DE589693C - Schienenstossverbindung fuer durch Gleisrueckmaschinen zu verschiebende Gleise - Google Patents

Schienenstossverbindung fuer durch Gleisrueckmaschinen zu verschiebende Gleise

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DE589693C
DE589693C DER86768D DER0086768D DE589693C DE 589693 C DE589693 C DE 589693C DE R86768 D DER86768 D DE R86768D DE R0086768 D DER0086768 D DE R0086768D DE 589693 C DE589693 C DE 589693C
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track
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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01BPERMANENT WAY; PERMANENT-WAY TOOLS; MACHINES FOR MAKING RAILWAYS OF ALL KINDS
    • E01B23/00Easily dismountable or movable tracks, e.g. temporary railways; Details specially adapted therefor
    • E01B23/10Shiftable tracks for heavy loads, e.g. carrying excavators
    • E01B23/14Fastening or joining means

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Machines For Laying And Maintaining Railways (AREA)

Description

  • Schienenstoßverbindung für durch Gleisrückmaschinen zu verschiebende Gleise Die Erfindung betrifft eine Verbesserung der durch Patent 537 510 geschützten-Schienenstoßverbindungen für durch Gleisrückmaschinen zu verschiebende Gleise.
  • Die Erfindung bezweckt, einen Übelstand zu beseitigen, der sich in der Praxis herausgestellt hat und der darin besteht, daß die Schienenlaschen trotz ihrer überaus steifen Form, trotz reichlicher Querschnittsbetnessung und trotz .der Verwendung äußerst zähen Stahls querdurch brechen.
  • Der Erfinder hat erkannt, daß dies darauf zurückzuführen ist, daß die Arbeitsrollen b, b der Gleisrückmaschine (vgl. Abb. i), obwohl sie aus hochwertigem gehärtetem Stahl hergestellt sind, sich stark abarbeiten, und daß auch die Schienenköpfe a an den Berührungsflächen der Gleisrückrollen beim Gleisrücken überraschend schnell verschleißen, so daß die Spurkränze s der Gleisrückrollen allmählich immer tiefer unter den Schienenkopf d fassen und in Berührung treten mit den ihnen zugewandten oberen Außenflächen der Schienenlaschen c, wie durch die strichpunktierten Linien in Äbb. i angedeutet ist.
  • -Die Schienenlaschen werden nunmehr durch die unter großem Druck hinwegrollenden Spurkränze der Gleisrückrollen .abgewetzt und 'auch zerdrückt in der Weise, daß der Werkstoff der Lasche, dem Druck der Rollen b, b ausweichend, in den Temperaturspalt zwischen den Schienen hineinquillt und in diesem einen gezackten Kamm u, wie in Abb.2 angedeutet, bildet. Dieser Kamm ist mit Rissen durchsetzt, die beim Anheben des Gleises während des Gleisrückens, wenn die Laschen stark auf Biegung beansprucht werden (vgl. Abb.5), allmählich tiefer werden und schließlich zum Bruch der Lasche querdurch führen (vgl. Abb. 2).
  • Zur Beseitigung dieses Übelstandes wurden vom Erfinder schon früher versuchsweise die Schienenlaschen in der Mitte an den Stoßstellen durch seitlich nach außen vorstehende Längsrippen verstärkt; es zeigte sich aber, daß die Rißbildung sich auch durch solche Verstärkungsrippen hindurch fortsetzt und daß die Schienenlaschen trotz der Verstärkungsrippen querdurch brechen. Demgegenüber haben neuere Versuche in überraschender Weise gezeigt, daß man der Bruchgefahr erfolgreich begegnen kann, wenn man der Erfindung gemäß die Schienenlaschen an der Stoßstelle oben sanft, d. h. unter Vermeidung scharfer Kanten und Ecken, auskehlt, also scheinbar schwächt.
  • Eine nach diesen Vorschlägen verbesserte Schienenstoßverbindung ist auf der beiliegenden Zeichnung in einem Ausführungsbeispiel dargestellt: Abb.3 zeigt die neugestaltete Schienenlasche in Seitenansicht.
  • Abb. q. ist ein Querschnitt nach Linie I-I in Abb. 3.
  • Abb.5 zeigt ein mit den neugestalteten Schienenlaschen versehenes Gleis während des Gleisrückens von der Seite und von oben gesehen.
  • Gemäß der Erfindung sind die Schienenlaschen c in der Mitte oben bei o sanft, d. h. unter Vermeidung scharfer Kanten und Ecken, ausgekehlt, so tief, daß, wie Abb. q. zeigt, die Rollen b, b der Gleisrückmaschinen mit ihren Spurkränzen gerade am gefährlichen Bruchquerschnitt der Laschen c über einen Spalt hinwegrollen, d. h. in jedem Fall, auch bei fortschreitendem Verschleiß der Gleisrückrollen b und des Schienenfußes a, außer Berührung mit den Laschen bleiben. An diesem können sich daher nicht mehr wie früher (vgl. Abb. a) mit Rissen durchsetzte Kämme ?s bilden, und damit ist, wie die Erfahrungen zeigen, die Ursache der Laschenbrüche von Grund auf beseitigt. In der Formgebung der, wie oben beschrieben, verbesserten Schienenlaschen können Änderungen vorgenommen werden, ohne daß der Schutzbereich der nachfolgenden Ansprüche verlassen oder von den Grundgedanken, denen die Erfindung ihre Entstehung verdankt, abgewichen wird.
  • Die Schienenlaschen können mit Vorteil in der Mitte noch mit seitlich nach außen vorstehenden Verstärkungsrippen v versehen werden und auch andere als die gezeichneten Querschnittsformen erhalten.-

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Schienenstoßverbindung nach Patent 537 51o, dadurch gekennzeichnet, daß die Schienenlaschen (c) in der Mitte oben (o) sanft ausgekehlt sind. a. Schienenstoßverbindung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Schienenlaschen (c) .dicht unterhalb der Auskehlung (o) mit seitlich vorstehenden Längsrippen (v) versehen sind.
DER86768D 1932-12-24 1932-12-24 Schienenstossverbindung fuer durch Gleisrueckmaschinen zu verschiebende Gleise Expired DE589693C (de)

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