DE596430C - Vorrichtung zum Verschalken von Schiffsluken - Google Patents

Vorrichtung zum Verschalken von Schiffsluken

Info

Publication number
DE596430C
DE596430C DEH133252D DEH0133252D DE596430C DE 596430 C DE596430 C DE 596430C DE H133252 D DEH133252 D DE H133252D DE H0133252 D DEH0133252 D DE H0133252D DE 596430 C DE596430 C DE 596430C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
wedges
strips
wedge
tarpaulin
shuttering
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEH133252D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
DANIL WILHELM HALVORSEN
Original Assignee
DANIL WILHELM HALVORSEN
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by DANIL WILHELM HALVORSEN filed Critical DANIL WILHELM HALVORSEN
Application granted granted Critical
Publication of DE596430C publication Critical patent/DE596430C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B63SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
    • B63BSHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; EQUIPMENT FOR SHIPPING 
    • B63B19/00Arrangements or adaptations of ports, doors, windows, port-holes, or other openings or covers
    • B63B19/12Hatches; Hatchways
    • B63B19/24Hatch fastenings, e.g. cleats

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Ocean & Marine Engineering (AREA)
  • Moulds, Cores, Or Mandrels (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Verschalken von Schiffsluken mittels metallischer Schalkleisten, die in ihrer ganzen Breite gegen die Persenning durch einzelne unabhängig voneinander längsverschiebbare Keile andrückbar sind. Diese Einrichtung soll· in erster Linie dahingehend verbessert werden, daß sich ohne besondere Maßnahmen eine zuverlässige Sicherung der Keile in ihrer Spannungslage ergibt, welche auch dann beliebig lange beibehalten wird, wenn die Keile aus Holz oder einem anderen schrumpffähigen Werkstoff bestehen. Ferner soll eine überall gleichmäßige Anpressung
der Schalkleisten gegen die Persenning gewährleistet und die Bedienung der Vorrichtung vereinfacht werden.
Es ist bereits bekannt, bei Schalkvorrichtungen mit durch Keile andrückbaren Schalkleisten besondere Mittel zur- Verriegelung der Keile in ihrer Spannungslage anzuwenden. Hierbei handelt es sich jedoch um solche Schalkvorrichtungen, bei denen sämtliche zu einer Schalkleiste gehörenden Keile aus einem Stück bestehen oder doch wenigstens starr zusammenhängen. Beispielsweise hat man die Schalkleiste selbst mit mehreren Keilflächenversehen, die mit feststehenden Widerlagern zusammenwirken. Als Mittel zur Spannungssicherung ist hierbei an dem einen Ende der Schalkleiste eine Zahnung angeordnet, die mit einem in einer feststehenden Gleitführung für die Schalkleiste verschiebbaren Riegel zusammenwirkt. Durch die Einführung des Riegels in eine Zahnlücke soll die Schalkleiste gesperrt werden, nachdem sie bis zur Festklemmung ihrer Keile längsverschoben ist. Praktisch ist es aber nur in Ausnahmefällen möglich, daß sich gerade in dem Augenblick eine Zahnlücke mit dem Riegel in Gegenüberstellung befindet, wo die gewünschte Keilspannung duixh Längsverschiebung der Schalkleiste erreicht ist. Außerdem würden diese Sicherungsmittel bei Anwendung von Holzkeilen überhaupt nicht brauchbar sein, da sich die Holzkeile infolge ihrer Schrumpfung genau so lockern könnten wie bei jeder üblichen Keilverbindung. Abgesehen hiervon kann niemals an den verschiedenen Keilen die gleiche Spannung erzielt werden. Es kann ohne weiteres vorkommen, daß ein Keil an dem zugehörigen Widerlager anliegt, während die übrigen Keile noch lose sind. Es ergibt sich infolgedessen eine sehr ungleichmäßige Anpressung der Persenning.
Ähnliche Nachteile besitzt eine andere bekannte Schalkvorrichtung, bei der jeder
596480
flachen Schalkleiste eine unabhängig davon in der Längsrichtung verschiebbare und etwa gleich lange Schiene zugeordnet ist, weiche mehrere Keilflächen besitzt. Letztere wirken bei der Längsverschiebung der Schiene jnit feststehenden Widerlagern zusammen. Die Schiene ist als Ganzes mittels einer von ihr getragenen ein- und feststellbaren Platte in der Spannungslage verriegelbar, indem diese Lo Platte gegen das Widerlager für eine Keilfläche seitlich herangeschoben und dann auf der Schiene festgeklemmt wird, so daß eine ungewollte Längsverschiebung der Schiene nicht mehr möglich ist. Die Verriegelung der Keile erfolgt also auch bei dieser Vorrichtung durch besonders zu bedienende Mittel, und es ist nicht möglich, eine gleichmäßige Spannung sämtlicher Keile zu erzielen.
