DE586172C - Zweiwegeuebertragungssystem mit Echo- und Rueckkopplungssperren, deren Empfindlichkeit selbsttaetig durch die Hoehe des Stoerpegels bestimmt wird - Google Patents
Zweiwegeuebertragungssystem mit Echo- und Rueckkopplungssperren, deren Empfindlichkeit selbsttaetig durch die Hoehe des Stoerpegels bestimmt wirdInfo
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- H04B3/20—Reducing echo effects or singing; Opening or closing transmitting path; Conditioning for transmission in one direction or the other
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Description
Im Hauptpatent sind Schaltungsanordnungen für Zweiwegeübertragungssysteme mit
Echo- und Rücklcopplungssperren beschrieben, bei denen, die Ansprechempfindlichkeit
der Sperr.en selbsttätig entsprechend der Höhe des ,Störpegels begrenzt wird. Der Zweck
dieser Maßnahme ist der, daß <eine Fehlbetätigung
der Sperren durch die Störströme:, deren Amplitude zwar zeitlich ^langsamen, aber
oft erheblich großen Schwankungen unterworfen ist, verhindert wird. Die praktische
Ausführung der Schaltungen besteht. nach dem Häuptpatent darin, daß jeweils durch
die von dem einen der beiden Übertragungswege abgezweigte Sperre bei der Übertragung
von Signalströmen in diesem Übertragungsweg gleichzeitig der 'entgegengesetzte Übertragungsweg
und der Eingang der an diesen angeschlossenen Sperre kurzgeschlossen bzw. durch 'einen niedrigen Widerstand überbrückt
wird. Diese Schaltmaßnahme kann leicht zu einer Fehlbetätigung der Sp err vorrichtungen
durch' die Störströrne führen, da die Kurzschließung
des Eingangs der Sperrvorrichtüngen die richtige Betätigung der für die
Empfindlichlceitseinstellung der Sperren vorgesehenen
Steuervorrichtung in Abhängigkeit von der Höhe des Störpegels verhindert.
Diese Schwierigkeiten werden gemäß der Erfindung durch eine Schaltung beseitigt, bei
welcher die durch die Störströme bewirkte Empfindlichkeitaeinstellung der Sperren von
der während der Signalübertragung in einem der beiden Übertragungswege zum Zwecke der
Echosperrung vorgenommenen Dampfungserhöhung unabhängig ist. Dies läßt sich dadurch,
erreichen, daß in jedem der beiden Übertragungswege idie Energieübertragung zwischen
dem Sperrpunkt — d. h. dem Punkt, an dem die zur Echosperrung erforderliche
Dämpfungserhöhung vorgenommen wird. — und dem Eingangskreis der zur Empfindlichkeitseinstelliang
dienenden Steuervorrichtung verhindert und für eine voneinander unabhängige Außierbetriebsetzung des nicht benutzten
Übertragungsweges und der von diesem abgezweigten Sperre gesorgt wird.
Zur praktischen Verwirklichung der Schaltung gemäß der Erfindung gibt es verschie- ,
dene Wege, von denen jedoch zwei als beson- ^0
ders zweckmäßig erscheinen. Der eine Weg bestellt in der Verwendung einer Brückenoder
Ausgleichsschaltung, durch die der Eingangskreis der die Empfindlichkeitseinstellung
der Sperren bewirkenden Steuervorrichtung gegenüber dem Teil des Übertragungsweges, in dem die der Echosperrung dienende
Dämpfungserhöhung stattfindet, entkoppelt wird. Der andere Weg besteht in der Anwendung
eines anderen in der Technik der Echo- und Rückkopplungssperren bereits benutzten
Entkopplungsmittels. Es ist nämlich bei Zuordnung der Sperrvorrichtungen zu den Gabeln bereits bekannt, zur Vermeidung von
Fehlbetätigimgen dieser Sperrvorrichtungen einen zusätzlichen Verstärker an einem Punkt
zwischen dem Abzweigpunkt der Sperrvorrichtung und der in der Übertragungsrichtung
folgenden Gabel in den Übertragungsweg einzuschalten, so daß Ströme, die von der Gabel
her in verkehrter Richtung in diesen Übertragungsweg gelangen, am Eindringen in die
Sperrvorrichtung gehindert werden. Unter sinngemäßer Anwendung dieser bekannten Schaltung ist im Falle der Erfindung ein zusätzlicher
Verstärker zwischen dem Abzweigpunkt der die EmpfindHchkeitseinstellung bewirkenden
Steuervorrichtung und dem Sperrpunkt derart anzuordnen, daß der Abzweigpunkt der genannten Steuervorrichtung vor
und der Sperrpunkt hinter dem Verstärker liegt.
