AT105040B - Verfahren zum Veredeln vegetabilischer Textilfaserstoffe. - Google Patents

Verfahren zum Veredeln vegetabilischer Textilfaserstoffe.

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AT105040B
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alkali
halohydrin
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Leon Dr Lilienfeld
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Description


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  Verfahren zum Veredeln vegetabilischer Textilfaserstoffe. 



    Vorliegende Erfindung betrifft ein neues Verfahren zum Veredeln pflanzlicher Textilfaserstoffe. 



  Es wurde gefunden, dass Gewebe und Gespinste vegetabilischen Ursprungs sehr wertvolle Eigenschaften erlangen, wenn man sie der Einwirkung von Halohydrinen, beispielsweise Monohalohydrinen von Polyalkoholen in Gegenwart von Alkalien aussetzt. 



  Die Wirkungen dieses Verfahrens sind : seidenartiger Glanz von grosser Brillanz und ein gefälliger, griffiger, elastischer Appret. 



  Das Verfahren besteht darin, dass man ein aus einem pflanzlichen Faserstoff, insbesondere Baumwolle, bestehendes oder einen solchen Faserstoff enthaltendes Gespinst oder Gewebe mit einem Halohydrin, beispielsweise einem Monohalohydrin eines Polyalkohols in Gegenwart von Alkalien behandelt. Man kann das Alkali und Halohydrin gleichzeitig oder in beliebiger Reihenfolge nacheinander auf das Gespinst oder Gewebe einwirken lassen. 



  Als Alkalien kommen in erster Linie die Ätzalkalien in Betracht. Aber auch mit Alkalisulfide erzielt man, wenn auch untergeordnete Efekte. 



  Alle vegetabilischen Faserstoffe, wie Leinen, Flachs, Hanf, Ramie, Jute und insbesondere Baumwolle in Gestalt von rein pflanzlichen (z. B. rein baumwollenen) oder gemischten Geweben oder in Form von Garnen in Strähnen oder Copsen oder von Ketten können mit Erfolg nach dem vorliegenden Verfahren behandelt werden. 



  Das aus der Pflanzenfaser bestehende oder sie enthaltende Textilmaterial kann roh 0 der vorbehandelt (z. B. ausgekocht oder mit Sodalösung oder verdünntem Alkali oder beiden unter Druck erhitzt), benetzt oder unbenetzt, entfettet oder nicht entfettet, ungebleicht oder mit oxydierenden oder reduzierenden Bleichmitteln gebleicht, merzerisiert oder nicht merzerisiert dem vorliegenden Verfahren zugeführt werden. Es kann auch in bekannter Weise mit einem hydrolysierenden bzw. gelatinierenden Mittel (z. B. einer starken Mineralsäure wie Schwefelsäure von 49-60  Bé oder Phosphorsäure von 55-75  Bé oder Salzsäure von 240 Bé oder Salpetersäure von 43-46  Bé oder darüber oder einer Kupferoxydammoniaklösung oder mit einer kalten oder heissen Lösung von Kalziumthiozyanat bzw. einem andern Thiozyanat) vorpräpariert sein.

   Die Vorbehandlung kann auch aus einer Kombination zweier oder mehrerer dieser Methoden bestehen. 



  Vorliegende Erfindung gewährt grossen Spielraum in bezug auf die Arbeitsbedingungen. Sie soll daher an die Einzelheiten der nachstehend gegebenen Schilderung ihrer praktischen Ausübung nicht gebunden sein. 



  Als Beispiele werden folgende Ausführungsformen des Verfahrens angeführt. 



  Die erste besteht darin, dass das Gespinst oder Gewebe vorerst mit Alkalilösung behandelt und dann der Einwirkung eines Halohydrins, z. B. a-Monochlorhydrin oder Aethylenchlorhydrin, ausgesetzt wird. Die Zufuhr der Alkalilauge zum Textilfaserstoff kann auf verschiedene Weise erfolgen, z. B. durch Eintauchen oder Tränken mit einem kleinen oder grossen Überschuss an Lauge oder durch Eintauchen oder Tränken und Entfernung der überschüssigen Alkalilösung durch Ausquetschen, Abschleudern od. dgl. oder durch Imprägnieren auf einem Imprägnierungsfoulard oder Jigger od. dgl. oder durch Klotzen mittels glatter oder gravierter Walzen auf einer Klotz-bzw.

   Paddingmaschine oder durch Auftragen mittels dicht gravierter Klotzwalzen auf einer Rouleauxmaschine, wobei man sich vorteilhaft eines geeigneten Verdiekungsmittels bedient, oder durch Zerstäuben oder auf irgendeinem andern bekannten Wege.   

