DE585989C - Aussteuerungsmesser mit Kreuzspuleninstrument - Google Patents

Aussteuerungsmesser mit Kreuzspuleninstrument

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DE585989C
DE585989C DEL78801D DEL0078801D DE585989C DE 585989 C DE585989 C DE 585989C DE L78801 D DEL78801 D DE L78801D DE L0078801 D DEL0078801 D DE L0078801D DE 585989 C DE585989 C DE 585989C
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DE
Germany
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coil
cross
rectifier
instrument
modulation
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Expired
Application number
DEL78801D
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English (en)
Inventor
Dipl-Ing Karl Hallen
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Alcatel Lucent Deutschland AG
C Lorenz AG
Original Assignee
Standard Elektrik Lorenz AG
C Lorenz AG
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Publication date
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01RMEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
    • G01R29/00Arrangements for measuring or indicating electric quantities not covered by groups G01R19/00 - G01R27/00
    • G01R29/06Measuring depth of modulation

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Measurement Of Current Or Voltage (AREA)

Description

  • Aussteuerungsmesser mit Kreuzspuleninstrument Zur Überwachung von Sendeeinrichtungen für den drahtlosen Betrieb ist es .erforderlich, das Verhältnis zwischen der Größe der Modulationsfrequenz und der Trägerfrequenz zu bestimmen. Dieses Verhältnis gibt die sogenannteAussteuerung des Senders an, und tnan kann aus dieser ersehen, wie weit der betreffende Sender in seiner Leistung ausgenutzt ist. Eine direkte Messung des Aussteuerungsgrades war bisher nicht möglich. Es mußten stets zwei verschiedene Messungen, durch die-die Spitzenspannungen der unmodulierten und modulierten Trägerfrequenz bestimmt wurden, ausgeführt werden, um daraus den Aussteuerungsgrad zu berechnen. Außerdem haben die für diese Messungen benutzten Röhrenvoltmeter den Nachteil, daß sie nur dann den richtigen Wert anzeigen, wenn die Anoden-, Gitter- und Heizspannungen und die Röhrendaten von derselben Größe sind wie bei der Eichung.
  • Eine zweite Möglichkeit zur Bestimmung des Aussteuerungsgrades war durch die Braunsche Röhre gegeben, die bisher bei Sendeanlagen für diesen Zweck benutzt wurde. Das Arbeiten mit dieser Röhre ist aber ebenfalls sehr umständlich.
  • Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine besondere Anordnung, mit deren -Hilfe der Aussteuerungsgrad direkt in bekannter Weise durch ein Kreuzspuleninstrument angegeben werden kann. Nach der Erfindung wird die modulierte Hochfrequenz über einen Gleichrichter einer Spule eines Kreuzspuleninstruinentes oder eines Instrumentes gleicher Wirkungsweise und die 1lodulationsfrequenz über einen zweiten Gleichrichter der zweiten Spule des Kreuzspuleninstrumentes zugeführt.
  • In der Abb. z ist eine Ausführungsform dieser Anordnung dargestellt. Die modulierte Hochfrequenz wird über den Transformator T, einem beliebigen Gleichrichter G, zugeführt. Als Gleichrichter können z. B. Glühkathodenröhren, Trocken- oder 'Detektorgleichrichter verwendet werden. In dem Gleichrichter G, wird die modulierte Hochfrequenz gleichgerichtet, so daß durch die Spule a eines Kreuzspuleninstrutnentes K über den Widerstand R, die eine Wicklung des Transformators T" und das Amperemeter A ein mit der Modulationsfrequenz überlagerter Gleichstrom fließt. Durch den Transformator T" wird die #Vechselstromkornponente dieses Stromes einem zweiten Gleichrichter G" zugeführt. Der gleichgerichtete Strom durchfließt dabei die Spule U des Kreuzspuleninstrumentes K und den Widerstand R". Kondensator C und Widerstand R" sind so bemessen, daß die Zeitkonstante für die tiefste noch zu messende Frequenz, die etwa in der' Größenrdnung von 30 Hertz liegt, vernachlässigar klein ist, also Kondensator C immer bis uf die Spitzenspannung der Modulations--equenz aufgeladen ist, so daß der über R,l nd Spule b fließende Strom dieser Spannung ropor tional ist.