Weitere Einzelheiten der Erfindung gehen aus der nachstehenden Beschreibung hervor,
die sich auf die in der Zeichnung wiedergegebenen beiden Ausführungsformen der Erfindung
bezieht. Fig. 1 zeigt einen Teil eines Vierdrahtsystems mit zwei den beiden entgegengesetzten
Übertragungsrichtungen zugeordneten Echosperren und einer gemeinsamen Steuervorrichtung zur Einstellung der Ansprechempfindlichkeit
der Echosperren entsprechend der Höhe des Störpegels. Fig. 2 zeigt die Abänderung einer Einzelheit dieser
Schaltung.
Der in Fig. 1 wiedergegebene Teil eines Vierdr,ahtsystems besteht aus den beiden Leitungsabschnitten
D und L" mit je einem Verstärker V1 bzw. V2. An den beiden nicht dargestellten
Enden des Vierdrahtsystems können die bekannten Gabelschaltungen mit Leitungsnachbrldungen
vorgesehen sein, die den Übergang vom Vierdrahtsystem zu einer beispielsweise
zu Fernsprechstationen führenden zweidrähtigen Leitung ermöglichen.
Jeder der beiden Leitungsabschnitte D und L2 enthält eine aus einem Übertrager U1
bzw. U3 und "einer NachbildungN1 und N2
bestehende Ausgleichsschaltung, auf deren Bedeutung unten näher eingegangen wird.
Von der Mitt« der beiden Doppelwicklungen
des Übertragers U1, die ■ zwischen dem Ausgangskreis des Verstärkers V1 und der
dem Scheinwiderstand dieses Ausgangskreises entsprechenden Nachbildung N1 liegen, ist
der Eingangskreis E1 eines Verstärkers A1 abgezweigt,
dessen Ausgangsströme einerseits zu einer die Echosperrung steuernden Gleichrichterschaltung
Q1 und andererseits zu einer gemäß dem Hauptpatent die selbsttätige Empfmdlichkeitseinstellung·
der Sperren bewirkenden Steuervorrichtung R gelangen.
Die Ausgangsströme des Gleichrichters G1 speisen die Wicklung I eines Gleichstromrelais
D1, dessen Ankert1 weitere RelaisB1
und C1 steuert. Die Hilfswicklung II des Relais D1 wird vom Ausgangsstrom der Steuervorrichtung/?
gespeist und dient dazu, die Ansprechempfindlichkeit des Relais zu begrenzen.
Zu diesem Zweck sind die An-Schlüsse der beiden Wicklungen so gewählt, daß der die Wicklung II durchfließende Erregungsstrom,
dessen Größe von der Höhe des Störpegels abhängig ist, dem Strom entgegenwirkt, der im Betriebszustand die Wicklung
I durchfließt.
In entsprechender Weise ist an den Übertrager U2 des entgegengesetzten Übertragungsweges L? der Eingangskreis E- 'eines Verstärkers
yl2 angeschlossen, der die aufgenommenen
Ströme verstärkt an die Gleichrichterschaltung G2 und die Steuervorrichtung R weitergibt.
Im Ausgangskreis des Gleichrichters G2 liegt die Wicklung I des Relais D2,
dessen zweite Wicklung II in Reihe mit der des vorerwähnten Relais D'1 vom Ausgangsstrom der Steuervorrichtung/? gespeist wird.
Hierdurch wird erreicht, daß die Empfindlichkeitseinstellung für die den beiden Übertragungswegen
zugeordneten Sperren stets die gleiche ist.
Die Steuervorrichtung/? ist zweckmäßig so
ausgebildet, daß sie auf die in ihrer Amplitude rasch und unregelmäßig schwankenden
Signalströme, die ihrem Eingangskreis zügeführt werden, nicht oder nur in verschwindend
geringem Maße anspricht, während sie durch die in ihrer Amplitude verhältnismäßig
stetigen Störströme zu einer gleichmäßigen Wirkung und. zur Abgabe einer der Höhe
des Störpegels entsprechenden Gleichspannung gebracht wird.
Die Gleichrichteranordnungen G1 und G2 müssen dagegen auch auf die Sprechströme
ansprechen, und zwar in bekannter Weise mit einer Ansprechverzögerung, die nicht größer
als die Laufzeit der Echoströme sein darf. Ihre Empfindlichkeit bzw. Verstärkungsziffer
muß aber in einem bestimmten Verhältnis geringer ,als die der Steuervorrichtung R sein,
da sonst die Erregung der Wicklung I des Relais D*1 bzw. Z?2 durch die Störströme, die
ja nicht nur in die Steuervorrichtung,/?, sondern
auch in die Gleichrichterschaltung G1
bzw. G2 gelangen, die Wirkung der Wicklung II zum großen Teil -aufheben und daher
den beabsichtigten Regelvorgang (selbsttätige Empfindhchkeitseinstellung) vereitern
würde.