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   Als Alkalilauge kann z. B. eine   10-50% ige   Natronlauge verwendet werden. Als recht geeignet haben sich Natronlaugen von 12-40% erwiesen. 



   Die Menge   d r d'm   Gespinst oder Gewebe einzuverleibenden Alkalilauge bzw. der von dem Gespinst oder Gewebe zurückzubehaltenden Alkalilauge kann innerhalb sehr weiter Grenzen variiert werden. So werden beispielsweise vorzügliche Ergebnisse mit dem Zweifachen bis Zehnfachen des Gewichtes des   Tocrilfaserstoffes   erzielt. In der Regel findet man mit dem Zwei-bis Vierfachen des Gewichtes des Textilfaserstoffes sein Auslangen. 



   Die Temperatur der Alkalilösung kann recht verschieden gewählt werden. Je nach der Laugenstärke bekommt man   bei-10  C   und bei +   500 C noch   brauchbare Resultate. Bei nicht zu schwachen Laugen kommt man im allgemeinen mit Zimmertemperatur aus. 



   Um ein tiefes Eindringen   dEr Alkalilösung   in die Faser zu erreichen und den Glanz zu erhöhen, kann man während d r Laugenbehandlung das Gespinst od r   G, webe zwischen   Walzen laufen lassen oder das Material auf andere Weise einem starken Druck aussetzen. Wenn gewünscht, kann die Lauge einen Zusatz von Alkohol erhalten. 



   Der mit d r Alkalilösung versehene Textilfaserstoff wird sofort oder nach kürzerer oder längerer Ablagerung (Reifung) bei Zimmertemperatur oder darüber im nassen Zustande oder nach vorheriger teilweiser od r vollständiger Trocknung mit einem Halohydrin, beispielsweise Monohalohydrin eines Polyalkohols behand lt. Das Halohydrin kann entweder als solches   od-r   in einem geeigneten Lösungmittel gelöst od-r in einem indifferenten Mittel suspendiert mit dem mit Alkalilauge vorbehandelten Gespinst od r Gewebe zusammengebracht werden. Als Lösungsmittel kann Wasser oder Alkohol oder ein Gemisch von Wasser und Alkohol oder irgend ein anderes Lösungsmittel benützt werden. Um eine gleichmässige Verteilung d : s Halohydrins herbeizuführen, kann man es, wenn gewünscht, im Gemisch mit einem geeigneten Binde-bzw.

   Verdickungsmittel wie Stärke, Dextrin, British Gum, Eiweiss od. dgl. zur Verwendung bringen. 
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 quetschen od r Abschleudern entfernt werd nkann) oder überziehen oder das Halohydrin bzw. seine Lösung   od, r Suspension in d-n Textilfaserstoff   einwalzen. Man kann sich aber auch j d r anderen Methode, z. B. des Zerstäubens, bedienen. Zwecks Erzielung einer möglichst gleichmässigen Verteilung des Halohydrins in d m Textilfaserstoff kann man, wenn   gewünscht, während   seiner Einverleibung das Textilmaterial d rch ein   odcr   mehrere Walzenpaare durchschicken oder and rswie einen Druck ausüben. 



   Für die Zufuhr d s Halohydrins kann man sich aller hiefür geeigneten, aus der Appretur-oder Textildrucktechnik bekannten Vorrichtungen bedienen. 



   Die zu verwend   nd3   Menge des Halohydrins unterliegt praktisch keiner Beschränkung. Als Regel, an welche jedoch die Erfindung nicht gebunden sein soll, mag gelten, dass man nicht mehr verwenden soll als ein bis höchstens zwei Moleküle Halohydrin auf ein   Molekül Ätzalkali.   In den meisten Fällen findet man schon mit viel kleineren Mengen, z. B. mit   0'3   bis   0'75   Molekülen Halohydrin auf 1 Molekül Ätzalkali oder mit noch weniger sein Auslangen. 
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     Die weite Ausführungsfpr. m. des Verfahrens   besteht darin, dass man die bei der ersten Modifikation eingehaltene Reihenfolge umkehrt, d. h. dass man den Textilfaserstoff vorerst mit dem Halohydrin als solchen oder seiner Lösung oder Suspension zusammenbringt und dann in Alkalilösung einführt oder mit 
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 Wirkung auf den Faserstoff ausüben, kann die Behandlung mit Alkalilauge derjenigen mit dem Halohydrin auf dem Fusse folgen. Nachdem das Gespinst oder Gewebe mit der Lauge in Berührung gekommen ist, muss man dem Halohydrin erlauben, eine Zeitlang einzuwirken, was wieder bei Zimmertemperatur oder darüber stattfinden kann.

