DE59311C - Hufeisen mit Polster-Einlage - Google Patents

Hufeisen mit Polster-Einlage

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Publication number
DE59311C
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DE
Germany
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horseshoe
pad
cushion
base
iron
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT59311D
Other languages
English (en)
Original Assignee
ARNSTEIN & MARTIN in Berlin S., Stallschreiberstrafse 60
Publication of DE59311C publication Critical patent/DE59311C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01LSHOEING OF ANIMALS
    • A01L7/00Accessories for shoeing animals
    • A01L7/02Elastic inserts or soles for horseshoes

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Zoology (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Mattresses And Other Support Structures For Chairs And Beds (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 4S: Landwirthschaftliche Geräthe.
ARNSTEIN & MARTIN in BERLIN. Hufeisen mit Polster-Einlage.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 10. März 1891 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf eine neue, leicht auszuführende und haltbare Befestigung eines quer, über die Hufeisenschenkel liegenden Polsters, wobei die am Eisen befestigten Polster bei jedem Tritt des Pferdes sich immer mehr in das Eisen eindrücken, also nicht leicht lose werden können. Die Anordnung ermöglicht auch eine bequeme Auswechselung der Polster, ohne hierzu das Eisen vom Huf zu nehmen.
Die Befestigungsart des Polsters wird im wesentlichen durch die Fig. 1, 2, 3 und 4 erläutert, wogegen die Fig. 5, 6, 7, 8, 9 und 10 einige Ergänzungen zu dem ersteren veranschaulichen. Die eingelegten und befestigten Polster werden in den Fig. 3, 7 und 9 und die hierzu gehörenden Schnittte durch die Fig. 4, 8 und 10 dargestellt. Die Fig. 1, 3, 5, 7 und 9 zeigen die Unteransicht der Hufeisen.
Ein volles Hufeisen in Fig. 1 bis 4 und 9 und ι o, welches mit und ohne Steg angefertigt werden kann, hat auf jedem der beiden Schenkelenden von e bis f eine nach innen liegende Aussparung bis auf den Grund g und bis zur äufseren senkrechten Wandung n>. Das Eisen in Fig. 1 bis 4 hat aufser den Aussparungen von e bis f, auf beiden inneren Seiten auf dem Grunde g senkrecht stehend, je zwei Paar Stäbe ab und cd, welche am Gründe mit Verstärkungen χ versehen sind. Die Aussparung zwischen e und f, Fig. 9 und 10, ist schwalbenschwanzförmig, d. h. auf dem Grunde bei g weiter als an der Lauffläche, und die Seiten e und f sind gezahnt, Fig. 1 o.
Ein hohles Hufeisen, Fig. 5 bis 7, hat auf beiden Schenkeln eine Aussparung e f der inneren,, senkrecht zum Grunde g stehenden Wandung, deren Schnittflächen e und f ebenfalls gezahnt sind.
Als Polster dient ein elastisch er. Stoff (Gummi, Guttapercha, Leder, Filz, Kork etc.), welcher vor dem Einsetzen in das Eisen passend zugeschnitten und eventuell wie in Fig. 3, 4, 7 und 8 mit den Kerben ν versehen wird. Ist nun das Polster ρ in das Eisen, Fig. 2, ein- ■ gesetzt, so werden die Stäbe abcd, Fig. 4, in die Kerben ν geschlagen. Dadurch, dafs die Stäbe abcd auf dem Grunde g eine Verstärkung χ besitzen, ist es ausgeschlossen, dafs die Stäbe von den schiefen Flächen der Kerben ν abgleiten und dann nach aufsen (nach hinten und vorn) über dem Grunde g bezw. in der Biegung eine leer stehende zwecklose Oese bilden. Praktische Versuche haben bewiesen, dafs durch diese Verstärkung χ die Stäbe abcd in der ursprünglichen Lage fest auf das Polster gedrückt werden, nach vorn und hinten nicht heraustreten und bei langem Gebrauch bezw. grofser Abnutzung bis zum kleinsten Stück ihren Zweck erfüllen.
Die Polster p, welche in die Eisen, .Fig. 5 bis 10, geprefst werden, klemmen sich in die verzahnten oder glatten Aussparungen ef fest hinein, so dafs ein Herausfallen nicht leicht möglich ist, denn auch hier wird das Polster immer fester auf das stehengebliebene Metall bei. e und f geprefst.
Obgleich die Polster an ef und w anliegen bezw. einerseits durch ef und andererseits durch ab c d sehr fest gehalten werden, können dennoch die abgenutzten Polster mit geeignetem Werkzeug leicht und schnell herausgerissen
und. durch neue Stücke ersetzt werden, ohne zu diesem Zwecke das Eisen vom Huf zu nehmen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    An Hufeisen eine Anordnung von zwei Paar gegenüber und senkrecht stehenden Stäben abcd mit den unten am Grunde g und nach hinten und vorn daran befindlichen Verstärkungen x, die ersteren zum Zwecke des Festhaltens eines quer über die Hufeisenschenkel in ef eingelegten Polsters ρ und die Verstärkung χ zum besonderen Zwecke der zwangmäfsigen Führung beim Niederschlagen der Stäbe, wobei gleichzeitig an den inneren Seiten der Hufeisenschenkel zwei gegenüberliegende Aussparungen zwischen ef von der Lauffläche bis auf den Grund g entweder senkrecht (Fig. ι) oder schwalbenschwanzförmig (Fig. 5 bis io), glatt oder gezahnt angebracht sind, so dafs das Polster ρ auf g und gegen die aufsen stehengebliebene senkrechte Wandung w artliegend, durch die Schnittflächen e und f festgehalten wird und die letzteren sich beim Gebrauch immer mehr mit dem Polster vereinigen.
    Hierzu i: Blatt Zeichnungen.
DENDAT59311D Hufeisen mit Polster-Einlage Expired - Lifetime DE59311C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US9551615B2 (en) 2014-07-18 2017-01-24 Tecan Trading Ag Monochromator comprising vibration resistant moveable optical elements

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