DE598240C - Verfahren zur Schwimmaufbereitung oxydischer Erze und Mineralien - Google Patents

Verfahren zur Schwimmaufbereitung oxydischer Erze und Mineralien

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DE598240C
DE598240C DEC46096D DEC0046096D DE598240C DE 598240 C DE598240 C DE 598240C DE C46096 D DEC46096 D DE C46096D DE C0046096 D DEC0046096 D DE C0046096D DE 598240 C DE598240 C DE 598240C
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Description

Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist ein Schwimmaufbereitungsverfahren zur Anreicherung oxydischer Mineralien (z. B. von Kupfercarbonat), die bekanntlich bei der Aufbereitung besondere Schwierigkeiten bereiten. Das erfindungsgemäß vorgeschlagene Verfahren ist gekennzeichnet durch die gleichzeitige Anwendung eines organischen, schwefelhaltigen Abkömmlings der Kohlensäure (z.B. von Xanthat) und einer sulfurierten höheren Fettsäure (z. B. Ölsäure) oder eines sulfurierten fetten Öles als Flotationsreagenzien. Vorteilhaft finden die obigen Reagenzien in Verbindung mit einem löslichen Schaummittel, ζ. Β. Kresylsäure, Anwendung.
Die Verwendung sulfurierter Verbindungen
ist bekannt; desgleichen auch die Verwendung organischer schwefelhaltiger Abkömmlinge der Kohlensäure, der Xanthate. Ebenso ist, allerdings erfolglos, die gleichzeitige Verwendung von Fettsäuren und Xanthaten versucht worden. Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist jedoch die überraschende Feststellung, daß die sulfurierten Verbindungen der Fettsäuren und fetten Öle in Kombination mit Verbindungen, wie z. B. die Xanthate, sich besonders für die direkte Flotation, d. h. eine Flotation unter Umgehung kostspieliger Vorbereitungen für die Sulfidierung, eignen, um die Anreicherung oxydischer Mineralien zu erreichen. Im folgenden sind Beispiele für die Anwendung der Erfindung gegeben.
B ei s ρ i el ι
17 g Ölsäure wurden mit 1,8 g konzentrierter Schwefelsäure vermischt und 24 Stunden lang bei einer Temperatur von 15 bis 200C gerührt.
400 g eines oxydischen, rhodesischen Kupfererzes wurden in einer Kugelmühle auf 0,15 mm Korngröße vermählen und die Trübe in einem Unterluftapparat 3 Minuten lang mit folgenden Reagenzien floriert:
Kresylsäure 0,09 kg/t
Kaliumäthylxanthat 0,09 -
Ölsäure - Schwefelsäure - Gemisch
(hergestellt, wie oben angegeben) 0,65 Wasserglas 0,9
Nunmehr wurde, um das Verhältnis von Wasser und Feststoff auf 4:1 zu bringen, Wasser in den Flotationsapparat gegeben und
während 5 Minuten der Schaum abgenommen. Das erhaltene Vorkonzentrat wurde in einem Flotationsapparat desselben Typs unter Zugabe von 0,045 kg/t" Wasserglas, berechnet auf ursprüngliches Erzgewicht, nachflotiert. Die Ergebnisse waren die folgenden:
Material
Roherz
Konzentrat ..
Mittelprodukt
Berge
Gramm
400
20
67
313
Gehalt
2,67 32,1 3,2 0,66
% Cu-Ausbringen
100 60,1 20,1 19,8
80,2
Fast ebenso gute Ergebnisse wurden erzielt, wenn für die Sulfurierung eine größere Menge Schwefelsäure (bis zu 16%) der ölsäuremenge verwandt wurde.
B ei S'P i el 2
Dieses Beispiel zeigt den Einfluß einer kürzeren Behandlung der Ölsäure mit Schwefelsäure.
17 g Ölsäure wurden mit 1,8 g konzentrierter Schwefelsäure 4 Stunden lang bei einer Temperatur von 30 bis 500 C unter Umrühren behandelt. Die Flotation gemäß Beispiel ι ergab folgende Resultate:
Material
Roherz
Konzentrat ..
Mittelprodukt
Berge
Gramm
400
20
55
325
% Cu-Gehalt
2,55 33,5 3,i 0,56
% Cu-Ausbringen
100 66,5 16,7 17,8
82,2
Beispiel 3
14 g einer Mischung gleicher Teile Ölsäure und Palmöl wurden mit i,8 g konzentrierter Schwefelsäure 4 Stunden lang unter Rühren auf 30 bis 500 C behandelt.
Die mit demselben Erz wie im Beispiel 1 und in gleicher Weise, jedoch mit obiger Mischung, und zwar derselben Menge wie in Beispiel 1 vorgenommene Flotation ergab folgende Resultate:
55 Material. Gramm % Cu-
