DE582292C - Rollenzaehlwerk mit Innenverzahnung und Nullstellvorrichtung - Google Patents

Rollenzaehlwerk mit Innenverzahnung und Nullstellvorrichtung

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DE582292C
DE582292C DE1930582292D DE582292DD DE582292C DE 582292 C DE582292 C DE 582292C DE 1930582292 D DE1930582292 D DE 1930582292D DE 582292D D DE582292D D DE 582292DD DE 582292 C DE582292 C DE 582292C
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counter
internal teeth
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    • G06COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
    • G06MCOUNTING MECHANISMS; COUNTING OF OBJECTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G06M1/00Design features of general application
    • G06M1/14Design features of general application for transferring a condition from one stage to a higher stage
    • G06M1/16Design features of general application for transferring a condition from one stage to a higher stage self-operating, e.g. by Geneva mechanism
    • G06M1/163Design features of general application for transferring a condition from one stage to a higher stage self-operating, e.g. by Geneva mechanism with drums

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Description

  • Rollenzählwerk mit Innenverzahnung und Nullstellvorrichtung Die Erfindung betrifft ein -Rollenzählwerk mit Innenverzahnung und Nullstellvorrichtung. Wie bei bekannten Zählwerken dieser Art ist auch hier jeder Zahlenrolle eine feste Scheibe zugeordnet, die die Zehnerschalttriebe und die Nüllstellritzel trägt: Während jedoch bei den bekannten Zählern die Nullstellritzel urimittelbar in die auch für das Fortschalten der Zahlenrollen dienende Verzahnung eingreifen, ist hierfür nach der Erfindung in jeder Scheibe ein Ring mit Innenverzahnung gelagert, der von dem zugeordneten Nullstellritzel angetrieben wird und einen auf die Zahlenrolle nur in der Vorschubrichtung wirksamen Mitnehmer hat. Solche Mitnehmer sind an sich bei Zählwerken bekannt.
  • Durch die Erfindung wird gegenüber den bekannten Zählwerken der Vorteil eines einfacheren und betriebssicheren .Aufbaus erreicht, weil besondere Schalteinrichtungen zum Aus- und Wiedereinschalten der Zehnertriebe und Ein- und Ausschalten der Sperrung für die Nullstellung fortfallen. Außerdem sind bei den bekannten Zählwerken Rutschkupplungen notwendig, welche zur Wirkung -kommen, sobald eine Rolle ihre Anfangsstellung erreicht hat. Solche Glieder sind aber bei häufigem Einschalten sehr der Abnutzung ausgesetzt und deshalb auf die Dauer nicht zuverlässig.
  • Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Zählers wiedergegeben. Abb. i stellt einen Längsschnitt durch den Zähler dar.
  • Abb. z gibt einen Querschnitt nach AB und Abb.3 einen Querschnitt nach CD der Abb. i wieder.
  • Abb. q. ist eine Seitenansicht des Zählers auf der Triebwerkseite bei abgenommenem Deckel.
  • Abb. 5 zeigt einen Längsschnitt nach EF der Abb. i.
  • Abb.6 ist ein Draufblick auf den Zähler. Der Kern des Zählers besteht aus einzelnen Scheiben d, die nebeneinander auf einer Antriebswelle b aufgereiht sind. Jeder Scheibe a ist eine Zahlenrolle c zugeordnet, die auf ihrem Umfang die Zahlen trägt. Die Scheiben a werden durch Deckscheiben d, e zusammengehalten, die durch Schrauben f verbunden sind. Die letzte Kernscheibe a ist gleich zum Gehäuse des Zählers ausgebildet..
  • Auf jeder Kernscheibe a ist ein Ring g mit Innenverzahnung gelagert, der in ein Ritzel h auf der Nullstellachse i -eingreift. Zur Bewegung der Achse i dient ein Kordelring k. Dieser wird durch die Deckscheibe e gehalten und hat ebenfalls Innenverzahnung, mit der er in ein Triebritzel in auf der Nullstellachse i eingreift. _ .
  • Die Ringe g haben je eine Blattfeder n (Abt. 3), die mit einer Aussparung o in der zugehörigen Zahlenrolle c zusammenwirkt.
