AT142350B - Schuhoberteil, insbesondere für Opanken und Kinderschuhe. - Google Patents

Schuhoberteil, insbesondere für Opanken und Kinderschuhe.

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AT142350B
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strips
leather
shoe upper
opanks
shoes
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Eugen Steiner
Hans Feitt
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Eugen Steiner
Hans Feitt
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  Sehuhoberteil, insbesondere für Opanken und   Kinderschuhe.   



   Die Erfindung hat einen Schuhoberteil, insbesondere für Opanken und Kinderschuhe, zum Gegen- stande, der auf eine einfache Weise die Erzielung der verschiedensten Muster-und Farbeneffekte ermöglicht, billig herstellbar ist und bei hinreichender Elastizität eine erhöhte Festigkeit aufweist. Die Erfindung besteht im wesentlichen darin, dass auf einer die Form und Grösse des Oberteiles aufweisenden biegsamen Unterlage die künftige Aussenfläche des Oberteiles bildende schmale Streifen aus Abfalleder aneinandergereiht und auf der Unterlage befestigt sind.

   Vorzugsweise sind je zwei benachbarte Streifen verschiedenfarbig, und die ein Muster bildenden Streifen sind durch im wesentlichen in der Querrichtung derselben verlaufende und in einem annähernd der Streifenbreite entsprechenden Abstande voneinander angeordneten Ziernähte auf der Unterlage befestigt, so dass der Eindruck eines aus Lederstreifen gebildeten
Geflechtes entsteht. 



   In Fig. 1 der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel einer mit Lederstreifen versehenen Unterlage in Draufsicht dargestellt, Fig. 2 ist ein Schnitt nach der Linie   11-il   der Fig. 1 in grösserem   Massstabe,   Fig. 3 zeigt in Draufsicht eine weitere Ausführungsform der Erfindung und die Fig. 4 das in Fig. 3 dargestellte Gebilde zu einem Oberteil geformt. 



   Bei dem Ausführungsbeispiel nach den Fig. 1 und 2 werden auf einer auf die Form und Grösse des herzustellenden Oberteiles zugeschnittenen Unterlage   1,   die aus irgendeinem biegsamen Material, z. B. aus Leinwand oder Leder, bestehen kann, schmale Streifen 2 aus Abfalleder nebeneinanderliegend aufgeklebt, so dass sie die ganze künftig Aussenfläche des Oberteiles bedecken. Vorzugsweise gelangen verschiedenfarbige Streifen zur Verwendung, die in regelmässiger Farbenabwechslung angeordnet sind, so dass sie ein zwei-, drei-oder mehrfarbiges Muster ergeben. 



   Nach erfolgtem Aufkleben der Streifen auf die Unterlage werden die Streifen mit Ziernähten 3 durchgesteppt, die quer zur   Längsrichtung   dieser Streifen verlaufen und annähernd in der Streifenbreite entsprechenden Abständen voneinander angeordnet sind. Durch diese Nähte werden die einzelnen Streifen für den Beschauer gleichsam in kleine Quadrate oder Rhomboide zerlegt, so dass der Eindruck eines geflechtartigen Gebildes entsteht. Nach dem Anbringen der Nähte wird die mit den Lederstreifen versehene Unterlage längs ihres Randes mit einem Lederbesatz 4 od. dgl. eingefasst. 



   Nach Fig. 3 sind die Streifen aus Abfalleder in mehreren Gruppen 5, 6, 6'angeordnet, deren Streifen in verschiedenen Richtungen verlaufen und zu einem ornamentalen Gebilde vereinigt sind. Die Ziernähte 2 verlaufen in allen Gruppen parallel zueinander, so dass in der Gruppe 5 rechteckige und in den Gruppen 6, 6'rhombisch Muster entstehen. 



   Auf den Streifen 2 kann, gleichfalls mittels Steppstichen, eine weitere Schicht von Abfallederstreifen in beliebiger ornamentaler Anordnung befestigt werden.   Hiedureh   wird die Musterwirkung erhöht und ausserdem eine grössere Festigkeit erzielt. Vorzugsweise verlaufen zwei dieser oberen Lederstreifen, wie in Fig. 3 bei 7,7'angedeutet ist, so, dass sie beim fertigen Oberteil (Fig. 4) annähernd an jenen Stellen liegen, an denen der Spitzenteil in die seitlichen Teile übergeht, wodurch eine gewisse formhaltende Wirkung an den Übergangsstellen von dem stark gekrümmten Spitzenteil zu den schwächer gekrümmten Seitenteilen des Oberteils erzielt wird. Es könnten natürlich auch drei oder mehrere Schichten von Lederstreifen in entsprechender ornamentaler Verteilung übereinander angeordnet sein. 



   Die Erfindung ermöglicht es, Abfallmaterial zu verwerten, für das sonst keine Verwendung gefunden werden könnte. Durch die Anordnung der Lederstreifen wird ein die verschiedensten Muster-und Farbeneffekte ermöglichender   Schuhoberteil   geschaffen, der leicht in die entsprechende Form zu bringen 

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 ist und gegenüber einem   Lederstück von   sonst gleicher Stärke eine erhöhte Festigkeit aufweist. Der fertige Oberteil schmiegt sich dem Fuss gut an, da seine Nachgiebigkeit infolge der Lederstreifenanordnung grösser ist als die eines aus einem einzigen Lederstück bestehenden Oberteiles, und er bleibt dauernd in guter Form. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Schuhoberteil, insbesondere für Opanken und Kinderschuhe, gekennzeichnet durch auf einer die Form und Grösse des Oberteiles aufweisenden, biegsamen Unterlage befestigte und seine Aussenfläche bildende schmale Streifen   (2)   aus Abfalleder.

Claims (1)

  1. 2. Schuhoberteil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass je zwei benachbarte Streifen (2) verschiedenfarbig sind und die ein Muster bildenden Streifen durch im wesentlichen in der Querrichtung derselben verlaufende und vorzugsweise in einem annähernd der Streifenbreite entsprechenden Abstande voneinander angeordnete Ziernähte (3) auf der Unterlage befestigt sind.
    3. Schuhoberteil nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Lederstreifen in mehreren Gruppen (5, 6, 6') angeordnet sind, deren Streifen in verschiedenen Richtungen verlaufen.
    4. Schuhoberteil nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass auf den die ganze Oberfläche der Unterlage bedeckenden Lederstreifen (2) eine zweite, in hievon abweichender Richtung verlaufende Schicht von Lederstreifen angenäht ist. EMI2.1
AT142350D 1934-10-13 1934-10-13 Schuhoberteil, insbesondere für Opanken und Kinderschuhe. AT142350B (de)

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