DE584129C - Faltboothaut - Google Patents

Faltboothaut

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DE584129C
DE584129C DEJ42913D DEJ0042913D DE584129C DE 584129 C DE584129 C DE 584129C DE J42913 D DEJ42913 D DE J42913D DE J0042913 D DEJ0042913 D DE J0042913D DE 584129 C DE584129 C DE 584129C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B63SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
    • B63BSHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; EQUIPMENT FOR SHIPPING 
    • B63B7/00Collapsible, foldable, inflatable or like vessels
    • B63B7/06Collapsible, foldable, inflatable or like vessels having parts of non-rigid material

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Ocean & Marine Engineering (AREA)
  • Woven Fabrics (AREA)

Description

Eva Jung in Berlin Faltboothaut
Bei Faltboothäuten beliebiger Schichtenzahl wird stets eine Gewebeschicht besonders stark ausgeführt. Sie hat die vorkommenden Zugspannungen, die zum Teil durch die Konstruktion des Gerüstes, zum Teil durch die Belastung hervorgerufen werden, aufzunehmen. Diese Tragschicht wurde bislang aus Leinen- oder Hanfsegeltuch in Leinwandbindung hergestellt, derart, daß zwei Kettenfäden immer zusammen mit einem oder zwei Schußfäden abbinden.
Die Neuerung besteht darin, daß mehr als zwei, also mindestens drei — möglichst noch mehr —, Schußfäden mit einem, höchstens zwei Kettenfäden abbinden. In letztem Falle binden die .Kettenfäden selbst paarweise versetzt ab, wie aus der Zeichnung ersichtlich. Als neu wird dabei nicht die Webart als solche, sondern die Verwendung derartiger Gewebe als Tragschicht von Bootshäuten in Anspruch genommen.
Die Vorteile der Faltboothaut nach der Erfindung sind zusammengefaßt folgende: Gewöhnlich wird im Ruhezustand eine Bootshaut nur in der Längs-, also Kettenrichtung, gespannt. Diese Spannung ist bei modernen, freitragend konstruierten Gerüsten äußerst gering, man kommt also mit Reißfestigkeiten der Kette unter 100 kg gut aus gegenüber den bei normalen Geweben verlangten 200 kg. Die Schußfäden der Tragschicht werden gewöhnlich nur beim Eindringen von Fremdkörpern und Aufschlitzen der Haut beansprucht. Während des Schlitzvorganges kommen bei gewöhnlicher Leinwandbindung immer hochstens zwei Schußfäden zum Tragen, werden also leicht durchgerissen. Bei der erfindungsgemäßen Faltboothaut kommen mindestens drei Fäden zum Tragen, falls mehr Fäden zusammen abbinden, auch mehr, so weit das ♦<> lockere Gewebe dies zuläßt. Man kann also die in der Zerreißmaschine festgestellte Zerreißfestigkeit ■ in Schußrichtung erheblich niedriger halten als bei Leinwandbindung, um dieselbe Schlitzfestigkeit zu erzielen, was wieder einer Erleichterung und Verbilligung der Tragschicht gleichkommt.

Claims (2)

  1. Patentansprüche:
    ι. Faltboothaut, dadurch gekennzeichnet, daß die Tragschicht aus einem Gewebe besteht, bei dem mindestens drei Schußfäden mit höchstens zwei. — und dann versetzt bindenden — Kettenfäden abbinden, wobei die Kettenfäden in der Längsrichtung des Bootes verlaufen.
  2. 2. Faltboothaut nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die einzelnen Kettenfäden eine geringere Zerreißfestigkeit haben als die Schußfäden.
DEJ42913D Faltboothaut Expired DE584129C (de)

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