DE582864C - Durchnaehmaschine - Google Patents

Durchnaehmaschine

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DE582864C
DE582864C DEG79890D DEG0079890D DE582864C DE 582864 C DE582864 C DE 582864C DE G79890 D DEG79890 D DE G79890D DE G0079890 D DEG0079890 D DE G0079890D DE 582864 C DE582864 C DE 582864C
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presser
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sewing machine
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05BSEWING
    • D05B15/00Machines for sewing leather goods

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Sewing Machines And Sewing (AREA)

Description

  • Durchnähmaschine Die Erfindung bezieht sich auf eine Durchnähmaschine mit von einem drehbaren Horn getragenem Werkstück und gemeinsamer Welle angetriebenem Stoffdrücker und Stoffschieber. Mit dieser Maschine wurde bisher ausschließlich schwere Näharbeit ausgeführt. Diese Arbeit verlangt das feste Andrücken des Werkstückes an das Horn und ein kräftiges Führen desselben daran, wozu der Arbeiter stehen muß.
  • Im Gegensatz hierzu hat sich der Erfinder die Aufgabe gestellt, die Führungsarbeit des Bedienenden spielend leicht zu gestalten, so daß sie im Sitzen verrichtet werden kann. Dazu ist es notwendig, daß die bei der Führung des Werkstückes mitwirkenden Werkzeuge, nämlich der Stoffdrücker und Stoffschieber, die unter der Wirkung von Druckfedern stehen, völlig selbsttätig der wechselnden Stärke des Werkstückes in Höhenrichtung folgen.
  • Zur Lösung der Aufgabe wurde die Einrichtung getroffen, daß die am einen Ende mit einem den Bügel des Stoffdrückers und mit Exzentern den Bügel des Stoffschiebers steuernde, ständig umlaufende Welle am anderen Ende in einem Pendellager ruht und sich dadurch aus der normalen waagerechten Stellung bei stärkerer Abmessung des Werkstückes schräg nach oben stellt, ohne daß die Antriebe der beiden Werkstücke eine Störung erfahren. In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einer Ausführungsform beispielsweise veranschaulicht. Es zeigen Abb. i den Kopf der Maschine im Längsschnitt, Abb. 2 eine Vorderansicht, Abb. 3 das Pendellager in Seitenansicht, Abb.4 eine Vorderansicht des Stoffdrückerbügels und Abb. 5 eine solche des Stoffschieberbügels, Abb.6 eine Draufsicht der Teile nach Abb. 4 und 5 und Abb.7 eine Gesamtansicht der Maschine. Im Gehäuse i des Maschinenkopfes ist in den Lagern :2 und 3 die Hauptwelle 4 gelagert. Auf dieser sitzen außerhalb des Gehäuses i die Antriebsscheibe 5 und das Kegelrad 6, welches die Drehung des Hornes 7 (Abb.A vermittelt. Innerhalb des Gehäuses i sitzt auf der Welle 4 das Zahnrad 8, das mit dem Zahnrad g der Welle io im Eingriff steht. Die Welle 4 trägt an ihrem vorderen Ende die Scheibe ii, in welcher in einem schwalbenschwänzförmigen Schlitz die Platte 12, verstellbar geführt ist. An dieser ist der Exzenterkopf 13 befestigt, der das Gelenkstück 14 trägt, in dessen Drehpunkt 15 der doppelarmige, mit seinem einen Ende auf dem Lager 3 drehbar befestigte Hebel i6 gelagert ist. Am anderen Ende desselben ist die Nadelstange 17 mit der Nähnadel 18 und der Begleitnadel ig aufgehängt und in der Büchse 2o des Gehäuses i geführt. Die Welle io ruht nun mit dem einen Teil in einem Pendellager 21, das um die Spitzen der beiden in das Gehäuse