DE582099C - Verfahren zur Herstellung von Trockenhefe - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Trockenhefe

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DE582099C
DE582099C DES94369D DES0094369D DE582099C DE 582099 C DE582099 C DE 582099C DE S94369 D DES94369 D DE S94369D DE S0094369 D DES0094369 D DE S0094369D DE 582099 C DE582099 C DE 582099C
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Germany
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yeast
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calcium
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DES94369D
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Dr Rudolf Bertel
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SALVIS AKT GES fur NAEHRMITTE
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C12BIOCHEMISTRY; BEER; SPIRITS; WINE; VINEGAR; MICROBIOLOGY; ENZYMOLOGY; MUTATION OR GENETIC ENGINEERING
    • C12NMICROORGANISMS OR ENZYMES; COMPOSITIONS THEREOF; PROPAGATING, PRESERVING, OR MAINTAINING MICROORGANISMS; MUTATION OR GENETIC ENGINEERING; CULTURE MEDIA
    • C12N1/00Microorganisms; Compositions thereof; Processes of propagating, maintaining or preserving microorganisms or compositions thereof; Processes of preparing or isolating a composition containing a microorganism; Culture media therefor
    • C12N1/04Preserving or maintaining viable microorganisms

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Description

  • Verfahren zur Herstellung von Trockenhefe Den Gegenstand der Erfindung bildet ein Verfahren zur Herstellung von Trockenhefe. Dieses besteht im Wesen darin, daß man durch Zusatz von leicht löslichen Calciumsalzen der Milchsäure und allenfalls auch der Phosphorsäure, in festem Zustande zu der separierten Hefe, diese in granulationsfähige Form überführt und das Gemisch bei niederer Temperatur trocknet.
  • Zur Ausführung des Verfahrens wird die in gewohnter Weise separierte Hefe beispielsweise durch Einteigung mit Calciumlactat oder mit einem Gemenge von Calciumlactat und einem leicht löslichen Calciumphosphat (zweckmäßig primärem Calciumphosphat) in eine Masse übergeführt, die ein bröckeliges Gefüge zeigt. In diesem Zustande trocknet die Hefe auf Horden in einem Luftstrom von 3o bis 35° C sehr rasch, was für die Erhaltung ihrer Lebensfunktionen wichtig ist. Ferner üben die zugesetzten Salze einen konservierenden Einfluß aus und regen. die Hefe, wenn sie später zur Gärung angestellt wird, in hervorragender Weise an. Sie wirken bei der Gärung sowohl als Nährsalze als auch als Reizstoffe.
  • Mit gleichem Erfolge kann auch Calciumlactophosphoricum verwendet,, werden, indem es in trockener Form (pulverisiert) in die frisch abgeschleuderte oder abgepreßte Hefe eingearbeitet und das Gemenge bei niederer Temperatur (z. B. bei 35° C) rasch getrocknet wird.
  • Die Trocknung kann selbstverständlich auch bei niedrigeren Temperaturen und auch im Vakuum vor sich gehen.
  • Zur Erzielung der besten Wirkungen ist es wichtig, von sehr gut ausgereifter Hefe auszugehen. Um eine als Ausgangsmaterial für das erfundene Verfahren besonders geeignete Hefe zu gewinnen, wird die Hefe unmittelbar vor der Separierung in der Nährlösung, in der sie gewachsen ist, oder in einer frischen Nährlösung oder auch in Wasser durch längere Zeit, beispielsweise durch 48 Stunden, gelüftet. Es ist bekannt, daß durch eine solche Behandlung die Oxydgase gekräftigt und das Plasmaeiweiß der Hefe stark vermehrt wird, was den für die Trocknung günstigen Reifegrad herbeiführt.
  • Die nach dem erfundenen Verfahren gewonnene Trockenhefe behält ihre volle Gärkraft Monate hindurch unverändert bei, ist auf weite Strecken versandfähig und ruft, z. B. bei etwa 35° Temperatur angestellt, innerhalb weniger Stunden unabhängig von Klima und Witterung eine kräftige Gärung hervor. Sie kann sowohl für Backzwecke als auch zum Vergären von Most, Obstwein, Beerenwein, Malzwein usw. verwendet werden. Das Verfahren dient ferner mit Vorteil auch zur Konservierung der reingezüchteten Weinhefen, deren Rasseeigentümlichkeiten sich in unveränderter Weise erhalten.
  • Es ist bekannt, zum Zwecke der Konservierung Hefe bei Gegenwart von Chlorcalcium im Vakuum zu trocknen. In diesem Falle handelt es sich um die Unterstützung der Trocknung durch ein wasserentziehendes Mittel.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung von Trockenhefe, dadurch gekennzeichnet, daß man durch Zusatz von leicht löslichen Calciumsalzen der Milchsäure und allenfalls auch der Phosphorsäure, z. B. von einem Gemenge aus Calciumlactat und primärem Calciumphosphat oder von Calciumlactophosphoricum, in festem Zustande zu der separierten -Hefe diese in granulationsfähige Form überführt und das Gemisch bei niederer Temperatur trocknet.
DES94369D 1929-10-04 1929-10-17 Verfahren zur Herstellung von Trockenhefe Expired DE582099C (de)

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