DE586923C - Stellvorrichtung fuer die Arbeitstiefe von Ackergeraeten mit gekroepften Radachsen und selbsttaetiger Rahmenhebung und -senkung - Google Patents

Stellvorrichtung fuer die Arbeitstiefe von Ackergeraeten mit gekroepften Radachsen und selbsttaetiger Rahmenhebung und -senkung

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DE586923C
DE586923C DEB151665D DEB0151665D DE586923C DE 586923 C DE586923 C DE 586923C DE B151665 D DEB151665 D DE B151665D DE B0151665 D DEB0151665 D DE B0151665D DE 586923 C DE586923 C DE 586923C
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lowering
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01BSOIL WORKING IN AGRICULTURE OR FORESTRY; PARTS, DETAILS, OR ACCESSORIES OF AGRICULTURAL MACHINES OR IMPLEMENTS, IN GENERAL
    • A01B63/00Lifting or adjusting devices or arrangements for agricultural machines or implements
    • A01B63/14Lifting or adjusting devices or arrangements for agricultural machines or implements for implements drawn by animals or tractors
    • A01B63/16Lifting or adjusting devices or arrangements for agricultural machines or implements for implements drawn by animals or tractors with wheels adjustable relatively to the frame
    • A01B63/18Lifting or adjusting devices or arrangements for agricultural machines or implements for implements drawn by animals or tractors with wheels adjustable relatively to the frame with clutch between Z-type axle and wheel

