DE585246C - Zufuehreinrichtung von Werkstofftafeln fuer Pressen, Stanzen, Bohrmaschinen o. dgl. - Google Patents

Zufuehreinrichtung von Werkstofftafeln fuer Pressen, Stanzen, Bohrmaschinen o. dgl.

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DE585246C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21DWORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21D28/00Shaping by press-cutting; Perforating
    • B21D28/02Punching blanks or articles with or without obtaining scrap; Notching
    • B21D28/06Making more than one part out of the same blank; Scrapless working
    • B21D28/08Zig-zag sequence working

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Perforating, Stamping-Out Or Severing By Means Other Than Cutting (AREA)

Description

Vorliegende Erfindung betrifft eine Ausführung von Zickzackpressen, bei denen die zu verarbeitende Tafel von Hand bewegt wird. Die bis jetzt bekannten Einrichtungen zur, Führung der Tafel lassen sich der Hauptsache/ nach in zwei Gruppen unterscheiden. Bei der ersten, die als halbautomatische Zickzackpresse bezeichnet wird, sitzt die Tafelhalterzange an einem Gleitschlitten, der mittels eines Einfallstiftes in — dem Lochabstand entsprechend angebrachten — Rasten, Nuten oder Löchern für jeden Schnitt arretiert und wobei der Einfallstift durch Bodenzug von der Pressenwelle aus oder sonstwie gesteuert wird. Es ist hierbei für jede Schnittreihe entweder eine besondere Teilstange vorhanden oder die die Rasten- oder Teilstange tragende Einrichtung wird nach Vollendung einer Reihe mitsamt dem Gleitschlitten um einen Reihenabstand vorgeschaltet. Das Maß des Reihenabstandes wird hier durch eine besondere zweite Rasten-oder Teilstangeneinrichtung, welche senkrecht (quer) zur Lage der ersten liegt, bestimmt.
Für jede Tafelaufteilung ist eine Längsund Querteilstangeneinrichtung erforderlich. Die zu bewegenden Massen sind verhältnismäßig groß, bedingen infolge der Bewegung großen Verschleiß und Kraftaufwand seitens der Bedienungsperson und sind zudem teuer in der Anschaffung, besonders, weil für jedes Schnittmaß ein neuer Satz Teilstangen erforderlich ist.
Bei der zweiten Art, die als Handzickzackpresse' bezeichnet werden möge, erfolgt die Bestimmung des Abstandes der Schnitte in den Reihen durch einen Anschlag, der beim Vorschub der Tafel in das zuletzt geschnittene Stanzloch einfällt und sich gegen die Lochkante setzt. Derartige Stanziochanschlage sind entweder gesteuert, wobei die Tafel in der Schnittebene geführt bleibt oder fest am Werkzeug, wobei das Werkzeug mit einem oberhalb der Schnittebene befindlichen festen Abstreifer versehen ist, und die Tafel beim Vorschub mit dem zwischen den Schnitten stehengebliebenen Steg über den Anschlag weggleitet und sich erst mit der hinteren Schnittkante des Stanzloches gegen den Anschlag anlegt.
Es sind auch Ausführungen mit festem Anschlag bekanntgeworden, wobei die Schnitte' dicht nebeneinandergesetzt werden, so daß beim Vorschub der sehr schwache Steg durchplatzt und der Vorschubbewegung keinen Widerstand bietet. Es wird hierbei entweder nur ein Stanzlochanschlag angebracht, wobei das Schneiden der Lochreihen und die Bewegung der Tafel in jeder Reihe gleichsinnig von rechts nach links oder von links nach rechts erfolgt und die Tafel zwecks Verbringens in die Anfangsstellung der neuen Reihe rückläufig bewegt werden muß, oder es sind beiderseits des Werkzeuges Stanzlochanschläge vorhanden, wodurch es ermöglicht wird, die aufeinanderfolgenden Reihen rück-
läufig zu schneiden und den Übersetzweg auf die neue Reihe zu verkleinern.
Diese Handzickzackpressen besitzen einfache glatte Gleitstangen oder Führungsschienen, die auf am Körper der Presse befestigten Holmen je nach dem Reihenabstand einstellbar sind und an welchen die Tafeln entlang geführt werden. Zur Führung benutzt man entweder die hintere Längskante der Tafel ίο selbst oder die Tafel wird in Zangen eingespannt, die mittels besonders ausgebildeter Kloben auf den Stangen gleiten.
