DE58429C - Elektrische Hauptuhr. (2 - Google Patents
Elektrische Hauptuhr. (2Info
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G04—HOROLOGY
- G04C—ELECTROMECHANICAL CLOCKS OR WATCHES
- G04C13/00—Driving mechanisms for clocks by primary clocks
- G04C13/02—Circuit arrangements; Electric clock installations
- G04C13/04—Primary clocks
- G04C13/0463—Arrangements for generating normal driving pulses
- G04C13/0472—Arrangements for generating normal driving pulses by starting an independent mechanical driving devices, e.g. motor controlling the contacts
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 83:
Bei der elektrischen Hauptuhr, Patent No. 52427, mit mehreren Liniencontacten
wirkt mit der Zeit das Dickwerden des Oeles so störend auf den Windfang oder die Schraube
ohne Ende des' Contactwerkes, dafs dasselbe
immer . langsamer läuft und zuletzt ganz stehen bleibt, trotz.des schweren Gewichtes von 125
bis 150 kg. Durch diesen Uebelstand wird auch die Dauer des Contactschlusses immer
langer, infolge dessen ist in kurzer Zeit die Batterie abgenutzt und die ganze elektrische
Uhrenanlage aufser Betrieb gesetzt.
Bei der in der beiliegenden Zeichnung dargestellten Neuerung wird die Dauer des Coritactschlusses
nicht, wie bisher, durch einen Windfang oder eine Schraube ohne Ende, sondern durch das Pendel der Uhr geregelt,
indem das Steigrad S1 der Uhr unmittelbar
auf der Welle b des Haupt-Patentes, welche den langen Contacthebel H trägt, befestigt ist
(Fig. ι bis 3). Auch hier hat der lange Contacthebel H, wenn er die Liniencontacte f1
bis /6 durchstreicht, wie im Haupt-Patent,
eine Triebkraft der Hauptuhr von ca. 150 kg nöthig. Diese gröfsere Triebkraft von circa
ι 50 kg würde aber während der Zeit, wo der Contacthebel H die Liniencontacte nicht durchstreicht,
sehr störend auf den Gang der Uhr wirken, da zum Betrieb der Hauptuhr nur
höchstens 5 kg erforderlich sind.
Der leitende Gedanke nun, welcher vorliegender Neuerung zu Grunde liegt, ist der,
eine Einrichtung zu treffen, um zum Betrieb der Hauptuhr möglichst wenig Gewicht zu
verwenden, das weder störend auf den Gang der Uhr, noch nachtheilig auf die Contäctvorrichtung
wirken kann.
Fig. ι bis 4 zeigen eine Einrichtung, dafs während der Zeit, wo kein Contactschlufs
stattfindet, ein entsprechendes Gewicht durch das Uhrwerk selbsttätig aufgezogen, d. h. in
die Höhe gehoben wird und fallend durch sein Eigengewicht das Triebwerk unterstützt,
wenn der· lange Contacthebel H die Liniencontactfedern f1 bis fe durchstreichen mufs.
Diese Einrichtung besteht aus dem gezahnten Rechen u mit dem Hebelarm %, dem Rechen ν
mit der Sperrfeder w und dem Doppelarm χ χ1.
Fig. ι bis 3 zeigen die Contactfedern f1
bis /6 der Liniencontacte, die Welle b mit
dem langen Contacthebel H, Trieb t und Rad R des Haupt-Patentes; letzteres trägt noch
Stifte R2 bis Rs. Ferner sitzen noch auf der
Welle b fest verbunden der Doppelarm χ χ1
und lose der Rechen v. Der Rahmen u, welcher einerseits mit dem Rechen ν im Eingriff
steht, ist andererseits mit dem Hebelarm \ an der Welle X befestigt.
Fig. ι zeigt die Stellung der ganzen Mechanik in dem Augenblick, wo die Neuerung in
Wirkung tritt.
Der lange Contacthebel H steht vor dem ersten Liniencontact f\ die beiden Rechen u
und ν sind vermittelst des Hebelarmes \ selbstthätig
durch den Stift R1 des Rades R in die Höhe gehoben, die Sperrfeder w, welche an
dem Rechen ν befestigt ist, steht auf dem einen Arm χ des Doppelarmes χ χ1.
Die Wirkungsweise ist folgende:
Bei der nächsten Pendelbewegung, in Fig. i, rückt das Steigrad S1 um einen Zahn weiter;
in diesem Augenblick wird der Hebelarm \ von dem Stift R' frei., die beiden Rechen u
und ν drücken jetzt gemeinschaftlich vermöge ihres Gewichtes vermittelst der Feder w auf
den an der Welle b befestigten Arm x, wodurch bewirkt wird, dafs die Triebkraft der
Welle b vergröfsert wird und der lange Contacthebel H bei jeder Pendelschwingung die
Liniencontacte f1 bis fe der Reihe nach durchstreichen
kann, ohne dafs für das Triebwerk eine Hemmung eintritt.
Sobald der Contacthebel H den letzten Liniencontact fa durchstrichen hat (s. Fig. 2),
sind die beiden Rechen u und ν nebst Hebel £ so tief gesunken, dafs Hebel \ auf den nächsten
Stift R2 zu liegen kommt, durch welchen die beiden Rechen wieder selbstthätig in die Höhe
gehoben werden, wobei die Hebelarme χ und x1 die· Feder w zurückdrücken (s. Fig. 4),
bis durch ihre Drehung die Feder aus ihrem Bereich kommt und hinter ihnen einfällt; dies
Spiel wiederholt sich stets bei jeder halben Drehung der' Welle b.
Durch diese Neuerung ist der wesentliche Erfolg erzielt worden, dafs:
ι. die Dauer des Contactschlusses durch das Pendel genau geregelt werden kann und
2. zum Betrieb der Hauptuhr ein Gewicht von höchstens 25 kg genügt, statt der bisher
nöthigen 150 kg.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Bei der durch Patent No. 52427 geschützten elektrischen Hauptuhr eine Anordnung zur Herbeiführung eines gleichmäfsigen, den Gang der Uhr nicht störend beeinflussenden Antriebes des Contacthebels H, dadurch gekennzeichnet, dafs der Hebel H und ein Doppelarm χ x1 unmittelbar mit der Steigradwelle b verbunden sind und die Durchführung des Hebels H durch die Liniencontactfedern dadurch erleichtert wird, dafs der drehbar auf der Welle b angeordnete und mit einem zweiten Rechen u in Eingriff stehende Rechen ν mittelst der Sperrfeder w während der Contactgebung mit dem Eigengewicht beider Rechen auf einen der Hebelarme χ χ1 drückt und diese beiden Rechen nach beendeter Contactgebung durch den am Rechen u angebrachten Arm ^ mittelst des Stiftenrades R wieder hochgehoben werden. ' ■Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE58429C true DE58429C (de) |
Family
ID=332731
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT58429D Expired - Lifetime DE58429C (de) | Elektrische Hauptuhr. (2 |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE58429C (de) |
-
0
- DE DENDAT58429D patent/DE58429C/de not_active Expired - Lifetime
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