Nach der Erfindung ist bei der Schalkvorrichtung der eingangs bezeichneten Art die Anordnung getroffen, daß die Schalkleisten beispielsweise durch eine Ouerwölbung in der Druckrichtung der unabhängig voneinander längsverschiebbaren Keile zwecks Sicherung der letzteren in der Verschlußlage federnd nachgiebig sind. Dadurch wird eine die richtige Lage jedes einzelnen Keiles sichernde Federspannung in der Keilverbindung aufrechterhalten, so daß sich auch die Keile bei einer Schrumpfung nicht lösen können. Es bereitet keinerlei Schwierigkeiten, die Keile einzeln so anzutreiben, daß sämtliche Keilkräfte gleich groß sind. Da außerdem die Schalkleiste durch die Ouerwölbung ihrer Länge nach eine bedeutend größere Biegungssteifigkeit besitzt als die bekannten flachen Leisten, so ergibt sich eine überall "gleichmäßige Anpressung der Leisten gegen die Persenning.
An sich ist eine Schalkvorrichtung mit quergewölbten Schalkleisten bekannt. Die Ouerwölbung der Schalkleiste ist jedoch bei der bekannten Vorrichtung deshalb vorgesehen, weil die Schalkleiste nur mit einem Teil ihrer Breite gegen die Persenning drückt, während der übrige Teil gegen das Süll abgestützt wird, so daß die Schalkleiste hebelartig auf die Persenning einwirkt. Zum Andrücken der Schalkleiste dienen hierbei Klemmschrauben, die sich neben dem Rand der Persenning durch die Schalkleiste erstrecken.
In einer weiteren Ausbildung der Erfindung greifen die Keile mit an ihrer Ober- und Unterkante angeordneten Vorsprüngen in entsprechende durch. Randumbiegungen der Schalkleisten gebildete Gleitführungen. Dadurch wird ein Kippen oder Verkanten der Keile auf den gewölbten Oberflächen der Schalkleisten vermieden. Außerdem wird im Vergleich zu den bekannten Vorrichtungen mit mehreren unabhängig voneinander verschiebbaren Keilen ein schnelleres Schalken ermöglicht.
Der Erfindungsgegenstand ist auf der Zeichnung beispielsweise erläutert.
Fig. ι zeigt die Schalkvorrichtung im senkrechten Querschnitt.
Fig. 2 zeigt eine abgeänderte Ausführungsform der wesentlichsten Bestandteile der Schalkvorrichtung in Draufsicht.
In Fig. ι ist bei 1 das Süll einer zu verschalkenden Schiffslulce angedeutet. Die metallischen Schalkleisten 3 werden gegen die Persenning 5 in üblicher Weise mittels mehrerer unabhängig voneinander längsverschiebbarer Keile 4 angedrückt, die mit von dem Süll 1 getragenen Widerlagern 2 zusammenwirken. Die Schalkleiste 3, die vorzugsweise aus rostfreiem Stahl hergestellt ist, besitzt einen gewölbten Querschnitt, so daß sie in der Druckrichtung der Keile 4 federnd nachgiebig ist. Durch diese federnde Nachgiebigkeit der Schalkleiste werden die Keile dauernd unter Spannung gehalten, selbst wenn sie infolge Austrocknens eine Schrumpfung erleiden.
Gemäß Fig. 2 ist die quergewölbte Schalkleiste mit durch Randumbiegungen gebildeten Gleitführungen 6 versehen, in welche der go Keil 8 mit an seiner Ober- und Unterkante angeordneten Vorsprüngen 7 eingreift, so daß der Keil mit der Schalkleiste verschiebbar verbunden ist. Dadurch wird ein Kippen oder Verkanten des Keiles 8 auf der gewölbten Außenfläche der Schalkleiste verhindert. In diesem Falle besteht zweckmäßig auch der Keil 8 aus Metall, beispielsweise aus rostfreiem Stahl. Die Vorsprünge 7 des Keiles sind von den Enden nach der Mitte hin eingeschnürt, so daß nur die Enden mit den Gleitführungen quer zur Verschiebungsrichtung in Eingriff sind. Dadurch wird ein Festfressen des Keiles in den Gleitführungen verhindert.
Unter Umständen kann die Bodenseite des Keiles in der Längsrichtung gewölbt sein, und zwar derart, daß nur die Keilenden zur Abstützung kommen. Dadurch wird eine günstige Druckverteilung an der Schalkleiste no erzielt. Wenn der Keil aus Metall besteht, kann er als Hohlkörper ausgebildet sein, um das Gewicht zu vermindern und dadurch die Handhabe zu erleichtern.

