DE584875C - Maschine zum Entfleischen von Faserpflanzenteilen - Google Patents

Maschine zum Entfleischen von Faserpflanzenteilen

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DE584875C
DE584875C DE1930584875D DE584875DD DE584875C DE 584875 C DE584875 C DE 584875C DE 1930584875 D DE1930584875 D DE 1930584875D DE 584875D D DE584875D D DE 584875DD DE 584875 C DE584875 C DE 584875C
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DE
Germany
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rope
pulley
tensioning
machine
disc
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Expired
Application number
DE1930584875D
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English (en)
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Fried Krupp Grusonwerk AG
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Fried Krupp Grusonwerk AG
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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01BMECHANICAL TREATMENT OF NATURAL FIBROUS OR FILAMENTARY MATERIAL TO OBTAIN FIBRES OF FILAMENTS, e.g. FOR SPINNING
    • D01B1/00Mechanical separation of fibres from plant material, e.g. seeds, leaves, stalks
    • D01B1/10Separating vegetable fibres from stalks or leaves

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Structure Of Belt Conveyors (AREA)

Description

  • Maschine zum Entfleischen von Faserpflanzenteilen Die Exfindung betrifft eine Vorrichtung zum Entfleischen von Faserpflanzenteilen mit einer oder mehreren Arbeitsstellen. Die Zuführung und Einspannung der- Pflanzenteile und die Abführung der fertigen Fasern erfolgt unter Anwendung von endlosen Ober-und Unterseilen, die das Gut an in der Förderrichtung des Gutes hintereinander angeordneten 'Arbeitsstellen vorbeiführen. Es ist bei solchen Maschinen bereits vorgeschlagen worden, für jede Arbeitsstelle ein zwei- oder mehrfach über eine Förderscheibe, je eine zu beiden Seiten der- Förderscheibe angeordnete Leitscheibe und- einfach über eine Spannscheibe-nach Art des bekannten Kreisseiltriebes laufendes Oberseil zu verwenden. Bei dieser Maschine, bei der das endlose Oberseil zwei Schlingen bildet, läuft der eine, untere Seilstrang über die Förderscheibe und die zwei Leitrollen, während der andere, obere Seilstrang über eine Leitrolle, die Spannrolle und unten um die untere Leitrolle herum zur Förderscheibe läuft. Die Führung der beiden Seilstränge erfolgt aus dem Grunde in dieser Weise, damit die beiden oberen Seilstränge beim Kreuzen nicht aneinanderreiben und sich dadurch unnötig abnutzen. Das Nachspannen des sich bekanntlich während des Betriebes längenden Oberseiles erfolgt durch eine Spannscheibe, die in den Weg -der einen Schlinge eingeschaltet ist. Wie-sich aber gezeigt hat, läßt sich mit nur einer auf eine Schlinge wirkenden Spannscheibe das erwünschte Nachspannen, des Oberseiles nicht so schnell erreichen, als es der Betrieb der Maschine erfordert. Das gleiche ist -der Fall, wenn bei einer mit zwei oder mehreren aufeinanderfolgenden Arbeitsstellen und versetzt zueinander angeordneten Förderscheiten versehenen Maschine ein endloses Oberseil verwendet wird, das dann zwei- oder mehrfach über jede Förderscheibe, die ihr zugehörige Leitscheibe und Spannscheibe sowie über die zwischen den in verschiedenen Ebenen liegenden Förderscheiben angeordneten, das Seil aus der einen in die andere Förderscheibenebene überführenden Leitrollen läuft. Wenn auch dort die Oberseilstränge über mehrrillige Spannrollen laufen, so ist einem schnellen und gleichmäßigen Nachspannen des Seiles doch der Umstand hinderlich, daß für die verschiedenen Seilstränge an jeder Arbeitsstelle dieselbe Spannscheite dient.
  • Die vorerwähnten Nachteile werden gemäß der Erfindung dadurch beseitigt, daß für jede Seilschlinge des Oberseiles je eine Spannscheibe vorgesehen ist und daß alle Spannscheiben unabhängig voneinander drehbar und zweckmäßig gleichachsig zueinander angeordnet- sind. In letzterem Falle kann dann für alle Spannscheiben eine gemeinsame Spannvorrichtung vorgesehen werden. Ein rasches und gleichmäßiges Nachspannen der Seilschlingen läßt sich natürlich auch er-. reichen, wenn die Spannscheiben nicht gleichachsig, sondern z. B. hintereinander oder versetzt- zueinander angeordnet werden. Die Spannscheiben können in einem gemeinsamen verschiebbaren Rahmen gelagert werden, der unter dem Einfluß einer Spannvorrichtung steht, oder jede der Spannscheiben kann in einem besonderen verschiebbaren Rahmen gelagert werden, wobei jeder Rahmen unter dem Einfluß einer Spannvorrichtung steht. Um ein Aneinanderschleifen der oberen Seilstränge beim Kreuzen zu verhüten, gibt man zweckmäßig den Spannscheiben verschiedenen Durchmesser. Es können aber auch bei gleichem Spannscheibendurchmesser besondere Mittel, wie Leitrollen, vorgesehen werden, die die Oberseilstränge so führen, daß sie sich beim Kreuzen nicht berühren. Dadurch, daß für alle oder einen Teil der Oberseilschlingen je eine besondere für sich drehbare Spannscheibe vorgesehen wird, läßt sich das erforderliche Nachspannen des Oberseiles leicht und schnell erreichen. Durch die Einschaltung mehrerer unabhängig voneinander drehbarer, zweckmäßig gemeinsam verschiebbarer Spannscheiben in den Oberseiltrieb wird eine schnelle und gleichmäßige Spannung des Oberseiles bei nur geringer Verschiebung der Spannrollen gewährleistet. Es wird schnell ein Ausgleich in der Schlingenlänge erreicht, ohne daß dabei die Seile in den Rillen der Spannrollen schleifen.
