DE583540C - Verfahren zur Herstellung von Gluehkathodenroehren - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Gluehkathodenroehren

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DE583540C
DE583540C DE1930583540D DE583540DD DE583540C DE 583540 C DE583540 C DE 583540C DE 1930583540 D DE1930583540 D DE 1930583540D DE 583540D D DE583540D D DE 583540DD DE 583540 C DE583540 C DE 583540C
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J19/00Details of vacuum tubes of the types covered by group H01J21/00
    • H01J19/28Non-electron-emitting electrodes; Screens
    • H01J19/30Non-electron-emitting electrodes; Screens characterised by the material
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J2893/00Discharge tubes and lamps
    • H01J2893/0001Electrodes and electrode systems suitable for discharge tubes or lamps
    • H01J2893/0012Constructional arrangements
    • H01J2893/0019Chemical composition and manufacture

Landscapes

  • Manufacture Of Electron Tubes, Discharge Lamp Vessels, Lead-In Wires, And The Like (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung von Glühkathodenröhren Bei Glühkathodenröhreri tritt häufig die Erscheinung auf, daß die emittierenden Stoffe auf der Oberfläche der Kathode verdampfen und sich .auf den übrigen Elektroden der Röhren, beispielsweise auf dem Gitter, niedersthliagen. Durch die Erwärmung, die infolge der Beheizung der Glühkathode in der Röhre auftritt, werden die Elektroden auf eine Temperatur gebracht, die genügt, um den von der Kathode abgedampften und auf ihnexi niedergeschlagenen Emissionsstoff zur Emission anzuregen. Wird beispielsweise das Gitter durch von einer Oxydkathode aufgedampftes Barium oder Strontium zur Emission angeregt, so treten die bekannten Störungen des Empfangs und der Verstärkungswirkung ein.
  • Man hat u. a. zur Behebung dieses übelstandes vorgeschlagen, die gefährdeten Elektroden, bei denen man eine Gitteremission auf jeden Fall vermeiden muß, mit einem leicht verdampfbaren Stoffe, beispielsweise mit.einem verhältnismäßig niedrigschmelzenden Metall; z. B. Zinn oder Silber, zu versehen und sie nach Fertigstellung der Röhre nachträglich so hoch zu erhitzen, daß die Auflage mitsamt dem von der Kathode aufgedampften Emissionsstoff wieder von der Elektrode verdampft wird.
  • Bei der Anwendung dieses Verfahrens hat sich ergeben, .daß bei -einer großen Zahl von Röhren die Emission der Kathode ungünstig beeinflußt wird. Wendet man das Verfahren beispielsweise zur Reinigung des Gitters von schädlichen, auf ihm beim Herstelluxigsprozeß der Röhre abgelagerten Emissionsstoffe an, so findet man, daß nach' dem Verdampfen die Emission der verschiedenen Röhren einer Serie im weitesten Umfange verschieden ist.
  • Zur Behebung dieses übelstandes geht die Erfindurig von der Erwägung ,aus, daß irgenden Einfluß des beispielsweise vom Gitter abgedampften Stoffes auf die emittierende Kathode stattgefunden haben muß. Es muß also eine Reaktion, sei les beim Verdampfen des Belagmaterials vom Gitter oder nachträglich, vermieden werden. Erfindungsgemäß wird vorgeschlagen, daß bei der Erhitzung der Elektroden, die gereinigt werden sollen, gleichzeitig die Kathode auf eine so hohe Temperatur erhitzt wird, daß die Abscheidung des von den übrigen Elektroden verdampften Materials auf ihr nicht möglich ist und eine schädliche Beeinflussung der Emissionsschicht der Kathode nicht stattfinden kann.
  • En praktisches Beispiel für die Erfi3idung sei im folgenden geschildert. Das Gitter, das aus einem Molybdäüdraht oder Nikkeldraht besteht, wird mit einem Belage von Zinn oder Silber versehen. Die Kathode ist mit einem Erdalkalioxyd versehen. Die Röhre wird normal fertiggestellt. Die Kathode wird formiert, die übrigen Elektroden werden entgast, beispielsweise mit Hochfrrequenzströmeri oder mit Elektronenbombardement. Es wird ferner nach an sich bekannten Methoden dafür gesorgt, daß das Gitter auf einer Temperatur bleibt, die unter dem' Verdampfungspunkt des aufgelegten Metalls liegt. Nach sonstiger Fertigstellung der Röhre wird dann das Gitter so weit zur Erbitzung gebracht, daß das Zinn toder Silber verdampft. Gleichzeitig wird die Kathode auf einer Temperatur von ungefähr iooo bis iioo° gehalten. Die Temperatur der Kathode liegt bei der Reinigung des Gitters zweckmäßig höher als bei der normalen Arbeitsweise der Röhre.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung von Glühkathodenröhren, bei welchen durch Verdampfen des Emissionsstoffes von der Kathode die Möglichkeit der Emission der übrigen Elektroden gegeben ist und bei welchen zum Zwecke der Beseitigung der schädlichen Emissionsstoffe von einer oder mehreren Elektroden außer der Kathode .auf diese Elektroden sein leicht verdampfbar-es Metall aufgebracht und nach der sonstigen Fertigstellung der Röhre, im besonderen nach der Formierung der Kathode, nachträglich durch Erhitzung mitsamt dem Emissionsstoff beseitigt wird, dadurch gekennzeichnet, daß gleichzeitig bei der Erhitzung der Elektroden und der Verdampfung des aufgelegten Metalls mitsamt dem Emissionsstoff die Kathode auf eine so 'hohe Temperaturerhitzt wird, daß ein Aufdampfen des Metalls auf die Kathode und eine schädliche Beeinflussung der Emissioxisschicht der Kathode nicht stattfinden kann.
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