DE498652C - Kuenstlicher, zopfartiger Fischkoeder - Google Patents

Kuenstlicher, zopfartiger Fischkoeder

Info

Publication number
DE498652C
DE498652C DEB127770D DEB0127770D DE498652C DE 498652 C DE498652 C DE 498652C DE B127770 D DEB127770 D DE B127770D DE B0127770 D DEB0127770 D DE B0127770D DE 498652 C DE498652 C DE 498652C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
braid
artificial
plait
bait
individual
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEB127770D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Alexander Behm Dr H C
Original Assignee
Alexander Behm Dr H C
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Alexander Behm Dr H C filed Critical Alexander Behm Dr H C
Priority to DEB127770D priority Critical patent/DE498652C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE498652C publication Critical patent/DE498652C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01KANIMAL HUSBANDRY; AVICULTURE; APICULTURE; PISCICULTURE; FISHING; REARING OR BREEDING ANIMALS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; NEW BREEDS OF ANIMALS
    • A01K85/00Artificial bait for fishing

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Marine Sciences & Fisheries (AREA)
  • Animal Husbandry (AREA)
  • Biodiversity & Conservation Biology (AREA)

Description

Zum Fangen von Raubfischen findet der künstliche Zopfköder vielfach Anwendung. Tn der bisher benutzten Form haften ihm jedoch verschiedene Mängel an. So findet beispielsweise am vorderen Ende zur Beschwerung des Köders eine drehrunde Kappe aus Metall Anwendung. Dieses hat den Nachteil, daß dadurch die einzelnen Teile, aus denen der Zopf gebildet wird, zu einem
ίο runden Bunde zusammengedrängt werden, was die Bewegungsfreiheit der einzelnen Glieder hindert.
Um diesen Nachteil zu beseitigen, sieht die vorliegende Erfindung eine vordere Kappe des Zopfköders in flacher Form xox, so daß die einzelnen Teile des Zopfes nicht zusammengedrängt werden, sondern so nebeneinander, nicht in einer rundlichen, sondern in einer flachen Schicht angeordnet sind, daß
so jeder Zopf teil frei für sich im Wasser spielen kann.
Die bekannt gewordenen künstlichen Zopfkonstruktionen bedienen sich zur Herstellung der einzelnen Zöpfe Scheiben aus Kork, Gummi oder Schwamm, auch Streifen aus Waschleder u. dgl. finden Anwendung. Diese Konstruktionen weisen die Mängel des Brüchigwerdens des Gummis nach längerem Gebrauch, schlechtes Aussehen oder schlechte Beweglichkeit des Köders im Wasser auf. Auch hier schafft der neue Köder Wandel, indem die einzelnen Zopfgl'ieder aus hartgelöteten vergoldeten, versilberten oder vernickelten Metallketten bestehen, ■ durch, die ein farbiger Faden, Stoffstreifen, Lederstreifen, Schnur o. dgl. hindurchgezogen ist. Ein sehr wirksamer Abschluß der einzelnen Zopfglieder wird erreicht durch einen Schwanz aus Federn. Sehr geeignet zu diesem Zweck sind die Hechelfedern des Hahnes, es können aber auch andere Federn Verwendung finden. Die Federquaste am Ende des Zopfgliedes kann in der gleichen Farbe wie der durchgezogene Faden gewählt werden, man kann aber auch den Zopfköder verschiedenfarbig wählen, indem man für den Faden der Glieder eine andere Farbe wählt als für die Federquaste. Auch kann man dergestalt verfahren, daß man jedes Glied einfarbig gestaltet, aber Glieder verschiedener Farben ,zu einem Zopf vereinigt. Auch kann man verschiedenfarbige einzelne Glieder von verschiedener Farbenzusammenstellung zu einem Zopf vereinigen. Dadurch ist es möglich, in bezug auf die Farbe des Zopfes die gleiche Wirkung zu erzielen, wie diese bekannt ist von der Farbenzusammenstellung der künstlichen Fliegen oder der farbigen Bemalung der künstlichen Fischköder.
Ein großer Nachteil der bisher bekannt gewordenen Zopfkonstruktionen ist der, daß sie .zumeist eine viel zu große Anzahl von Haken aufweisen, es kommen bis zu drei Drillingen, also neun Hakenspitzen vor. Auch hier hilft der neue Zopf köder ab, indem er für besondere Fälle auch die Bewehrung mit einem Einzelhaken für Kopf- und Schwanzhaken vorsieht. Die Anordnung des neuen
Zopfköders mit Einzelhaken an Stelle von Drillingen bietet noch den Vorteil, daß sich die einzelnen Glieder viel weniger leicht verhängen.
Um aber auf dem neuen Zopfköder die Farbenwirkung voll auf den Fisch wirksam werden zu lassen, ist auch eine Bemalung der Metallkappe in den verschiedensten Farben vorgesehen. Es kann auch eine Zeichnung, z. B. ein Fischauge, Kiemendeckel u. dgl., zur Anwendung gelangen. Zur Anbringung einer solchen Zeichnung ist die neue Kappe des Flachzopfes weit geeigneter als die bisher bei Zöpfen in Anwendung befindliehe drehrunde Kappe.
In Abb. ι stellt ι die Kappe des Zopfköders, 2 dieselbe in Seitenansicht dar, 3 zeigt das einzelne, aus hartgelöteten Ketten gebildete Glied der durch einen Bund 4 befestigten Federquaste 5. 6 zeigt einen Einzelhaken als Kopfhaken, 7 einen Einzelhaken als Schwanzhaken. Hierbei kann auch so verfahren werden, daß man jeden Federschwanz mit einem besonderen Einzelhaken versieht.
Abb. 2 zeigt Beispiele, wie z. B. Wollfäden durch die Ketten hindurchgezogen werden können. Beim ersten Beispiel ist nur ein Wollfaden durch die Kettenglieder gelegt, beim zweiten sind zwei Wollfäden kreuzweise durch die Kettenglieder hindurchgeflochten, um dem einzelnen Glied ein volleres Aussehen zu geben. Die Befestigung der Wollfäden erfolgt, wie Abb. 1 erkennen läßt, durch einen Bund 8 am oberen und einen Bund 4 am unteren Ende des Kettengliedes. Ebenso können in die Kettenglieder auch Leder- oder Tuchstreifen eingefügt werden.