   In bezug auf die anderen Arbeitsbedingungen, wie Mengenverhältnisse, Temperaturen, Einwirkungszeiten, Spannung, Fertigstellung der Ware usw. gelten die bei der Schilderung der ersten   Verfahrensabart gemachten Angaben.   



   Bei entsprechender Wahl der Arbeitsbedingungen erzielt man nach dem vorliegenden Verfahren seidenartige Effekte, welche die nach den   üblichen Merzerisierverfahren erreichbaren   weit übertreffen. 



  Neben dem seidenartigen Glanz erhält das Gewebe oder Garn einen wertvollen griffigen, elastischen Appret. Der seidenartige Glanz kann durch ein-oder mehrmalige Wiederholung des Verfahrens noch erheblich gesteigert werden. 



   Das   Verfahren gemäss   vorliegender Erfindung ist auch für die Erzielung gemusterter Effekte geeignet, wofür z. B. folgende Ausführungsformen in Betracht kommen :
1. Vor der Behandlung mit der Alkalilösung wird auf das Gewebe mittels einer den Zutritt der Lauge mechanisch oder chemisch verhindernden Reservagepaste ein Muster aufgedruckt oder auf- 
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 oder andere Salze. Dann wird das Gewebe im Sinne der oben geschilderten ersten Ausführungsform des Verfahrens mit Alkalilauge und einem Halohydrin behandelt. Diese Verfahrensmodifikation liefert ein glänzendes Muster auf mattem Grunde oder umgekehrt. 



   2. Die Alkalilauge wird in Gemeinschaft mit einem geeigneten Verdickungsmittel (z. B. Stärke oder. denaturiertes Eiweiss oder   ein alkalilösliches   Zellulosehydrat oder ein alkalilösliches oder wasserlösliches   Alkyl-oder Oxyalkylderivat   der Zellulose oder eine   Zellulosehydroxyparaffinmonokarbonsäure   od. dgl.) auf das Gewebe in Gestalt eines beliebigen Musters aufgedruckt, worauf das Gewebe in geschilderter Weise mit einem Halohydrin behandelt wird. Man erzielt   ähnliche   Effekte wie bei 1. 



   3. Das Gewebe wird, nachdem es mit Alkalilauge behandelt und gegebenenfalls getrocknet wurde, mit einer Reservage bedruckt, welche die Reaktion zwischen der Alkalizellulose und dem Halohydrin mechanisch oder chemisch verhindert. Als in dieser Richtung wirksame Substanzen kann man z. B. eine Säure oder Eiweiss oder Kaolin oder Zinkweiss od. dgl. verwenden. Man kann der Reservagepaste auch einen Farbstoff oder ein Pigment zusetzen. Nach dem Aufdruck des Reservagepapps wird das Gewebe mit   dem Halohydrin im Sinne der ersten Ausführungsform behandelt,   gesäuert oder gesalzt und getrocknet. 



  Diese Arbeitsweise führt zu stark glänzenden Effekten auf weniger glänzendem Grunde oder vice versa. 



   4. Zu gemusterten Effekten gelangt man auch, wenn man das Gewebe im Sinne der ersten Ausführungsform des Verfahrens mit Alkalilösung tränkt und dann, gegebenenfalls nach vorherigem Trocknen, mit einem Halohydrin, gelöst oder suspendiert in einem geeigneten Verdickungsmittel (z. B. British Gum oder Stärke oder Dextrin), mit oder ohne Zusatz eines Farbstoffes bedruckt und das Gewebe gemäss der ersten Ausführungsform des Verfahrens fertigstellt. Man gelangt zu hochglänzenden Effekten auf weniger glänzendem Grunde. 



   5. Ein Halohydrin wird als Lösung oder Suspension unter Zuhilfenahme eines Verdickungsmittels auf das Gewebe aufgedruckt, worauf letzteres getrocknet oder ungetrocknet der Einwirkung von Alkalilauge ausgesetzt wird. Effekte ähnlich wie bei 3. und 4. 
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 Gewichtes oder eine andere beliebige Menge Natronlauge zurückbehält. Dann wird das mit Natronlauge imprägnierte Material entweder sofort nach der Tränkung mit Natronlauge oder nachdem es   3-72   Stunden 
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 oder Gewebe kann mit dem Halohydrin bzw. seiner Lösung oder Suspension entweder getränkt oder einseitig oder doppelseitig überzogen oder das Halohydrin bzw. seine Lösung oder Suspension kann auf das Textilmaterial aufgewalzt oder in dasselbe eingewalzt werden.

   Die dem mit Natronlauge getränkten Gewebe oder Garn einzuverleibende Menge an   a-gonochlorhylrin   oder   Äthylenchlorhydrin   unterliegt praktisch keiner Beschränkung. Schon aus wirtschaftlichen Gründen empfiehlt es sich jedoch, nicht mehr 

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III. 



