DE587568C - Vorrichtung zum Ausloesen des Blattes bei Losblattwebstuehlen - Google Patents

Vorrichtung zum Ausloesen des Blattes bei Losblattwebstuehlen

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DE587568C
DE587568C DEM122672D DEM0122672D DE587568C DE 587568 C DE587568 C DE 587568C DE M122672 D DEM122672 D DE M122672D DE M0122672 D DEM0122672 D DE M0122672D DE 587568 C DE587568 C DE 587568C
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03DWOVEN FABRICS; METHODS OF WEAVING; LOOMS
    • D03D49/00Details or constructional features not specially adapted for looms of a particular type
    • D03D49/68Reeds or beat-up combs not mounted on the slay

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Looms (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Auslösen des Blattes bei Losblattwebstühlen Nach dem Hauptpatent 581 817 ist die elektromagnetische Einrichtung, mittels welcher das Ausschwingen: der den unteren Rand des Blattes beim Anschlag abstützenden Stützleiste im Falle einer Störung der Schützenbewegung im Sinne der Freigabe gesteuert wird, am Gestell des Webstuhls feststehend angeordnet, so daß die Wirkung der vom Anker des Elektromagneten unmittelbar bewegten Teile durch besondere Zwischenteile auf die mit der 'Lade schwingenden Traghebel für die Stützleiste übertragen werden muß.
  • Nach vorliegender Erfindung wird eine erhebliche Vereinfachung bzw. Beschleunigung des Inwirkungtretens und Erhöhung der Zuverlässigkeit der Blattauslösevorrichtung in erster Linie dadurch ermöglicht, daß der Steuerelektromagnet an der Lade selbst, also mit dieser mitschwingend, angeordnet ist, und ferner dadurch, daß das Zurückziehen der Blattstützleiste aus ihrer Stützstellung nicht, wie sonst üblich, von der ScUwingungsb-ewegung der Lade abgeleitet, sondern durch eine mit Hand zu spannende Auslösefeder bewirkt wird, welche in der Abstützlage durch eine Sperrklinke festgehalten wird, die im Falle der Gefahr des Schützenschlages durch die Wirkung des Steuerelektromagneten aus ihrer Abstützlage gebracht wird, so daß dadurch de Wirkung der Auslösefedex freigegeben wird. Auf der Zeichnung sind die für die Anwendung der Erfindung in Betracht kommenden Teile der mit der Vorrichtung ausgerüsteten Ladeeines Webstuhls in Abb-. i teils im senkrechten Längsschnitt, teils in Seitenansicht dargestellt.
  • Abb. a zeigt eine zugehörige Ansicht des in Betracht kommenden Teiles der Lade in Ansicht von der Rückseite.
  • Abb:. 3 stellt in einem der Abb. i entsprechenden Längsschnitt eine andere Ausführungsform der Vorrichtung dar.
  • Die balkenförmige Lade i, welche von en Stelzen a, wie üblich, schwingbar getragen wird und über der durch Verlängerung der letzteren der den oberen Rand des Blattes 8 in seiner unteren. Längsaussparung i i aufnehmende Ladendeckel 9 angebracht ist, hat am oberen Rande ihrer Rückseite die übliclhe 12, gegen welche der untere Fassungsrand des Blattes durch die Stützleiste 13 angedrückt gehalten wird. Die de Stützleiste an beiden Enden oder außerdem auch noch in der 12itte tragenden Stützarme i ¢ sitzen an einer gemeinsamen, längs der Unterseite des Ladenbalkens i gelagerten Stützarmachse 15, auf welcher bei der gegebenen Ausführungsform auch die üblichen Stecherhebel 16 fest angebracht sind, die beim Vorwärtsschwingen der Lade unmittelbar vor dem Anschlagen jedes Schußfadens mit passend angebrachten Leitflächen oder Rollen in Berührung treten, um das Zurückdrängen des Blattes durch die Anschlagreaktion zu verhüten.
