DE587405C - Verfahren zum Kreppen von Metallfolie auf rein mechanischem Wege - Google Patents

Verfahren zum Kreppen von Metallfolie auf rein mechanischem Wege

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DE587405C
DE587405C DEN32254D DEN0032254D DE587405C DE 587405 C DE587405 C DE 587405C DE N32254 D DEN32254 D DE N32254D DE N0032254 D DEN0032254 D DE N0032254D DE 587405 C DE587405 C DE 587405C
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creping
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DEN32254D
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Amcor Flexibles Kreuzlingen AG
Constellium Singen GmbH
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Robert Victor Neher AG
Aluminium Walzwerke Singen GmbH
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B31MAKING ARTICLES OF PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER; WORKING PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER
    • B31FMECHANICAL WORKING OR DEFORMATION OF PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER
    • B31F1/00Mechanical deformation without removing material, e.g. in combination with laminating
    • B31F1/12Crêping
    • B31F1/16Crêping by elastic belts

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Machines For Manufacturing Corrugated Board In Mechanical Paper-Making Processes (AREA)

Description

  • Verfahren zum Kreppen von Metallfolie auf rein mechanischem Wege Die Erfindung betrifft ein neuartiges Verfahren zum Kreppen von Metallfolie, das im Gegensatz zu den bisher. gebräuchlichen Folienkreppverfahren mit rein mechanischen Hilfsmitteln zum Erfolg führt.
  • Bekanntlich ist es nicht möglich, Metallfolie auf den bekannten für Papier verwendeten Kreppmaschinen zu kreppen. Bei diesen Maschinen klebt das angefeuchtete Papier an einem Zylinder und wird durch einen geeigneten Schaber abgeschabt, wobei je nach der Stellung des Schabers das Papier mehr oder weniger in Falten gelegt, gekreppt, wird. Da eine Metallfolie trotz der Feuchtigkeit, die man ihr unter Umständen zuführen könnte, nicht genug Adhäsion am Zylinder findet, kann sie auf diesem mechanischem Wege nicht gekreppt werden.
  • Durch andere für Papier geeignete Kreppverfahren, bei denen das Papier zunächst geprägt und dann die durch das Prägen erzielten Erhöhungen und Vertiefungen so' verstärkt werden, daß das Papier gekreppt wird, läßt sich Metallfolie nicht kreppen; denn im Gegensatz zu Papier, das sich in angefeuchtetem Zustand in recht erheblichem Maße strecken läßt, zerreißt Folie schon bei verhältnismäßig geringen Beanspruchungen. Folie läßt sich wohl bis zu einem gewissen Grade in einen Körper mit rauher Oberfläche, z. B. in ein rauhes Tuch, eindrücken. Sie läßt sich aber nicht prägen wie Papier, insbesondere läßt sich Folie nicht zwischen geprägten Walzen so prägen, daß die Prägung als Kreppung dienen könnte.
  • Man glaubte, einen Ausweg, Metallfolie, z. B. Aluminiumfolie, zu kreppen, darin gefunden zu haben, daß man die Folie mit Papier zwischen Gaufrierwalzen hindurchführte und darauf das Papier durch einen Glühprozeß wegbrannte bzw. verkohlte. Dieses Verfahren bietet aber große Nachteile. Die Kreppung ist nicht gleichmäßig; es bleiben immer ungekreppte Stellen, was einen großen Ausschuß unbrauchbarer Folie ergibt. Vor allem können aber bedruckte, gefärbte oder mit einer Schutzschicht versehene Folien, die von besonderer Bedeutung sind, nach diesem Verfahren nicht gekreppt werden, da die Folien in einem Glühofen zum Verbrennen des Papiers behandelt werden müssen, wobei jede aufgetragene Farbe verbrennt.
  • Durch die Erfindung ist es ermöglicht, unter Ausschaltung jeder chemischen,. die Farb- oder Schutzschicht angreifenden Behandlung Metallfolie auf rein mechanischem Wege einwandfrei zu kreppen. Ihr liegt der Gedanke zugrunde, daß Folie gekreppt werden kann, wenn sie an eine elastische, gespannte, mehr oder weniger rauhe Fläche angedrückt wird, die darauf entspannt wird; bei diesem Zusammenziehen der Fläche wird auch die Folie zusammengezogen und gekreppt.
