DE512263C - Verfahren zur Herstellung von Kathoden fuer Elektronenroehren - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von Kathoden fuer ElektronenroehrenInfo
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Description
Die Glühfäden von Elektronenröhren werden bekanntlich aus Metallen oder Metallverbindungen
von möglichst hohem Emissionsvermögen, beispielsweise aus Wolfram, thoriumhaltigem
Wolfram oder Platin, hergestellt. Man hat auch auf solche Fäden, z. B. auch aus Palladium, Schichten von
Baryum, Thorium, Caesium oder ihren Verbindungen aufgebracht, wobei die Fäden nur
noch dazu dienten, die Emissionsschicht zu tragen und zu beheizen. Diese letzte Art von
Glühfäden hat jedoch den Nachteil, daß die Emissionsschicht an ihrem Träger nicht oder
nur schwach haftet und während der Herstellung der Röhren leicht abspringt.
Um dem abzuhelfen, hat man bereits die Anwendung verschiedener Bindemittel, wie
Celluloidlösung, vorgeschlagen; es ist auch versucht worden, durch Porösmachen des
Trägerkörpers ein besseres Anhaften der Emissionsschicht zu erzielen. Keiner dieser
Versuche hat jedoch einen vollkommenen Erfolg herbeigeführt.
Gemäß der Erfindung soll der Trägerkörper zunächst durch Erhitzen in einem Gas, welches
er aufsaugt, porös gemacht, darauf mit dem Emissionsstoff überzogen und schließlich
durch Austreiben des Gases, z. B. durch Erhitzen im luftleeren Raum oder in einem sich
mit dem aufgesaugten verbindenden zweiten Gas, in den Anfangszustand zurückgeführt
werden. Während das vom Trägerkörper aufgesaugte Gas ausgetrieben wird, schließen
sich die Poren des Trägerkörpers und halten die in die Poren eingedrungenen Vorsprünge
der Emissionsschicht sozusagen gewaltsam fest, so daß ein Abblättern der Emissionsschicht nicht mehr zu befürchten ist.
Das neue Verfahren kann beispielsweise wie folgt ausgeführt werden: Ein Palladiumdraht
wird durch einen elektrischen Strom unter einer mit Wasserstoff gefüllten Glocke
unter Atmosphärendruck erhitzt. ,Es kann
dies auch in einem beliebigen anderen geschlossenen Raum unter höherem Druck geschehen.
Nach ziemlich kurzer Zeit, deren Dauer von den Umständen abhängt, z. B. von der Dicke des Drahtes, von der Temperatur
usw., wird das Palladium porös. Man imprägniert es mit Baryum oder einer anderen
Substanz starken Emissionsvermögens, z. B. durch Elektrolyse, und erhitzt dann den
Draht im Vakuum, wodurch der Wasserstoff entweicht und die Poren des Metalls sich zusammenziehen,
so daß der Draht in seinem Innern die Substanz starken Emissionsvermögens einschließt und diese bei den folgenden
Manipulationen erhalten bleibt.
Statt eine Kathode, die ganz aus Palladium oder Platin besteht, zu benutzen, kann man,
wie es bei Oxydkathoden an sich bekannt ist, einen Träger aus anderem Metall, z. B.
aä*
Wolfram, verwenden, den man oberflächlieh
durch Elektrolyse, Zieljen pder sonstwie mit einer dünnen Schicht eines Metalls, wie Palladium
oder Platin, bedeckt, welches in angegebener Weise porös gemacht werden kann. Man benutzt beispielsweise einen Wolframdraht,
auf dem man Palladium galvanoplastisch niederschlägt, oder stellt einen mit Palladium bekleideten Körper durch Ziehen
ίο eines Wolframrohres her, das in ein Palladiumrohr
eingesetzt ist, wie dies zur Herstellung von Drähten aus DoppelmetaU,
üblich ist.
In gewissen Fällen empfiehlt es sich, nach
der Imprägnierung des Trägers mit der Substanz starken Emissionsvermögens den Draht
zu strecken oder zu ziehen, um das aufgenommene Gas auszupressen und dem Draht größere Kohäsion zu verleihen.. In diesem
Falle kann man sogar den Trägerkörper aufs neue porös machen und ihm neue aktive Substanzeinverleiben.
Claims (2)
1. Verfahren zur Herstellung von Kathoden für Elektronenröhren, bei welchem
ein Stoff großen Emissionsvermögens auf einen vorher porös gemachten Trägerkörper
aufgetragen wird, dadurch gekennzeichnet, daß der Trägerkörper zunächst
durch Erhitzen in einem Gas, welches er aufsaugt, porös gemacht, darauf mit dem Emissionsstoff überzogen und schließlich
durch Austreiben des Gases, z. B. durch Erhitzen im luftleeren Raum oder in
einem sich mit dem aufgesaugten verbindenden zweiten Gas, abgesehen von dem aufgebrachten Überzug, in den Anfangszustand
zurückgeführt wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der porös gemachte
und mit Emissionsstoff überzogene Körper gezogen oder gestreckt und darauf
nochmals behandelt wird, wie in Anspruch ι angegeben.
rerun. Gedruckt in der reichsdruckeuei
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| FR303369T | 1927-12-31 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE512263C true DE512263C (de) | 1930-11-08 |
Family
ID=31897873
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES84294D Expired DE512263C (de) | 1927-12-31 | 1928-02-21 | Verfahren zur Herstellung von Kathoden fuer Elektronenroehren |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE512263C (de) |
| GB (1) | GB303369A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE964078C (de) * | 1940-12-10 | 1957-05-16 | Siemens Ag | Oxydkathode |
-
1928
- 1928-02-21 DE DES84294D patent/DE512263C/de not_active Expired
- 1928-12-29 GB GB38428/28A patent/GB303369A/en not_active Expired
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| GB303369A (de) | 1930-01-02 |
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