Ausführungen der zweiten Art sind bis zum Anmeldedatum sehr wenig in Gebrauch gekommen.
Die Gründe hierfür liegen in der Hauptsache darin, daß die Stellung der Tafel für den ersten Schnitt einer neuen Reihe mit den bis dahin angewendeten Mitteln nicht genau festzulegen war und man sich lediglich auf die Lage einer Tafelkante verlassen mußte, die gegen einen, an einer bestimmten Stelle angebrachten, einstellbaren Nocken o. dgl. angelegt wurde. Die Tafelkanten sind aber bekanntlich niemals gerade und rechtwinklig. Infolgedessen kann keine Gewähr für eine rechtwinklige Aufteilung der Tafeln gegeben werden, die zur Erlangung einer einwandfreien und besten Ausnutzung des Materials erforderlich ist. Die Tafeln müßten zu diesem Zwecke beschnitten werden. Das bedeutet aber Mehrarbeit und Materialverlust.
Beim Ausstanzen bedruckter Tafeln kann
man sich zudem erst recht nicht auf derartig ausgebildete Anschläge verlassen, da der Druck sehr oft nicht mit der Richtung der Anlegekante übereinstimmt.
Die Lage der Tafel muß daher für den ersten Schnitt einer Reihe mehr oder minder no geschätzt und gesucht werden, was zu Zeitverlusten und Ausschuß führt. Die erreichbaren Stundenleistungen bei solchen Pressen ist daher bis jetzt nur sehr klein und die Möglichkeit des Ausschußwerdens sehr groß. Infolgedessen werden bis jetzt für bedruckte Tafeln ausschließlich die teuren halbautomatischen Zickzackpressen verwendet, bei denen bekanntlich die Lage jedes Schnittes, also auch die des ersten Schnittes in der Reihe durch besondere Einfallrasten, wie bereits oben ausgeführt, gewährleistet ist.
Durch die in vorliegender Erfindung angegebene Neuerung wird es nunmehr ermöglicht, auch bei Handzickzackpressen unabhängig von der Form der Tafelkante eine maßgerechte Aufteilung der Tafel und Anordnung der Schnitte zu erzielen und zugleich das Arbeitstempo zu erhöhen, ohne daß auf die Lage der Tafel für den ersten Schnitt besondere Aufmerksamkeit erfordert wird.
Darüber hinaus aber ermöglicht die Neuerung bei bedruckten Tafeln erstmalig die Anpassung des Stanzbildes an das Druckbild. Endlich werden auch noch Aufteilungsbilder ermöglicht, die bis jetzt nur mit sol- chen Vorrichtungen erzeugt werden konnten, bei denen für jeden Schnitt eine besondere Rast für den Tafelschlitten ' auf dem Zuführungstisch angebracht war. Derartige Rastentische sind aber zu teuer, als daß eine wirtschaftliche Ausnutzung durch sie ermöglicht werden könnte.
Die Erfindung besteht darin, daß bei Handzickzackpressen, bei denen die Werkstofftafeln in Zangen eingespannt und auf glatten Stangen geführt werden, einstellbare Seitenanschläge vorhanden sind, gegen die sich die Zange mit ihrem Körper oder einem daran angebrachten Anschlagstift o. dgl. anlegt, um so die Lage der Tafel für den ersten Schnitt einer jeden Reihe zu bestimmen.
Ist nun ein Stanzlochanschlag auf einer Seite des Werkzeuges vorhanden, so befinden sich die Seitenanschläge alle auf derselben Seite. Sind zwei Stanzlochanschläge angebracht, und wird, wie oben angeführt, die Tafel in den aufeinanderfolgenden Reihen rückläufig bewegt, so befinden sich die Seitenanschläge abwechselnd auf der einen und auf der anderen Seite des von den Führungsstangen gebildeten Rostes. Anstatt die Seitenanschläge auf den Führungsstangen anzubringen, können diese auch in der Nähe derselben, evtl. besonders befestigt sein. Die Hauptsache ist, daß die Lage der Zange mit der darin eingespannten Tafel am Anfang jeder Reihe durch Anlage gegen einen für sich einstellbaren Seitenanschlag bestimmt wird.
