DE596430C - Vorrichtung zum Verschalken von Schiffsluken - Google Patents
Vorrichtung zum Verschalken von SchiffslukenInfo
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B63—SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
- B63B—SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; EQUIPMENT FOR SHIPPING
- B63B19/00—Arrangements or adaptations of ports, doors, windows, port-holes, or other openings or covers
- B63B19/12—Hatches; Hatchways
- B63B19/24—Hatch fastenings, e.g. cleats
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Verschalken von Schiffsluken
mittels metallischer Schalkleisten, die in ihrer ganzen Breite gegen die Persenning
durch einzelne unabhängig voneinander längsverschiebbare Keile andrückbar sind. Diese
Einrichtung soll· in erster Linie dahingehend verbessert werden, daß sich ohne besondere
Maßnahmen eine zuverlässige Sicherung der Keile in ihrer Spannungslage ergibt, welche
auch dann beliebig lange beibehalten wird, wenn die Keile aus Holz oder einem anderen
schrumpffähigen Werkstoff bestehen. Ferner soll eine überall gleichmäßige Anpressung
der Schalkleisten gegen die Persenning gewährleistet und die Bedienung der Vorrichtung
vereinfacht werden.
Es ist bereits bekannt, bei Schalkvorrichtungen mit durch Keile andrückbaren Schalkleisten
besondere Mittel zur- Verriegelung der Keile in ihrer Spannungslage anzuwenden.
Hierbei handelt es sich jedoch um solche Schalkvorrichtungen, bei denen sämtliche zu
einer Schalkleiste gehörenden Keile aus einem Stück bestehen oder doch wenigstens starr
zusammenhängen. Beispielsweise hat man die Schalkleiste selbst mit mehreren Keilflächenversehen,
die mit feststehenden Widerlagern zusammenwirken. Als Mittel zur Spannungssicherung ist hierbei an dem einen
Ende der Schalkleiste eine Zahnung angeordnet, die mit einem in einer feststehenden
Gleitführung für die Schalkleiste verschiebbaren Riegel zusammenwirkt. Durch die
Einführung des Riegels in eine Zahnlücke soll die Schalkleiste gesperrt werden, nachdem
sie bis zur Festklemmung ihrer Keile längsverschoben ist. Praktisch ist es aber nur in Ausnahmefällen möglich, daß sich
gerade in dem Augenblick eine Zahnlücke mit dem Riegel in Gegenüberstellung befindet,
wo die gewünschte Keilspannung duixh Längsverschiebung der Schalkleiste erreicht
ist. Außerdem würden diese Sicherungsmittel bei Anwendung von Holzkeilen überhaupt
nicht brauchbar sein, da sich die Holzkeile infolge ihrer Schrumpfung genau so
lockern könnten wie bei jeder üblichen Keilverbindung. Abgesehen hiervon kann niemals
an den verschiedenen Keilen die gleiche Spannung erzielt werden. Es kann ohne weiteres
vorkommen, daß ein Keil an dem zugehörigen Widerlager anliegt, während die übrigen
Keile noch lose sind. Es ergibt sich infolgedessen eine sehr ungleichmäßige Anpressung
der Persenning.
Ähnliche Nachteile besitzt eine andere bekannte Schalkvorrichtung, bei der jeder
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flachen Schalkleiste eine unabhängig davon in der Längsrichtung verschiebbare und etwa
gleich lange Schiene zugeordnet ist, weiche mehrere Keilflächen besitzt. Letztere wirken
bei der Längsverschiebung der Schiene jnit feststehenden Widerlagern zusammen. Die
Schiene ist als Ganzes mittels einer von ihr getragenen ein- und feststellbaren Platte in
der Spannungslage verriegelbar, indem diese Lo Platte gegen das Widerlager für eine Keilfläche
seitlich herangeschoben und dann auf der Schiene festgeklemmt wird, so daß eine
ungewollte Längsverschiebung der Schiene nicht mehr möglich ist. Die Verriegelung der
Keile erfolgt also auch bei dieser Vorrichtung durch besonders zu bedienende Mittel,
und es ist nicht möglich, eine gleichmäßige Spannung sämtlicher Keile zu erzielen.
Nach der Erfindung ist bei der Schalkvorrichtung der eingangs bezeichneten Art die
Anordnung getroffen, daß die Schalkleisten beispielsweise durch eine Ouerwölbung in
der Druckrichtung der unabhängig voneinander längsverschiebbaren Keile zwecks Sicherung
der letzteren in der Verschlußlage federnd nachgiebig sind. Dadurch wird eine die richtige Lage jedes einzelnen Keiles
sichernde Federspannung in der Keilverbindung aufrechterhalten, so daß sich auch die
Keile bei einer Schrumpfung nicht lösen können. Es bereitet keinerlei Schwierigkeiten,
die Keile einzeln so anzutreiben, daß sämtliche Keilkräfte gleich groß sind. Da außerdem die Schalkleiste durch die Ouerwölbung
ihrer Länge nach eine bedeutend größere Biegungssteifigkeit besitzt als die bekannten
flachen Leisten, so ergibt sich eine überall "gleichmäßige Anpressung der Leisten gegen
die Persenning.