  • Z. B. kann die Folie an ein elastisches, zunächst gespanntes Gewebe angedrückt werden, dessen Spannung nachher aufgehoben wird. Zweckmäßig wird von jeder Seite eine elastische Fläche, beispielsweise aus Gewebe, zur Wirkung gebracht.
  • Zum Kreppen von Folie, die in Form. von Bahnen vorliegt, empfiehlt es sich, die Folie zwischen zwei gespannte elastische Bahnen zu führen, sodann einen Druck von außen auf diese Bahnen auszuüben und darauf die Bahnen von der Spannung zu entlasten, wobei die Folie mit den beiden: elastischen Bahnen einschrumpft und dabei gekreppt wird.
  • Je nach der Beschaffenheit der elastischen Bahnen wird die Kreppung gröber oder feiner. Es ist sogar möglich, durch Wahl einer geeigneten Oberflächenbeschaffenheit der elastischen Bahnen besondere Muster außer der Kreppung auf der Metallfolie zu erzielen.
  • Zweckmäßig wählt man elastische Bahnen mit rauher Oberfläche. Mit Kautschukfäden durchwobene Textilgewebe eignen sich sehr gut für die Ausführung des neuen Verfahrens. Reine Kautschukbahnen sind ebenfalls vorteilhaft.
  • Eine praktische Ausführungsart des Verfahrens besteht darin, die beiden gespannten elastischen Bahnen mit der zwischen ihnen befindlichen Metallfolie durch ein Walzenpaar hindurchzuführen, durch das die Folie an die elastischen Bahnen angedrückt wird, und beim Austritt aus den Walzen die Entspannung und somit die Kreppung stattfinden zu lassen.
  • Das Kreppen kann kontinuierlich durchgeführt werden, indem man zwei endlose elastische Bahnen benutzt, die automatisch vor ihrem Eintritt in das Walzenpaar gespannt werden.
  • Eine zur Anwendung des Verfahrens geeignete Vorrichtung ist auf der Zeichnung in einem Ausführungsbeispiel dargestellt.
  • Die zu kreppende' Folie i r läuft von der Rolle 12 ab zwischen die Walzen 3 und 6. Um die Walzen 6, 7, 8 und 3, d, 5 läuft je ein endloses elastisches Band. Die Walzen 3 und 6 haben größeren Umfang als die Walzen .4 und 7. Die elastischen Bänder werden zwischen den Walzen 4. und 9 bzw. 7 und io etwas festgeklemmt, so daß die elastischen Bänder zwischen den Walzen 5 und 3 bzw. 8 und 6 gespannt und zwischen den Walzen 3 und q. bzw. 6 und 7 entspannt werden.
  • Die Folie wird beim Einlaufen zwischen die Walzen 3 und 6 an die gespannten Bänder angedrückt und bei der Entspannung der Bänder gekreppt.
  • Das neue Verfahren wird insbesondere für das Kreppen von Aluminiumfolien und Zinnfolien, welche zu Verpackungszwecken verwendet werden, angewandt. Es ist aber nicht auf diese beiden Metalle beschränkt.
  • Die zu kreppende Metallfolie kann bedruckt, gefärbt oder mit einem Schutzüberug versehen sein. Selbstverständlich kann sie auch nach dem Kreppen gefärbt werden.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zum Kreppen von Metallfolie auf rein mechanischem Wege, dadurch gekennzeichnet, daß die Folie zwischen gespannte elastische Bahnen mit rauher Oberfläche geführt und an diese Bahnen so viel angedrückt wird, daß sie an ihnen haftet, worauf die Bahnen entspannt werden, so daß sie ihre Oberfläche verringern und zusammenschrumpfen, wobei die Folie mit zusammengeschoben und gekreppt wird.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Folie zwischen zwei endlose Bahnen aus elastischem Gewebe mit rauher Oberfläche geführt wird.
  3. 3. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch i, bestehend aus einem Walzenpaar und einer Führung für die elastischen Bahnen, die in der Weise' arbeitet, daß die Folie zwischen den gespannten Bahnen durch die Walzen hindurchgeführt wird, und daß die Bahnen nach Austritt aus den Walzen entspannt werden.
DEN32254D 1931-06-05 1931-06-19 Verfahren zum Kreppen von Metallfolie auf rein mechanischem Wege Expired DE587405C (de)

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