DE595058C - Lehrmittel fuer den Musikunterricht - Google Patents

Lehrmittel fuer den Musikunterricht

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DE595058C
DE595058C DEW89666D DEW0089666D DE595058C DE 595058 C DE595058 C DE 595058C DE W89666 D DEW89666 D DE W89666D DE W0089666 D DEW0089666 D DE W0089666D DE 595058 C DE595058 C DE 595058C
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    • GPHYSICS
    • G10MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10CPIANOS, HARPSICHORDS, SPINETS OR SIMILAR STRINGED MUSICAL INSTRUMENTS WITH ONE OR MORE KEYBOARDS
    • G10C3/00Details or accessories
    • G10C3/12Keyboards; Keys

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Electrophonic Musical Instruments (AREA)

Description

  • Lehrmittel für den Musikunterricht Als Lehrmittel verwendbare kleine tasteninstrumentartige Teilklaviaturen sind bekannt, die unter dem Namen stummes Klavier das Einüben von Fingerübungen oder, wenn mit Federn belastet, das Ausbilden der Fingermuskeln gestatten.
  • Es gibt auch Teilklaviaturen, die man auf die Klaviatur von Tasteninstrumenten aufsetzen kann und unter deren Tasten man unterlegbare Notenblätter einschieben kann, um danach spielen zu können. Diese letztere Anordnung muß derart getroffen werden, daß ein regelmäßiges Spielen ermöglicht wird, muß also am Tasteninstrument bzw. am Klavier festgeschraubt werden können, sich über mehrere Oktaven hinüber erstrecken und eine Übertragungsvorrichtung auf die eigentlichen Tasten des Instrument. besitzen.
  • Einerseits eignet sich also das verhältnismäßig kleine stumme Klavier keinesfalls für die Ausbildung des Gehörs, andererseits können die bereits bekannten aufsetzbaren Teilklaviaturen ihres Gewichtes und ihres Preises wegen nicht für den Unterricht benutzt werden. Doch wäre es von Interesse, eine aufsetzbare, ja sogar auf dem Tasteninstrument verschiebbare kleine Teilklaviatur zu besitzen, die derart beschaffen wäre, daß sie die Tonlage der darunter befindlichen Tasten des Tasteninstruments nicht erkennen ließe und somit zur Ausbildung von dem, was man das absolute oder relative Gehör nennt, gebraucht werden könnte.
  • Zweck der Erfindung ist die Ausbildung einer solchen Teilklaviatur, bei welcher das Neue darin besteht, daß in einem Rahmen gleichförmig ausgebildete Tastenhebel auf einer Welle gelagert sind, die unmittelbar oder mit Hilfe eines den Höhenunterschied der üblichen schwarzen und weißen Tasten ausgleichenden Zwischenstückes auf den Tasten aufliegen.
  • Die Zeichnung zeigt eine beispielsweise Ausführungsform des erfindungsgemäßen Lehrmittels für den Musikunterricht.
  • Die Fig. r bis 3 zeigen einen lotrechten Längsschnitt durch 1-I der Fig. 3 bzw. eine seitliche Ansicht bzw. eine Draufsicht des Erfindungsgegenstandes. Die Fig. ¢ und 5 sind lotrechte Querschnitte durch IV-IV bzw. V-V der Fig. t.
  • Die Vorrichtung besteht aus einem Rahmen a, b mit darin nebeneinander angeordneten gleichförmigen Tastenhebeln f, g, welche auf einer gemeinsamen Welle d gelagert sind.
  • Die Tastenhebel sind derart ausgebildet, daß sie unmittelbar, wie es bei den Tastenhebeln f der Fall ist, oder mit Hilfe eines den Höhenunterschied der üblichen schwarzen und weißen Tasten ausgleichenden Zwischenstückes j auf den Tasten des Musikinstruments aufliegen können.
  • Tuch- oder Filzgarniturenc, o, p dienen dazu, das Anschlagen der Tastenhebel am Rahmen a, b geräuschlos zu machen und eine weiche Zwischenlage zwischen der Vorrichtung und dem Tasteninstrument zu bilden.
  • Der Teil b des Rahmens a, b ist metallisch und überdeckt mit Ausnahme eines länglichen Fensters it sämtliche Tastenhebel.
  • Liegt die Vorrichtung auf einem Tasteninstrument, z. B. auf einem Klavier, so kann man das Gehör in der Weise ausbilden, daß man auf den gleichförmig ausgebildeten Tastenhebeln Noten spielt und dann deren Tonlage einzig durch das Gehör zu bestimmen sucht. Akkorde kann man unmittelbar mit der Hand anschlagen, oder man kann die Vorrichtung dadurch ergänzen, daß man kleine Stäbe mit darunter angebrachten Vorsprüngen vorsieht, mittels welchen man gleichzeitig in einem gegebenen, den Akkord bestimmenden Abstand voneinander liegende Tastenhebel hinunterdrücken kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Lehrmittel für den Musikunterricht in Gestalt einer auf die Klaviatur von Tasteninstrumenten aufsetzbaren verschiebbaren Teilklaviatur, dadurch gekennzeichnet, daß in einem Rahmen (a, b) gleichförmig ausgebildete Tastenhebel (f, g) auf einer Welle (d) gelagert sind, die unmittelbar oder mit Hilfe eines den Höhenunterschied der üblichen schwarzen und weißen Tasten ausgleichenden Zwischenstückes (j) auf den Tasten aufliegen.
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