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Künstlicher, zopfartiger Fischköder, dadurch gekennzeichnet, daß die den Zopf bildenden einzelnen Stränge an einem fischkopfartig gestalteten flachen, zweckmäßig aus Metall hergestellten Kopfteil nebeneinander leicht beweglich angelenkt sind.
2. Fischköder nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die einzelnen, in sich beweglichen Zopfstränge durch Kettenstücke gebildet werden, welche mit farbigen Lederstreifen o. dgl. durchflochten sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEB127770D 1926-10-15 1926-10-15 Kuenstlicher, zopfartiger Fischkoeder Expired DE498652C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEB127770D DE498652C (de) 1926-10-15 1926-10-15 Kuenstlicher, zopfartiger Fischkoeder

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEB127770D DE498652C (de) 1926-10-15 1926-10-15 Kuenstlicher, zopfartiger Fischkoeder

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE498652C true DE498652C (de) 1930-05-26

Family

ID=6996984

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEB127770D Expired DE498652C (de) 1926-10-15 1926-10-15 Kuenstlicher, zopfartiger Fischkoeder

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE498652C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US12284993B1 (en) * 2022-08-18 2025-04-29 Angler Junction, LLC Fishing lure with rotatable portion

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US12284993B1 (en) * 2022-08-18 2025-04-29 Angler Junction, LLC Fishing lure with rotatable portion

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1127130B (de) Verwandelbarer Schmuckgegenstand aus Geflecht und Verfahren zur Herstellung
DE498652C (de) Kuenstlicher, zopfartiger Fischkoeder
DE64147C (de) Spiel- und Schmuckgegenstände aus Federschäften
DE6921313U (de) Krawatte
DE543999C (de) Orthopaedischer Strumpf aus Gummifadenschuss-Kulierware
DE440178C (de) Verfahren zur Herstellung von Fransen- und Quastenstengeln
DE732973C (de) Flaechengebilde aus Lederstuecken o. dgl.
DE470487C (de) Lampenschirm
DE603525C (de) Anflechtriemen
DE735889C (de) Netz oder Matte fuer Tarnzwecke
DE477987C (de) Verfahren zur Herstellung von Fransen
DE559275C (de) Auf der Flecht- oder Kloeppelmaschine hergestelltes Geflecht
DE476314C (de) Spielzeug, bei welchem ausgesparte Teile von Bildvorlagen mit UEberzugsmaterial versehen werden
AT120089B (de) Flechtgebilde aus Leder oder anderen Stoffen, insbesondere für Schuhoberteile.
DE359616C (de) Kloeppelspitze und Verfahren zu ihrer Herstellung
DE409532C (de) Mehrfaches Billardtuch aus Baumwollgewebe
DE1094163B (de) Tarnnetz
DE647613C (de) Jacquard- oder Schaftdrehergewebe
DE416768C (de) Verfahren zur Herstellung von Geweben
DE845428C (de) Kettenglied, insbesondere aus Kunststoff, fuer Ketten aller Art
DE358973C (de) Besatzartikel
DE517200C (de) Gummielastische Durchzuglitze
AT145866B (de) Schmuckkurzware.
AT244129B (de) Netz zur Umhüllung von Würsten und Fleischwaren
DE325249C (de) Stickereiaehnlicher Besatz fuer Gewebe, Papier, Leder usw