DE563370C - Schussfadenabschneide- und -festhaltevorrichtung - Google Patents

Schussfadenabschneide- und -festhaltevorrichtung

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DE563370C
DE563370C DE1930563370D DE563370DD DE563370C DE 563370 C DE563370 C DE 563370C DE 1930563370 D DE1930563370 D DE 1930563370D DE 563370D D DE563370D D DE 563370DD DE 563370 C DE563370 C DE 563370C
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Germany
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scissors
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thread
weft
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DE1930563370D
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03DWOVEN FABRICS; METHODS OF WEAVING; LOOMS
    • D03D49/00Details or constructional features not specially adapted for looms of a particular type
    • D03D49/70Devices for cutting weft threads

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Looms (AREA)

Description

  • Schußfadenabschneide- und -festhaltevorrichtung Es sind an Webstühlen mit selbsttätiger Schußspulenauswechselung Vorrichtungen bekannt geworden, bei welchen der Träger der Schußfadenschere um zwei sich senkrecht fcreuzende Drehachsen schwenkbar angeordnet ist, derart, daß nach erfolgtem Spulenwechsel beim Zurückgehen der Schußfadenschere, in welcher der abgeschnittene Faden festgeklemmt ist, diese der Stoffkante genähert, wodurch ein Abreißen des Fadens vermieden wird. Die Schrägbewegung des Scherenträgers wird durch Führung desselben längsschräg zur Gewebekante gerichteter Führungsflächen hervorgebracht. Ferner sind auch Vorrichtungen in Form sogenannter Schiitzenwächter bekannt, welche einen Spulenwechsel verhindern> falls der Schützen nicht vollständig in den Schützenkasten eingetreten ist. Diese Vorrichtungen arbeiten jedoch unabhängig von den etwa vorhandenen Schußfadenabschneidevorrichtungen.
  • Gegenstand vorliegender Erfindung ist nun eine Vorrichtung, welche eine Schußfadenabschneide- und -festhaltevorrichtung mit einem Schützenwächter vereinigt, wodurch eine Vereinfachung in Bauart und Wirkungsweise erzielt wird.
  • Erreicht wird dies dadurch, daß die Schützenwächterschere außerdem um eine zweite Achse, welche senkrecht zur ersten Achse am Schützenwächterscherenträger angeordnet ist, bewegt wird. Diese zweite Bewegung, welche nur die Schützenwächterschere ausführt, wird durch eine am Stuhlgestell befestigte Führung bedingt, und sie bewirkt, daß die Schützenwächterschere beim Zurückgehen der Stoffkante genähert wird, während der Träger der Schützenwächterschere mit der Sicherungsvorrichtung nur eine Bewegung senkrecht zur Lade ausführt. Es wird auf diese Weise erreicht, daß erstens ein Abreißen des in der Schützenwächterschere eingeklemmten, abgeschnittenen Fadens durch das Annähern der Schützenwächterschere an die Stoffkante vermieden und zweitens die Sicherungsvorrichtung vollständig senkrecht, wie es ein einwandfreies Arbeiten verlangt, auf den Schützenkasten bzw. den Schützen zu bewegt wird.
  • In der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes dargestellt. Es zeigen: Abb. i Seitenansicht der Vorrichtung, Abb.2 Vorderansicht.
  • An einem am Stuhlgestell festen Träger i ist ein Zapfen :2 parallel zur Weblade befestigt, um welchen eine Hülse 3 drehbar ist. An einem Ansatz 5 der Hülse 3 ist eine Stange 4 angelenkt, welche unter Zwischenschaltung von Hebelanordnungen mit der Schußspulenwechselwelle verbunden ist. An der gleichen Hülse 3 ist senkrecht zur Achse der Hülse ein Zapfen 6 befestigt, um welchen ein gebogener Arm 7 drehbar ist. Das freie Ende des Armes 7 bildet das eine feste Messer 8 der Schußfadenschere. Um einen nach der Gewebekante zu gerichteten Zapfen 9 an dem festen Messer ist ein bewegliches Messer io sowie eine. Backe ii drehbar gelagert. Eine Feder 12 drückt die Backe i i gegen das Messer B. Die obere Kante des Messers ist gegen die Backe ii zu abgerundet, wodurch bewirkt wird, daß der Faden beim Schließen der Schere zwischen den Messern & und io zerschnitten und das Ende des sich zwischen Schere und Gewebekante erstreckenden Fadenteiles zwischen dem Messer io und der Backe iz festgeklemmt wird. Das bewegliche Messer io trägt einen einstellbaren Anschlag 13, welcher beim Auftreffen auf einen Anschlag 14 an der Weblade die Schere schließt, und ferner eine Nase 15, welche beim Auftreffen auf einen am Träger i befestigten Anschlag 16 die Schere öffnet. Am Träger i ist ferner eine schräg zur Gewebekante gerichtete Führung 17 befestigt, über welche eine am Arm 7 befestigte Gabel 18 greift. Diese Führung bewirkt, .daß die Schervorriehtung beim Zurückbewegen gegen die Stoffkante zu bewegt wird. Unmittelbar an der Hülse 3 sitzt ferner ein zweiter gebogener Arm ig, dessen Ende gabelförmig ist und in bekannter Weise als Schützenwächter wirkt.
  • Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende: Sobald in bekannter Weise der Ablauf des Spulenfadens festgestellt ist, wird bei der darauffolgenden Zurückbewegung der Weblade die Auswechselung in, bekannter Weise eingeleitet und gleichzeitig mittels der Stange 4 die Hülse 3 mit dem Arm i9 und dem die Schere tragenden Arm 7 ausgeschwenkt. Die Schere ist dabei geöffnet. Der Schützen ist bereits in den Schützenkasten eingetreten. Durch Auftreffen des Anschlages 14 an der Weblade auf den Anschlag 13 am beweglichen Scherenmesser io wird die Schere geschlossen, der Faden zwischen den Scherenmessern 8 und io abgeschnitten und der abgeschnittene Faden zwischen dem Scherenmesser io und der Backe i i festgeklemmt. Ist dies geschehen, so wird auf bekannte Weise die abgelaufene Spule aus dem Schützen herausgedrückt und durch eine neue ersetzt. Die Schußfadenabschneide- und -festhaltevorrichtung wird in die Ausgangsstellung zurückgeführt. Beim Zurückgehen der Schere wird diese durch die Führung 17 gegen den Stoffrand zu bewegt, indem sie um den Zapfen 6 gedreht wird, wodurch vermieden wird, daß der eingeklemmte Schußfaden durch das Zurückgehen der Schere allzusehr gespannt und zerrissen wird Das in die Schere eingeklemmte Ende des Schußfadeils der abgelaufenen, ausgewechselten Spule wird durch die Breithalterschere des Webstuhles im wettern Verlaufe des Webens beliebig nahe der Webkante abgeschnitten.
  • Sollte der Schützen nicht vollständig in den Schützenkasten eingetreten sein, so darf kein Spulenwechsel eintreten, da sich sonst Störungen ergeben würden. In diesem Falle wird der Spulenwechsel durch den Arm i9 verhindert. Ist nämlich der Schützen nicht vollständig in den Schützenkasten eingetreten, so schlägt der Arm i9, statt in die seitliche öffnung im Schützen einzudringen, auf die Seitenwand des Schützens auf. Dadurch kann die Abschervorrichtung ihre Bewegung nicht zu Ende führen.
  • Durch das Aufhalten der Bewegung der Abschervorrichtung wird in bekannter Weise die Spulenwechseleinrichtung in eine Stellung gebracht, in welcher ein Spulenwechsel nicht ausgelöst wird, und der Spulenwechsel erfolgt erst beim nächsten ordnungsgemäßen Einlaufen des Schützens im Schützenkasten.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Schußfadenabschneide- und -festhaltevorrichtung an Webstühlen mit selbsttätiger Schußspulenauswechselung,bei welcher die' Abscher= und Festklemmvorrichtung für den Faden der abgelaufenen Schußspule zum Zwecke des Abschneidens eine zur Lade senkrechte und zum Annähern der Schere an die Gewebekante eine zur ersten senkrechte Bewegung ausführt, dadurch gekennzeichnet, daß an einer um einen zur Weblade parallelen Zapfen (2) scHwenkbaren Hülse (3) einerseits ein bogenförmiger, als Schützenfühler wirkender Arm (i9) mit gabelförmigem Ende angeordnet ist, welcher, wenn der Schützen nicht vollständig im Schützenkasten sich befindet, beim Vorschwenken auf die Seitenwand des Schützens auftrifft, in bekannter Weise eine Weiterbewegung der Abschervorrichtung und einen Spulenwechsel verhindert, und daß anderseits an dieser Hülse (3) senkrecht zu deren Achse ein weiterer Zapfen (6) sitzt, um welchen eine an sich bekannte, mit einer Fadenklemmvorrichtung verbundene Schere schwenkbar gelagert ist, an deren festem Schenkel eine Gabel (i8) angeordnet -ist, welche auf einer entsprechend gebogenen, am Stuhlgestell (i) befestigten Führung (17) derart gleitet, daß beim Zurückgehen des Schützenfühlerarmes (i9) zusammen mit der Schere diese der Stoffkante genähert wird.
DE1930563370D 1930-09-13 1930-09-13 Schussfadenabschneide- und -festhaltevorrichtung Expired DE563370C (de)

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DE563370T 1930-09-13

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DE1930563370D Expired DE563370C (de) 1930-09-13 1930-09-13 Schussfadenabschneide- und -festhaltevorrichtung

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DE (1) DE563370C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2603244A (en) * 1952-07-15 Hrdina

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US2603244A (en) * 1952-07-15 Hrdina

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