Diese neuartige Lösung ermöglicht, in einfachster Weise alle den Handzickzackpressen bis jetzt anhaftenden Mangel zu beseitigen und diese Maschinen zu einem voll leistungsfähigen Fabrikationsmittel zu machen, das gegenüber dem bis jetzt Bekannten einen bedeutenden technischen Fortschritt darstellt.
Eine weitere technische Verbesserung zur Erhöhung der Schnittleistung wird dadurch erreicht, daß das Stillsetzen der Presse am Ende jeder Reihe durch ein Relais erfolgt, welches durch das Vorrücken der Zange in die Endstellung jeder Reihe in Tätigkeit tritt. Hierdurch wird das Anhalten der Presse nach Vollendung einer Reihe der besonderen Aufmerksamkeit der Bedienungsperson entzogen, und die Hubzahlfolge kann gesteigert werden.
Derartige am Ende jeder Reihe wirkende Ausschalteinrichtungen sind bis jetzt weder bei den halbautomatischen noch bei den Handzickzackpressen angewendet worden.
In der beiliegenden Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in drei Abbildungen wiedergegeben.
Abb. ι ist eine Seitenansicht der Presse mit der Zuführeinrichtung,
Abb. 2 ein Schnitt in der Ebene A-B mit Ansicht von oben auf den Führungsrost,
Abb. 3 ist eine besondere Ausführung.
Bei den dargestellten Ausführungsbeispielen sind an -dem Pressentisch ι zwei nach vorn gerichtete Stangen oder Schienen 2 und 3 befestigt, auf denen mehrere gleichartig ausgebildete Führungsleisten 4, 5, 6, 7 und 8 der1 art verschiebbar und. feststellbar angeordnet sind, daß sie bequem und in kürzester Zeit auf die den Reihenabständen des jeweils hervorzubringenden Arbeitsbildes entsprechenden Entfernungen voneinander eingestellt werden können. Für das von Hand vorzunehmende Verschieben der jeweils eingespannten Tafel 9 dient ein Schlitten, der bei dem Ausführungsbeispiel nach Abb. 1 und 2 überhaupt nur aus den an sich bekannten, hier aber besonders ausgebildeten, beispielsweise mit je einem oder zwei dem Profil der Führungsleisten 4 bis 8 angepaßten Führungsvorsprüngen 10 und 11 versehenen Einspannzangen 12, 12 itnd einem diese beiden Zangen verbindenden, allenfalls noch mit einer Handhabe versehenen Rohr 13 besteht, also ein außerordentlich geringes Gewicht besitzt. Die Zangen 12, 12 dienen hierbei also ihrerseits als Gleit- und Führungsstück, wobei eine möglichst große Entfernung der beiden Zangen voneinander eine große und damit vorteilhafte Führungslänge ergibt. Im übrigen soll der Schlitten gemäß der Erfindung nur die Eigenschaft besitzen, daß er sich leicht von einer zuvor in Anspruch genommenen Führungsleiste abheben und ebenso leicht auf eine andere Führungsleiste aufbringen läßt.
Auf oder nahe den Führungsleisten 4 bis 8 sind verstellbare Anschläge 14, 15, 16, 17 und 18 vorgesehen, die mit einem am Schlitten, zweckmäßig an einer der Zangen 12 angeordneten Anschlagstift o. dgl. derart zusammenarbeiten, daß sie die Lage der Tafel für den ersten Schnitt in jeder Reihe bestimmen. ■Durch entsprechende Einstellung dieser nach der Einstellung feststehenden Anschläge 14 bis 18 wird das Maß der gegenseitigen Versetzung der Reihen nach Maßgabe des für die jeweilige Tafel- und Werkstückgröße in Betracht kommenden Aufteilungsbildes festgelegt.
Am Pressenkörper 19 ist nun bei dem Ausführungsbeispiel nach Abb·. 1 und 2 ein beweglieber Anschlag 20 vorgesehen, der von der Presse in bekannter Weise gesteuert wird, so daß er bei dem auf jeden Schnitt folgenden Vorschub der Tafel in das zuletzt gestanzte bzw. geschnittene Loch einfällt.
