DE587152C - Winkelteiler - Google Patents

Winkelteiler

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DE587152C
DE587152C DEF73111D DEF0073111D DE587152C DE 587152 C DE587152 C DE 587152C DE F73111 D DEF73111 D DE F73111D DE F0073111 D DEF0073111 D DE F0073111D DE 587152 C DE587152 C DE 587152C
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  • Length-Measuring Instruments Using Mechanical Means (AREA)

Description

  • Winkelteiler Der Gegenstand der Erfindung soll eine einfachere und schnellere Teilung von Winkeln ermöglichen als die sonst für diesen -Zweck -vorgeschlagenen Einrichtungen. Es genügt bei ihm, eine Kante an den einen Schenkel des Winkels anzulegen und mittels eines Triebknopfes einen Zeiger auf den anderen Schenkel einspielen .zu lassen, um sofort und unmittelbar die Teilpunkte für beliebige Winkelteilungen innerhalb des Meßbereiches zu finden. Die Anwendung von Zahnrädern ist vermieden, die, um den toten Gang auszuschalten, sorgfältig gearbeitet sein müssen und deshalb kostspielig sind. Der@Winkelteiler nach der Erfindung hat ferner den Vorteil, daß er bequem nachzukontrollieren ist, wenn sich aus irgendeinem Grunde Abweichungen ergeben haben sollten. Eine Nachprüfung ist an einem vorgezeichneten, richtig geteilten Winkel leicht zu bewerkstelligen. Einzelne unbrauchbar gewordene Teile können ohne Schwierigkeiten ausgewechselt werden.
  • Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel, welches die Teilwinkel von 1/z bis 1/", für jeden beliebigen Winkel bis zu r8o ° angibt. Die einzelnen Teile sind auf einer halbkreisförmigen Grundplatte a angebracht. Sie bestehen zunächst aus den sechs Ringteilen b bis g, die genau gleichen Querschnitt haben und in einer gemeinsamen Ebene konzentrisch um den Punkt a gelagert sind. Der Durchmesser des Kreises, den die gedachte Mittelachse jedes Ringteils beschrqibt, ist um den Betrag des Durchmessers des Ringteils b größer als der des nächstinneren Ringteils. Beträgt also z. B. dieser Durchmesser bei Ringteil b 2 cm, dann beträgt er bei den folgenden Ringteilen q., 6, 8, xo und =2 cm. Die Ringteile werden in ihrer konzentrischen Lage dadurch festgehalten, daß in den kreissegmentförmigen erhöhten Teilen h und i sich der Ringform genau angepaßte Kanäle befinden, durch die die Ringteile hindurchgleiten können. Deren Bewegungsmöglichkeit beschränkt sich also auf eine Drehung in der eigenen Kreislinie bei einem in Richtung des Kreises bzw. seiner Tangenten ausgeübten seitlichen Schub. Die Ringteile verhalten sich hierbei wie Teile von Radkränzen, deren gemeinsamer Drehpunkt im. Punkt A liegt. Da nun aber die körperliche Drehungsachse fortfällt, die den Punkt A verdecken würde, kann man diesen unmittelbar mit dem Scheitelpunkt des Winkels zur Deckung bringen, ,was besonders zu der beabsichtigten größeren Schnelligkeit der Winkelteilung beiträgt.
  • Zwischen den Teilen h und i ist in radialer Lage und zum Auswechseln von Ringteilen abnehmbar die zylindrische Walze k so angebracht, daß sie sämtliche Ringteile berührt, während von unten her die Gegenwalze L durch Federdruck dagegengepreßt wird. Wird die Walze k mittels des Triebknopfes n2 gedreht, so übt sie auf alle Ringteile den gleichen seitlichen Schub aus, so daß diese sich nunmehr in ihrer eigenen Kreislinie bewegen, und zwar alle um die gleiche Wegstrecke. Da sich nun aber die Kreisumfänge wie ihre Durchmesser verhalten, hat bei einer Umdrehung der Walze k