DE587495C - Verfahren zum Abbau hochpolymerer Kohlenhydrate - Google Patents

Verfahren zum Abbau hochpolymerer Kohlenhydrate

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DE587495C
DE587495C DESCH98280D DESC098280D DE587495C DE 587495 C DE587495 C DE 587495C DE SCH98280 D DESCH98280 D DE SCH98280D DE SC098280 D DESC098280 D DE SC098280D DE 587495 C DE587495 C DE 587495C
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    • C08ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
    • C08BPOLYSACCHARIDES; DERIVATIVES THEREOF
    • C08B37/00Preparation of polysaccharides not provided for in groups C08B1/00 - C08B35/00; Derivatives thereof
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C08ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
    • C08BPOLYSACCHARIDES; DERIVATIVES THEREOF
    • C08B15/00Preparation of other cellulose derivatives or modified cellulose, e.g. complexes
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
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    • C08B31/00Preparation of derivatives of starch

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Description

Unterwirft man hochpolymere .Kohlenhydrate oder solche enthaltende Stoffe nach dem Patent 554 699 zum Zwecke des Abbaues der Rohstoffe und Überf ührung in eine wasser lösliche Form einer Behandlung mit hochkomprimiertem Chlorwasserstoff, so ist es ohne weiteres nicht möglich, die aufgeschlossenen Rohprodukte vollständig säurefrei zu erhalten. Wenn auch unschwer die ganz überwiegende Menge des angewandten, Chlorwasserstoffs durch. Druckentlastung wiedergewonnen werden kann und darüber hinaus insbesondere durch Abpumpen 'und Evakuieren weitere Mengen Chlorwasserstoff entfernt werden können, so verbleibt doch! in den aufgeschlossenen Produkten 'ein gewisser Anteil an Chlorwasserstoff zurück. Im allgemeinen liegt der Chlorwasserstoffgehalt der schließlich anfallenden' Rohprodukte zwischen 10 bis 20 0/0 HCl.
Dieser Chlorwasserstoffgehalt der aufgeschlossenen Rohprodukte ist nun für 'eine Reihe von Verwendungszwecken, wie z. B. im Falle der Bereitstellujng von Futtermitteln, störend. Eine Neutralisation der Rohprodukte, beispielsweise mit Kalk ü. dgl., kommt im allgemeinen nicht in Frage, da hierdurch unerwünschter Ballast in die Produkte 'eingeschleppt wird.
Es wurde nun gefunden, daß man die sauren Rohprodukte unschwer dadurch entsäuern kann, daß man sie bei gewöhinlichen oder erhöhten Temperaturen mit trockenen oder feuchten Gasen, wie z. B. Luft, inerten Gasen ο. dgl., behandelt. Auf diese Weise gelingt es unschwer, den Gehalt der Produkte an Chlorwasserstoff unter 30/0 zu senken.
Beispielsweise arbeitet man derart, daß man das mehr oder weniger fein gepulverte,, saure Rohprodukt in einen zylindrischen Turm eingibt und einem Luftstrom in großem Überschuß entgegenführt. Das am Boden des Turmes niederfallende Produkt, welches ursprünglich 15 0/0 Chlorwasserstoff enthielt, weist einen HCl-Gdhalt von 3 0/0 auf. Es kann zweckmäßig sein, das Produkt in dem Turm auf eine rotierende Scheibe aufzugeben und es von dieser intensiv zerstäuben zu lassen. Gegebenenfalls kann die Luft auf höhere Temperaturen von z. B. 80 bis 900 vorgewärmt sein. Die Einstellung der Temperaturen rieh-
*) Frühere Zusatzpatente SSS 808, 555 809, 562 387, 366
tet sich nach dem Charakter des zu verarbeitenden .Rohproduktes. Das den Turm ver-. lassende Spülgas wird in nachgeschalteten Filtern von mitgerissenen Anteilen des Materials befreit.
Als Spülgas kommen auch Abgase aller Art in Frage. Da in den aufgeschlossenen Produkten der Chlorwasserstoff adsorptiv festgehalten wird, kann es zweckmäßig sein, solche
ίο Gase zur Spülgasbehandlung zu benutzen, welche sich leichter als der Chlorwasserstoff kondensieren lassen, wie z. B. Kohlensäure, Wasserdampf o. dgl.
Je nach dem Charakter des aufgeschlossenen Rohmaterials wird dasselbe vor der Spülgasentsäuerung auf eine zweckmäßige Korngröße gebracht, da es sich weiter gezeigt hat, daß eine hinreichende Zerkleinerung des Rohproduktes auf den Entsäuerungseffekt einen günstigen Einfluß ausübt.
Für das Hauptverfahren ist die vorliegende Arbeitsweise deshalb von besonderer Bedeutung, weil es mit ihr gelingt, wiederum auf trockenem Wege die Entsäuerung durchzuführen.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Verfahren zum Abbau hochpolymerer Kohlenhydrate bzw. solche enthaltender Stoffe, wie z. B. Cellulose, Stärke o. dgl., nach Patent 554699, dadurch gekennzeichnet, daß man die mit komprimiertem Chlorwasserstoff aufgeschlossenen Kohlenhydrate durch eine Behandlung mit trockenen oder feuchten Gasen, wie z. B. Luft, inerte Gase o. dgl., bei gewöhnlicher oder erhöhter Temperatur auf dem Wege einer Spülgasbehandlung von ihrem restlichen Chlorwasserstoffgehalt befreit.
DESCH98280D 1932-07-09 1932-07-09 Verfahren zum Abbau hochpolymerer Kohlenhydrate Expired DE587495C (de)

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