Auf der den zwar verstellbaren, nach erfolgter Einstellung aber feststehenden Anschlägen 14 bis 18 gegenüberliegenden Seite der Presse ist noch eine in geeigneter Weise gelagerte, für jede Schnittreihe mit einem verstellbaren Anschlag versehene und mit der Kupplung 23 der Presse verbundene Welle, Stange o. dgl. 21 angeordnet, wobei ein an der dieser Welle, Stange o. dgl. 21 zugekehrten Zange 12 vorgesehener Anschlagstift 22 bei dem Verschieben des Schlittens in die für die 7<> Ausführung des letzten Schnittes jeder Reihe maßgebende Stellung auf den zu der gerade entstehenden Schnittreihe gehörigen Anschlag der Welle, Stange o. dgl. 21 trifft und die Welle dreht bzw. die Stange schwingt oder 7^ verschiebt, wodurch das Ausrücken der Kupplung eingeleitet wird. Die Presse oder sonstige Maschine wird also bei der in Abb. 1 und 2 dargestellten Ausführungsform jedesmal nach Ausführung des letzten Schnittes oder Loches einer Reihe stillgesetzt, wobei der Anschlag 20 durch eine geeignete Verbindung mit der Einrückstange angehoben werden kann, so daß er bei dem Zurückschieben der Tafel in die Anfangsstellung nicht im Wege ist und eine etwaige Bedruckung der Tafel nicht zu schädigen vermag.
Die neue Vorrichtung in der aus Abb. 1 und 2 ersichtlichen Ausführung wird benutzt und wirkt wie folgt:
Nachdem die Führungsleisten 4 bis 8 mittels einfacher Lehren auf die den Abständen der im Aufteilungsbild aufeinanderfolgenden Reihen entsprechenden Entfernungen oder Abständen eingestellt und die zu den Führungsleisten 4 bis 8 gehörenden Anschläge 14 bis 18 entsprechend der im Aufteilungsbild vorgesehenen Versetzung der Reihen gegeneinander verstellt und festgelegt sind, wird der Schlitten, in den die zunächst zur Verarbeitung gelangende Werkstofftafel eingespannt ist, mit den an den Zangen 12 angeordneten Führungsbacken 10, 11 beispielsweise auf die Führungsleiste 4 aufgebracht und so weit nach rechts geschoben, daß der an der rechten Zange vorgesehene Anschlagstift gegen den zu der Führungsleiste 4 gehörenden festen Anschlag 14 anliegt. Dadurch ist die Tafel in die für den ersten Schnitt der ersten Reihe passende Stellung gebracht. Die Presse oder sonstige Maschine wird nunmehr eingerückt, und der erste Schnitt erfolgt. Sobald die Tafel von dem Werkzeug freigegeben ist, verschiebt der Arbeiter den Schlitten mit der Tafel 9 nach links, was dadurch möglich ist, daß der mit dem Einrücken der Maschine zunächst freigegebene und dann abwärts bewegte Anschlag 20 bei dem Aufwärtsgang des Pressenstößels schleppend mitgenommen, also aus dem Wege der Tafel entfernt wurde. Während des Verschiebens des Schlittens bewegt sich aber der Anschlag 20
wieder nach unten und fällt hierbei in das soeben gestanzte Loch ein, so daß er dank seiner Einstellung die Tafel in dem Augenblick aufhält, indem sie die für die Ausführung des zweiten Schnittes der ersten Reihe erforderliche Stellung erreicht. Es erfolgt der zweite Schnitt, und der Anschlag bleibt wenigstens so lange in dem ersten Loch, bis der Oberstempel des Werkzeuges in die Tafel eingedrungen ist, zweckmäßig aber so lange, bis der Pressenstößel nach Ausführung des Schnittes anfängt wieder aufwärts zu gehen. Unter Wiederholung der vorstehenden Vorgänge werden die dann folgenden Schnitte hervorgebracht, bis bei der Verschiebung des Schlittens in die Stellung für die Ausführung des letzten Schnittes in der ersten Reihe der Anschlagstift 22 an der linken Zange 12 gegen den zu der Führungsleiste 4 gehörenden Anschlag der Welle, Stange o. dgl. 21 trifft· und dadurch das nach Ausführung des letzten Schnittes der ersten Reihe erfolgende Ausrücken der Maschine einleitet.
