DE585447C - Verfahren zur Herstellung von Faeden, Fasern und Roehren aus waessrigen Kautschukdispersionen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Faeden, Fasern und Roehren aus waessrigen Kautschukdispersionen

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DE585447C
DE585447C DED63954D DED0063954D DE585447C DE 585447 C DE585447 C DE 585447C DE D63954 D DED63954 D DE D63954D DE D0063954 D DED0063954 D DE D0063954D DE 585447 C DE585447 C DE 585447C
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Description

Die Erfindung bezieht sich auf Verbesserungen bei der Herstellung von Gegenständen, die aus Kautschuk bestehen oder solchen enthalten, und betrifft insbesondere ein Verfahren zur Herstellung von Fäden, Fasern oder Röhren aus wäßrigen Dispersionen organischer Stoffe der nachstehend bezeichneten Arten.
In dem Patent 577 483 ist ein Verfahren zur Herstellung von Fasern, Fäden und Röhren aus Kautschuk oder ähnlichem Stoff aus wäßrigen Dispersionen der bezeichneten Arten beschrieben, bei dem man die Dispersionen durch Öffnungen oder Düsen von beliebiger
χ5 Form in Berührung mit einem flüssigen Entwässerungs- und Koagulierungsmittel fließen läßt, das teilweise oder ganz ununterbrochen durch Osmose - eindringt.
Gemäß dem älteren Verfahren besteht das flüssige Entwässerungs- und Koagulierungsmittel aus einer warmen konzentrierten Lösung eines salzartigen oder sonstigen sehr löslichen Stoffes, beispielsweise den konzentrierten Lösungen von Alkalimetall- und Ammoniumsalzen, wie Natriumchlorid, Ammoniumchlorid oder Ammoniumacetat oder Mischungen solcher Salze mit oder ohne Zusatz einer Säure wie Essigsäure oder von Säuremischungen.
Beim Arbeiten mit im wesentlichen neutralen entwässernden und koagulierenden Flüssigkeiten ist es im allgemeinen zur Herstellung grober Produkte erwünscht, die entwässernde und koagulierende Flüssigkeit bei 80 bis 85° zu verwenden, während es für die Herstellung feiner Fäden erwünscht ist, die genannten Flüssigkeiten oberhalb etwa 400 zu benutzen. Es ist jedoch erwünscht, bei möglichst niedriger Temperatur arbeiten zu können. .
Obwohl der bloße Zusatz von Säure zu den entwässernden und koagulierenden Flüssigkeiten ein Arbeiten bei niedriger Temperatur ermöglichen würde, hat es sich trotzdem als erwünscht erwiesen, besonders wenn man wäßrige Kautschukdispersionen o. dgl. ohne wesentlichen Druck oder wesentliche Flüssigkeitssäule durch Öffnungen oder Düsen ausfließen läßt, eine entwässernde und koagulierende Salzlösung zu benutzen, die auf die Oberfläche des Kautschukmilchstroms, unmittelbar nachdem er die Öffnung oder Düse verlassen hat, nur eine genügende koagulierende Wirkung besitzt, um darin die
Form der Düse aufrechtzuerhalten, und die nur zur Bildung eines losen und durchlässigen Koagulums führt.
Es ist beispielsweise vorgeschlagen worden, einen nicht aus Fasern bestehenden Faden herzustellen, indem man Kautschukmilch unmittelbar in ein Koagulierungsbad aus Essigsäure mit oder ohne Zinkacetat oder in ein Koagulierungsbad aus Alkohol allein ausspritzt. Aber derartige Koagulierungsmittel üben unmittelbar eine stark koagulierende Wirkung auf den Kautschukmilchstrom aus, sobald er aus der Öffnung austritt. Obwohl diese Arbeitsweise im allgemeinen befriedigend ist, ist sie bei der Herstellung gröberer Fäden weniger befriedigend. Bei Fäden, die beispielsweise einen Durchmesser von mehr als 1,25 mm haben, zeigt die zähe Haut von
-Koagulum, die sich um den austretenden Kautschukmilchstrom herum bilden kann, eine erhebliche Neigung, die Koagulierung im Innern des Fadens zu hindern. Dies kann eine längere Behandlung in der koagulierenden Lösung erfordern, ehe man den Faden mit Sicherheit handhaben kann, ohne daß die Ge- -^ fahr des Abblätterns besteht, z. B. beim Trocknen mittels Erhitzung oder bei Biegungen infolge mechanischer Behandlung. Andererseits gibt ein schwaches, milde wirkendes Koagulierungsmittel keine genügend starke Haut.