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  • Agricultural Machines (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM 27. OKTOBER 1933
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
ΛΙ 586923 KLASSE 45 a GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 21. August 1931 ab
Die Erfindung betrifft eine Stellvorrichtung für die Arbeitstiefe von Ackergeräten mit gekröpften Radachsen und selbsttätiger Rahmenhebung und Rahmensenkung.
Es ist bekannt, die Arbeitstiefe von Ackergeräten mittels eines drehbaren Anschlages einzustellen. Der Anschlag wird gewöhnlich mittels einer Schraubenspindel oder eines Stellhebels betätigt. Die Einstellung der Arbeitstiefe mittels einer Schraubenspindel hat eine Reihe von Nachteilen, indem die Einstellung der erforderlichen Ackertiefe sehr lange dauert, die Schraube bezüglich Bedienung und Wartung ständige Aufmerksamkeit verlangt und die zum Einstellen der Ackertiefe erforderliche Kraft durch die Reibung der Schraube vergrößert wird.
Man hat auch vorgeschlagen, den drehbaren, die Ackertiefe begrenzenden Anschlag als ein Schneckensegment auszuführen, das von einer Schnecke betätigt wird. Diese Stellvorrichtung hat außer den obenerwähnten Nachteilen noch den weiteren Nachteil, daß die Herstellung von Schneckengetrieben für Ackergeräte zu teuer ist.
Um diese Nachteile zu beseitigen, wird der zur Begrenzung der Neigung der Radachse dienende Anschlag neuerdings mittels eines Stellhebels betätigt. Dieses hat besonders den Nachteil, daß das Verkleinern der eingestellten Ackertiefe, wenn der Pflug sich in der Arbeitsstellung befindet, schwierig ist.
Diesen Nachteil zu beseitigen, ist der Zweck der vorliegenden Erfindung, was dadurch erzielt wird, daß
ι. das eigentliche Einstellen der erforderlichen Ackertiefe bei festgehaltenem Stellhebel während der Transportlage des Gerätes erfolgt,
2. der Anschlag mittels des Stellhebels nur zwecks verhältnismäßig kleiner Änderungen der eingestellten Ackertiefe betätigt wird.
Demgemäß besteht die Erfindung darin, daß der Stellhebel mit dem die Lage der gekröpften Radachse gegenüber dem Geräterahmen begrenzenden Anschlag so verbunden ist, daß die Verbindung bei festgehaltenem Stellhebel zwecks Beeinflussung der Arbeitstief e verändert' werden kann, die außerdem auch während der Fahrt noch eine Einstellung durch Ausschwingen des Stellhebels erhalten kann, dessen ganzer Ausschlag nur einem Bruchteil der ganzen Hubhöhe des Gerätes entspricht.
Die Zeichnung veranschaulicht schematisch die Erfindungsvorrichtung in beispielsweiser Ausführung, wobei das Gerät in Transportlage ist. Die Lage der Radachse während des Ackerns ist punktiert angedeutet.
An dem Rahmen α des Gerätes ist ein an seinem äußeren Umfang mit Einschnitten versehener Regulierbogen b befestigt. In diese Einschnitte fällt die Sperrklinke des Stellhebels c ein, der um einen an dem Rah-
men des Gerätes befestigten Zapfen d schwenkbar ist. Mittels einer Zugstange e ist der Stellhebel c mit dem Arm f des an der gekröpften Laufradachse h drehbar sitzenden Anschlages g verbunden. Beim Senken des Gerätes in die Arbeitslage dreht sich die Laufradachse h gegenüber dem Rahmen des Gerätes, wobei die Neigung der Achse und damit auch die Ackertiefe mittels des An-Schlages g begrenzt wird, so daß die Ackertiefe von dem Umdrehungswinkel dieses Anschlages abhängig ist. Die größte Ackertiefe hängt selbstverständlich von der Konstruktion des Hebeautomaten ab. Die Verbindung des Armes / mit der Zugstange e ist verstellbar, wozu die Zugstange mit einer Reihe von Löchern versehen ist. Bei feststehendem Stellhebel c entspricht jedem Loch eine bestimmte Ackertiefe. Die Löcher können
z. B. so voneinander entfernt sein, daß dem letzten (rechten) Loch eine Ackertiefe von 20 cm entspricht (wenn der Stellhebel sich in seiner Mittellage befindet), den folgenden Löchern dann eine Ackertiefe von 15, 10 cm usw. entspricht, wie es die an der Zugstange ausgestanzten Zahlen zeigen. Anstatt Löcher können selbstverständlich Einschnitte o. dgl. sein. Die gewünschte Ackertiefe wird durch Verstellung der Verbindungsstelle des Armes / mit der Stange e eingestellt, was sehr leicht ist, wenn das Gerät sich in der Transportlage befindet. Die eingestellte Ackertiefe kann dann auch während des Ackerns durch Verstellung des Stellhebels c z. B. auf 5 cm vergrößert oder verkleinert werden, so daß der gesamte Ausschlag des Stellhebels einer Hubhöhe von ungefähr 10 cm entspricht, während bei den bisher bekannten Stellvorrichtungen dieser Art der Ausschlag des Stellhebeis einer 4- bis 5mal größeren Hubhöhe entsprach. Die Regulierung der Ackertiefe mittels der Erfindungsvorrichtung erfordert deshalb eine 4- bis 5mal kleinere Kraft als bisher. Die beschriebene Stellvorrichtung entspricht vollkommen den Bedürfnissen der Praxis, da man während des Ackerns nie eine größere Änderung der Ackertiefe als + S cm braucht. Die Entfernung der Löcher voneinander auf der Stange e ist so gewählt, daß man mittels der Erfindungsvorrichtung die gewünschte Ackertiefe auch während des Ackerns einstellen kann, da die Änderung der Ackertiefe, die durch das Verstellen des Armes f um ein Loch erzielt wird (5 cm), nicht größer als die Änderung der Ackertiefe ist, die durch das Verstellen des Stellhebels e von seiner Mittellage in seine Grenzlage erzielt wird. Die Zugstange, die den Anschlagarm f mit dem Stellhebel c verbindet, kann in Form einer Schraube ausgeführt sein, deren Mutter entweder mit dem Anschlagarm oder mit dem Stellhebel fest verbunden ist, so daß beim Drehen -der Schraube sich der Anschlag g umdreht, wodurch die gewünschte Ackertiefe eingestellt wird.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Stellvorrichtung für die Arbeitstiefe von Ackergeräten mit gekröpften Radachsen und selbsttätiger Rahmenhebung und -Senkung, dadurch gekennzeichnet, daß der Stellhebel mit dem die Lage der gekröpften Radachse gegenüber dem Geräterahmen begrenzenden Anschlag so verbunden ist, daß die Verbindung bei festgehaltenem Stellhebel zwecks Beeinflussung der Arbeitstiefe verändert werden kann, die außerdem auch während der Fahrt noch eine Einstellung durch Ausschwingen des Stellhebels, erhalten kann, dessen ganzer Ausschlag nur einem Bruchteil der ganzen Hubhöhe des Gerätes entspricht.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEB151665D 1931-08-21 1931-08-21 Stellvorrichtung fuer die Arbeitstiefe von Ackergeraeten mit gekroepften Radachsen und selbsttaetiger Rahmenhebung und -senkung Expired DE586923C (de)

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