DE59636C - Vorrichtung zum Messen von Linsen - Google Patents

Vorrichtung zum Messen von Linsen

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DE59636C
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DENDAT59636D
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GENEVA OPTICAL COMPANY in Chicago Illinois, County of Cook, V. St. A
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    • G01MEASURING; TESTING
    • G01MTESTING STATIC OR DYNAMIC BALANCE OF MACHINES OR STRUCTURES; TESTING OF STRUCTURES OR APPARATUS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
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Description

KAISERLICHES
PATEN TA MT
KLASSE 42: Instrumente.
Vorrichtung zum Messen von Linsen.
Vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung, bei welcher die Brennweite einer Linse unmittelbar abgelesen werden kann. Diese Vorrichtung beruht auf dem Messen der Krümmungen der Linsen, unter Berücksichtigung der verschiedenartigen strahlen brechenden Kraft des Materials, aus welchem die Linsen hergestellt sind.
Auf der beiliegenden Zeichnung wird diese Vorrichtung zur Anschauung gebracht.
Das Gehäuse A ist an seinem Umfange mit einem Ansatz B (Fig. 2 und 3) ausgestattet, in welchem drei Löcher angebracht sind. Das mittlere Loch erstreckt sich bis in das Innere des Gehäuses, die beiden ä'ufseren sind dagegen mit Gewinde zur Aufnahme von Zapfen C versehen. In die mittlere Durchbohrung ist ein Stift D derartig eingepafst, dafs . er lose bewegt werden kann. Die Aufsenenden der beiden Zapfen C und des Stiftes D sind mit Spitzen versehen und liegen in der Ebene der Achse des Stiftes D.
In dem Innern des Gehäuses A ist mittelst einer Schraube E ein Lager F angebracht, welches mittelst einer Schraube G eingestellt werden kann und einen mit einem Zahnrade / in Eingriff stehenden Sector H trägt. Die Achse des Zahnrades I hat aufserdem einen oder mehrere Zeiger JKL (Fig. 1) erhalten. Der Sector H ist mit einem Hebelarm h ausgestattet, gegen welchen sich das innere Ende des Stiftes JD legt. Eine Feder M hat das Bestreben, den Sector H und somit den Stift D auswärts zu treiben, während eine Feder N das Spiel zwischen dem Sector H und dem Zahnrade / aufnimmt. Das Zifferblatt des Instrumentes wird in Einheiten getheilt. Wenn dann z. B. eine gerade Fläche über die drei Spitzen CCD gelegt wird, so befindet sich der Zeiger J auf Null; eine convexe Linse dagegen, deren Focuslänge eine Einheit beträgt, bewegt den Zeiger J von Null um eine Einheit der linken Seite, während eine concave Linse die Bewegung des Zeigers um eine Einheit nach der rechten Seite bewirkt.
Um das geeignete Verhältnifs zwischen den Bewegungen des Zeigers und der beweglichen Contactspitze D ausfindig zu machen, ist die Einstellung des Lagers F mittelst der Schraube G vorgesehen. Nach dem Lösen der Schraube E kann das Lager F mit Hülfe der Schraube G in der Weise eingestellt werden, dafs der Drehpunkt des Sectors dem inneren Ende des Stiftes D genähert oder von demselben entfernt wird, indem so. das Verhältnifs der Bewegung zwischen dem Zeiger und dem Stift D verändert wird.
Durch Versuche mit Linsen von bekannter Krümmung kann man sich von der Genauigkeit der Einstellung überzeugen.
Da Linsen von derselben Krümmung Focus von verschiedener Länge besitzen können, und zwar in Anbetracht des Unterschiedes in der strahlenbrechenden Kraft des Materials, aus welchem sie hergestellt sind, so mufs die vorher gekennzeichnete Einstellung mit Bezug
auf Linsen von verschiedenem Material abgeändert werden, so dafs der Zeiger die Focuslänge der Linsen für beliebiges Material angiebt.
Um das Instrument so einzustellen, dafs der Zeiger auf Null steht, wenn eine gerade Fläche oder eine gerade Kante sich in Berührung mit den drei Spitzen CCD befindet, werden die beiden Zapfen C auswärts oder einwärts geschraubt, bis sie in der richtigen Beziehung zu dem Stift -D stehen.
