DE58975C - Verfahren und Vorrichtung zum Ueberziehen des zu verzinnenden Blechs mit einer die Oxydirung verhindernden Schicht - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Ueberziehen des zu verzinnenden Blechs mit einer die Oxydirung verhindernden Schicht

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DE58975C
DE58975C DENDAT58975D DE58975DA DE58975C DE 58975 C DE58975 C DE 58975C DE NDAT58975 D DENDAT58975 D DE NDAT58975D DE 58975D A DE58975D A DE 58975DA DE 58975 C DE58975 C DE 58975C
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pan
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DENDAT58975D
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A. GUTENSOHN in Globe Works, Mile End Road, London, England
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C23COATING METALLIC MATERIAL; COATING MATERIAL WITH METALLIC MATERIAL; CHEMICAL SURFACE TREATMENT; DIFFUSION TREATMENT OF METALLIC MATERIAL; COATING BY VACUUM EVAPORATION, BY SPUTTERING, BY ION IMPLANTATION OR BY CHEMICAL VAPOUR DEPOSITION, IN GENERAL; INHIBITING CORROSION OF METALLIC MATERIAL OR INCRUSTATION IN GENERAL
    • C23CCOATING METALLIC MATERIAL; COATING MATERIAL WITH METALLIC MATERIAL; SURFACE TREATMENT OF METALLIC MATERIAL BY DIFFUSION INTO THE SURFACE, BY CHEMICAL CONVERSION OR SUBSTITUTION; COATING BY VACUUM EVAPORATION, BY SPUTTERING, BY ION IMPLANTATION OR BY CHEMICAL VAPOUR DEPOSITION, IN GENERAL
    • C23C2/00Hot-dipping or immersion processes for applying the coating material in the molten state without affecting the shape; Apparatus therefor
    • C23C2/04Hot-dipping or immersion processes for applying the coating material in the molten state without affecting the shape; Apparatus therefor characterised by the coating material
    • C23C2/08Tin or alloys based thereon
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C23COATING METALLIC MATERIAL; COATING MATERIAL WITH METALLIC MATERIAL; CHEMICAL SURFACE TREATMENT; DIFFUSION TREATMENT OF METALLIC MATERIAL; COATING BY VACUUM EVAPORATION, BY SPUTTERING, BY ION IMPLANTATION OR BY CHEMICAL VAPOUR DEPOSITION, IN GENERAL; INHIBITING CORROSION OF METALLIC MATERIAL OR INCRUSTATION IN GENERAL
    • C23FNON-MECHANICAL REMOVAL OF METALLIC MATERIAL FROM SURFACE; INHIBITING CORROSION OF METALLIC MATERIAL OR INCRUSTATION IN GENERAL; MULTI-STEP PROCESSES FOR SURFACE TREATMENT OF METALLIC MATERIAL INVOLVING AT LEAST ONE PROCESS PROVIDED FOR IN CLASS C23 AND AT LEAST ONE PROCESS COVERED BY SUBCLASS C21D OR C22F OR CLASS C25
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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE Ir. Blech- und Drahterzeugung.
LONDON (England).
verhindernden Schicht.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 23. November 1890 ab.
. Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren und einen Apparat; die zu verzinnenden Platten stapelweise mit einem die Luft abhaltenden Ueberzug zu versehen. Das Herausheben der mit dem Ueberzug versehenen Platten aus der Schmelzpfanne geschieht auf . mechanische "Weise.
Auf der beiliegenden Zeichnung ist eine derartige Schmelzpfanne in Fig. 1 im verticalen .Querschnitt und in Fig. ζ im verticalen Längsschnitt dargestellt.
Die Schmelzpfanne A gleicht im allgemeinen den gebräuchlichen Talgpfannen, ist aber breiter als diese. In dem oberen Theil der Schmelzpfanne sind zwei Walzen B angeordnet, welche mittelst geeigneter Vorrichtungen einander genähert, oder von einander entfernt werden können. Bei der auf der Zeichnung dargestellten Anordnung ist zu diesem Zwecke die eine Walze in verschiebbaren Lagern gelagert, welche mittelst der Schrauben C gegen die andere Walze eingestellt werden können. Die beiden Walzen werden auf bekannte Weise angetrieben. In der Schmelzpfanne ist ein Rahmen D angeordnet, dessen eine Wand D1 gegen die andere D2 verstellbar ist, indem sie bei E mit derselben drehbar verbunden