DE587583C - Hochglanzveredelungsverfahren fuer vegetabilische Fasern und Gewebe - Google Patents

Hochglanzveredelungsverfahren fuer vegetabilische Fasern und Gewebe

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DE587583C
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    • D06M13/00Treating fibres, threads, yarns, fabrics or fibrous goods made from such materials, with non-macromolecular organic compounds; Such treatment combined with mechanical treatment
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    • D06M11/36Treating fibres, threads, yarns, fabrics or fibrous goods made from such materials, with inorganic substances or complexes thereof; Such treatment combined with mechanical treatment, e.g. mercerising with oxygen, ozone, ozonides, oxides, hydroxides or percompounds; Salts derived from anions with an amphoteric element-oxygen bond with oxides, hydroxides or mixed oxides; with salts derived from anions with an amphoteric element-oxygen bond
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Description

  • Hochglanzveredelungsverfahren für vegetabilische Fasern und Gewebe Vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren, das darin besteht, daß man z. B. Gewebe, Garne oder aus vegetabilischen Fasern hergestellte Erzeugnisse, wie Strümpfe, Trikotagestoffe usw., oder auch loses Gespinstmaterial mit alkalischen Lösungen von Natrium-, Kaliumhydroxyd oder ähnlich wirkenden Basen oder deren Mischungen unter Zusatz von faserschützenden Mitteln, wie Glycose, Glycerin u. dgl., imprägniert oder mit Spritzapparaten anfeuchtet und die so behandelte Ware dann einen geheizten Kalander, welcher i oo° C oder darüber anzeigt, ein oder mehrmals passieren läßt.
  • Die nach diesem Verfahren behandelte Ware oder das so behandelte Material zeichnet sich durch einen hohen seidenähnlichen, echten Glanz aus, der dem Mercerisiereffekt an Glanz bei weitem überlegen ist. Die so behandelte Ware kann nach dem Kalandrieren einem Färbe-, Druck- oder Waschprozeß unterzogen werden, ohne daß der Glanz wesentlich darunter leidet. Im Gegenteil erhält die Ware durch diese Vorgänge ein edleres Aussehen und ist nach dem Trocknen vollständig tropfecht im Glanz.-Die besondere Wirkung ist dadurch erklärlich, daß durch das Verdunsten des Lösungswassers beim heißen Kalandrieren unter hohem Druck das Alkali einen hohen mercerisierähnlichen Glanzeffekt auf der Faser bzw: auf dem Gewebe hervorruft. Man erhält auf diese Weise mit geringprozentigen Lösungen von alkalischen starken Basen einen höheren Glanz als beim natürlichen bekannten Vorgang des Mercerisierens, was eine bedeutende Ersparnis an den dafür verwendeten Chemikalien herbeiführt; infolgedessen wird auch dadurch das Enderzeugnis an Gestehungskosten verbilligt.
  • Das Verfahren kann auch in Verbindung mit der Mercerisation zur Anwendung kommen,. d. h. vorher oder nachher, wodurch der Glanzeffekt des Enderzeugnisses noch schöner herauskommt. Im Gegenteil zum Meroerisieren, wo mit stark gekühlter konzentrierter Lauge gearbeitet wird, um möglichst den besten Glanzeffekt zu erreichen, wird nach dem vorliegenden Verfahren der Wirkungseffekt des Glanzes mit schwachen Lösungen unter Einwirkung von Druck und Hitze erreicht, was ein besonders neues und wichtiges Merkmal des Verfahrens darstellt. Außerdem ist noch der Vorteil hervorzuheben, daß man bei den bekannten Radiumverfahren, dem Similimeroerisageverfahren, Kalanderbenötigt von 8o ooo bis i 5o ooo kg undhöherem Druck; wogegen man mit dem vorliegenden Verfahren schon mit Kalandern von nur 2o ooo kg Druck einen Glanzeffekt erreicht, der in der Praxis unter gleichen Bedingungen nicht möglich war.
  • Es sind weiter verschiedene Verfahren in der Textilindustrie bekannt, um Gewebe aus vegetabilischen Faserstoffen unter Anfeuchtung mit Wasser durch Hitze und Druck zu veredeln, um einen Glanz hervorzurufen. Ferner ist auch bekannt, die Ware mit Lösungen von neutralen Salzen und deren Mischungen zu imprägnieren, worauf die Ware einer Kalanderwirkung unter Druck und Hitze ausgesetzt wird, um einen besonderen Glanz hervorzurufen. Aber alle derartigen bekannten Verfahren vermochten bisher keinen solchen beständigen und echten Glanzeffekt hervorzurufen, wie dies durch das vorliegende Verfahren erreicht wird. Insbesondere wird hier ein besonders eigenartiger, ganz charakteristischer Edelglanz gebildet; welcher auf der Reaktion der verwendeten Chemikalien in der Faser unter Druck und großer Hitze beruht und :eine physikalisch-chemische Faserveränderung bewirkt, die -von großer Haltbarkeit ist und eine verschiedenartige Nachbehandlung der Ware, wie Waschen, Färben, Bedrucken, zuläßt, ohne daß der Glanz wesentlich einbüßt. Dadurch, daß -nur mit ganz geringprozentigen Lösungen von o,5 % und höher gearbeitet wird; erzielt man den hohen wirtschaftlichen Vorteil bei der Veredelung der Ware; hochkonzentrierte Lösungen, welche beim Mercerisieren von unbedingter Notwendigkeit sind; werden vermieden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren, um Gewebe, Garne oder aus vegetabilischen Fasern hergestellte Erzeugnisse, wie Strümpfe, Trikotagestoffe u. dgl., oder loses Material mit einem hohen seidenähnlichen, echten Hochglanz zu versehen, dadurch gekennzeichnet, daß man die mit schwachen alkalischen Lösungen von Natrium- oder Kaliumhydroxyd oder Mischungen ähnlich wirkender starker Basen unter Zusatz von faserschützenden Mitteln, wie Glycerin, Glycose u. dgl., imprägnierte Ware oder das imprägnierte Material auf einem geheizten Kalander, der ioo° C und mehr anzeigt, ein oder ' mehrere Male unter hohem Druck behandelt.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0638685A1 (de) * 1993-08-10 1995-02-15 Ciba-Geigy Ag Mercerisiernetzmittel

Cited By (3)

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0638685A1 (de) * 1993-08-10 1995-02-15 Ciba-Geigy Ag Mercerisiernetzmittel
US5464547A (en) * 1993-08-10 1995-11-07 Ciba-Geigy Corporation Mercerization wetting composition
US5494486A (en) * 1993-08-10 1996-02-27 Ciba-Geigy Corporation Mercerization wetting composition

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