  • Auf der Stützarmachse sitzt außerdem ein nach rückwärts gerichteter Auslösehebel17, an dessen Ende eine Schraubenfeder i ö in dem Sinne angreift, daß ihre Federspannung die von den Stützarmen 14 getragene Stützleiste 13 aus ihrer Stützlage im Sinne des Freigebens des Blattes rückwärts zu schwingen strebt. Der Auslösehebel stützt sich in gewissem Abstand von seiner Schwingachse in Betriebsstellung gegen die, Spannung der Auslösefeder 18 auf das beispielsweise mit einer Rolle i 9 ausgerüstete obere Ende eines Sperrriegels 2o, der in dem unterhalb des Auslösehebels an der benachbarten Ladenstelze angebrachten Steu:ermagnetgehäuse 21 senkrecht geführt ist, so daß er sich gegen @die Spannung einer Rückholfeder 22 eine gewisse Strecke abwärts bewegen kann. In seiner oberen Sperrstellung wird der Sperriegel 2o durch den Eingriff eines kurzen Seitenarmes 23 eines mit seinem langen Arm in Sperrstellung senkrecht gestellten Sperrklinkenhebels 24 in @exnem Seitenausschnitt 25 des Sperriegels 2o abgestützt, welcher dicht neben letzterem um den. Zapfen 26 schwingbar angebracht ist.
  • Das untere Armende des Sperrklinkenhebels 24 wird durch die waagerecht angeordnete Stützklii*e 27 in Sperrstellung gehalten, welche um den Zapfen 28 an der Wand des Gehäuses 21 befestigt ist, während diese Klinke durch ihre Haltefeder 29 an ihrem oberen Anschlag 30 so festgehalten wird, daß sie mit ihrem freien Ende eine kurze Strecke in die seitliche Ausschwingbahn des Sperrklink enhebels 24 vorspringt. Der Körper der Stützklinke 27 bildet zugleich den Anker eines Auslöseelektromagneten 31, welcher während des Betriebes stromlos ist und welchem der Betriebsstrom durch den unter Ruhestrom stehenden Steuerelektromagneten 32 nur darin zugeführt -wird, wenn dessen Ruhestromkreis, wie in der Hauptpatentschrift beschrieben, durch Ausbleiben: der die Schützenbewegung überwachenden wechselnden Stromschlußwirkungen unterbrochen wird.
  • Der um den Zapfen 33 schwingende Anker 34 de' Steuerelektromagneten steht zu diesem Zweck durch eine Zweigleitung 3 5 mit dem einen der beiden Stromzuleiter 36, 37 in Verbindung und wird beim Stromloswerden seiner Magnetspulen durch. eine Schließfeder 38 mit dem an seiner Oberseite angebrachten Kontaktplättchen 39 gegen eine Kontaktschraube 4o angedrückt, mit welcher das eine Ende der Spulenwicklung des Auslösemagneten 31 durch Zweigleiter 41 verbunden ist, ivghrend das andere Ende dieser Spulenwickl.ung durch den Zwischenleiter 42 mit dem Hauptstromleiter 37 verbunden ist. Von dem Stromzuleiter 36 führt die Schleifenleitung 43 über die überwachungskontakte 44 von denen nur einer auf der Zeichnung strichpunktiert angedeutet ist, und die Spulenwicklung der Steuerelektromagneten 32 durch den Anschlußdraht 45 zu dem Stromzuleiter 37. Der Anker des Steuerelektromagneten wird infolgedessen unter Gespannthalten der Schließfeder 38 dauernd in seiner unteren Grenzlage festgehalten, in welcher die Stromschlußverbindung zwischen dem Kontaktplättchen 39 und der Kontaktschraube 4o unterbrochen ist.