In manchem Falle, z. B. bei periskopischen Linsen, wird eine stehende Krümmung für eine Seite der Linse angenommen, so dafs also die Brennweite solcher Linsen unmittelbar abgelesen werden kann. Zu diesem Zwecke sind die beiden Zeiger K L angeordnet. Man nehme z. B. an, dafs die gebräuchliche Krümmung einer periskopischen Linse ι Y2 Einheiten beträgt; in Fig. ι sind die Zeiger K und L um ι Y2 Einheiten nach links bezw. nach rechts von dem Zeiger J verrückt. Der Zeiger K giebt daher die Kraft der concaven periskopischen Linse direct an, während der Zeiger L die Kraft der convexen periskopischen Linse unmittelbar anzeigt.
Beim Messen concaver Flächen können Contactspitzen in Anwendung kommen, wie sie vorstehend beschrieben worden, jedoch zum Messen flacher oder convexer, besonders cylindrischer Flächen können genaue Resultate nur dadurch erzielt werden, dafs man als Contactspitzen parallele Kanten, wie in den Fig. 4 und 5 in Ansicht und im Grundrifs angegeben ist, benutzt. In diesen Figuren sind die Spitzen CCD der Fig. 1 bis 3 durch Kanten C1C1D2 ersetzt. Wenn daher ein Cylinder in der Weise auf dieselben gelegt wird, dafs seine Achse rechtwinklig zu den Kanten C1 C1 liegt, so wird seine Krümmung nicht angegeben, da wegen der geraden Kante der Zeiger Null zeigt; wenn jedoch der Cylinder derartig gedreht wird, dafs seine Achse parallel zu den Kanten C1 liegt, so treten die Seiten des Cylinders in Berührung mit diesen Kanten in ihrer ganzen Länge; der Cylinder befindet sich daher in der richtigen Lage zur Feststellung der Krümmung. Beim 'Messen einer sphärischen Fläche mittelst der Contactspitzen mufs behufs genauer _ Feststellung der Krümmung ein sehr genaues Auflegen der Linse erfolgen, da ein Wechsel in der Lage eine sofortige Veränderung des Zeigers hervorruft; wenn jedoch die Spitzen durch parallele Kanten ersetzt werden, so( bedarf es nur weniger oder gar keiner Sorgfalt beim Auflegen der Linsen, ' um eine richtige Ablesung zu erzielen.
Obgleich in vorstehendem der Stift D als beweglich und die Spitzen C als fest angegeben sind, so kann doch dasselbe Resultat erzielt werden, wenn die äufseren Spitzen beweglich und mit diesen die Anzeigevorrichtung in Verbindung gebracht wird.
Wesentlich ist nur, dafs die gegenseitige Lage des mittleren Theiles und der äufseren Theile wechselbar ist und dafs solche Abänderung durch die Anzeigevorrichtung angegeben wird. Ebenso können mehr als drei Contactspitzen angewendet werden, doch sind drei Contactspitzen genügend. Durch die Benutzung einer Feder in Verbindung mit der beweglichen Contactspitze, wie in den Fig. 1 und 2 angegeben worden, ist man in den Stand gesetzt, das Instrument in jeder Stellung zu benutzen. Seine Brauchbarkeit wird dadurch erhöht, dafs man es zum Messen von Linsen benutzen kann, welche infolge ihrer Gestalt oder aus anderen Gründen nur schwer bewegt werden können.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine Vorrichtung zum Messen von Linsen, bei welchem der den Grad der Concavität oder Convexität der Linsen auf einen Zeiger übertragende bewegliche Stift (D) zwischen zwei Zapfen (C) angeordnet ist, welche zum Tragen der Linsen dienen und deren Mittellinien in der Ebene des beweglichen Stiftes D liegen, zu dem Zwecke, bei dem Verschieben der Linse diese stets in Berührung mit den Auflagezapfen C zu halten, um so eine genaue Messung bei der jeweiligen Lage der Linse zu erzielen, wobei die Regulirung der Zeigerbewegung dadurch erfolgt, dafs man den Stift D auf ein einstellbares Zahnsegment (H) einwirken läfst, welches die Bewegung des Stiftes D auf den Zeiger überträgt.
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