DE595151C - Verfahren und Vorrichtung zum Regeln des Gewichts von in Schleudergussmaschinen herzustellenden Rohren - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Regeln des Gewichts von in Schleudergussmaschinen herzustellenden Rohren

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DE595151C
DE595151C DEB161344D DEB0161344D DE595151C DE 595151 C DE595151 C DE 595151C DE B161344 D DEB161344 D DE B161344D DE B0161344 D DEB0161344 D DE B0161344D DE 595151 C DE595151 C DE 595151C
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Germany
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weight
pipes
regulating
centrifugal casting
produced
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Expired
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DEB161344D
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Buderus AG
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BuderusSche Eisenwerke AG
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Publication of DE595151C publication Critical patent/DE595151C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B22CASTING; POWDER METALLURGY
    • B22DCASTING OF METALS; CASTING OF OTHER SUBSTANCES BY THE SAME PROCESSES OR DEVICES
    • B22D13/00Centrifugal casting; Casting by using centrifugal force
    • B22D13/12Controlling, supervising, specially adapted to centrifugal casting, e.g. for safety reasons

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Continuous Casting (AREA)

Description

  • Verfahren und Vorrichtung zum Regeln des Gewichts von in Schleudergußmaschinen herzustellenden Rohren Bei der Herstellung von Rohren im Schleudergußverfahren ist es nicht immer leicht, Rohre von gleichmäßigem Gewicht zu erhalten. Man verwendet am häufigsten eine Gießpfanne, in weiche die erforderliche Menge Eisen eingegossen wird, worauf man die Pfanne entsprechend der Verschiebung der Maschine bzw. Rinne gleichmäßig in die Rinne entleert.
  • Der Inhalt der Gießpfanne ist hierbei dem Gewicht -des zu gießenden Rohres entsprechend gewählt. Infolge der Unmöglichkeit, das Gewicht bzw. den Inhalt der Gießpfanne von Guß zu Guß gleich zu halten, treten erhebliche Schwankungen im Rohrgewicht auf.
  • Die Erfindung hat sich zum Ziel gesetzt, möglichst gleich schwere Röhre herzustellen, ohne die Menge des Eisens vorher zu bestimmen und dabei alle möglichen Ungleichmäßigkeiten zu beseitigen. Die Erfindung kennzeichnet sich durch eine neben der Gießmaschine angeordnete Waage, auf welche das fertige Rohr unmittelbar nach dem Herausziehen aus der Form aufrollt und sein Gewicht anzeigt. Es wird also jedes fertige Rohr sofort nach dem beendeten Guß an der Gießmaschine auf sein Gewicht hin geprüft. Hierbei sind Vorrichtungen zur Regelung der Fahrgeschwindigkeit und damit der Gießzeit vorgesehen, die es gestatten, bei eintretenden Gewichtsabweichungen eines Rohres diese Abweichungen beim nächsten Guß auszugleichen, indem man die Fahrzeiten entsprechend :einstellt.
  • Es hat sich als besonders vorteilhaft erwiesen, zwischen dem Antriebsmotor und dem Antrieb für die Längsbewegung ein Ölgetriebe mit regelbarer Tourenzahl einzuschalten. Diese ölgetriebe bekannter Bauart erlauben eine besonders feine Regelung ihrer Tourenzahl, so daß sich die Fahrgeschwindigkeit so genau einhalten läßt, wie das gerade für den vorliegenden Zweck besonders erforderlich ist.
  • Dieses ölgetriebe kann ein weiteres Getriebe in Bewegung setzen, das mittels einer Zahnstange die Maschine bewegt. Man kann aber auch unter Wegfall von Zwischengetrieben das 01 des Ölgetriebes auf einen Kolben einwirken lassen, der mit der Maschine bzw. Rinne verbunden ist.
  • Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt.
  • Abb. i -zeigt eine Ansicht der Maschine mit der Waage.
  • Abb:2 zeigt eine Draufsicht der Maschine. Der mit gleichbleibender Drehzahl laufende Antriebsmotor a treibt ein ölgetriebe b .an, dessen Drehzahl durch einen Hebel c geregelt wird. Durch ein Schneckengetriebe d wird die Drehbewegung auf ein Zahnrad e und von da auf eine Zahnstange f übertragen, die mit der Schleudergußform g fest verbunden ist. Die Fahrgeschwindigkeit der Form wird durch die Bewegung des Hebels c geregelt. In die Form g ragt in bekannter Weise eine feststehende Gießrinne hinein, aus welcher sich das flüssige Eisen während der Längsverschiebung der Form g mit gleichförmiger Geschwindigkeit ergießt. Das aüs der Form g gezogene fertig gegossene Rohr rollt nach dem Herausziehen auf eine Waage f, wo .es sein Gewicht selbsttätig anzeigt. Bei Gewichtsabweichungen wird durch den Hebel c die Verschiebungsgeschwindigkeit der Form g entsprechend geändert.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zum Regeln des Gewichts von in Schleudergußmaschinen mit längsverschieblicher Form oder Gießrinne herzustellender Rohre, dadurch gekennzeichnet, daß die Fahrgeschwindigkeit der Form oder der Rinne entsprechend den Angaben einer neben der Maschine aufgestellten und die fertigen Rohre unmittelbar aufnehmenden Waageeingestellt wird.
  2. 2. Vorrichtung zur Ausübung des Verfahrens nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Antriebsmotor und dem Antrieb für die Längsbewegung ein ölgetriebe mit regelbarer Tourenzahl bekannter Bauart eingeschaltet ist.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Öl des Ölgetriebes unter Wegfall von Zwischentrieben einen Kolben steuert, der mit der Maschine bzw. Rinne verbunden ist.
DEB161344D Verfahren und Vorrichtung zum Regeln des Gewichts von in Schleudergussmaschinen herzustellenden Rohren Expired DE595151C (de)

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DE595151C true DE595151C (de) 1934-04-04

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE973823C (de) * 1950-03-14 1960-06-15 Josef Burchartz Verfahren und Anlage zum Schleudergiessen von Werkstuecken unter Verwendung einer relativ zur Form verschiebbaren Giessrinne
US6492384B1 (en) * 1998-10-01 2002-12-10 Merck Patent Gmbh Imidazo (4,5-C) pyridine-4-one derivatives with factor XA inhibiting effect

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE973823C (de) * 1950-03-14 1960-06-15 Josef Burchartz Verfahren und Anlage zum Schleudergiessen von Werkstuecken unter Verwendung einer relativ zur Form verschiebbaren Giessrinne
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