  • Wenn. der Ruhestromkreis des Steuerelektromagneten 32 durch Ausbleiben eines der drei wechselnden Überwachungskontakte 44 unterbrochen ist, so wird durch die Schließfeder 38 der Anker 34 des Steuerelektromagneten angehoben und durch Berührung des Kontaktplättchens 39 mit der Kontaktschraube 4o der Stromkreis des Auslösemagneten 41 geschlossen. Dieser zieht infolgedessen die seinen Anker bildende Stützklinke 27 aus ihrer das Ende des Sperrhlinkenhebels 24 stützenden Stellung, so daß dieser dem -durch den kurzen Seitenvorsprung 23 dieses Sperrklinkenhebels aufgenommenen Druck des Sperriegels 20 und der Auslösefeder 18 folgen kann, so daß diese die Stützaiznachse 15 und die Stützarme 14 zum Ausschwingen bringen und die Stützleiste 13 aus ihrer Stützstellung zurückziehen kann. Hierdurch verliert zunächst der untere Rand des Blattes seinen Halt, so daß es unter der Wirkung der Fadenreibung nach rückwärts ausschwingen und den :etwa im Fach hängengebliebenen Schützen nicht unter Zerreißen von Kettfäden in den engen Teil des Faches hineinstoßen kann.
  • Nach einem j edesmaligen derartigen Auslösevorgang und Zurückbringen des Blattes in die Arbeitsstellung wird der Auslösehebel 17 unter Spannung der Feder 18 wieder in seine .obere Grenzlage gebracht, wobei der Sperrklinkenhebel24 durch sein Eigengewicht wieder in' seine durch die Stützklinke 27 bestimmte Abstützlage zurückgelangt.
  • Bei der in Abb. 3 dargestellten Ausführungsform ist die den unteren Rand des Blattes gegen die Anschlagreaktion festhaltende Stützleiste 13 statt schwingbar auf am Ende von auf der Stützarmachse 15 angebrachten Stützarmen längs der Ebene des Blattes und quer zu seiner eigenen Längsrichtung in einer durch an ,der Rückenfläche des Ladenbalkens befestigte Gleitwangen 46 gebildeten Führung verschiebbar angebracht und steht durch zwei oder mehr abwärts gerichtete Schubarme 47 mit dem Auslösehebel 17 bzw. anderen auf der Stützaimachse 15 fest angebrachten Hebelarmen in beweglicher Verbindung. .Der Stützarm t ¢ steht auch hierbei unter der oben beschriebenen Einwirkung der Auslösefeder einerseits und des am oberen Ende die Rolle i9 tragenden Sperriegels 2o sowie der zu dessen Betätigung dienenden, in das Steuermagnetgehäuse eingeschlossenen Steuerungsteile. Wie leicht ersichtlich, wird vermöge dieser quer beweglichen Schlittenführung die Stützleiste in ihrer Stützstellung gegen den Druck der Anschlagreaktion ohne weitere Hilfsmittel mit praktisch unumgrenzten Widerstand festgehalten, so daß die Mitwirkung von Stecherarmen zur Verbesserung dieser Abstützung nicht mehr notwendig ist. Diese Einrichtung ermöglicht es', auch mit Losblattwebstühlen schwere, besonders große Anschlagkräfte erfordernde Gewebe herzustellen, ohne daß durch die erhöhte Widerstandsfähigkeit der Abstützung des Blattes durch die Stützleiste die Feinfühligkeit der Blattauslösung vermindert wird. -

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: r. Vorrichtung zum Auslösen des Blattes bei Losblattwebstühlen nach Patent 581 817, dadurch gekennzeichnet, daß der die Ausschwingung der Stützleiste steuernde Ruhestromelektromagnet am -Körper der Lade selbst, also mitschwingend, so angeordnet ist, daß durch die Unterbrechung" seines Stromkreises die Sperrung einer mit Hand zu spannenden Auslösefeder freigegeben wird, welche die Stützleiste aus ihrer das Blatt in Gebrauchslage haltenden Stützstellung zurückzieht. z. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, :daß durch Stromloswerden des Ruhestrom-elektromagneten der- Stromkreis des Entsperrungselektromagneten ,geschlossen wird, dessen Anker in der Ruhelage durch Vermittlung eines Sperrklinkenhebels einen auf der die Traghebel der Stützleiste tragenden Blattstützachse sitzenden, von der Auslösefeder belasteten Hebel abstützt.
DEM122672D 1933-01-27 1933-01-27 Vorrichtung zum Ausloesen des Blattes bei Losblattwebstuehlen Expired DE587568C (de)

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