DE590750C - Elektrische Zahnbohrmaschine mit einer am Hand- oder Winkelstueck angeordneten Schwachstromgluehlampe - Google Patents

Elektrische Zahnbohrmaschine mit einer am Hand- oder Winkelstueck angeordneten Schwachstromgluehlampe

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DE590750C
DE590750C DEK127691D DEK0127691D DE590750C DE 590750 C DE590750 C DE 590750C DE K127691 D DEK127691 D DE K127691D DE K0127691 D DEK0127691 D DE K0127691D DE 590750 C DE590750 C DE 590750C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61CDENTISTRY; APPARATUS OR METHODS FOR ORAL OR DENTAL HYGIENE
    • A61C1/00Dental machines for boring or cutting ; General features of dental machines or apparatus, e.g. hand-piece design
    • A61C1/08Machine parts specially adapted for dentistry
    • A61C1/088Illuminating devices or attachments
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61GTRANSPORT, PERSONAL CONVEYANCES, OR ACCOMMODATION SPECIALLY ADAPTED FOR PATIENTS OR DISABLED PERSONS; OPERATING TABLES OR CHAIRS; CHAIRS FOR DENTISTRY; FUNERAL DEVICES
    • A61G15/00Operating chairs; Dental chairs; Accessories specially adapted therefor, e.g. work stands
    • A61G15/14Dental work stands; Accessories therefor

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  • Epidemiology (AREA)
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Description