Weiter ist es im allgemeinen erwünscht, die wäßrigen Kautschukdispersionen durch öffnungen oder Düsen nur hindurchfließen zu lassen, ohne daß eine erhebliche Flüssigkeitssäule oder ein erheblicher Druck vorhanden ist, da bei Verwendung einer hohen Flüssigkeitssäule gröbere Teilchen in einer Kautschukmilchmischung nach den Öffnungen oder Düsen hin gedrückt werden können, wodurch sich die Gefahr ergibt, daß diese teilweise oder vollständig verstopft werden.
Der Zweck der Erfindung besteht darin, das Verfahren gemäß dem Patent 577 483 so abzuändern, daß die Bildung des Fadens beschleunigt wird und das Verfahren lange Zeit ohne genaue Überwachung ununterbrochen durchgeführt werden kann.
Gemäß der Erfindung werden Fäden, Fasern und Röhren, die Kautschuk oder ähnliche Stoffe enthalten oder daraus bestehen, aus wäßrigen Dispersionen der nachstehend bezeichneten Arten hergestellt, indem man die wäßrigen Dispersionen durch Öffnungen oder Düsen beliebiger Form in Berührung mit einem flüssigen Entwässerungs- und Koagulierungsmittel ausfließen läßt, das teilweise oder ganz ununterbrochen durch Osmose eindringt, und zwar wird erfindungsgemäß als flüssiges Entwässerungs- und Koagulierungsmittel eine' Mischung benutzt, die eine konzentrierte Lösung eines stark dissoziierten Alkali- oder Ammoniumsalzes einer schwachen Säure enthält, der die schwache Säure selbst in solcher Menge zugesetzt ist, daß der pH-Wert des Mittels nicht weniger als etwa 5,0 beträgt. Die zu verwendenden wäßrigen Dispersionen werden dabei so eingestellt, daß sie leicht koaguliert werden, wenn sie mit dem erwähnten schwach sauren Entwässerungs- und Koagulierungsmittel in Berührung kommen, indem man den erwähnten Dispersionen im wesentlichen inaktive Stoffe zusetzt, die sich, wenn man sie mit dem schwach sauren Mittel in Berührung bringt, in Stoffe zersetzen können, die eine Koagulation herbeiführen.
Die flüssigen Entwässerungs- und Koagulierungsmittel, die gemäß der Erfindung benutzt werden, sind Pufferlösungen, und die verwendeten Alkali- und Ammoniumsalze sind einer starken Dissoziierung und Hydrolysierung fähig.
Es ist bekannt (siehe z.B. Washburn, J. Amer. Chem. Soc, 1908, Bd. 30, 36), daß es möglich ist, Säurelösungen zu erhalten, die, obwohl sie nur eine geringe Wasserstoffionenkonzentration enthalten, trotzdem fähig sind, verhältnismäßig große Mengen von Alkali zu neutralisieren. Solche Lösungen bestehen gewöhnlich aus einer schwachen Säure in Gegenwart ihres stark dissoziierten Alkalisalzes. Diese Lösungen, die. in erheblichem Maße jeder Änderung ihrer Wasserstoffionenkonzentration bei mäßigem Zusatz von Hydroxylionen oder Wasserstoffionen zu widerstehen vermögen, sind als Pufferlösungen bekannt. Bekanntlich wird die Wasserstoffionenkonzentration dieser Lösungen auch durch Verdünnung nur wenig beeinflußt. Es ist also in bekannter Weise möglich, aus Salzen und Säuren Lösungen von bestimmter Wasserstoffionenkonzentration herzustellen.
Beispiele von im wesentlichen inaktiven Stoffen, die man den erwähnten Dispersionen zusetzen kann, so daß· eine schnelle Koagulierung des Fadens eintritt, wenn er mit den angesäuerten Entwässerungs- und Koagulierungslösungen in Berührung gebracht wird, sind die Ammoniumseifen von Fettsäuren und Kolophonium. Im allgemeinen bestehen die in diesem Zusammenhang verwendbaren Stoffe aus einer schwachen Säure und einer schwachen Base und werden leicht zersetzt, selbst durch ein schwach saures Koagulierungsmittel. Durch Zumischung von Stoffen dieser Art zu den erwähnten Dispersionen wird in diesen an Ort und Stelle ein Koagulierungsmittel gebildet.