Zur näheren Erläuterung der Wirkungsweise der dargestellten Schaltung sei jetzt
ίο angenommen, daß ,eine Übertragung von Signalströmen
in dem Übertragungsweg U- stattfindet. Die ankommenden .Ströme werden
zunächst durch den Vierstärker V1 verstärkt und gelangen dann in die aus dem Ühertragert/1
und der Nachbildung/V1 bestehende
Ausgleichsschaltung. Der wesentliche Teil der Ströme wird dabei über den Übertrager hinaus
in den nächsten (nicht dargestellten) Leitungsabschnitt hinein übertragen. Ein anderer
Teil der Signalströme wird vom Übertrager U1 abgezweigt und dem Verstärker.^1
zugeführt, der die verstärkten Ströme zum Teil an die Gleichrichterschaltung G1 und zum
anderen Teil an die der .Empfindlichkeitseinstellung
der Sperren dienende Steuervorrichtung/? weitergibt.
In der Gleichrichterschaltung G1 findet die Gleichrichtung der abgezweigten1 Signalströ-me
und dementsprechend eine Erregung der Wicklung I des Relais D.1 statt. Die Wirkung
der Erregung übertrifft die der Wicklung II, da diese, wie bereits erwähnt, nur
von der Höhe des Störpegels, nicht aber von den raschen und unregelmäßigen Amplituden-Schwankungen
der Signalströme abhängig ist, und bewirkt somit ein Ansprechen des Relais und Schließen des Kontaktes d1., Über
den in der Ruhelage befindlichen Kontakt c2 des Relais C2 findet nunmehr 'eine gleichzeitige
Erregung der parallel an' Erde liegenden Relais B1 und C1 statt. Das Relais Beschließt über seinen' Kontakt b1 den Übertragungsweg
L2 kurz und verhindert dadurch die Übertragung der Echoströme, die von
der. nicht dargestellten Gabel her über den Verstärker V2 und den Übertrager U2 hinweg
in den Übertragungsweg gelangen. Durch das Relais C1 wird der Kontakt c1 aufgetrennt, so
daß selbst beim Ansprechen' des Relais Eß, das gegebenenfalls unter dem Einfluß der
Echoströme oder von sonstigen Störströmen möglich wäre, 'eine Fehlbetätigung des Relais
B2 und somit ,eine unerwünschte Kurzschließung
des die Signalströme übertragenden Weges L1 verhindert wird.
Da diese Schaltmaßnahme zur Verhinderung der Fehlbetätigung der nicht benutzten
Echosperre sich auf den die Relais enthaltenden Ausgangskreis beschränkt undandererseits
durch die Verwendung eines relaisgesteuerten Kurzschlußkontaktes b1 im nicht benutzten
Übertragungsweg für die notwendige Unterdrückung der Echoströme gesorgt ist, sind die Voraussetzungen gegeben, um gemäß
der Erfindung eine Schaltung zu verwenden, die das normale Eindringen der über den
Übertragungsweg Z,2 ankommenden Störströme in den gemeinsamen Eingangskreis der Sperre
und der die Empfindlichfceitseinstellung bewirkenden Steuervorrichtung nicht verhindert,
Zu diesem Zweck ist die aus dem Übertrager U2 und der Nachbildung N2 bestehende
Ausgleichsschaltung vorgesehen, die eine Energieübertragung von dem den Sperrpunkt
b1 enthaltenden Teil des Übertragungsweg.es
Z.2 in den Eingangskreis E2 des Verstärkers
A2 hinein unmöglich macht und somit auch jede Beeinträchtigung einer Energieübertragung
vom Verstärker!/2 in den Eingangskreis hinein praktisch verhindert.
Erforderlichenfalls können in den Steuerstromkreisen Verzögerungskreise vorgesehen
sein, die z. B. ein weiteres Relais enthalten und denen Verzögerungszeiten so bemessen
sind, daß durch sie Verschiedenheiten in den Laufzeiten der Signälströme in dem einen
oder anderen Weg ausgeglichen werden. Außerdem kann es erwünscht siein, die Relais
in an sich bekannter Weise mit .einer gewissen Abfallverzögerung zu versehen, um
die für ein einwandfreies Arbeiten und eine möglichst geringe Behinderung der Signalübertragung
erforderliche Nachwirkzeit zu erzielen.
Fig. 2 veranschaulicht ,eine Möglichkeif, die
in Fig. ι dargestellte Ausgleichsschaltung zu ersetzen. Die beiden gestrichelten Rechtecke
sind zu diesem Zweck an die Stelle der entsprechend bezeichneten Rechtecke in Fig. 1
zu setzen.
