AT140375B - Wasserdichte Kopfbedeckung und Verfahren zu deren Herstellung. - Google Patents

Wasserdichte Kopfbedeckung und Verfahren zu deren Herstellung.

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AT140375B
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Wasserdichte Kopfbedeckung und Verfahren zu deren Herstellng. 



   Die bekannten wasserdichten   Kopfbedeckungen.     insbesondere Badekappen. Regenhüte u. dgl..   bestehen entweder aus reinem   Gummi oder   aus   gummierten   Stoffen.   Wachstüchern   u. dgl. Die mit 
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 sind. an ihren Abschlusskanten nicht wasserdicht : wenn sie   hingegen   in gerunzelter,   haubenartiger Aus-   führung hergestellt werden.   müssen   sie zwecks Wasserabdichtung mit elastischen Bändern versehen werden. In keinem dieser Fälle war es möglich, die Wasserdiehtigkeit mit einem gefälligen   Äusseren   zu verbinden.

   Das Tragen von Badehauben aus   reinem   Gummi. selbst wenn diese   kopfförmig   gestaltet sind, ist mit einem ziemlich unangenehmen   Gefühl verbunden. Ausserdem weichen   sie infolge ihres für Gummi charakteristischen Äusseren von der charakteristischen Erscheinung der Textilmaterialien stark   ab,   so dass solche Kappen als Sportkappen für den   Strassengebrauch   nicht geeignet sind. 



   Es sind auch solche Badekappen bekannt, bei welchen das für   Textilstoffe charakteristische Äussere   
 EMI1.2 
 



   Die   Erfindung   bezieht sieh auf eine wasserdichte Kopfbedeckung, insbesondere   Badehaube.   welche aus einem gestrickten oder   gewirkten,   auf die Kopfform   zugerichteten Material besteht,   das z. B. 
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 gestrickten oder gewirkten Stoffes besitzt, wobei die gestrickte oder gewirkte Stoffschicht sowohl aus einem Stück wie auch aus mehreren miteinander vereinigten Stücken bestehen kann. 



   Die für die Zwecke der Erfindung verwendbaren Textilmaterialien werden nachstehend kurz zusammenfassend als.. gestrickte oder gewirkte Stoffe''bezeichnet. Es ist wichtig, dass diese Stoffe reichlich dehnbar, elastisch und zwischen weiten Grenzen formbar sind Gemäss der Erfindung wird die Dehnbarkeit und die hieraus sich ergebende   Fonnbarkeit   des gestrickten oder gewirkten Stoffes dazu verwendet, eine mit Gummi, z. B. mittels einer dünnen   Gummischicht, oder   mit einem ändern kautschukartigen Material wasserdicht gemachte   Kopfbedeckung   herzustellen, welche in vieler Hinsicht gefälliger ist als die bekannten wasserdichten Kopfbedeckungen. Die Kopfbedeckung gemäss der Erfindung kann z.

   B. mit der Kleidung oder mit dem Badeanzug leichter in   Einklang   gebracht werden, ist leicht. wasserdicht und liegt ohne   besonders grosse Spannung leicht   am Kopf an. 



   Für die Zwecke der Erfindung entsprechen bekannte gestrickte   oder gewirkte Stoffe, welche   genügend wasserecht sind, demnach sowohl ihre Farbe als auch ihre Festigkeit und sonstige Vorzüge auch in nassem Zustande beibehalten. Soll das verwendete Textilmaterial im Wasser nicht durchnässt werden, so kann man solche gestrickte oder gewirkte Stoffe verwenden. welche in einer beliebigen Erzeugungsphase, d. h. sowohl vor Herstellung der Fäden als auch in der Form von Fäden oder bereits in gestrickte oder gewirktem Zustande, mit   Impragnierungsmaterialien.   z. B. mit   einer Gummilosung   oder mit einer wässerigen Gummidispersion oder mit Seifen der Schwermetalle oder mit Mischungen dieser Stoffe usw. imprägniert werden.

   Gemäss der Erfindung genügt es, wenn der gestrickte oder gewirkte Stoff zumindest nach einer Richtung eine starke Dehnbarkeit besitzt. 

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   Nachstehend werden mehrere Verfahren zur Herstellung von Badehauben besehrieben. Die beschriebenen Verfahren sind naturgemäss auch zur Herstellung von   jedweden   andern Kopfbedeckungen, z. B. von wasserdichten Kappen oder Hiiten, geeignet. 



