DE299290C - - Google Patents
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- DE299290C DE299290C DENDAT299290D DE299290DA DE299290C DE 299290 C DE299290 C DE 299290C DE NDAT299290 D DENDAT299290 D DE NDAT299290D DE 299290D A DE299290D A DE 299290DA DE 299290 C DE299290 C DE 299290C
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E01—CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
- E01B—PERMANENT WAY; PERMANENT-WAY TOOLS; MACHINES FOR MAKING RAILWAYS OF ALL KINDS
- E01B11/00—Rail joints
- E01B11/02—Dismountable rail joints
- E01B11/40—Dismountable rail joints combined with welded parts
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Architecture (AREA)
- Civil Engineering (AREA)
- Structural Engineering (AREA)
- Machines For Laying And Maintaining Railways (AREA)
- Butt Welding And Welding Of Specific Article (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 299290 KLASSE 19«. GRUPPE
RUDOLF SCHLEEF in GOSLAR. Schienenstoßverbindung.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 27. Oktober 1915 ab;
Die bei Eisenbahnen fast allgemein übliche Schienenstoßverbindung, bei welcher die Schienenenden
rechtwinklig zu ihrer Achse abgeschnitten und mittels Keillaschen und Schrauben derartig verbunden sind, daß zwischen
den Enden eine schmale Lücke verbleibt, haben bekanntlich infolge dieser ebenfalls
rechtwinklig zur Schienenachse liegenden Lücke den Nachteil, daß beim Darüberrollen eines
ίο Rades sowohl das Fahrzeug wie die einzelnen
Teile des Schienenstoßes starke Erschütterungen erleiden. Diesem Übelstand suchte man
dadurch abzuhelfen, daß man den Schienenkopf nicht rechtwinklig, sondern in einem
spitzen Winkel zur Schienenachse abschnitt und die Schienenenden in der vorgenannten
Weise miteinander verband. Durch diese Anordnung wurde tatsächlich die Erschütterung
des Fahrzeugs beim Übergang von einer Schiene zur anderen wesentlich verringert, jedoch besaß
diese Stoßverbindung, der sogenannte Schrägstoß, eine sehr geringe Haltbarkeit. Die
geringe Haltbarkeit rührte daher, daß die schräge Spitze jeder Schiene nicht, wie der
übrige Teil des Schienenkopfes, von dem Schienensteg getragen wurde, sondern lose auf der
Lasche auflag. Auch ein starkes Anpressen der keilförmigen Laschen durch die Schrauben
gab dieser Schienenspitze keine wesentlich festere Lage, da sie eben infolge ihrer Federung
der Keilwirkung der Laschen auswich. Ein jedes über diese lose Schienenspitze rollende
Rad drückte sie schlagartig auf die Lasche, so daß in kurzem sowohl die Schienenspitze
abgenutzt als auch die Laschen verbindung gelockert wurde. Es wurde mehrfach
versucht, dem Schrägstoß größere Haltbarkeit zu verleihen, indem man zu ungewöhnlichen
Schienen- und Laschenformen griff, doch erreichte man trotz der damit verbundenen
wesentlich höheren Kosten keine lange Lebensdauer des Schrägstoßes.
Gegenstand vorliegender Erfindung ist nun ein Schrägstoß, welcher einfach und billig herzustellen
und zu unterhalten ist und trotzdem eine Lebensdauer verspricht, welche mindestens
dem normalen Stumpfstoß gleichkommt und endlich ein erschütterungsfreies
Befahren gewährleistet. Es wird dies dadurch erreicht, daß bei einem Schrägstoß bekannter
Art, bestehend aus zwei aneinanderstoßenden Enden von Schienen, deren Köpfe schräg und
deren Füße und Stege stumpf abgeschnitten sind und welche durch gewöhnliche Keillaschen vereinigt sind, / die Spitze jeder
Schiene mit der darunterliegenden Lasche durch Schweißung starr verbunden wird. Zweckmäßig wird die der Schienenspitze anliegende
Laschenhälfte auch noch an anderen Punkten mit dem Schienenkopf und -fuß verschweißt.
Der über die Schienenspitze hinausragende Teil der Lasche wird mit der anderen Schiene und der an dieser angeschweißten
•Lasche durch Schraubenbolzen verbunden, damit das Gleis in üblicher Weise den Temperaturschwankungen
folgen kann. Durch die stumpfen Endflächen der Stege und Füße bei schrägem Schnitt der Köpfe wird erreicht,
daß die Ausdehnung der Schienen eine Begrenzung findet, die Schienenspitzen sich daher
nicht in betriebsgefährlicher Weise über die Fahrkanten hinausschieben können.
Die Zeichnung gibt eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes wieder. A und B
sind die Enden zweier aneinanderstoßender Schienen, deren Kopf nach der Linie a-b und
deren Füße nach der Linie c-d geschnitten sind. Die ersten beiden Figuren zeigen die
Schienenenden nebst den mit ihnen verschweißten Laschen vor ihrer Zusammenfügung, und
zwar ist die Schienenspitze b der einen Schiene
ίο mit der hinter der Zeichnungsebene liegenden
Lasche, die Schienenspitze α der anderen Schiene mit der vor dieser Ebene liegenden
Lasche durch Schweißung verbunden. Die dritte und vierte Figur zeigen den fertigen
Stoß (ohne Schrauben) in Seitenansicht und Aufsicht.
Der vorliegende Schienenstoß kann sowohl als ruhender wie auch als schwebender Stoß
ausgeführt werden. Am vorteilhaftesten wird er jedoch auf Doppelschwellen verlegt, weil
hierbei die nur 110 mm betragende Entfernung zwischen beiden Auflagern durch an der
Innen- und Außenseite mit den Laschen fest verschweißte Schienenenden überbrückt wird.
Das Anschweißen der Laschen kann bereits auf den Walzwerken ausgeführt werden. Die
Versendung kann zur Verhütung von Beschädigungen mit kurzen vorgeschraubten Paßstücken
erfolgen, die von den Verwendungsstellen nach der Entladung zurückgesandt wer-
den, so wie dies jetzt mit den den Walzwerken gehörenden Lagerhölzern geschieht.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Schienenstoßverbindung, dadurch
kennzeichnet, daß der Stoß am Schienenkopf schräg, am Steg und Fuß aber stumpf ausgeführt ist, und daß die Spitze jedes Schienenkopfes mit der darunter liegenden Keillasche durch Schweißung verbunden ist.ge-Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE299290C true DE299290C (de) |
Family
ID=553400
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT299290D Active DE299290C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE299290C (de) |
-
0
- DE DENDAT299290D patent/DE299290C/de active Active
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