Gehalt
%Cu-
Ausbringen
Roherz 400
12
37
351
2,63
38,7
6,9
0,95
100
6ο Konzentrat ..
Mittelprodukt
Berge
Beispiel 4
20 g Castoröl wurden in analoger Weise mit 3,6 g Schwefelsäure behandelt.
Die Flotation unter denselben Bedingungen ergab:
Material Gramm % Cu-
Gehalt
% Cu-
Ausbringen
Roherz
Konzentrat ..
Mittelprodukt
Berge
400
22
57
321
2,59
29,3
2,8
0,72
100
62,31
ΧΜ/77'7
22,3
Material Gramm % Cu-
Gehalt
% Cu-
Ausbringen·
Roherz
Konzentrat ..
Mittelprodukt
Berge
400
14
28
358
2,59
38,4
6,3
0,90
100
31,1
Ähnliche Resultate wurden bei Verwendung von sulfuriertem Baumwollsamenöl erhalten.
Beispiel 5
20 g rohes Leinsamenöl wurden mit 3,6 g konzentrierter Schwefelsäure wie oben erhitzt, wobei sich ein ausgesprochen zähes Produkt auf dem Boden des Gefäßes bildete. Bei Verwendung von 0,13 kg/t dieses Reagens und von 0,4 kg/t Kresylsäure bei der Vorreinigung bzw. zusätzlich von 0,09 kg/t Pineöl beim Nachschwimmen, wobei die anderen Reagenzien in derselben Menge wie im Beispiel ι angewandt wurden, wurden folgende Ergebnisse erhalten:
Beispiel 6 iog
20 g Olivenöl wurden mit i,8 g konzentrierter Schwefelsäure in beschriebener Weise behandelt. Die Flotation von 400 g des Erzes erfolgte mit
Kresylsäure 0,09 kg/t
Kaliumamylxanthat 0,09 -
Olivenöl-Schwefelsäure-Mischung ..1,35 -
Pineöl rr. 0,135 -
Wasserglas 0,9
Die Zugabe von Pineöl war notwendig, weil sonst eine ungenügende Schaumbildung vorhanden war. Nach Einstellung der Trübe auf eine Dichte entsprechend 1 :4 wurde 5 Minuten flotiert und das Vorkonzentrat
nach Zugabe von 0,045 kg/t Wasserglas, berechnet auf die Tonne Roherz, nachgereinigt.
Ergebnisse
Material Gramm % Cu-
Gehalt
% Cu-
Ausbringen
Roherz
Konzentrat ..
Mittelprodukt
Berge
400 .
17
37
346
2,54
36,1
4.9
0,64
IOO
60,5 )
17.8178·3
21,7
Wie aus den Beispielen hervorgeht, schwankt die Menge der angewandten Säure je nach der Natur des Öles und muß in jedem einzelnen Fall für das vorliegende Öl und Erz durch einfache Versuche festgestellt werden. Ein Überschuß an Schwefelsäure bewirkt im allgemeinen das Aufschwimmen größerer Mengen von Gangmineralien, während die Verwendung von zu wenig Säure zur Folge hat, daß das Produkt eine zu geringe Schaumkraft besitzt. Da eine Anzahl der sulfurierten Öle bei normaler Temperatur sehr viskos ist, kann es vorteilhaft sein, sie vor der Flotation zu erwärmen oder sie mit der bei der Sulfurierung auftretenden Reaktionswärme zu verwenden.

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Verfahren zur Schaumschwimmaufbereitung oxydischer Erze und sonstiger Mineralien, dadurch gekennzeichnet, daß sulfurierte Fettsäure oder sulfurierte fette Öle gemeinsam mit organischen schwefelhaltigen Abkömmlingen der Kohlensäure, den Xanthaten, verwendet werden.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwimmaufbereitung in Gegenwart löslicher Schäumer stattfindet.
DEC46096D 1931-03-02 1932-02-27 Verfahren zur Schwimmaufbereitung oxydischer Erze und Mineralien Expired DE598240C (de)

Applications Claiming Priority (1)

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GB6505/31A GB373667A (en) 1931-03-02 1931-03-02 Improvements in or relating to the concentration of minerals by flotation

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DE598240C true DE598240C (de) 1934-06-07

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ID=9815728

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DEC46096D Expired DE598240C (de) 1931-03-02 1932-02-27 Verfahren zur Schwimmaufbereitung oxydischer Erze und Mineralien

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DE4117671A1 (de) * 1991-05-29 1992-12-03 Henkel Kgaa Verfahren zur gewinnung von mineralien aus nichtsulfidischen erzen durch flotation

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GB373667A (en) 1932-06-02

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