DE585235C - Zweiteiliger Gelenkleisten - Google Patents

Zweiteiliger Gelenkleisten

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DE585235C
DE585235C DEH133108D DEH0133108D DE585235C DE 585235 C DE585235 C DE 585235C DE H133108 D DEH133108 D DE H133108D DE H0133108 D DEH0133108 D DE H0133108D DE 585235 C DE585235 C DE 585235C
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last
spring clip
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spring
part joint
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DEH133108D
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GEORG HARTMANN FA
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GEORG HARTMANN FA
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43DMACHINES, TOOLS, EQUIPMENT OR METHODS FOR MANUFACTURING OR REPAIRING FOOTWEAR
    • A43D3/00Lasts
    • A43D3/02Lasts for making or repairing shoes
    • A43D3/023Hinge constructions for articulated lasts

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  • Clamps And Clips (AREA)

Description

  • Zweiteiliger Gelenkleisten Die Erfindung bezieht sich auf einen zweiteiligen -Gelenkleisten, dessen Drehbarkeit sich um eine besondere Achse oder infolge Wirbelschnittes vollzieht und dessen beide Teile durch eine um Bolzen herumgreifende Feder zusammengezogen werden.
  • . Zwickleisten dieser Art haben bei der Bearbeitung des anzufertigenden Schuhwerks durch die Sohlenglättmaschine einen sehr starken Druck an der Sohlenfläche des zwischen zwei Endstützen gelagerten Leistens auszühalten. Ebenfalls sind die Teile des Leistens während des `Glättens Drücken zur Verdrehung um ihre Längsachse ausgesetzt. Der Leisten muß, um während dieses Arbeitsganges nicht zu Bruch zu gehen bzw. um sich nicht entgegen der die beiden Leistenteile zusammenziehenden Feder durchzudrücken oder> zu verdrehen, noch besonders widerstandsfähig gemacht werden. -Um diese Widerstandsfähigkeit auch für starke Beanspruchung zu erreichen, sind schon die mannigfaltigsten Konstruktionen herausgebracht worden. Die meisten dieser Konstruktionen weisen besondere Lenker auf, die seitlich oder oberhalb der die beiden Teile zusammenhaltenden Feder angebracht sind. Diese Maßnahmen erforderten vielfach sehr große Aussparungen, um diesen Lenker im Leisten aufnehmen zu können sowie ihm. während des Vorganges des Zusammenklappens beim Ausleisten aus dem Schuh den nötigen Spielraum zu gewähren. Auch wurden diese Lenker vielfach noch mit Hilfe besonderer Bolzen im Leisten befestigt. Es ist klar, daß diese Aus-. führungen eine Schwächung des Leistens zur Folge hatten. .
  • Die neue Erfindung besteht nun darin, daß eine Stahllasche unterhalb des Federbügels angebracht ist und mit ihren umgebogenen Enden um die runden Kopfenden des Stahlbügels so weit herumgreift, daß ein Loslösen nach unten aus dem Federbügel verhindert wird. Diese Stahllasche dient zur Abstützung des Federbügels, damit er sich nicht während des Druckes, der durch das Sohlenglätten des Schuhwerks auf 'den Leisten ausgeübt wird, durchdrückt oder bricht. Da sich der Federbügel in der Strecklage desLeistens ausdehnt, muß zwischen dem Innenabstand der beiden gekrümmten Laschenenden und dem Außenabstand,der bei-den abgerundeten Endendes in Ruhelage befindlichen Federbügels ein geringer Abstand sein, und zwar so groß, daß die runden Enden des Federbügels während der Strecklage des Leistens die gekrümmten Laschenenden innen mit einem kleinen Spanndruck berühren.
  • Durch diese Maßnahme wird auch erreicht, daß die beiden Teile (Lasche und Bügel) sozusagen als aus einem Stück erscheinen und in ihrer breiten Fläche ein Verdrehen oder Verbiegen eines Leistenteils aus der gemeinsamen Längsrichtung verhindern.
  • Das erwähnte Durchdrücken des Leistens während des Glättvorganges kann nur durch das Nachgeben des Federbügels möglich sein. Durch das feste Umklammern der runden Kopfenden des Federbügels durch die umgebogenen Enden der Lasche wird ein Nachgeben bzw. Ausdehnen des Federbügels verhindert und ein Durchdrücken des Leistens unmöglich gemacht.
  • In der Zeichnung ist eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes veranschaulicht, und-zwar ist der Leisten in seinem mittleren Teil im Schnitt dargestellt. Die ausgezogenen Linien geben den Leisten in Spannstellung an, die gestrichelten in ungespannter # Stellung.
  • In der Zeichnung ist a der vordere, b der hintere Teil des Leistens. Diese beiden Teile werden durch den Federbügel c zusammengehalten. d und e sind die Bolzen, die den Bügel im Leisten verankert halten. f ist die Achse, um die die beiden Leistenteile drehbar sind. g stellt die Stahllasche dar, die mit ihren beiden umgebogenen Enden h und i die runden Kopfenden desFederbügelsk und l umfassen.
  • Während der Strecklage (ausgezogene Linien) liegen die beiden Kopfenden des Stahlbügels c mit ihren äußeren Enden fest durch dessen Federdruck an den Innenbacken der Stahllasche g an. Somit bildet der Federbügel mit der Stahllasche sozusagen ein festverbundenes Ganzes, das mit seinen doch verhältnismäßig weit auseinanderliegenden Tei-, len (man berücksichtige die Entfernung nz bis n) einer Verdrehung der beiden Leistenteile a und b einen großen Widerstand entgegensetzt. Ein Durchbiegen des Leistens von der Sohlenfläche aus kann durch das feste Anliegen der umgebogenen Enden h und i der Stahllasche gegen die Kopfenden des Federbügels k und l und das dadurch verhinderte Ausdehnen des Bügels als ausgeschlossen angesehen werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Zweiteiliger Gelenkleisten, dessen Teile durch einen Federbügel zusammengehalten und in der Strecklage durch eine Stahllasche gesichert werden, dadurch gekennzeichnet, daß die umgebogenen Enden (h, i) der Stahllasche (g) die Kopfenden (k, L) des Federbügels (c) in Strecklage des Leistens fest umklammert halten.
DEH133108D 1932-09-06 1932-09-06 Zweiteiliger Gelenkleisten Expired DE585235C (de)

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DEH133108D DE585235C (de) 1932-09-06 1932-09-06 Zweiteiliger Gelenkleisten

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DE (1) DE585235C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1176521B (de) * 1961-08-03 1964-08-20 Fagus Werk Karl Benscheidt Gelenk-Schuhleisten aus Kunststoff

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1176521B (de) * 1961-08-03 1964-08-20 Fagus Werk Karl Benscheidt Gelenk-Schuhleisten aus Kunststoff

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