach Bedarf ausgewechselt wird. Diese beiden Trichter q q1 bilden den Füllschacht, welcher mit Brennmaterial gefüllt wird und aus welchem das letztere auf den Rost herabsinkt.
Die beiden hinteren Ränder ρ' der Rippenplatten ρ laufen schräg nach oben, wie in Fig. 3 punktirt angedeutet ist, und zwischen diese Ränder ist von oben eine trapezförmige Platte r eingeschoben, welche mit ihrer unteren Kante auf der Oberkante der Platte h aufruht und den Feuerraum hinten abschliefst. Zwischen die schräg laufenden Theile der beiden vorderen Ränder pl der Rippenplatten ist eine ebenfalls trapezförmige, aber kürzere Platte r1 eingesetzt, welche nur bis zur Oberkante der in dem Mantel c angebrachten Feuerthür s reicht.
Die Feuergase umspülen den Füllschacht q ql von allen Seiten, ziehen aus dem Feuerraum nach rechts und nach links ab, und zwar in die Züge hinein, welche zwischen den Rändern p1 und Rippen p2 der Platten ρ vorhanden und innen durch die'Seitenwände der Trichter q ql abgeschlossen sind. Aus dem zwischen den Trichtern q q1 gelassenen Spalt tritt ein Theil der von oben durch den Füllschacht nach unten ziehenden Luft seitlich in die vorhin genannten Züge, um eine vollständigere Verbrennung der Feuergase herbeizuführen.
■ Der Füllschacht ist oben durch eine Kappe t von halbkreisförmigem Querschnitt abgedeckt, deren Hohlraum die Wärmröhre bildet. Diese Kappe t ist hinten geschlossen und vorn und hinten mit seitlich und nach oben vorspringenden Rändern f-1 t1, Fig. 7, und zwischen diesen Rändern mit Rippen f2 f 2 versehen. Rechts und links von dieser Kappe t ist je eine Rippenplatte u aufgestellt, deren Ränder M1 in die Ränder tl der Kappe t eingreifen und deren Rippen «2 den Rippen t2 gegenüberstehen und diese berühren. Die Räume zwischen den Rändern und Rippen der Platten u und der Kappe t bilden die Fortsetzung der unteren Feuerzüge.
Der von der Kappe t und den beiden Platten u gebildete Theil des Ofens ist von einem Blechmantel ν umgeben, welcher unten etwas über die oben abgesetzten Rippenplatten ρ greift.
Auf diesen Ofentheil sind Röhrenkacheln n>, Fig. 3, 4 und 6, waagrecht und parallel neben einander in mehrfacher Reihe so aufgebaut, dafs die Röhren der einen Reihe zu denen der anderen versetzt sind, um die Rauchgase einen schlangenförmigen Weg nach oben machen und dabei alle Röhren umspülen zu lassen. Alle Röhren n> sind vorn und hinten mit viereckigen, plattenförmigen Köpfen w' und die an den Seiten gelegenen Röhren noch mit Seitenwänden w"2- verbunden. Die Köpfe τνλ und die Seitenwände #>2 greifen sowohl in senkrechter als auch in waagrechter Richtung mit Nuth und Feder so in einander, dafs ein Verschieben dieser Kacheln nicht eintreten kann. Der Hohlraum der Röhren steht vorn und hinten mit der umgebenden Luft oder mit dem Raum zwischen Ofen und Mantel in Verbindung und läuft vortheilhaft von hinten nach vorn kegelig zu, damit die hinten eintretende Luft auf ihrem Wege nach vorn eine Beschleunigung erfährt und den Kacheln möglichst viel Wärme entzieht.
Die beiden äufseren Kacheln der obersten Reihe der Röhrenkacheln w sind rechts und links mit je einer kastenförmigen Kachel x, Fig. i, 2, 3, 4 und 6, bedeckt, welche unten geschlossen, oben offen ist, hinten eine gröfsere und in den äufseren Seiten mehrere kleine Oeffnungen hat. Vorn and hinten ist zwischen die Kachel χ je eine Platte y eingeschoben, welche unten in die Köpfe der obersten Röhrenkacheln eingreifen. Der von den Kacheln χ und den Platten y gebildete Rahmen ist oben durch eine zweitheilige Platte \ abgeschlossen, welche in ihrer Mitte eine kreisrunde Oeffnung hat. Durch diese Oeffnung ist von oben ein Kreuz ^1 gesteckt, welches mit an den oberen Enden seiner Arme gebildeten Nasen ^2 auf der Platte \ aufruht und unten eine kegelförmige Schale \% trägt, so dafs die Rauchgase gezwungen sind, von der Seite her in den Raum zwischen den Armen des Kreuzes ^1 einzuströmen und von da nach oben zu ziehen. Diese Einrichtung hat den Zweck, zu verhüten, dafs die in dem Schornstein durch den Wind nach unten gedrückte Luft bis in den Feuerraum gelangen und das Rauchen des Ofens herbeiführen kann.