Wenn man gemäß der Erfindung arbeitet, t2o so zeigt sich, daß die Austrittsgeschwindigkeit bei einer gegebenen Flüssigkeitssäule
steigt, daß das Nichteintreten einer schnellen Koagulierung an den öffnungen oder Düsen die Gefahr einer vollständigen oder Teilverstopfung der Öffnungen vermindert und daß man durch Veränderung ihrer Höhenlage unterhalb der Oberfläche der koagulierenden - Flüssigkeit die Abmessungen der Fäden innerhalb weiterer Grenzen ändern kann, als dies bei Verwendung eines wirksameren Koagulierungsmittels möglich ist.
. Die Dispersionen umfassen solche, die Kautschuk, Guttapercha, Balata oder ähnliche pflanzliche Harze natürlicher oder künstlicher Herkunft enthalten oder daraus bestehen.
Solche künstlichen, wäßrigen Dispersionen können auch diejenigen aus koaguliertem ; Kautschuk, vulkanisiertem Kautschuk, synthetischem Kautschuk, Abfällen oder Regenerat umfassen. Gewünschtenfalls können
ao die erwähnten Dispersionen je für sich oder in Mischung miteinander benutzt werden.
Jede der Dispersionen kann die üblichen Koagulierungsmittel enthalten oder in konzentrierter Form benutzt werden, oder es können beide Maßnahmen gleichzeitig angewendet werden.
Durch Versuche ist folgendes festgestellt worden. Wenn z. B. Ammoniumoleat als solches zu einer konzentrierten Lösung von Ammoniumacetat und Essigsäure zugesetzt wird und die Essigsäure in solcher Menge beigefügt ist, daß der ρπ-Wert des Mittels nicht geringer als 5,0 ist, wird freie ölsäure erzeugt, wie man daraus ersehen kann, daß ölige Tropfen von Ölsäure an die Oberfläche steigen.
Es hat sich ferner gezeigt, daß bei Zusatz von Ölsäure in Form einer wäßrigen Dispersion zu geblasener Kautschukmilch mit sehr geringem Ammoniakgehalt oder ohne Ammoniakgehalt Koagulation der Kautschukmilch innerhalb 24 Stunden stattfindet.
Es ist weiter versuchsmäßig festgestellt worden, daß die im vorstehenden angegebene Art eines entwässernd und verfestigend wirkenden Bades von sich aus nicht imstande ist, eine befriedigende Koagulation der Kautschukmilch hervorzurufen. Ein solches Bad bringt nur eine geringwertige Koagulation zustande, und es wird nur eine lose durchlässige Art von Koagulum erzeugt. Wenn aber der Kautschukmilch z. B. Ammoniumoleat zugesetzt wird, führt dies zu einer verstärkten Koagulation, sobald die so behandelte Kautschukmilch mit dem entwässernd und verfestigend wirkenden Bade in Berührung gebracht wird.
Es ergibt sich daraus die Schlußfolgerung, daß innerhalb des in der Entstehung begriffenen Kautschukfadens eine gewisse Reaktion auftreten mu-ß. Diese Reaktion innerhalb des Bades wird in der Zersetzung z. B. des Ammoniumoleats durch das leicht angesäuerte, entwässernd und verfestigend wirkende Bad bestehen müssen, so daß freie Ölsäure in genügender Menge entsteht, um die koagulierende Wirkung der entwässernd wirkenden Lösung selbst zu steigern.
In den folgenden Beispielen ist die Ausführung des. Verfahrens für die Herstellung von Fäden von den Stärken 1Z20 und 1Z30, d. h. Y20 und Y30 der Durchmesseteinheit 2,54 cm beschrieben.
B ei s ρ i el ι
Zur Herstellung eines Fadens von der Stärke 1Z30 wird zunächst eine Mischung mit einem Gesamtgehalt von 61 0Z0 fester Stoffe gemäß der britischen Patentschrift 290313 und der deutschen Patentschrift 543 104 in folgender Zusammensetzung hergestellt:
Kautschuk 92,5 Gewichtsteile,
Schwefel 2,5
Zinkoxyd 2,5 - g
Antioxydationsmittel 1,0
Beschleuniger 0,5
Ammoniumoleat ... 1,0
Die Alkalität der Mischung wird durch Zusatz von Ammoniak so eingestellt, daß sie 0,25 g NH3 auf 100 g entspricht. Dann wird die Viskosität in folgender Weise bestimmt.
