DE583350C - Verbundmuehle mit Windsichtung - Google Patents

Verbundmuehle mit Windsichtung

Info

Publication number
DE583350C
DE583350C DEK125485D DEK0125485D DE583350C DE 583350 C DE583350 C DE 583350C DE K125485 D DEK125485 D DE K125485D DE K0125485 D DEK0125485 D DE K0125485D DE 583350 C DE583350 C DE 583350C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
chamber
wind
coarse
fine
mill
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEK125485D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Fried Krupp Grusonwerk AG
Original Assignee
Fried Krupp Grusonwerk AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Fried Krupp Grusonwerk AG filed Critical Fried Krupp Grusonwerk AG
Priority to DEK125485D priority Critical patent/DE583350C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE583350C publication Critical patent/DE583350C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B02CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
    • B02CCRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
    • B02C23/00Auxiliary methods or auxiliary devices or accessories specially adapted for crushing or disintegrating not provided for in preceding groups or not specially adapted to apparatus covered by a single preceding group

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Combined Means For Separation Of Solids (AREA)

Description

Bei Mühlen mit Windsichtung läßt man den Sichtwind vielfach in geschlossenem Kreislauf gehen, verwendet also im wesentlichen immer wieder die gleiche Luft, weil es nicht möglich ist, den Austragwind vollständig von mitgerissenem Feinmehl zu befreien und dieses verlorengehen und die Umgegend belästigen würde, wenn es nicht wieder in die Mühle zurückgeführt wird.
Wenn andererseits die Windsichtung bei den bekannten Verbundmühlen, insbesondere bei solchen mit einer einzigen durch Zwischenwände unterteilten Trommel, angewendet wird, so hat man bisher stets den Sichtwind durch sämtliche Mahlkammern geführt, um überall das genügend Gefeinte immer gleich bei seiner Entstehung zu erfassen und auszutragen. Da aber der wieder verwendete Austragwind oft noch einen beträchtlichen Gehalt an Feinmehl besitzt, wird auf diese Weise unter Umständen mehr Gefeintes in die Grobkammer eingetragen, als überhaupt aus ihr entfernt zu werden braucht, wenn nur das in ihr selbst entstandene feine Gut auszutragen wäre. Das bedeutet einen unnötigen Gebläsekraftbedarf.
Um dies zu vermeiden, wird nach der Erfindung der Kreislauf des Sichtwindes in der bei Einkammermühlen bekannten Weise an der Austragseite der Mühle angeschlossen und die Trommel durch eine Zwischenwand, durch welche der Wind nur in geringer Menge hindurchtreten kann, in eine Grob- und eine Feinmahlkammer unterteilt. Der Wind wird also nicht in die Grobkammer geleitet, sondern in die Feinkammer, so daß durch die erstere nur ein geringer Windstrom hindurchgeht. Damit wird die bekannte Mühle, bei welcher der in geschlossenem Kreislauf geführte Wind am Ende des Mahlraumes in die Trommel eintritt und sie am gleichen Ende verläßt, weiter ausgebildet. Die Unterteilung der Trommel bedeutet einen neuen Weg zur Lösung der Aufgabe, den Sichtluftstrom nur in der Menge über jeden Teil des Mahlguts hinwegzuführen, wie es dem jeweiligen Feinheitsgrad des Mahlguts und damit der Menge des auszutragenden Feinguts entspricht.
Die Zeichnung stellt Ausführungsbeispiele der Erfindung dar und zeigt in den
Abb. ι und 2 schematisch je einen Schnitt durch eine Trommelmühle.
Der aus der Feinkammer 1 (Abb. 1) der Mahltrommel durch die Leitung 2 abziehende Austragwind durchläuft einen Sichter 3 und einen Abscheider 4, um aus letzterem mittels eines Gebläses 5 durch die Leitung 6 hindurch wieder in die Feinmahlkammer 1 zurückgeführt zu werden. Die aus dem Sich- ffo ter3 abgeschiedenen Grieße werden dabei durch.die Leitung7 wieder in die Windzuleitung 6 eingeführt, während das im Abscheider 4 gewonnene Feinmehl durch die Leitung 8 abgeführt wird.
Der durch die Leitung 6 eingeblasene Wind enthält also nur eine geringe Menge an Feinmehl, welches in dem Abscheider 4 nicht ge-
wonnen werden konnte, und fördert außerdem die Grieße des Sichters 3 mit in die Feinmahlkammer hinein. Dieser Wind durchwirbelt, wie durch die Pfeile dargestellt ist, die Feinmahlkammer und strömt dann durch die Leitung 2 wieder ab. Nur ein Teil des Windes tritt dabei durch eine die Grabkammer 9 von der Feinkammer 1 trennende Siebwand 10 hindurch und durchzieht die Grobkammer 9 und kehrt durch die Siebwand hindurch in die Feinkammer 1 zurück, so daß auch aus der Grobkammer eine wenn auch geringere Austragung des bereits Gefeinten stattfindet.
Um zu verhüten, daß durch die Rohgutzuleitung 11 Wind entweichen kann, ist diese in bekannter Weise luftdicht ausgebildet. An, der vom Abscheider 4 zum Gebläse 5 führenden Saugleitung ist eine öffnung 12 bekannter Art angebracht zum Ausgleich von Luftverlusten in der Windkreisleitung.
Bei dem in Abb. 2 dargestellten Ausführungsbeispiel ist die Feinkammer 13 von der Grobkammer 14 durch eine Zwischenkammer getrennt, die nach der Grobkammer 14 hin eine Siebwand 15, nach der Feinkammer 13 hin dagegen eine volle Wand 16 mit einer größeren Mittelöffnung besitzt. Zwischen den Wänden 15 und 16 sind Spiralschaufeln 17 angeordnet, die das aus der Grobkammer 14 durch die Sichtwand 15 hindurchgetretene Gut anheben und durch die Mittelöffnung der vollen Wand 16 in die Feinkammer 13 aufgeben.
Diese Anordnung bietet den bekannten Vorteil, daß ein Rücktritt von Mahlgut, wie er bei einer einfachen Siebwand gemäß Abb. ι erfolgen kann, hier unmöglich ist. Infolgedessen kann die Feinkammer auch stärker gefüllt gehalten werden als die Grobkammer.
Der Sichtwind wird nach Durchlaufen des Sichters 18 und des Abscheiders 19 ebenfalls wieder mittels des Gebläses 20 und der Leitung 21 in die Feinmahlkammer 13 zurückgeführt. Da die Zuleitung 21 der Mittelöffnung der Wand 16 gegenüberliegt, dringt auch hier ein gewisser Teil des Windstrahles in die Grobkammer 14. Um den Eintritt dieses Strahles in die Grobkammer nicht durch die aus der Grobkammer zurückströmende Luft zu behindern, ist in die Mittelöffnung der Wand r6 ein trichterförmiges Rohr stück eingesetzt, so daß dem in die Kammer 14 eintretenden und dem aus ihr austretenden Sichtwind verschiedene Wege gewiesen werden.
Um einen schädlichen Überdruck in der Windkreisleitung zu verhindern, ist ein Auslaß 23 bekannter Art an der Leitung 21 angeordnet.