   1, Aus gestricktem oder gewirkten gummiertem Material werden zwei. drei oder mehrere der Form der Haube   entsprechende Stucke ausgeschnitten   und miteinander vernäht. Die so erhaltene rohe 
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 gleichzeitig mit dem Gummimaterial der Kappe vulkanisiert wird. 



   2. Eine aus zwei oder mehreren   Gummiplatten gestanzte Badehaube wird   auf eine Kopfform 
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 mit einer   diinnen Gummischichte iiberzogen   und hernach vor oder nach der Vulkanisation mit aus einem oder mehreren Stücken bestehenden gestrickten oder gewirkten Stoff. z. B. durch Kleben oder Aufbügeln. bedeckt oder überzogen. 



   3. Eine dritte Ausführungsform besteht darin. zuerst Stücke aus gestricktem oder gewirktem Stoff miteinander zu vernähen, diese auf eine Kopfform aufzuziehen und hernach auf der Form durch 
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 die Zahl der auf eine   Flächeneinheit   entfallenden Fäden bzw. Knoten infolge der bei dem Aufziehen auf die Form auftretenden Spannungen gewöhnlich an den verschiedenen Stellen verschieden gross. weil die   Spannungen   durch den   Vulkanisierprozess   zwar aufgehoben werden, die Fäden aber icht mehr in ihre ursprüngliche Lage zurückkehren. 
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 Häkeln oder Stricken auch aus einem Stück ohne Nähen hergestellt werden. In diesem Falle werden die Ränder der gestrickten oder gehäkelten Haube selbst so hergestellt. dass sie am Kopfe fest anliegen. z.

   B. durch die   bekaunte #   Abnahme" beim Stricken oder durch Festermachen der Knoten. Die Abdichtung der Kopfbederkung kann auch dadurch vervollkommnet werden. dass man die Ränder mit entsprechend angebrachten Gummifäden versieht. Sowohl der   gestrickte oder gewirkte Stoff als auch   der Gummi kann bei ein und derselben Kopfbedeckung   ein-oder verschiedenfarbig   sein und entweder durch Einweben oder Einwirken oder durch Bemalen mit Mustern versehen werden. 



   Die zur Erzeugung der Hauben dienenden Formen können in bekannter Weise den Ohren entsprechende konvexe Teile aufweisen, so dass an den fertigen Hauben   Vertiefungen   für die Ohren vorgesehen sind. An den Kopfbedeckungen, insbesondere Hauben, kann man die bekannten   Kinnbänder   und zu deren Befestigung dienende   zweckmässig   aus dem Grundmaterial der Haube hergestellte   Knöpfe.   



    Schnallen usw. anbringen.   Die einzelnen Teile der Hauben, z. B. die   wasserdichtenden   Ränder, können aus vom Grundmaterial abwichenden Stoffen. z. B. aus Gummi, bestehen. 

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Wasserdichte Kopfbedeckung, insbesondere Badellaube. dadurch gekennzeichnet, dass sie aus einem gestrickten oder gewirkten auf die Kopfform zugerichteten Material besteht. das z. B. durch Auf- <Desc/Clms Page number 3> streichen oder Friktionieren gummiert ist und dessen Aussenseite zumindest den Charakter gestrickten oder gewirkten Stoffes besitzt, wobei die gestrickte oder gewirkte Stoffsehieht sowohl aus einem Stück als auch aus mehreren miteinander vereinigten Stücken bestehen kann. EMI3.1 einheit entfallenden Fäden der gestrickten oder gewirkten.
    gummierten Stoffschiehte an den der Kopfform entsprechenden Krümmungen eine andere ist als an den flachen Stellen. EMI3.2 oder gewirkte, gummierte Stoff auf seiner nichtgummierten Seite derart imprägniert ist. dass das Textil- material ans dem der Stoff besteht, kein Wasser aufzunehmen vermag.
    4. Verfahren zur Herstellung von Kopfbedeckungen nach den Ansprüchen 1 bis 3. dadurch gekenn- zeichnet. dass eine auf eine Kopfform aufgebrachte Gummischichte mit einer darauf gespannten gestrickten oder gewirkten Stoffschiehte vereinigt und hernach vulkanisiert wird.
    5. Verfahren zur Herstellung von Kopfbedeckungen nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet. dass mehrere aus gestricktem oder gewirktem, gummiertem Stoffe ausgeschnittene flache Stücke durch Vereinigung der Ränder derselben annähernd auf Kopfform gebracht und hernach auf eine Kopf- form gespannt und zweckinässig warm vulkanisiert werden.
AT140375D 1932-10-05 1933-09-29 Wasserdichte Kopfbedeckung und Verfahren zu deren Herstellung. AT140375B (de)

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