i gegenständig eingeführten Schrauben 22 pendeln kann, und mit dem anderen Teil in dem Lager 23. Das Lager 23 besitzt zwei Nuten 24, mit denen es sich in Stiften 25 des Stoffdrückerbüggels 26 führt. Dieser hat einen Arm 27, mit dem er in der Büchse 2o geführt ist und an dem eine Feder 28 angreift, die mit ihrem anderen Ende am Gehäuseboden befestigt ist. Die Feder 28 zieht den angehobenen Stoffdrückerbügel 26 in seine Ausgangslage zurück. Vor dem Stoffdrückerbügel a6 ist der Stoffschieberbügel 29 mit Arm 3o angeordnet. Der Arm 27 des Stoffdrückerbügels 26 trägt einen Zapfen 31, an dem eine Feder 32 mit ihrem einen Ende angreift, die sich mit ihrem Gegenende am Arm 3o des Stoffschieberbügels 29 abstützt. Auf dem vorderen Ende der Welle io sitzen die beiden Exzenternocken 33 und 34. und ragen dabei in den Stoffschieberbügel 29 hinein, den sie bei ihrer Drehung entsprechend mitnehmen. Die Feder 32 bringt den Stoffschieberbügel 29 in die, Senkrechtstellung und eine Feder 35 (Abb. 6) in die Waagerechtlage zurück. Der Bügel 29 trägt den Schieber 36 und der Bügel 26 den an seinem Ausleger 37 durch Schraube 38 und Schlitz 39 verstellbaren Stoffdrücker 40. Der Arm 37 ist durch eine Lasche 41 mit dem am Gehäuse i gelagerten Handhebel 42 gelenkig verbunden. Das Gehäuse ist mit einem aufklappbaren Deckel 43 versehen, so daß das ganze Getriebe vom Gehäuse i mit Deckel 43 vollständig umschlossen wird.
  • Der Unterbau der Maschine erfolgt in der bekannten üblichen Weise, jedoch mit dem Unterschiede, daß dieselbe so niedrig gebaut ist, daß ihre Bedienung im Sitzen erfolgen kann. Die Wirkungsweise der Durchnähmaschine ist folgende: Durch Drehung der Antriebswelle 4 wird der Exzenterkopf 13 auf und ab bewegt und, durch Vermittlung des Hebels 16, auch die Nadelstange 17 und die Nähnadel 18. DieZahnräder8undg übertragen die Drehung der Welle 4 auf die Welle io und damit auf die Exzenternocken 33 und 34. Diese bewegen, da sie innerhalb des Stoffschieberbügels 29 sitzen, diesen und mit ihm deneigentlichen Schieber 36 seitlich und senkrecht.
  • Um das Werkstück leicht einführen und herausnehmen zu können wird der StöffschieberbÜge129 mit dein Teil 36 und auch der Stoffdrückerbügel 26 mit Stoffdrücker 40 durch Druck auf den Hebel 42, hochgehoben.
  • Die Einstellung der Nadelstange 17 entsprechend dem zu nähenden Werkstück erfolgt durch sinngemäße Einstellung der Platte 12 mit dem Exzenterkopf 13 in dem schwalbenschwanzförmigen Schlitz der Scheibe i i. Die Einstellung des Stoffdrückers 4o erfolgt durch Verstellen desselben im Schlitz 39 mittels der Schraube 38.

Claims (1)

  1. PATEN2ANSPKUCH Durchnähmaschine mit von einem drehbaren Horn getragenen Werkstück und gemeinsamer Welle angetriebenem Stoffdrücker und Stoffschieber, dadurch gekennzeichnet, daß die die Exzenter für den Stoffschieberbügel und den Kopf für den Stoffdrückerbügel an einem Ende tragende, . ständig umlaufende Welle. am anderen Ende in einem Pendellager ruht, so daß die unter Federdruck stehenden Stoffdrücker und Stoffschieber der verschiedenartigen Stärke des Werkstückes in Höhenrichtung selbsttätig folgen und die Näharbeit bei sitzender Bedienung ausgeführt werden kann.
DEG79890D 1931-06-10 1931-06-10 Durchnaehmaschine Expired DE582864C (de)

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