Claims (2)

  1. Patentansprüche:
    i. Vorrichtung zum Verschalken von Schiffsluken mittels metallischer Schalkleisten, die in ihrer ganzen Breite gegen die Persenning durch einzelne unabhängig voneinander längsverschiebbare Keile an-
    drückbar sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Schalkleisten (3) beispielsweise durch eine Querwölbung in der Druckrichtung der längsverschiebbaren Keile (4 bzw. 8) zwecks Sicherung der letzteren in der Verschlußlage federnd nachgiebig sind.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Keile (8) mit an ihrer Ober- und Unterkante angeordneten Vorsprüngen (7) in entsprechende durch Randumbiegungen der Schalkleisten (3) gebildete Gleitführungen (6) eingreifen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEH133252D 1932-04-09 1932-09-15 Vorrichtung zum Verschalken von Schiffsluken Expired DE596430C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
NO596430X 1932-04-09

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE596430C true DE596430C (de) 1934-05-02

Family

ID=19906180

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEH133252D Expired DE596430C (de) 1932-04-09 1932-09-15 Vorrichtung zum Verschalken von Schiffsluken

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE596430C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1084645B (de) * 1957-02-16 1960-06-30 Wilhelm Hermanns Einrichtung zur luftdichten Befestigung einer biegsamen, luftdichten Bahn an einer Behaelterwand

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1084645B (de) * 1957-02-16 1960-06-30 Wilhelm Hermanns Einrichtung zur luftdichten Befestigung einer biegsamen, luftdichten Bahn an einer Behaelterwand

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE596430C (de) Vorrichtung zum Verschalken von Schiffsluken
DE959624C (de) Nadelstab fuer Streckwerke
DE219774C (de)
DE2503563A1 (de) Schlingen-schneidvorrichtung fuer eine tufting-maschine
DE533646C (de) Vorrichtung zum gleichzeitigen Einspannen einer Mehrzahl von stabfoermigen Werkstuecken mit mindestens drei in der Laengsrichtung des Werkstueckes gegeneinander versetzten Spannbacken
DE2149624C3 (de) Mehrfachhalter für Einstechwerkzeuge
DE250991C (de)
DE2819665C3 (de) Haltevorrichtung für Verbindungsplatten
DE811636C (de) Abstandsvorrichtung fuer Bienenraehmchen
DE3644501A1 (de) Stuetzeinrichtung in einer zylindergrube
DE1073143B (de) Nadelbett fur Flachstnckmaschinen insbesondere fur Handflachstrick maschinen
DE8900075U1 (de) Maschine zum Anbringen von Leisten an Platten oder Brettern
DE952343C (de) Abhebebuegel mit Aufreihscheften in Loseblatt-Ablegebuechern
DE1530373C (de) Verschlußkastenbefestigung fur den Klammerspitzenverschluß von Weichen
DE199588C (de)
DE624961C (de) Eiserner Streckenausbau
AT159357B (de) Wanderpfeiler für den Bergbau zur Stützung des Hangenden.
DE2849105A1 (de) Einrichtung zum anbringen von verschluessen fuer die abdeckung von saugkammern bei papiermaschinen
DE457733C (de) Spatienkeil fuer Matrizensetz- und Zeilengiessmaschinen
DE164782C (de)
DE1536598C3 (de)
DE77183C (de) Blockhalter für Gattersägen
DE679759C (de) Stanztiegel mit abschwenkbarem Schliessrahmen
DE577147C (de) Durchschreibgeraet fuer die Loseblatt-Buchhaltung mit doppelseitigen Klemmvorrichtungen
DE1536557C (de) Binderucken zum Zusammenhalt loser Blatter