  • Auf der Zeichnung ist als Ausführungsbeispiel der Erfindung eine Arbeitsstelle einer Entfleischungsmaschine für faserhaltige Pflanzenteile, z. B. Blätter von Agaven, dargestellt, bei der ein endloses, mehrmals um die Leitscheibe herumgeführtes, nach Art des Kreisseiltriebes laufendes Oberseil mit einem endlosen Unterseil zusammenarbeitet. . Abb. i zeigt die Maschinen in Seitenansicht und Abb. 2 im Grundriß.
  • Zur Führung des in sich geschlossenen Oberseiles i dienen Seilscheiben, von denen die Förderscheibe -, und die Leitscheiben 3 und d. je drei Rillen für das Oberseil und eine Rille für das endlose Unterseil 5 haben. Die Leitscheiben 6, 7, 8 sind nebeneinander lose auf der Welle 13 gelagert und dienen zugleich als Spannscheiben für das Oberseil i, das die Scheiben 6, 7, 8 und dreimal die Scheibe 3 umläuft, also drei Schlingen hat. Die Spannscheiben 7 und 8 haben einen kleineren Durchmesser als die Spannscheibe 6. Auf diese Weise wird ein, Aneinanderreiben der sich kreuzenden Oberseilstränge vermieden. Das Oberseil i läuft, von der vorderen Rille der Leit- und Spannscheibe 8 kommend, unten um die Scheibe .4 herum und dann über die Förderscheibe 2 hinweg zur Leitscheibe 3. Das Seil umläuft die Scheibe 3, und der Oberseilstrang i' wird dann zur hinteren Leit- und Spannscheibe 6 geführt (Abb. 2), umschlingt diese Scheibe und läuft darauf um die Scheibe .4 herum und über die Förderscheibe 2 hinweg zur hinteren Rille der Scheibe 3. Das Seil umschlingt dann diese Scheibe in dieser Rille, und der Oberseilstrang i" läuft dann zur mittleren Leituni Spannscheibe ;, umläuft diese Scheibe und die Scheibe q. und geht über die Förderscheibe 2 hinweg zur mittleren Rille der Scheibe 3. Das Seil umschlingt dann diese Scheibe, und der Oberseilstrang i"' läuft zur Spannscheibe 8 und von dort zur Scheibe 4. Wie aus Abb. 2 ersichtlich, kreuzt der Oberseilstrang i' auf seinem Wege von der Leitscheibe 3 zur Spannscheibe 6 die beiden Oberseilstränge i" und i"', die unter dem Seilstrang i' laufen. Das mit dem Oberseil i zusammenarbeitende Unterseil 5, das das Arbeitsgut heranbringt, läuft, von der Spannscheibe 9 kommend, um die Scheiben i i und q. zur Förderscheibe :2 und darauf durch die Rille io der Scheibe 3 zur Spannscheibe 9 zurück. Die die Spannscheiben 6, 7, 8 tragende Welle 13 ruht in dem Schlitten 1q.. Dieser Schlitten ist in schwalbenschwanzförmigen Führungen der am Maschinengestell 17 gelagerten Arme16 querverschiebbar zur Welle 13. Die Verschiebung wird mittels der an dem Schlitten 1q. angreifenden Stange i 5 bewirkt, die unter der Einwirkung der Feder 12 steht. Diese hat das Bestreben, beim Längen des Oberseiles den Schlitten 1q. samt den Spannscheiben 6, 7, 8 in Pfeilrichtung x zu verschieben und dadurch die Seilstränge zu spannen. Da beim Ausführungsbeispiel für jede der drei Schlingen des Oberseiles i eine besondere Spannscheibe 6, 7, 8 vorgesehen ist, so ist auch jeweils nur eine geringe Verschiebung dieser Scheiben 6, 7, 8 notwendig, um die Oberseilstränge straff zu halten. Das auf den Unterseilstrang 5 aufgelegte Arbeitsgut wird von dem endlosen Oberseil i, das in drei Strängen über die Förderscheibe 2 läuft, in an sich bekannter Weise in die Rillen der Scheibe 2 so fest eingeklemmt, daß die während der Entfleischung des Gutes durch die Frästrommel 14 auf das Gut ausgeübte Zugkraft das Gut nicht aus der Klemmstelle herauszureißen vermag. Das dreimalige Umschlingen des Oberseiles um die Leitscheibe 3 und das Umführen uin die drei Spannscheiben 6, 7, 8 wird durch eine Kreuzung der zu den Spannscheiben 6, 7, 8 laufenden oberen Seilstränge i', i" und i"' erreicht.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Maschine zum Entfleischen von Faserpflanzenteilen mit einer oder mehreren Arbeitsstellen unter Verwendung eines endlosen, zwei- oder mehrfach über die
DE1930584875D 1930-07-09 1930-07-09 Maschine zum Entfleischen von Faserpflanzenteilen Expired DE584875C (de)

Applications Claiming Priority (1)

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DE584875T 1930-07-09

Publications (1)

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DE584875C true DE584875C (de) 1933-09-25

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ID=6571762

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DE1930584875D Expired DE584875C (de) 1930-07-09 1930-07-09 Maschine zum Entfleischen von Faserpflanzenteilen

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