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Verbundmühle mit Windsichtung, bei welcher der Sichtwind sich im geschlossenen Kreislauf bewegt, dadurch gekennzeichnet, daß der Windkreislauf in der bei Einkammermühlen bekannten Weise an der Austragseite der Mühle angeschlossen ist und die die Trommel in eine Grob- und Feinkammer unterteilende Zwischenwand den Wind nur in geringer Menge hindurchtreten läßt.
2. Verbundmühle nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß gegenüber der Mündung der in die Feinmahlkammer führenden Windleitung eine den Wind zur Grobkammer hinleitende Einrichtung, beispielsweise ein trichterförmiges Rohr, angeordnet ist, während der Rückstrom des Windes aus der Grobkammer in die Feinkammer durch die anderen öffnungen in der Zwischenwand geht.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEK125485D 1932-05-18 1932-05-18 Verbundmuehle mit Windsichtung Expired DE583350C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEK125485D DE583350C (de) 1932-05-18 1932-05-18 Verbundmuehle mit Windsichtung

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEK125485D DE583350C (de) 1932-05-18 1932-05-18 Verbundmuehle mit Windsichtung

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE583350C true DE583350C (de) 1933-09-04

Family

ID=7245884

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEK125485D Expired DE583350C (de) 1932-05-18 1932-05-18 Verbundmuehle mit Windsichtung

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE583350C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1671075B2 (de) Herstellung von zement
DE583350C (de) Verbundmuehle mit Windsichtung
DE2027762A1 (de) Verfahren zur Vorsichtung des Auf gabegutes einer Mahltrocknungsanlage und Mahltrocknungsanlage zur Durch fuhrung des Verfahrens
DE1077948B (de) Schleuderprallmuehle zum Aufbereiten von Massengut, insbesondere Asbestgestein
DE457784C (de) Windsichter
DE673757C (de) Hammermuehle mit Windsichtung
DE1138994B (de) Mahlanlage
DE750314C (de) Verfahren zum Sichten
DE2150003C3 (de) Zyklonartiger Fliehkraftabscheider
AT280022B (de) Rohrmühle zur Mahltrocknung von feuchtem Gut
DE658293C (de) Schlagmuehle, deren Mahlwerkzeuge einen das Gut in einen angeschlossenen Windsichter austragenden Luftstrom erzeugen
DE589113C (de) Rohrmuehle
DE555389C (de) Muehlenanlage
AT138407B (de) Reinigungs- und Sortiervorrichtung für Dreschmaschinen.
DE530117C (de) Vorrichtung zum Regeln des Sichtluftstromes in Rohrmuehlen
DE567995C (de) Rohrmuehle mit Gutaustrag durch einen im Kreislauf bewegten Luftstrom
DE566935C (de) Verbundrohrmuehle
DE412215C (de) Vorrichtung zur Trockengewinnung des Feingutes aus Foerderkohle
DE3615493C2 (de)
DE1193777B (de) Mahltrocknungsvorrichtung
DE373530C (de) Zyklon mit tangentialer Zuleitung und radialer Ableitung zum Reinigen von Getreide
DE392441C (de) Fliehkraftstaubabscheider
DE718723C (de) Sichtvorrichtung
DE713898C (de) Schlaegermuehle
DE718654C (de) Schlaegermuehle fuer Muehlenfeuerungen