180 ecm der Mischung werden in ein zylindrisches Gefäß von 5,2 cm Durchmesser gebracht, das eine röhrenförmige Öffnung von 0,318 cm Durchmesser und 1,4 cm Länge hat. Die zum Ausfluß der ersten 50 ecm durch die Öffnung erforderliche Zeit wird vermerkt, und es wird dann eine o,25°/0ige Ammoniaklösung zu der Mischung zugesetzt, bis diese Zeit 25 Sekunden bei 20° beträgt.
Die korrigierte Mischung läßt man dann durch Öffnungen in eine kalte (15 bis 200), wäßrige, entwässernde und koagulierende Lösung folgender Zusammensetzung einfließen:
Natriumchlorid 200 g im Liter,
Ammoniumacetat 300 g -
Essigsäure 60 g - - .
Diese Lösung hat einen ρπ-Wert von 5,3, gemessen mittels der Chinhydronelektrode.
Der so gebildete Faden ist genügend koaguliert, um der späteren Handhabung zu widerstehen, nachdem er 40 Sekunden mit der koagulierenden Lösung in Kontakt gewesen ist.
Beispiel2
Für die Herstellung eines Fadens von der Stärke 1Z20 wird eine Mischung von ähnlicher Zusammensetzung wie die vorstehend beschriebene auf eine Alkalität, die 0,17 g NH3
auf ioo g entspricht, und auf eine Viskosität eingestellt, bei der aus der beschriebenen Vorrichtung 50 ecm in 45 Sekunden ausfließen. Es wird dann in derselben Weise gearbeitet wie nach Beispiel 1, jedoch wird die Temperatur der entwässernden und koagulierenden Lösung auf 45 ° gesteigert, wobei der Faden nach 30 Sekunden dauernder Eintauchung koaguliert ist.
Beim Arbeiten gemäß der Erfindung ist es möglich, Fäden von bestimmter Stäi'ke während langer Zeiträume herzustellen. Diese Konstanz der Fadenabmessungen ist dieselbe oder sogar besser, als man sie bei der normalen Arbeitsweise zur Herstellung von Fäden mit quadratischem Querschnitt erhält.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Verfahren zur Herstellung von Fäden, Fasern und Röhren, die Kautschuk oder ähnliche Stoffe enthalten oder daraus bestehen, bei dem wäßrige Dispersionen dieser Stoffe durch öffnungen oder Düsen beliebiger Form in Berührung mit einem flüssigen, entwässernden und verfestigenden Mittel ausfließen, das teilweise oder ganz ununterbrochen durch Osmose eindringt, dadurch gekennzeichnet, daß man als flüssiges Entwässerungs- und Koagulierungsmittel eine Mischung verwendet, die eine konzentrierte Lösung eines stark dissoziierten Alkali- oder Ammoniumsalzes einer schwachen Säure enthält, der die schwache Säure selbst in solcher Menge zugesetzt ist, daß der PH-Wert des Mittels nicht weniger als etwa 5,0 beträgt, und daß man die zu verwendenden wäßrigen Dispersionen so einstellt, daß sie bei Berührung mit dem schwach sauren Entwässerungs- oder Koagulierungsmittel leicht dadurch koaguliert werden, daß man ihnen im wesentlichen inaktive Stoffe zusetzt, die bei Berührung mit dem schwach sauren Mittel zu Stoffen zersetzt werden, die eine Koagulation hervorrufen.
DED63954D 1932-04-19 1932-07-22 Verfahren zur Herstellung von Faeden, Fasern und Roehren aus waessrigen Kautschukdispersionen Expired DE585447C (de)

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GB (1) GB393057A (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1274995B (de) * 1965-03-26 1968-08-08 Jiyuichi Nara Trockner fuer in Kluempchen anfallende feinteilige Feststoffe

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1274995B (de) * 1965-03-26 1968-08-08 Jiyuichi Nara Trockner fuer in Kluempchen anfallende feinteilige Feststoffe

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US1947871A (en) 1934-02-20
GB393057A (en) 1933-06-01
FR754030A (de) 1933-10-27

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