  • Zur Mitnahme der auf die Einertrommel folgenden weiteren Trommeln bei der Zehnerschaltung sind auf einer Achse p Ritzel q gelagert. Jede Zahlenrolle ist auf einer Seite bei y innen verzahnt und trägt Schaltzähne s auf der anderen Seite. In die Zähne r greifen die Ritzel q beim Zählvorgang ein. In üblicher Weise wird, wenn die vorhergehende Zahlenrolle ihren Umlauf beendet hat, durch Eingreifen der Schaltzähne s in das Ritzet q die folgende Zahlenrolle jeweils um eine Zahl weitergeschaltet. ' Zum Antrieb der ersten Zahlenrolle c dient in an sich bekannter Weise der aus Abb.4 ersichtliche Exzentertrieb. Die Welle b trägt an ihrem Kopf exzentrisch einen Zapfen t, der in ein Langloch ts eines um den im Deckel v des Zählers gelagerten Zapfen (Abb. i, .4) schwingenden Klinkenhalters x greift. Eine unter Wirkung einer Feder stehende Klinke y wirkt mit Zähnen z auf der Innenseite der Zahlenrolle c zusammen. Durch das Getriebe wird sowohl bei einer Drehung der Welle b nach links als auch bei einer Drehung nach rechts bei jedem Umlauf die Zahlenrolle c um eine Zahl weitergeschaltet. Dasselbe tritt auch ein, wenn die Welle b nach rechts oder links schwingt, wie sie z. B. bei Hubzählern arbeitet.
  • Die Wirkungsweise des Zählers ist aus den Zeichnungen ohne weiteres ersichtlich. Bei der Bewegung der Welle b wird durch die Klinke y zunächst die Einerrolle c verstellt., bis sie einen vollen Umlauf gemacht hat. Dann bewegen die Zähne s der Einerrolle c das erste Ritzel q, wodurch die nächste Zahlenrolle c (Zehnerrolle) um eine Zahl gedreht wird.
  • Nach dem nächsten Umlauf der Einerrolle folgt wieder eine Fortschaltung der Zehnerrolle und so fort.
  • Soll das Zählwerk aus irgendeiner Stellung heraus auf Null gestellt werden, so wird der Kordelring k gedreht. Diese Bewegung wird durch das Ritzel m auf die Nullstellwelle i und damit auf alle Nullstellritzel la übertragen. Da die Ritzel 1a mit den Ringen g in jeder Scheibe a kämmen, werden sich auch alle Ringe g gleichzeitig in Bewegung setzen. Von den Zahlenrollen folgen dieser Bewegung zunächst nur die, welche auf »o« stehen, weil bei diesen der Mitnehmer noch oder schon wieder in der Aussparung o der Rolle liegt. Diese Rollen werden in der Fortschaltrichtüng mitgenommen. Es erscheinen also nacheinander im Fenster die Zahlen o, i, a, 3 usw. Sobald von den bewegten Rollen eine Zahl im Fenster sichtbar ist, auf die, eine andere Rolle eingestellt-war, wird bei der Weiterdrehung auch diese Rolle .mitgenommen, so daß vor dem letzten Schritt alle Zahlenrollen auf »9« stehen müssen.
  • Bei der in Abb. 6 angenommenen Stellung des Zählers wird also beim Nullstellen zuerst die mittelste Zahlenrolle mitgenommen,- die beim ersten Schritt »i« zeigt. Beim nächsten Schritt folgt die Tausenderrolle, beim zweiten die Zehntausenderrolle, beim dritten die Einerrolle, so daß nach dem nächsten Schritt der Zähler die Zahl »44474« zeigt. Die Zehnerrolle bleibt so. lange stehen, bis alle anderen Rollen die Stellung »7« erreicht haben, dann läuft sie auch mit, Hieraus ergibt sich"daß infolge der eigenartigen Anordnung der Ringe g weder die Ausschaltung des Zehnerzählwerkes bei der Nullstellung noch besondere einschaltbare Kupplungen für die Nullstellung notwendig sind, noch Sperrwerke, die die Rollen in der Nullstellung festhalten.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Rollenzählwerk mit Innenverzahnung und Nullstellvorrichtung, bei dem jeder Zahlenrolle -eine feste Scheibe zugeordnet ist, die die Zehnerschalttriebe und die Nullstellritzel trägt, dadurch gekennzeichnet; daß auf jeder Scheibe (a) ein Ring (g) mit Innenverzahnung gelagert ist, der von dem zugeordneten Nullstellritzel (h) angetrieben wird und einen auf die zugehörige Zahlenrolle (c) nur in der Vorschubrichtung wirksamen Mitnehmer (@a) hat.
DE1930582292D 1930-04-15 1930-04-15 Rollenzaehlwerk mit Innenverzahnung und Nullstellvorrichtung Expired DE582292C (de)

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DE582292C true DE582292C (de) 1933-08-14

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