DE199588C - - Google Patents
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- DE199588C DE199588C DENDAT199588D DE199588DA DE199588C DE 199588 C DE199588 C DE 199588C DE NDAT199588 D DENDAT199588 D DE NDAT199588D DE 199588D A DE199588D A DE 199588DA DE 199588 C DE199588 C DE 199588C
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-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E01—CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
- E01B—PERMANENT WAY; PERMANENT-WAY TOOLS; MACHINES FOR MAKING RAILWAYS OF ALL KINDS
- E01B11/00—Rail joints
- E01B11/02—Dismountable rail joints
- E01B11/14—Rail foot flange clips in one piece
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- Structural Engineering (AREA)
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Description
,Ui. ^,.w,,·.,wjo^ \^ J:^^lS
KAISERLICHES A
PATENTAMT.
Die Erfindung betrifft einen Schienenstoß für Eisenbahn- und Straßenbahngleise mit in
der Schienenlängsachse zwischen der Unterfläche des Schienenfußes und einer Fußlasche
eingepreßten Keilen, bei dent die •Längsverschiebung der Schienenenden infolge von
Temperaturänderungen möglich sein soll. Bei den bekannten Stoßen, bei denen die Schienen
durch Eintreiben von Keilen unter hohem
ίο Druck festgehalten werden, muß man eine
gewöhnliche Verlaschung in bestimmten Abständen, z.B. an jedem dritten oder vierten
Stoß, beibehalten, um ein Verschieben der Schienen bei Temperaturänderungen möglich
zu machen. Es ist sogar notwendig, daß der Stoß mit dieser gewöhnlichen Laschenverbindung
zwischen den Schienenden einen Zwischenraum läßt, der gleich dem Produkt aus der Stoßlückengröße des normalen Stoßes und
so der Anzahl der miteinander fest verbundenen
Stöße plus ι .ist.
Der Stoß gemäß vorliegender Erfindung
ermöglicht die Abstellung dieses Übelstandes.
Einer der unter den Schienenfuß eingepreßten Keile besteht aus zwei Teilen, von
denen jeder nur unter einer der beiden Stoßschienen Hegt, und die so bemessen sind, daß
infolge Einprcssens des einen Teils mit hohem Druck die eine Schiene in der Fußlasche fest
verspannt gehalten wird, während durch Einpressen des anderen Teils mit geringerem
Druck ein Verschieben der anderen Schiene infolge von Temperaturänderungen möglich
ist.
Der neue Stoß ist in der Zeichnung in zwei Atisführungsbeispielen dargestellt.
Fig. ι zeigt im Querschnitt einen schwebenden Stoß.
Fig. 2 ist eine Seitenansicht desselben, und
Fig. 3 zeigt eine die Stoßschienen verbindende Fußlasche für unterstützte Stöße.
α und e sind die beiden Stoßschienen und b
die Fußlasche, die über den Schienenfuß gestreift und durch Eintreiben von Keilen c, d, g
in der Längsachse unter den Schienenfuß befestigt wird.
Das Ende der rechten Schiene α wird in der Fußlasche b durch Eintreiben des unteren
Keils c unter hohem Druck fest verspannt gehalten. Dieser Keil c wird erhalten, indem
von einem dem Keil g entsprechenden, etwa 600 mm langen, vorn 12 mm und hinten
18 mm starken Keil die vordere Hälfte abgeschnitten wird. Diese ist also an der
Spitze 12 mm und am Ende 15 mm stark. Nachdem dann der Keil c unter hohem
Druck so eingetrieben ist, daß er voll- ■
kommen unter der Schiene α liegt, wird der Keil d eingetrieben, und zwar mit geringerem
Druck. Dieser Keil wird erhalten, indem wiederum von einem gewöhnlichen, dem
Keil g entsprechenden Keil der obengenannten Abmessungen von der Spitze ab
a/6 der Länge abgeschnitten wird, so daß die
• Spitze dieses Keils d I4,t mm stark ist. Damit
nun die Keile c und d zusammen nicht länger als der Keil g sind, wird auch vom
Ende des Keils d ein Stück von 600 5 O/2 +'Vs — x) = 6° mm abgeschnitten, so
daß der Keil d am Ende eine Stärke von 17,4 mm besitzt. Stellt man die Keile c und d
hiernach her, so müssen sie sich zur Erreichung der beabsichtigten Wirkung 'berühren;
sie können zusammen eingetrieben werden. Die beiden Keile c und d lassen sich aber
auch durch Teilung eines einzigen Keiles g erhalten. Alsdann muß aber nach dem Eintreiben
der Keile zur Erreichung des beabsichtigten Zweckes ein Zwischenraum zwischen - ihren (gleich hohen) gegenüberliegenden Enden
verbleiben. Der Keil c muß alsdann mittels eines besonderen, Hilfskeilcs eingetrieben werden.
In beiden Fällen ist erreicht, daß die
ao'Verkeilung der linken Schiene e durch den
Keil d weniger stark ist als die der rechten Schiene. Dieser Unterschied in der Verspannung,
der durch direkte Versuche für jedes Schienenprofil bestimmt werden kann,
sichert eine genügende Unbeweglichkeit der linken Schiene und ermöglicht trotzdem ein
Verschieben dieser Schiene unter Einwirkung der Temperaturänderungen.
Die Fußlasche b kann, „noch Backen / besitzen,
die in gewisser Hinsicht eine Führung des Steges und wagerechte Fluchthaltung der
gleitenden Schiene e bilden sollen. ;
Claims (1)
- Patent-An Spruch:Schienenstoß mit in der Schienenlängsachse zwischen der Unterfläche des Schienenfußes und einer Fußlasche eingepreßten Keilen, dadurch gekennzeichnet, daß einer der Keile aus zwei Teilen (c, d) besteht, von denen jeder nur unter einer der beiden Stoßschienen (a,e) liegt und die so bemessen sind, daß infolge Einprcsscns des einen Teils (c) mit hohem Druck die eine Schiene (a) in der Fußlasche (b) fest verspannt gehalten wird, während durch Einpressen des anderen Teils (d) mit .geringerem Druck -ein Verschieben der anderen Schiene (e) infolge von Temperäturänderungen möglich ist.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen;BERLIN. GEDRUCKT IN DER REtCHSDKUCKEREI.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE199588C true DE199588C (de) |
Family
ID=462289
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT199588D Active DE199588C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE199588C (de) |
-
0
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