Nunmehr wird der Schlitten mit der inzwisehen durch den oder die Abfallschneider von dem Abfall der ersten Schnittreihe befreiten Tafel 9 von der Führungsleiste 4 abgehoben, auf die nächste Führungsleiste 5 aufgesetzt und gegen den auf der Führungsleiste 5 angeordneten bzw. zu dieser Führungsleiste 5 gehörenden Anschlag 15 verschoben, wodurch dieTafel ohne weiteres diejenige Stellung einnimmt, in der der erste Schnitt der zweiten Reihe zu erfolgen hat. Die Maschine wird dann wieder eingerückt, und es wiederholen sich die oben für die Erzeugung der ersten Schnitt- oder Lochreihe beschriebenen Vorgänge.
Hierdurch ergeben sich die weiter oben schon aufgeführten wesentlichen Vorteile der einfachen und billigen Herstellung, einer bedeutenden Verringerung der mit der Tafel zu bewegenden Massen, damit die Möglichkeit, die Maschine mit sehr hoher Umdrehungszahl laufen lassen zu können, Schutz des Arbeiters gegen Ermüdung und die sofortige Bereitschaft der Maschine für jede beliebige Arbeit. Anstatt des in Abb. 1 und 2 dargestellten einen beweglichen Anschlages können nach Abb. 3 auch zwei solcher Anschläge, nämlich 20 und 25 vorgesehen sein, wobei dann die auf oder nahe den Führungsleisten 4 bis 8 angeordneten, nach erfolgter Einstellung festgelegten Anschlage 14 bis 18 so vorzusehen sind, daß sich beispielsweise die zu den Führungsleisten 4, 6 und 8 gehörenden Anschläge 14, 16 und 18 auf der rechten, die zu den Führungsleisten 5 und 7 gehörenden Anschläge und 17 aber auf der linken Seite der Maschine bzw. des auf den Führungsleisten 4 bis gebildeten Rostes befinden. Dadurch ist die in vielen Fällen erwünschte Möglichkeit geschaffen, den Schlitten mit der Tafel nach Beendigung jeder Reihe, ohne Zurückschieben nach der dem Reihenanfang entsprechenden Seite, von der soeben benutzten Führungsleiste auf die nächste herüberheben und die nächste Schnittreihe auf der Seite beginnen zu können, auf der die soeben hervorgebrachte Schnitt- oder Lochreihe endete.

Claims (2)

  1. Patentansprüche:
    i. Zuführeinrichtung für Werkstofftafeln zu Pressen, Stanzen, Bohrmaschinen o. dgl., bei der die Tafeln in Zangen eingespannt und auf glatten Schienen in zueinander parallelen Reihen verschoben werden, wobei die Vorschubgröße in der Reihe durch am oder in der Nähe des Werkzeuges angebrachte Lochanschläge bestimmt wird, dadurch gekennzeichnet, daß auf oder nahe den Führungsleisten (4bis 8) verstellbare, nach der Einstellung aber feststehende Seitenanschläge (14 bis 18) vorgesehen sind, mittels deren die Einstellung der Tafeln für den ersten Schnitt jeder Reihe erfolgt, wobei diese Seitenanschläge (14 bis 18) bei Verwendung nur eines Stanzlochanschlages (20) nur auf der einen Seite des von den Füh- go rungsleisten (4 bis 8) gebildeten Rostes, bei Vorhandensein von zwei Stanzlochanschlägen (20 und 25) aber abwechselnd auf beiden Seiten dieses Führungsrostes angeordnet sind.
  2. 2. Ausführung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Maschine jeweils bei Beendigung einer Schnitt-oder Lochreihe stillgesetzt wird, indem ein am Einspannschlitten vorgesehener Anschlagstift (22) oder die mit Bezug auf die bisherige Vorschubrichtung vordere Tafelkante bei Ankunft in der Stellung für den letzten Schnitt der Reihe gegen einen Hebel o. dgl. stößt, der das Ausrücken einleitet:
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DE1930585246D 1930-07-13 1930-07-13 Zufuehreinrichtung von Werkstofftafeln fuer Pressen, Stanzen, Bohrmaschinen o. dgl. Expired DE585246C (de)

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