Wie aus dem Schaltbild ohne weiteres ersichtlich ist, besteht das Hauptmerkmal der
in Fig. 2 angegebenen Schaltung darin, daß außer dem normal vorhandenen Verstärker Vi
bzw. V2 ein zusätzlicher Verstärker W1 bzw. W2 verwendet wird, der hinter dem Abzweigpunkt
des zur Sperre und Steuervorrichtung führenden Kreises und vor dem durch die Sperre des ,anderen" Übertragungsweges gesteuerten
Sperrpunkt liegt. Durch diese An-Ordnung wird ebenfalls erreicht, daß die der
Echosperrung dienende Dämpfungserhöhung, z. B. die Kurzschließung des Übertragungsweges, wie in Fig. 1 dargestellt, die Energieübertragung
der vom Verstärker V1 bzw. V2 kommenden Ströme in den Eingangskreis E1
bzw. E2 der Sperre und Steuervorrichtung nicht beeinträchtigt.
Es ist •selbstverständlich, daß die beschriebene Art der Empfindlichkeitseinstellung der
Sperren, die in einer Beeinflussung der Aniprechstromstärke von Relais besteht, auch
durch ein anderes Schaltungsprinzip ersetzt werden kann, wie es in 'einigen Ausführungsbeispielen des Hauptpatents angegeben ist.
Die Steuerspannung, die von der die Empfindlichkeitseinstellung bewirkenden Steuervorrichtung
geliefert wird, kann beispielsweise dazu benutzt werden, um die Empfindlichkeit oder den Verstärkungsgrad von zur
Sperrschaltung gehörenden Verstärker- oder
ίο Gleichrichterröhren zu ändern.
Ebenso ist es auch möglich, die dargestellte Art der Echosperrung (Kurzschließung des
zu sperrenden Weges) durch eine der ande-
. ren bekannten Arten zu ersetzen. Es können beispielsweise Schaltvorrichtungen verwendet
werden, durch die Dämpfungsnetzwerke in den zu sperrenden Übertragungsweg eingeschaltet
werden, oder auch unter gänzlicher Vermeidung von mechanischen Relais Röhrenamordnungen,
die eine stetige Änderung des Übertragungsmaßes in dem zu sperrenden Übertragungsweg
ermöglichen.
Claims (6)
1. Zweiwegeübertragungssystem mitEdho- und Rückkopplungssperren, deren Empfindlichkeit
selbsttätig durch die Höhe des Störpegels bestimmt wird, nach Patent
541 086, dadurch gekennzeichnet, daß die durch die Störströme bewirkte Empfindlichkeitseinsteliung
der Sperren von der während der Signalübertragung in einem
der beiden Übertragungswege zum Zwecke der Echo sperrung vorgenommenen Dämpfüngserhöhung
unabhängig ist.
2. Zweiwegeübertragungssystem nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die
Energieübertragung vom Sperrpunkt zum Eingangskreis der an denselben Übertragungsweg
angeschlossenen Steuervorrichtung verhindert und die Sperrung des nicht benutzten Übertragungsweges von
der Außerbetriebsetzung der von diesem abgezweigten Sperre unabhängig ist.
3. Zweiwegeübertragungssystem nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der
Abzweigpunkt der die Empfindlichkeitseinstellung der Sperren bewirkenden Steuervorrichtung
und der Punkt des gleichen Übertragungsweges, an dem die der Echosperrung dienende Dämpfungserhöhung
stattfindet, derart zueinander angeordnet sind, daß die zur Empfindlichkeitseinstel- '
lung erforderliche Aufnahmefähigkeit der Steuervorrichtung für die im Übertragungsweg
fließenden Störströme durch die Dämpfungserhöhung am Sperrpunkt unbeeinflußt bleibt.
4. Zweiwegeübertragungssystem nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der
Eingangskreis der die Empfindlichkeitseinstellurig der Sperren bewirkenden Steuervorrichtung
gegenüber dem Teil des Übertragungsweges, in dem die der Echosperrung dienende Dämpfungserhöhung
stattfindet, durch <eine an sich, bekannte Brücken- oder Ausgleichsschaltung entkoppelt
ist.
5. Zweiwegeübertragungssystem nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der
Abzweigpunkt der die Empfindlichkeitseinstellung der Sperren bewirkenden
Steuervorrichtung vor und der Echosperrpunkt hinter einem Verstärker des Übertragungsweges
liegt.
6. Zweiwegeübertragungssyatem nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß die
durch die Steuervorrichtung bewirkte Empfindlichkeitseinstellung der Sperren ausschließlich von der im Verhältnis zu
den Amplitudenschwankungen der Signalströme stetigen Amplitude der Störströme abhängig ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
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Family Applications After (1)
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| DE849572C (de) * | 1948-12-09 | 1952-09-15 | Rudolf Wagner | Schaltungsanordnung zur Steuerung des UEbertragungsgrades von Fernmeldeanlagen |
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