Ueber dem Kreuz ^1 ist auf die Platte \ eine Haube ^4 gestellt, Fig. 3, 4 und 5, welche vortheilhaft zweitheilig ist und mit dem Abzugsrohr in Verbindung gebracht wird. Die über dem Kreuz ^1 mit einer Oeffnung versehene Haube ^4 ist von einem auf der Platte \ ruhenden zerlegbaren Rahmen ^5 umgeben, in welchen die Luft durch Oeffnungen ^6 eintreten kann und welcher oben mit einer Platte \ 7 abgedeckt ist. Diese Platte ^7 hat unmittelbar über dem Loch der Haube ^4, deren Oberseite gegen die Unterseite der Platte \ 7 anliegt, eine Oeffnung, welche mittelst eines Verschlufsstückes %8 geschlossen wird. Nach Abnehmen dieses Verschlusses kann man erkennen, ob eine Reinigung des Kreuzes von etwa dort angesammelter Flugasche nöthig ist.
Der beschriebene Ofen kann mit einem Mantel umgeben sein, wie in Fig. 3, 4 und 5 dargestellt ist, indessen kann der Mantel auch fortbleiben. Im ersteren Falle wird der Mantel dadurch gebildet, dafs die Ecken des Ofens mit vorspringenden senkrechten Leisten versehen, auf diese Leisten Eckstücke, Fig. 5, geschoben und zwischen je zwei Eckstücke Platten eingesetzt werden. Der Mantel' wird so angeordnet, dafs er einen geringen Abstand von dem Ofen hat. Die von dem Sockel nach oben strömende Luft gelangt dann durch die hinteren und die seitlichen Oeffnungen der Kästen b in den Raum zwischen Ofen und Mantel, strömt an der Rückwand und den Seitenwänden des Ofens nach oben, zieht theils durch die Röhrenkacheln, theils um die Seitenwände herum nach vorn und tritt dort aus Gittern aus, welche in die Vorderwand des Mantels eingesetzt sind.
Das Füllen des Ofens mit Brennmaterial geschieht von der Wärmröhre aus, welche von der im Querschnitt halbkreisförmig gestalteten Kappe t begrenzt wird. Zu diesem Zwecke wird ein Blechkasten 8 von entsprechend halbkreisförmigem Querschnitt, Fig. 3, 4, 13 und 14, benutzt, welcher sich in den Hohlraum der Kappe t einschieben läfst. Dieser allseitig geschlossene Blechkasten ist mit aufklappbarer Vorderwand 9 und herausziehbarem Boden 10 versehen und ruht auf einem auf den oberen Fülltrichter ^1 gelegten eisernen Rahmen 11, Fig. 8. Der herausgenommene Blechkasten 8 wird aufserhalb des Zimmers mit Brennmaterial gefüllt und in diesem Zustande in die
Kappe t eingesetzt. Dann zieht man den Boden io nach vorn heraus, Fig. 14, worauf das Brennmaterial in den Füllschacht fällt, und schiebt hernach den Boden wieder ein. Indem man den Boden 10 mehr oder weniger herauszieht und die Klappe 9 etwas öffnet, kann man die Luftzufuhr zum Schacht regeln. Die' Klappe 9 ist unten mit Nasen 9J versehen, welche sich, wenn der Boden 10 etwas herausgezogen und die Klappe etwas geöffnet ist, auf diesen stützen und so die Klappe in der ihr gegebenen Lage erhalten.
Schliefslich sei noch erwähnt, dafs die Gesammtanordnung des Ofens derart ist, dafs der Ofen sich selbst rein erhält, ein Verstopfen desselben also nicht eintreten kann.