  • Um nun das Kreuz spuleninstrument,welches as Verhältnis der die beiden Spulen durchießenden Ströme anzeigt, direkt in Moductionsgraden eichen zu können, ist es vor-:ilhaft, die Widerstände R, und RIN in einem estimmten Verhältnis zueinander zu wählen. )er die Spule a durchfließende Strom ist leiner als der tatsächliche Mittelwert J," der leichgerichteten modulierten Trägerfrequenz, ,ie aus der Abb. 2 zu ersehen ist. Der durch ie Gleichrichtung der Trägerfrequenz ent-_andeneGleichstrom TG, also derjenige Strom, er in der Kreuzspule a tatsächlich wirksam ;t, ist in der Abb.2 strichpunktiert eingeeichnet. Dieser Strom ist kleiner als der Ettelwert T"Z, und zwar beträgt das Verhältis der beiden Ströme Dieser Wert eribt sich aus der Integration der Sinuskurve. Vird deshalb das Widerstandsverhältnis erndungsgemäß so gewählt, daß ,t, so kann der Modulationsgrad, also das rerhältnis der Spitzenspannung der Modulaonsfrequenz zum Mittelwert der modulier-Trägerfrequenz, direkt am Kreuzspulenistrument abgelesen werden.
  • An Stelle des hier genannten Kreuzspulenistrumentes können auch Instrumente verrendet werden, die nach einem ähnlichen 'rinzip arbeiten.
  • Da auf diese Weise der Aussteuerungsgrad 1 einer einzigen Messung bestimmt werden arm, ist die Angabe unabhängig davon, ob er durch die Spule fließende Mittelwert des tromes konstant bleibt, wie es für zwei Mesungen erforderlich ist. Gleichzeitig ist eine ei der Modulation auftretende Veränderung es Mittelwertes an dem im Demodulationsreis eingeschalteten Amperemeter A erkennar.
  • DieAngabe des Kreuzspuleninstrumentes ist i weiten Grenzen von der Ankopplung des 'ransformators T, unabhängig. Wählt man °doch die Ankopplung so, daß bei unmoduertem Sender der Ausschlag am Anipereleter A gerade ioo Skalenteile beträgt, so ;t der etwa bei der Modulation eintretende Abfall der Trägeramplitude am Instrument sofort in Prozenten ablesbar.
  • Es kann nun der Fall eintreten, daß der Sender nicht gleichmäßig durchmocluliert wird, z. B. daß die Modulationsfrequenz keine reine Sinusschwingung darstellt. In diesem Falle sind z. B. die oberen Amplituden größer als die unteren Amplituden. Um auch für diesen Fall ein einwandfreies lfeßergebnis zu erzielen, wird der zweite Gleichrichter Gär zweckmäßig nicht als Doppelweggleichricliter, sondern als Einweggleichrichter ausgebildet, wobei die Messlang der oberen bzw. der unteren Spitzen der Modulationsschwingung nach Umpolen der Primär- oder Sekundärseite des Transformators TI, vorgenommen werden kann.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i.AussteuerungsmessermitKreuzspuleninstrument, insbesondere für drahtlose Sendeanlagen, dadurch gekennzeichnet, daß die modulierte Hochfrequenz über einen Gleichrichter einer Spule eines Kreuzspuleninstrumentes odereines Instrunientes gleicher Wirkungsweise und die Modulationsfrequenz über einen zweiten Gleichrichter der zweiten Spule des Kreuzspuleninstrumentes zugeführt wird.
  2. 2. Anordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Größe der mit den Spulen des Kreuzspuleninstrumentes in Reihe liegenden Widerstände (R1, RII) im Verhältnis gewählt ist.
  3. 3. Anordnung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß dem zweiten Gleichrichter ein Kondensator parallel geschaltet ist. q..
  4. Anordnung nach Anspruch i, dadur_ii gekennzeichnet, daß die Ankopplung des Aussteuerungsmessers über einen Transformator (T1) so gewählt ist, daß ein im Gleichrichterkreis liegendes Instrument (A) bei Modulation direkt die prozentuale Abweichung der Trägeramplitude von der Amplitude des unmodulierten Senders anzeigt.
  5. 5. Anordnung nach Anspruch z und folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß der die Modulationsfrequenz gleichrichtende Gleichrichter als Einweggleichrichter geschaltet ist.
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