  • Elektrische Zahnbohrmaschine mit einer am Hand- oder Winkelstück angeordneten Schwachstromglühlampe Die Erfindung betrifft eine elektrische Zahnbohrmaschine mit einer am Hand- oder Winkelstück.angeordneteü, durch eine von der Bohrmaschine angetriebene Dynamomaschine gespeisten Schwachstromglühlampe und besteht darin, daß an die Dynamomaschine auch andere mit Schwachstrom betriebene zahnärztliche Geräte, z. B. ein elektrisch beleuchteter Mundspiegel, ein Galvanokauter oder eine Sterilisiernadel und ein für den Kleinbietrieb bestimmtes elektrolytisches Bad, anschließbar sind. Für die den Geräten den Strom zuführenden Speiseleitungen sind gemäß der Erfindung selbsttätige Aufwickelvorrichtungen vorgesehen.
  • Der Erfindungsgegenstand ist auf der Zeichnung in einer Ausführungsform veranschaulicht, und zwar zeigen: Abb. i eine Bohrkabelmaschine mit der erfindungsgemäßen Ausrüstung in schaubildlicher Darstellung, Abb. 2 ein Schaltschema für den Anschluß der elektrisch betriebenen Instrumente und Einrichtungen, Abb. 3 einen Querschnitt durch eine Speiseleitung in vergrößertem Maßstab, Abb. q. ein Handstück, teilweise im Schnitt, Abb.5 und 6 eine Aufwickelvorrichtung für die Speiseleitungen im Schnitt und in Seitenansicht, Abb. 7 einen Mundspiegel im Längsschnitt und Abb. 8 einen Schnitt nach der Linie A-B der Abb. 7.
  • Auf der Zeichnung ist mit a das an dem Handstück d einer Bohrkabelmaschine angeordnete Glühlämpchen bezeichnet, das durch die Schwachstromdynamom,aschine g gespeist wird. Die Dynamomaschine g ist an dem Ring p befestigt und wird durch Seiltrieb von der Wellen des Bohrmaschinenmotors u angetrieben.
  • Gemäß der Erfindung speist die Dynamomaschine g nicht nur das Lämpchen a, sondern auch noch andere mit Schwachstrom betriebene zahnärztliche Instrumente, z. B. die Beleuchtungseinrichtung v eines Mundsp@iegels w. Im Ausführungsbeispiel ist der Handgriff x mit einem doppelpoligen Stecker y verbunden, der z. B. einen Galvanokauter oder eine Sterilisiernadel in der gleichen. Weise mit der Dynamomaschine g zu verbinden gestattet. Neben diesen an sich bekannten Geräten ist noch besonders ein elektrolytisches Bad z vorgesehen, das ebenfalls mit Hilfe des Stekkers y in Betrieb gesetzt werden kann. Das Bad z ist für den Kleinbetrieb bestimmt und setzt den Zahnarzt in die Lage, galvanische Arbeiten rasch und billig selbst auszuführen oder ungenügend bearbeitete Stücke ohne Zeitverlust nachzubehandeln und insbesondere Arbeiten, die aus verschiedenen Goldlegierungen zusammengesetzt werden müssen und deshalb in verschiedenen Farben spielen, mit einem gleichfarbenen Goldüberzug zu versehen.
  • Um bei übermäßiger Belastung der Dynamomaschine g einen Zusatzstrom oder während des Stillstandes der Bohrmaschine einen Ersatzstrom zum Betriebe der zahnärztlichen Instrumente und Einrichtungen zur Verfügung zu haben, ist ein Akkumulator io vorgesehen, der während es Betriebes der Bohrmaschine gegebenenfalls über einen elektrischen Gleichrichter i i selbsttätig aufgeladen wird.
  • Zweckmäßig sind einzelne oder sämtliche Speiseleitungen für die elektrisch betriebenen Instrumente oder Einrichtungen über selbsttätige Aufwickelvorrichtungen geführt, die in der Nähe des Bohrmaschinenringes p angeordnet sind. Dadurch wird die Handhabung der Instrumente wesentlich erleichtert, da unter der Zugwirkung der Aufwickelvorrichtung das Gewicht der Instrumente sich verringert und die Speiseleitung dauernd gestrafft bleibt, w iihrend nach dem Gebrauch die Instrumente a und Anschlüsse selbsttätig in ihre Ruhelage zurückkehren. In Abb. i der Zeichnung ist eine derartige Aufwickelvorrichtung z2 für die Speiseleitung des Glühlämpchens a und eine gleiche Vorrichtung 13 für den Stecker y vorgesehen, an dem der Mundspiegel w angeschlossen ist. Selbstverständlich wäre es aber auch möglich, für sämtliche Instrumente und Anschlüsse je eine besondere Aufwickelrolle anzuordnen.
  • In Abb. 2 ist eine beispielsweise Schaltung der in Abb. i dargestellten Hilfsgeräte i i, 12 und 13 schematisch veranschaulicht. Darnach ist der eine Zweig 1d der von der Dynamomaschine g ausgehenden Leitung zu einem Verteiler 15 geführt, von wo aus er in die Rolle 13 und in die Wechselstromseite des Gleichrichters i i mündet. Der andere Leitungszweig 16 gabelt sich in die Äste 17 und 18, von denen der eine über einem Kippschalter i9 an den zweiten Pol der Wechselstromseite des Gleichrichters i i und der andere über einem Kippschalter 2o an die Ralle 13 angeschlossen ist. Von der Gleichstromseite des Gleichrichters ii führen je zwei Leitungen zur Rolle 12 und zu einem Steckkontakt 21 für den Ansch,luß des Akkumulators io.
  • Vorteilhaft werden einzelne oder sämtliche Speiseleitungen nach dem vergrößerten Querschnitt der Abb.3 als einpolige Panzerkabel ausgeführt, wobei der von der Seele 22 durch eine Isolierung 23 getrennte Metallmantel 2.4 zur Stromführung mitbenutzt wird. Derartige Panzerkabel besitzen bei kleinen Abmessungen eine hohe Festigkeit und Schmiegsamkeit und bieten außerdem im gegebenen Fall besondere Vorteile für die Stromzuführung. In Abb. i sind die Leitungen 25 und z6 solche einpolige Panzerkabel, von denen die Leitung 25 nach dem Austritt aus der Aufwickelrolle 12 z. B. mittels Osen 27, 28 und 29 den Bohrschlauch 3o entlang geführt ist. Zwischen den Üsen 28 und 29 überbrückt die Leitung 25 den Panzerschlauch 31 des Bohrkabels 30, wodurch eine Behinderung des Zahnarztes bei der Handhabung des Hand- oder Winkelstückes d und gleichzeitig eine Verdrillung der Speiseleitung 25 auf einfache Weise vermieden wird. Die Stromzuführung für das Lämpchen a erfolgt einerseits über den Metallnmantel des Kabels 25, der durch die Führungsglieder 28 und 29 mit der Metallmasse des Bohrkabels 30 leitend verbunden ist, und andererseits durch die Seele des Kabels 25, die an der Stelle 32 isoliert angeschlossen ist. Es wäre auch möglich, die Speiseleitung 25 ganz oder teilweise in das Innere des Bohrschlauchs 30, 31 Lind nach Abb. 4. in den Mantel 33 des Hand- oder Winkelstückes d zu verlegen.
  • Bei der in den Abb. 5 und 6 v eranschaulichten Aufwickelvor richturig ist die Speiseleitung einerseits zu einer feststehenden Achse 34. und anderseits an einen in der Seitenwand 35 isoliert gelagerten Bolzen 36 geführt. Der Bolzen 36 ist durch die Spannfeder 37 mit der Kabelrolle 38 und diese mit dem Metallmantel des eingerollten Panzerkabels 26 verbunden. Das Kabelende 39 durchsetzt den Kranz und die Nabe der Rolle 38 und endigt schließlich in einer Bronzebuchse d0, die unter Zwischenlage eines Isolierrohrs 41 in die Rolle 38 eingepreßt ist und den Strom von der Achse 34. abnimmt.
  • Die aus der Aufwickelvorrichtung 13 austretende Leitung 26 mündet in einem Stelzker y, der nach Abb. 7 auf lern Hartgummigriff .x des Mundspiegels w aufgesetzt ist. Wie aus der Zeichnung ersichtlich ist, sind in dem Griff x zwei axiale Bohrungen: vorgesehen, in denen der Schaft 42 des Spiegels a, und der stabförmige Sockel 4.3 des Lämpchens v herausnehmbar gelagert sind. Diese Ausbildung wird zweckmäßig für die Metallteile sämtlicher Instrumente gewählt, um sie nach dem Gebrauch auskochen und gegebenenfalls für mehrere Instrumente denselben Handgriff benutzen zu können. Der Spiegel- . Schaft 42 ist mittels einer Fingerrast 4¢ iri der Längsachse verschiebbar. Dadurch ist es möglich, den Abstand zwischen Spiegel w und Lampe v wahlweise zu verändern und Untersuchungsgegenstände mit verschieden großen Abmessungen in den Zwischenraum zu nehmen. Die Speisung des Lämpchens v erfolgt über ein Metallröhrchen 45, in das der innere Pol 46 des Lampensockels 43 eingreift. Die zweite Leitung verläuft über ein durchgehendes Metallröhrchen 47 zum Spiegelschaft 42 und ist hier durch einen Schalter unterbrochen, der aus einem am Schaft 42 bei 48 angelenkten, federbeeinflußten Hebel 49 besteht. Beim Niederdrücken der Taste 44, die gleichzeitig zur Längsverschiebung des Spiegels w dient, kommt der Hebel 49 in jeder Lage in Berührung mit dem Mantel des Lampenseckels 43 und stellt auf diese Weise eine leitende Verbindung mit dem zweiten Pol der Stromquelle her. Um den Spiegelschaft 42 mitsamt dem darauf gelagerten Schalter 49 ungehindert verschieben und herausziehen zu können, ist der Griff x in der in den Abb. 7 und 8 veranschaulichten Weise in der Längsachse geschlitzt.