ein Punkt des Ringteils b einen sechsmal größeren Teil seines Kreisumfangs durchschritten als ein Punkt des Ringteils g, und ihren Durchmessern entsprechend verhalten sich die dazwischenliegenden Ringteile. Abb. r zeigt die Vorrichtung in Nullstellung, bei der alle Ringteile mit ihrem einen Ende gerade bis an die Stirnfläche A B reichen. Dreht man nun die Walze k im Sinne des Uhrzeigers, so schieben sich die Ringteile aus ihren (5ffnungen in der Stirnfläche (Abb.3) heraus, wobei sich jedes Ende auf dem Kreisbogen des ihm zugehörigen Ringteiles bewegt. Die Enden der Ringteile c bis g bezeichnen hierbei dauernd die Teilpunkte für den Winkel, der jeweils von der Linie A -B und der gedachten Verbindungslinie Punkt A-Ende des Ringteiles b gebildet wird. In diesem Sinne bezeichnen die Ringteilenden folgende Teilwinkel: c = 1l2, d = 1/s. e = 1/4, f = las und g = 1/".
  • Um einen gegebenen Winkel zu teilen, legt man die Kante A B so an den einen Schenkel desselben, daß der Punkt A mit dem Scheitelpunkt zusammenfällt, und betätigt dann den Triebknopf in, bis das Ende des Ringteils b auf den anderen Schenkel einspielt. Bei einer Fünfteilung z. B. bezeichnet dann das Ende des Ringteils f den gesuchten Teilpunkt, den man markiert. Man schwenkt nun den Winkelteiler um den Punkt A, den man auf dem Scheitel des Winkels beläßt, bis die Kante A B auf den eben gefundenen Markierungspunkt einspielt, markiert nun wiederum das Ende von f und wiederholt das Verfahren für die übrigen beiden Teilpunkte. Man kann auch in bekannter Art mit dem Zirkel einen Kreisbogen um den Scheitel durch den ersten Teilpunkt schlagen und auf diesem Bogen die anderen Teilpunkte abtragen.
  • Zum besseren Finden und Markieren der Teilpunkte ist am Ende jedes Ringteiles, wie auf Abb. 2 und 3 angedeutet, eine bis fast auf die Zeichenebene reichende Spitze angebracht, die auf einen geringen Druck nach unten einen Einstich im Papier zurückläßt. Ferner ist auf der Zeichnung angedeutet, daß die Teile la und i aus je zwei miteinander verschraubten Teilen bestehen. Sie können z. B. dadurch hergestellt werden, daß man in einer runden Platte (z. B. aus Messing) Rillen mit dem halben Ringquerschnitt konzentrisch der Lage der Ringteile entsprechend erzeugt, aus dieser Platte vier Segmente in der Größe der Teile lt und i ausschneidet, diese je zwei und zwei mit den gerillten Seiten aufeinanderlegt und miteinander verschraubt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Winkelteiler, dadurch gekennzeichnet, daß konzentrische Kreisringstücke (b bis g), die auf einer gemeinsamen Grundplatte drehbar gelagert sind und deren Durchmesser sich zueinander verhalten wie die Teilzahlen, mittels einer auf den gemeinsamen Mittelpunkt (A) der Ringe gerichteten Walze (k) gleichzeitig um diesen Mittelpunkt gedreht werden.
DEF73111D 1932-03-31 1932-03-31 Winkelteiler Expired DE587152C (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
DEF73111D DE587152C (de) 1932-03-31 1932-03-31 Winkelteiler

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DEF73111D DE587152C (de) 1932-03-31 1932-03-31 Winkelteiler

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DE587152C true DE587152C (de) 1933-10-30

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ID=7111956

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DEF73111D Expired DE587152C (de) 1932-03-31 1932-03-31 Winkelteiler

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