DE586307C - Reinigungsvorrichtung fuer Trinkgefaesse - Google Patents

Reinigungsvorrichtung fuer Trinkgefaesse

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DE586307C
DE586307C DEF74111D DEF0074111D DE586307C DE 586307 C DE586307 C DE 586307C DE F74111 D DEF74111 D DE F74111D DE F0074111 D DEF0074111 D DE F0074111D DE 586307 C DE586307 C DE 586307C
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Germany
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piston
brush
water
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drinking vessels
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47LDOMESTIC WASHING OR CLEANING; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47L15/00Washing or rinsing machines for crockery or tableware
    • A47L15/0065Washing or rinsing machines for crockery or tableware specially adapted for drinking glasses
    • A47L15/0068Washing or rinsing machines for crockery or tableware specially adapted for drinking glasses with brushes or similar scraping members

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  • Brushes (AREA)

Description

In Wirtschafts- und Schankbetrieben ist es bisher üblich, die gebrauchten Glaser oder Krüge in besonderen Behältern, die im Ausschanktische leingebaut sind, zu spülen, und zwar auf verschiedene Art,, z. B. durch Bewegen des Glases im Wasser bzw. Zuhilfenehmen einer Innenbürste von Hand. Durch diese Spülart wird eine hygienisch einwandfreie Spülung der Gläser nicht erzielt, weil die am Glase haftenden Fetteilchen nicht restlos beseitigt werden, zudem ist das Spülwasser mit Bierresten durchsetzt; auch bei Zuhilfenahme der Bürste kann das Glas von ininen nur unvollkommen gereinigt werdein. Es sind schon mehrfach Vorrichtungen bekanntgeworden, die eine Reinigung durch drehende Arbeitsweise vornehmen. Dieses genügt aber nicht, weil die Gläser nach kurzem Gebrauch doch ganz von Hand gereinigt werden müssen; übrigens kann ein Reinigen wegen Vorhandenseins eines Henkels an der Außenwand überhaupt nicht vorgenommen werden. Die Erfindung bezweckt nun, die angeführten Übelstände zu beseitigen, und zwar so, daß beim Spülen der Gläser stets frisches Wasser verwandt werden muß, daß' ferner die Gläser innen und außen gebürstet werden und daß das Personal, welches diese Vorrichtung bedient, stets trockene Hände behält, wobei aber die alte Arbeitsweise wie bei der Handbürste, nämlich Drehen und Längsverschieben der Bürste, beibehalten wird.
Dieses wird dadurch erreicht, daß ein Wassermotor, welcher unter dem Spülkasten angebaut ist, mit seiner verlängerten Arbeitswelle 11 in das Spülbecken hineinragt, auf der leine Bürste 20 angeordnet ist, und die Bürste 'eine hin und her gehende und halb drehende Bewegung ausführt und während dieser Bewegung, das Ausflußwasser aus dem Motor der Bürste zugeleitet wird.. Die Vorrichtung besteht im wesentlichen aus einem Zylinder 14, der an den Enden mit Verschlußdeckeln 13, 18 verseilen ist. Im Zylinder 14 sitzt der Kolben 11, der gleichzeitig mit Steuerkolben 6, 15 sowie Ein- und Austrittskanälen 2, 3, 4, S, 7 ausgerüstet ist. Das eine Ende des Kolbens 11 ist mit einer Anschlußmöglichkeit ι an die Wasserleitung versehen, während das andere Ende zur Aufnähme der Bürste 20 dient.
Dem Verschluß 13 vorgelagert ist ein Anschlußgestell 12, welches mit einem Hebel 8 verbunden ist, der am Ende eine Rolle 9 trägt, die in eine im Kolben 11 befindliche Schraubennut eingreift. Der Bürstenkörper 21 ist mit verschiedenen Ein- und Ausströmungskanälen 19, 22 versehen. _„-
Die Arbeitsweise der Vorrichtung ist folgende: Die Bürste 20 wird auf den Kolben 11 gesetzt und das Wasser dem Motor durch den Kanal 23 zugeleitet. Dieses strömt nun vor den Kolben 15 durch den Ringkanal 17 in den Zylinder 14 und drückt den Kolben 11
nach. oben. Dadurch, daß der Kolben 11 oben anschlägt, schlagen die Kolben 6 und 15 ebenfalls an, wodurch einmal der Ringkanal 17 des Kolbens 15 geschlossen, und der Ringkanal 16 des gleichen Kolbens geöffnet wird und der Kolben 6 den Kanal 4, der mit dem vorderen Zylinderraum mittels Kanals 3 und dem Ausströmungskanal 7 in Verbindung steht, geöffnet wird. Gleichzeitig wird aber der Kanai2, der mit dem anderseitigen Zylinderraum und durch die Bohrung 5 mit dem Ausflußkanal 7 in Verbindung steht, geschlossen. Das Wasser dringt nun durch den Ringkanal 16 in den Zylinder 14 und drückt den Kolben 11 nach unten. Das im unteren Zylinderraum vorhandene Wasser wird durch die freigelegten Kanäle 4, 3, 7 der Bürste 20 zugeleitet. Jetzt erfolgen wieder die Anschläge, wodurch der Ringkanal 16 geschlossen, Ringkanal 17 geöffnet, Kanal 4 und 3 geschlossen, die Kanäle 2, 5 7 geöffnet werden und das jetzt anderseitig vorhandene Wasser in die Bürste 20 strömt. Mittels der in die Schraubennut 10 eingreifenden Rolle 9 wird die hin und her gehende Bewegung gleichzeitig in eine halbe Drehbewegung umgesetzt.

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Reinigungsvorrichtung für Trinkgefäße, dadurch gekennzeichnet, daß ein Wassermotor (14) 'eine an seinem Kolbenende (11 j aufgesetzte Reinigungsbürste (20) gleichzeitig in eine drehende und hin und her gehende Bewegung versetzt und daß das aus dem Wassermotor austretende Wasser der Bürste (20) zugeleitet wird.
2. Reinigungsvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der die Bürste (20) tragende Kolben (11) mit Steuerkolben (5, '6) ausgerüstet ist, die durch jeweiligen Anschlag den Wassereintritt bzw. -austritt vor bzw. hinter dem Arbeitskolben mittels Kanäle (2, 3, 4, 5, 7) regeln.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEF74111D 1932-09-22 1932-09-22 Reinigungsvorrichtung fuer Trinkgefaesse Expired DE586307C (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE829706C (de) * 1950-06-03 1952-01-28 Josef Weininger Spuelgeraet fuer Glaeser, Kruege, Tassen o. dgl.
US3076988A (en) * 1956-04-05 1963-02-12 Russell K Mills Milking machine inflation cleaner

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE829706C (de) * 1950-06-03 1952-01-28 Josef Weininger Spuelgeraet fuer Glaeser, Kruege, Tassen o. dgl.
US3076988A (en) * 1956-04-05 1963-02-12 Russell K Mills Milking machine inflation cleaner

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