DE587181C - Verfahren und Vorrichtung zum Auskleiden von Hohlkoerpern, beispielsweise Rohren - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Auskleiden von Hohlkoerpern, beispielsweise Rohren

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DE587181C
DE587181C DEV29128A DEV0029128A DE587181C DE 587181 C DE587181 C DE 587181C DE V29128 A DEV29128 A DE V29128A DE V0029128 A DEV0029128 A DE V0029128A DE 587181 C DE587181 C DE 587181C
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DE
Germany
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lining
hollow body
hollow bodies
lining material
curved
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Expired
Application number
DEV29128A
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English (en)
Inventor
Heinrich Lautenschlaeger
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Vereinigte Stahlwerke AG
Original Assignee
Vereinigte Stahlwerke AG
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B05SPRAYING OR ATOMISING IN GENERAL; APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
    • B05CAPPARATUS FOR APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
    • B05C7/00Apparatus specially designed for applying liquid or other fluent material to the inside of hollow work
    • B05C7/04Apparatus specially designed for applying liquid or other fluent material to the inside of hollow work the liquid or other fluent material flowing or being moved through the work; the work being filled with liquid or other fluent material and emptied

Landscapes

  • Lining Or Joining Of Plastics Or The Like (AREA)
  • Application Of Or Painting With Fluid Materials (AREA)

Description

  • Verfahren und Vorrichtung zum Auskleiden von Hohlkörpern, beispielsweise Rohren Durch Patent 56z r36 ist ein Verfahren .zum Auskleiden' von - Hohlkörpern, beispielsweise Rohren, mit Isolier-, Rostschutz- o. dgl. Stoffen geschützt, wobei der Auskleidungsstoff durch Absenken und anschließendes Wiederhochziehen des aufrecht stehenden auszukleidenden Hohlkörpers unter bzw. über den Auskleidungsstoffspiegel eines mit ihm nach Art kommunizierender Gefäße verbundenen, den Auskleidungsstoff ,enthaltenden Behälters in dem auszukleidenden Hohlkörper hochgedrückt und aus ihm abgelassen wird.
  • Die Erfindung stellt eine Weiterbildung dieses Gedankens bzw. seine Anwendung auf das Auskleiden gekrümmter Hohlkörper, beispielsweise von Rohrbogen, dar.
  • Um bei dem Auskleiden derartiger Hohlkörper eine überall völlig gleichmäßig dicke Auskleidung zu erzielen, wird erfindungsgemäß vorgeschlagen, die gekrümmten Hohlkörper, während des Hindurchleitens des Auskleidungsstoffes derart in der Krümmungsebene zu schwenken, daß der Spiegel des Auskleidungsstoffes stets senkrecht zur Wandung des Hohlkörpers steht. Diese Maßnahme ist besonders wichtig, wenn die aufzubringende Schutzschicht nicht nur m einer Stärke, wie sie durch Anstrich erzielt wird, sondern in Dicken von i mm und mehr aufgebracht werden soll, und wenn es sich um das Aufbringen einer bituminösen Masse handelt. Die Erfindung gestattet es, die Auskleidungsstoffe in beliebiger Stärke aufzubringen, und zwar j e nach Maßgabe der Geschwindigkeit, mit der das den Auskleidungsstoff enthaltende Gefäß auf und ab bewegt, und je nachdem, wie oft der Vorgang des Hindurchleitens des Auskleidungsstoffes durch den gekrümmten Hohlkörper wiederholt wird.
  • Um das Verfahren wirtschaftlich zu gestalten, kann nach der Erfindung natürlich. auch statt des den Auskleidungsstoff enthaltenden Behälters ein ebenfalls auszukleidender Hohlkörper verwendet werden, der dann in der gleichen Weise beim Hindurchleiten der Masse geschwenkt werden muß.
  • Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes.
  • In den Abb. i und z bedeutet i den die Auskleidungsmasse z enthaltenden Behälter, der durch einen elastischen Schlauch 3 mit denn auszukleidenden Rohrbogen q. verbunden ist. Durch Anheben des Behälters i, wie es die Abb. 2 zeigt, ;steigt die Auskleidungsmasse 2 in dem Rohrbogen 4 an. Würde dieser nun in der in Abb. i gezeichneten Stellung verbleiben, so würde die Auskleidungsmasse 2 beim Ansteigen durch die Krümmung mit ihrem Spiegel nicht senkrecht, sondern im schrägen Winkel zu der Achse des Rohrbogens stehen. Auf diese Weise würde aber eine überall gleich starke Schutzschicht nicht zu erzielen sein. Deshalb ist der Rohrbogen auf einer Scheibe 5 befestigt, die während des Hochsteigens der Auskleidungsmasse 2 in dem Rohrbogen derart gedreht wird, daß der Spiegel der Auskleidungsmasse stets senkrecht zu der'Achse bzw. der Wandung des Rohrbogens steht.
  • Sollen Hohlkörper mit mehreren in verschiedenen Ebenen liegenden Biegungen in der beschriebenen Weise ausgekleidet werden, so ist es erforderlich, den Hohlkörper in den entsprechenden Ebenen zu schwenken.
  • Die Abb. 3 und 4 zeigen eine Vorrichtung, mit der dies möglich ist. Der Hohlkörper 2 besitzt zwei Krümmungen in zueinander senkrecht stehenden Ebenen. Die Scheibe 5, auf der er befestigt ist, kann daher in ihrer Ebene gedreht werden, wie es die Abb. i und 2 zeigen, und auch um die Achse 6 geschwenkt werden, so daß auch bei dem Hindurchleiten der Auskleidungsmasse 2 durch die obere Biegung 7 des Rohrbogens 4 dieser so eingestellt werden kann, daß der Spiegel der Auskleidungsmasse 2 stets senkrecht zur Wandung der Biegung 7 steht. Um die Schutzschicht in den gekrümmten Hohlkörpern schneller erstarren zu lassen, kann gemäß der Erfindung nach Beendigung des Auskleidungsvorganges in der gleichen Weise wie der Auskleidungsstoff Wasser durch den Hohlkörper hindurchgeleitet werden.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zum Auskleiden von Hohlkörpern, beispielsweise Rohren, nach Patent 562 136, dadurch gekennzeichnet, daß beim Auskleiden gekrümmter Hohlkörper, wie Rohrbogen o. dgl., diese während des Hindurchleitens des Auskleidungsstoffes derart in der Krümmungsebene geschwenkt werden, daß der Spiegel des Auskleidungsstoffes stets senkrecht zur Wandung des Hohlkörpers steht. .
  2. 2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß als Behälter für den Auskleidungsstoff ein ebenfalls auszukleidender gekrümmter Hohlkörper dient.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß nach dem Aufbringen das Auskleidungsstoffes Wasser durch den oder die gekrümmten Hohlkörper hindurchgeleitet wird.
  4. 4. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch i bis 3, gekennzeichnet durch eine schwenk- und drehbare Platte (5), an der der auszukleidende Hohlkörper befestigt wird.
DEV29128A 1931-10-11 1933-01-29 Verfahren und Vorrichtung zum Auskleiden von Hohlkoerpern, beispielsweise Rohren Expired DE587181C (de)

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