DE537238C - Feuerbruecke mit gitter- oder siebartig angeordneten Durchtrittskanaelen fuer die Feuergase - Google Patents

Feuerbruecke mit gitter- oder siebartig angeordneten Durchtrittskanaelen fuer die Feuergase

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DE537238C
DE537238C DED58225D DED0058225D DE537238C DE 537238 C DE537238 C DE 537238C DE D58225 D DED58225 D DE D58225D DE D0058225 D DED0058225 D DE D0058225D DE 537238 C DE537238 C DE 537238C
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Expired
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DED58225D
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NIKOLAJ DEREWIANKO
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23MCASINGS, LININGS, WALLS OR DOORS SPECIALLY ADAPTED FOR COMBUSTION CHAMBERS, e.g. FIREBRIDGES; DEVICES FOR DEFLECTING AIR, FLAMES OR COMBUSTION PRODUCTS IN COMBUSTION CHAMBERS; SAFETY ARRANGEMENTS SPECIALLY ADAPTED FOR COMBUSTION APPARATUS; DETAILS OF COMBUSTION CHAMBERS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F23M3/00Firebridges

Description

  • Feuerbrücke mit gitter-, oder siebartig angeordneten Durchtrittskanälen für die Feuergase Zweck der Erfindung ist die Vervollkommnung des Verbrennungsprozesses in Industriefeuerungen, wobei die Eigenschaft der feuerbeständigen Kontaktstoffe von gitter- oder siebartig ausgebildeten Einbauten in Gaskanälen ausgenutzt wird.
  • Es ist bereits bekannt, die Durchti-ittskanäle mehrerer in der Strömungsrichtung in Abständen hintereinander angeordneter Einbauten seitlich zu versetzen, so daß die Gasströme mehrfach seitlich abgelenkt werden. Ebenso sind gitter- öder siebartig ausgebildete Kanaleinbauten bekannt, bei welchen die einzelnen Durchtrittskanäle innen schraubenförmig gewunden sind, so daß. den durch sie hindurchströmenden Teilströmen eine schraubenförmige Bewegung aufgezwungen wird.
  • Die Erfindung besteht darin, daß die in der Strömungsrichtung in Abständen hintereinander und versetzt zueinander ,angeordneten Durchtrittskanäle der Feuerbrücke innen schraubenförmig ausgebildet sind.
  • Durch die Vereinigung von schraubenförmig ausgebildeten Kanälen mit der versetzten Anordnung der Durchtrittskanäle in Gitterwänden einer Feuerbrücke gemäß der Erfindung sollen die Gase besonders stark aus der geraden Richtung abgelenkt -und gleichzeitig soll ein sicheres Ausscheiden der glühenden Aschenteile durch Schleuderwirkung erreicht werden.
  • In den Abb. i bis 3 der Zeichnung ist in einem Ausführungsbeispiel die nach der Erfindung ausgebildete Feuerbrücke bei einer Lokomotivfeuerung dargestellt. In einer Feuerkammer mit Feuergewölbe i ist die Feuerbrücke q. eingebaut. Über dem Gewölbe i sind zwei kurze Gewölbe aufgebaut (Abb. i und 3), in welchen die Gaskanäle 9 und io durch Formstücke mit schraubenförmig gewundenen Rippen 1, m, h (Abb. ,4 und 5) gebildet werden. Diese Formstücke sind zwischen den Gewölben. in zwei Reihen hintereinander in einem Abstand S (Abb. 2 ) eingesetzt, wobei die Gaskanäle in der hinteren Reihe T zu den Kanälen der vorderen Reihen versetzt angeordnet sind.
  • Die Heizgase durchströmen die Kanäle I( in der Wand R und erhalten darin eine schraubenförnvge Bewegung. Ddrauf strömen sie in den Raum S ein, der einen größeren Querschnitt hat, und verlieren ihre Geschwindigkeit. Dabei werden die Funken und die leichte Asche mit den Wänden P in Berührung gebracht, wodurch eine noch bessere Durchmischung der Gase erreicht wird und die Katalyse durch die ausgiebige Berührung der wirbelnden Gase mit den Wänden IR und T verbessert wird.
  • Nach der Vermischung teilen sich die Gase wieder, die die nichtverbrannten Funken und die leichte Asche mitführen, worauf eine neue Vermischung bei den Kanalöffnungen der Wand T stattfindet. Beim Durchströmen dieser Kanäle nehmen die Gase mit den Funken und der Leichtasche wieder in ihrer Geschwindigkeit zu und erhalten von neuem eine schraubenförmige Bewegung. Nach dem Verlassen der Kanalöffnungen strömen sie in die Verbrennungskammer- ein, in der sie der gänzlichen Verbrennung unterliegen. In diesem Raume A werden dann die Funken und die Ascheteilchen durch die umlaufende Bewegung sicher ausgeschieden und fallen auf das Gewölbe i herab.
  • Nach den Abb. i bis 3 besteht das Gewölbe i aus zwei durch den Kanal 5 getrennten Teilen 2 und 3. Dieser Kanal vergrößert ebenfalls die Berührungsfläche der Gase mit der Schamotte und hat auch die Bedeutung eines sogenannten Atmungskanals, wie auch die Kanäle 6 und 7. Der für sich selbst bestehende Teil 3 des Gewölbes i läßt sich sehr leicht auseinandernehmen und erleichtert so den Zutritt zu der Verbrennungskammer A, die sich zwischen der Feuerbrücke q. und der Rohrwand 8 befindet.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Feuerbrücke mit gitter- oder siebartig angeordneten Durchtrittskanälen für die Feuergase, dadurch gekennzeichnet, daß die in der Strömungsrichtung in Abständen (S) hintereinander und zueinander versetzt angeordneten Kanäle (I() innen schraubenförmig ausgebildet sind.
DED58225D Feuerbruecke mit gitter- oder siebartig angeordneten Durchtrittskanaelen fuer die Feuergase Expired DE537238C (de)

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DE537238C true DE537238C (de) 1931-10-31

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE959938C (de) * 1952-04-10 1957-03-14 Frank Carl Albert Theodore Mic Feuerschirm

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