ist. Die Feststellung dieser beweglichen Wand geschieht mittelst' zweier gezahnter Stangen F, welche oben an der Wand D1 drehbar befestigt sind und in Zapfen G, welche an der Wand D2 angebracht sind, eingelegt werden können. Der Rahmen ist mit einem beweglichen Boden H versehen, welcher durch den in dem oberen Theil des Rahmens drehbar gelagerten Hebel K gehoben oder gesenkt werden kann. Der ganze Rahmen ruht mittelst der Laufrollen L auf Schienen, so dafs er in der Schmelzpfanne hin- und herbewegt werden kann, in der Weise, dafs er sich in der einen Stellung direct unter den Walzen B befindet, wahrend er in der anderen Stellung .frei von denselben ist.
Die Wirkungsweise'der Vorrichtung ist die
• folgende: Die Walzen B werden auf eine solche Entfernung zu einander eingestellt, dafs sie eine bestimmte Anzahl von Platten gleichzeitig erfassen können. Die Platten werden dann in den offenen Rahmen D gebracht und in demselben durch die bewegliche Wand D1 festgehalten, welche mittelst der Hebel K so eingestellt wird, dafs sie sich fest gegen die Platten legt. Der Rahmen wird darauf unter die Walzen B geschoben und der Boden H in die Höhe gehoben, so dafs die oberen Enden der Platten zwischen die "Walzen treten und von denselben erfafst und aus der Schmelzpfanne herausgezogen werden. Die Walzen üben dabei einen derartigen Druck auf die Platten aus, dafs das überschüssige Material herausgequetscht wird.
In dem Gefäfs A kann Wasser oder Talg oder ein anderes geeignetes Material enthalten sein, zweckmäfsigerweise wird dasselbe jedoch mit folgender Mischung gefüllt:
14 Theile Harz werden mit 7 Theilen
Paraffin zusammengeschmolzen und zu dieser ■Mischung 5 bis 14 Theile Palmöl zugesetzt. Wenn diese Mischung gut durch einander gemengt ist, ist sie zum Gebrauch fertig. In der Schmelzpfanne wird diese Mischung nun wenig über ihren Schmelzpunkt erhitzt. Das von den Platten abtropfende Wasser sammelt sich unter der Mischung am Boden der Schmelzpfanne an, von wo es durch ein Rohr abgezogen werden kann. Aus diesem Umstand ergiebt sich, dafs die Schmelzpfanne nicht durch ein unter ihr angebrachtes Feuer erhitzt werden darf, da in diesem Falle der aus dem Wasser entwickelte Dampf die Mischung zum Schäumen und Ueberlaufen bringen würde. Um dies zu vermeiden, wird die Mischung durch zwei Dampfheizrohre erhitzt, welche so durch die Schmelzpfanne geleitet sind, dafs sie mit dem am Boden angesammelten Wasser nicht in Berührung kommen. Nachdem die Platten auf diese Weise behandelt worden sind, werden sie entweder einzeln oder in Stapeln in die Zinnpfanne gebracht und in der üblichen Weise weiter behandelt.
Die oben beschriebene Mischung wird zweckmäfsigerweise auch zum Bedecken des Zinns in der Zinnpfanne benutzt, da sie nicht nur:
billiger ist als Palmöl, sondern auch gestattet, das Zinn auf einer niedrigeren Temperatur zu erhalten. Auch kann diese Mischung nicht so leicht Feuer fangen wie Palmöl.

Claims (2)

  1. Pat ent-Ansprüche:
    ι. Ein Verfahren zum Ueberziehen des zu verzinnenden Weifsbleches mit einer die Oxydirung verhindernden, nicht spröde werdenden, nicht abblätternden und schnell erstarrenden Schicht, dadurch gekennzeichnet, dafs die zu verzinnenden Platten in eine nur wenig über ihren Schmelzpunkt erhitzte flüssige Mischung von Harz ■und Paraffin, welcher Mischung Palmöl zugesetzt ist, getaucht werden.
  2. 2. Eine zur Ausübung des unter π gekennzeichneten Verfahrens dienende Schmelz-' pfanne, gekennzeichnet durch das mit ver-' stellbaren Walzen^ ausgestattete GeMs(A), in welchem ein aus der Pfanne nicht herausnehmbarer verschiebbarer Rahmen (D) angeordnet ist, der mit · einer drehbaren WandfD1) und einem beweglichen Boden (H) versehen ist, um die Platten festzuhalten und aus der Schmelzpfanne herauszuheben gestattet.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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