An sich ist eine Schalkvorrichtung mit quergewölbten Schalkleisten bekannt. Die
Ouerwölbung der Schalkleiste ist jedoch bei der bekannten Vorrichtung deshalb vorgesehen, weil die Schalkleiste nur mit einem
Teil ihrer Breite gegen die Persenning drückt, während der übrige Teil gegen das Süll abgestützt
wird, so daß die Schalkleiste hebelartig auf die Persenning einwirkt. Zum Andrücken
der Schalkleiste dienen hierbei Klemmschrauben, die sich neben dem Rand
der Persenning durch die Schalkleiste erstrecken.
In einer weiteren Ausbildung der Erfindung greifen die Keile mit an ihrer Ober-
und Unterkante angeordneten Vorsprüngen in entsprechende durch. Randumbiegungen
der Schalkleisten gebildete Gleitführungen. Dadurch wird ein Kippen oder Verkanten
der Keile auf den gewölbten Oberflächen der Schalkleisten vermieden. Außerdem wird im
Vergleich zu den bekannten Vorrichtungen mit mehreren unabhängig voneinander verschiebbaren
Keilen ein schnelleres Schalken ermöglicht.
Der Erfindungsgegenstand ist auf der Zeichnung beispielsweise erläutert.
Fig. ι zeigt die Schalkvorrichtung im senkrechten Querschnitt.
Fig. 2 zeigt eine abgeänderte Ausführungsform der wesentlichsten Bestandteile der
Schalkvorrichtung in Draufsicht.
In Fig. ι ist bei 1 das Süll einer zu verschalkenden
Schiffslulce angedeutet. Die metallischen Schalkleisten 3 werden gegen
die Persenning 5 in üblicher Weise mittels mehrerer unabhängig voneinander längsverschiebbarer
Keile 4 angedrückt, die mit von dem Süll 1 getragenen Widerlagern 2 zusammenwirken.
Die Schalkleiste 3, die vorzugsweise aus rostfreiem Stahl hergestellt ist, besitzt
einen gewölbten Querschnitt, so daß sie in der Druckrichtung der Keile 4 federnd
nachgiebig ist. Durch diese federnde Nachgiebigkeit der Schalkleiste werden die Keile
dauernd unter Spannung gehalten, selbst wenn sie infolge Austrocknens eine Schrumpfung erleiden.
Gemäß Fig. 2 ist die quergewölbte Schalkleiste mit durch Randumbiegungen gebildeten
Gleitführungen 6 versehen, in welche der go Keil 8 mit an seiner Ober- und Unterkante
angeordneten Vorsprüngen 7 eingreift, so daß der Keil mit der Schalkleiste verschiebbar
verbunden ist. Dadurch wird ein Kippen oder Verkanten des Keiles 8 auf der gewölbten
Außenfläche der Schalkleiste verhindert. In diesem Falle besteht zweckmäßig auch der
Keil 8 aus Metall, beispielsweise aus rostfreiem Stahl. Die Vorsprünge 7 des Keiles
sind von den Enden nach der Mitte hin eingeschnürt, so daß nur die Enden mit den
Gleitführungen quer zur Verschiebungsrichtung in Eingriff sind. Dadurch wird ein
Festfressen des Keiles in den Gleitführungen verhindert.
Unter Umständen kann die Bodenseite des Keiles in der Längsrichtung gewölbt sein,
und zwar derart, daß nur die Keilenden zur Abstützung kommen. Dadurch wird eine günstige Druckverteilung an der Schalkleiste no
erzielt. Wenn der Keil aus Metall besteht, kann er als Hohlkörper ausgebildet sein,
um das Gewicht zu vermindern und dadurch die Handhabe zu erleichtern.
Claims (2)
- Patentansprüche:i. Vorrichtung zum Verschalken von Schiffsluken mittels metallischer Schalkleisten, die in ihrer ganzen Breite gegen die Persenning durch einzelne unabhängig voneinander längsverschiebbare Keile an-drückbar sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Schalkleisten (3) beispielsweise durch eine Querwölbung in der Druckrichtung der längsverschiebbaren Keile (4 bzw. 8) zwecks Sicherung der letzteren in der Verschlußlage federnd nachgiebig sind.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Keile (8) mit an ihrer Ober- und Unterkante angeordneten Vorsprüngen (7) in entsprechende durch Randumbiegungen der Schalkleisten (3) gebildete Gleitführungen (6) eingreifen.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| NO596430X | 1932-04-09 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE596430C true DE596430C (de) | 1934-05-02 |
Family
ID=19906180
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEH133252D Expired DE596430C (de) | 1932-04-09 | 1932-09-15 | Vorrichtung zum Verschalken von Schiffsluken |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE596430C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1084645B (de) * | 1957-02-16 | 1960-06-30 | Wilhelm Hermanns | Einrichtung zur luftdichten Befestigung einer biegsamen, luftdichten Bahn an einer Behaelterwand |
-
1932
- 1932-09-15 DE DEH133252D patent/DE596430C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1084645B (de) * | 1957-02-16 | 1960-06-30 | Wilhelm Hermanns | Einrichtung zur luftdichten Befestigung einer biegsamen, luftdichten Bahn an einer Behaelterwand |
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