   Arbeitsweise wie im Beispiele I a) bis I d), jedoch mit dem Unterschiede, dass an Stelle der   18-40% igen   wässerigen Natronlauge eine 18% ige alkoholische Natronlauge verwendet wird, die man erhält, indem man z. B. 600 Gewichtsteile   30% iger   Natronlauge mit 400 Gewichtsteilen   96% igen   Alkohols mischt. 



   Der erzielte Seideneffekt ist ausgezeichnet. 
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   Arbeitsweise genau wie in den vorhergehenden Ausführungsbeispielen, jedoch mit dem Unterschiede, dass das Gewebe, bevor es dem vorliegenden Verfahren zugeführt wird, mit einer starken Schwefelsäure vorbehandelt wird. Bedient man sich hiefür einer Schwefelsäure von 49-50  Bé, dann kann die Behandlung hiemit bei Zimmertemperatur einige Sekunden bis einige Minuten und sogar länger andauern. Benützt man eine stärkere Schwefelsäure, z. B. eine solche von   52-54  Bé,   dann soll die Behandlung nur wenige Sekunden dauern, wenn die Schwefelsäure Zimmertemperatur hat. Sie kann jedoch, wenn die Schwefelsäure auf   0'oder   darunter gekühlt wird, auch länger dauern. 



   Der Behandlung mit Schwefelsäure kann auch eine Merzerisierung des Gewebes, z. B. mit   10% iger   Natronlauge bei tiefen Temperaturen oder mit einer starken. z. B.   18-40% igen   Natronlauge bei Zimmertemperatur vorangehen. 
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Beispiele für gemusterte Effekte durch Reservage ergeben sich von selbst. 



     Der Ausdruck"Textilfaserstoff"in   der Beschreibung und in den Patentansprüchen bedeutet überall, wo es der Sinn zulässt, alle vegetabilischen Faserstoffe, wie Flachs, Leinen, Hanf, Ramie, Jute und insbesondere Baumwolle, u. zw. in Gestalt von rein pflanzlichen (z. B. rein baumwollenen) oder gemischten Geweben oder in Form von Garnen in Strähnen oder Copsen oder von Ketten. 



   Der Ausdruck"Mittel, welche alkalilösliche Oxyalkylderivate der Zellulose zu fällen vermögen", bedeutet Säuren, Salze, saure Salze, Gemische von Säuren und Salzen, kurzum alle aus der Viskosetechnik bekannten Fällmittel sowie überdies organische Säuren bzw. ihre wässerigen Lösungen, Alkohole, Gerbsäuren und Formalin. 



   Der   Ausdruck"Oxyalkylderivate"soll auch"Hydroxyalkylderivate"decken.   



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Verfahren zum Veredeln von vegetabilischen Textilfaserstoffen, dadurch gekennzeichnet, dass man sie in Gegenwart von Alkali der Einwirkung eines Halohydrins, vorteilhaft eines Monohalohydrins eines Polyalkohols, aussetzt.

Claims (1)

  1. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man vegetabilische Textilfaserstoffe mit Alkalilauge behandelt und dann der Einwirkung eines Halohydrins, vorteilhaft eines Monohalohydrins eines Polyalkohols, aussetzt.
    3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass man vegetabilische Textilfaserstoffe mit Alkalilauge behandelt und dann stellenweise der Einwirkung eines Halohydrins, vorteilhaft eines Monohalohydrins eines Polyalkohols, aussetzt.
    4. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass man vegetabilische Textilfaserstoffe stellenweise mit Alkalilauge behandelt und dann der Einwirkung eines Halohydrins, vorteilhaft eines Monohalohydrins eines Polyalkohols, aussetzt.
    5. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man vegetabilische Textilfaserstoffe mindestens stellenweise mit einem Halohydrin, vorteilhaft einem Monohalohydrin eines Polyalkohols, zusammenbringt und dann mit Alkalilauge behandelt.
    6. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2 oder 3 oder 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass man vegetabilische Textilfaserstoffe in Gegenwart von Alkali der Einwirkung eines Halohydrins, vorteilhaft eines Monohalohydrins eines Polyalkohols, aussetzt und dann mit einem Mittel behandelt, welches alkalilösliche Oxyalkylderivate der Zellulose zu fällen vermag.
    7. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2 oder 3 oder 4 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass man vegetabilische Textilfaserstoffe mit Alkalilauge behandelt, dann der Einwirkung eines Halohydrins, vorteilhaft eines Monohalohydrins eines Polyalkohols, aussetzt und dann mit einem Mittel behandelt, welches alkalilösliche Oxyalkylderivate der Zellulose zu fällen vermag.
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