Claims (5)

  1. PATEN TANSPIZÜCIIE: i. Elektrische Zahnbohrmaschine mit einer am Hand- oder Winkelstück angeordneten, durch eine von der Bohrmaschine angetriebene Dynamomaschine gespeisten Schwachstromglühlampe, dadurch gekennzeichnet, daß an die Dynamomaschine (g) auch andere mit Schwachstrom betriebene zahnärztliche Geräte, z. B. ein elektrisch beleuchteter Mundspiegel (w), ein Galvanokauter oder eine Sterilisiernadel und ein für den Kleinbetrieb bestimmtes elektrolytisches Bad (z), anschließbar sind. -
  2. 2. Elektrische Zahnbohrmaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß für die den Geräten den Strom zuführenden Speiseleitungen (25, 26) selbsttätige Aufwickelvorrichtungen (i2, 13) vorgesehen sind.
  3. 3. Elektrische Zahnbohrmaschine nach Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Speiseleitungen (25; 26) als einpolige Panzerkabel ausgeführt sind, deren gegeneinander isolierte Seele (23) und Metallmantel (24) der Stromführung dienen.
  4. 4. Elektrische Zahnbohrmaschine nach Ansprüchen i und 3, dadurch. gekennzeichnet, daß der Panzerschlauch (3I) des Handstückkabels (3o) durch ein in Ösen (27, 28, 29) geführtes einpoliges Panzerkabel (25) überbrückt ist.
  5. 5. Elektrische Zahnbohrmaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Speiseleitung (25) für das am Hand-oder Winkelstück (d) angeordnete Glühlämpchen (a.) g'anz oder teilweise in das Innere des Bohrschlauchs (30, 31) und des Mantels (33) des Hand- oder Winkelstücks (d) verlegt ist.
DEK127691D 1932-11-10 1932-11-10 Elektrische Zahnbohrmaschine mit einer am Hand- oder Winkelstueck angeordneten Schwachstromgluehlampe Expired DE590750C (de)

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DE (1) DE590750C (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1068425B (de) * 1955-10-03
DE951291C (de) * 1952-06-18 1956-10-25 Dr Friedrich Seelig Handstueck fuer zahnaerztliche Bohrmaschinen
FR2523891A1 (fr) * 1982-03-25 1983-09-30 Aerospatiale Outil pneumatique rotatif a eclairage incorpore

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DE951291C (de) * 1952-06-18 1956-10-25 Dr Friedrich Seelig Handstueck fuer zahnaerztliche Bohrmaschinen
DE1068425B (de) * 1955-10-03
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