Claims (7)

  1. Patent-Ansprüche:
    ι . Ein Regulirfüllofen, welcher aus gegenüberstehenden, geneigten Rippenplatten ρ pl p2, den trapezförmigen Einschiebplatten r r\ dem trichterartigen Füllschacht q q1, dem die Wärmröhre umschliefsenden halbkreisförmigen Rippenkörper 111 t2, den geraden Rippenplatten MM1M2 und den waagrecht und parallel neben einander in mehrfacher Reihe versetzt angeordneten Röhren w wx w1 in der Weise aufgebaut ist, dafs die Feuergase durch die zu beiden Seiten des Füllschachtes q ql zwischen diesem und den Rippenplatten ρ p1 p2 vorhandenen Kanäle nach oben ziehen, dann um die Wärmröhre t herum durch die zwischen letzterer und den Rippenplatten MM1M2 gelassenen Kanäle steigen und die Röhren w umspülen, bevor sie durch das Abzugsrohr in den Schornstein entweichen.
  2. 2. Ein Stubenofen der durch den Anspruch 1. gekennzeichneten Art, bei welchem die Rippenplattenpplpz, die Einschiebplatten r r1 und die den Füllschacht umschliefsenden Formsteine q qτ derart in einem Blechmantel c untergebracht und auf und zwischen zwei oben abgeschrägten, unten den Rost η zwischen sich fassenden Kästen b, Fig. 1, 3 und 4, gelagert sind, dafs einerseits die durch den Füllschacht nach unten strömende Luft zum Theil durch einen waagrechten, zwischen q und ql gelassenen Spalt in die Kanäle der Rippenplatten ρ ρ' ρ 2 tritt und zur vollständigen Verbrennung der Rauchgase beiträgt, andererseits die in den Kästen b hoch steigende Luft den seitlich von diesen Kästen etwas abstehenden Blechmantel c umspült und abkühlt.
  3. 3. Bei dem durch den Anspruch 1. gekennzeichneten Ofen die Anordnung von Klappen a2a2as, Fig. 10, 4 und 4a, über den hinteren Luftzuführungsöffnungen a * der den ganzen Ofen tragenden Bodenplatte a, derart, dafs diese Klappen durch Drehen einer nach aufsen reichenden Welle g gemeinsam gehoben oder gesenkt werden können, zum Zwecke, die Luftzufuhr zum Rost sowie zum hinteren Theil der Kästen b zu regeln.
  4. 4. Bei dem durch den Anspruch 1. gekennzeichneten Ofen die Anwendung von Röhren »>, Fig. 3 und 4, deren Hohlraum von hinten nach vorn kegelig zuläuft, so dafs die von hinten nach vorn durch die Röhren ziehende Luft eine Beschleunigung erfährt und infolge dessen den Röhren möglichst viel Wärme entzieht.
  5. 5. Bei dem Ofen nach Anspruch 1. in der die Röhren n> oben abdeckenden Platte ^, in einer Oeffnung der letzteren, die Anordnung eines Kreuzes ^1, Fig. 3, 4 und 5, mit kegeliger Schale %3 derart, dafs die in den Schornstein durch den Wind nach unten gedrückte Luft nicht bis in den Feuerraum gelangen und das Rauchen des Ofens herbeiführen kann.
  6. 6. Bei dem Ofen nach Anspruch 1. die Bildung eines Mantels in der Weise, dafs die Ecken des Ofens, Fig. 5, mit vorspringenden, senkrechten Leisten versehen, auf diese Leisten Eckstücke geschoben und zwischen je zwei Eckstücke Platten eingesetzt werden.
  7. 7. In Verbindung mit dem in Anspruch 1. gekennzeichneten Ofen ein in dem die Wärmröhre umschliefsenden Formstein t herausnehmbar angeordneter halbrunder Blechkasten 8, Fig. 3, 4, 12 und 13, welcher, den unteren und den vorderen Abschlufs der Wärmröhre bildend, mit aufklappbarer Vorderwand 9 und ausziehbarem Boden 10 versehen ist, zum Zwecke, einerseits das in den Kasten 8 eingebrachte Brennmaterial dadurch in den Füllschacht q ql überzuführen, dafs nach dem Einsetzen des Kastens' 8 in die Wärmröhre der Boden 10 herausgezogen wird, andererseits durch Oeffnen der Klappe 9 und Herausziehen des Bodens 10 die Luftzufuhr in den Füllschacht nach Bedarf regeln zu können.
    Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
DE1890W7299 1890-12-20 Regulirfüllofen Pending DE59833A (de)

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