AT133746B - Verfahren zur Herstellung von Trockenhefe. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Trockenhefe.

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yeast
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dry yeast
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Inventor
Rudolf Dr Bertel
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Salvis Ag Fuer Naehrmittel Und
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  Verfahren zur Herstellung von Trockenhefe. 



   Gegenstand der Erfindung bildet ein Verfahren zur Herstellung von Trockenhefe, das im Wesen darin besteht, dass man der separierten Hefe leicht lösliche Kalziumsalze der Milchsäure oder ein Gemisch eines solchen mit geringen Mengen an primärem Kalziumphosphat in festem Zustand zumiseht und das
Gemisch hernach trocknet. 



   Zur   Ausführung   des Verfahrens wird die in gewohnter Weise separierte Hefe beispielsweise durch
Einteigung mit Kalziumlaktat oder mit einem Gemisch von Kalziumlaktat und geringen Mengen an primärem Kalziumphosphat in eine Masse übergeführt, die ein   bröckeliges   Gefüge zeigt. In diesem Zu- stande trocknet die Hefe auf Horden in einem Luftstrom von 30 bis 35  C sehr rasch, was für die Er- haltung ihrer Lebensfunktionen wichtig ist. Ferner üben die zugesetzten Salze einen konservierenden
Einfluss aus und regen die Hefe, wenn sie später zur Gärung angestellt wird, in hervorragender Weise an. 



   Mit gleichem Erfolge kann auch   Calciumlaetophosphoricum   verwendet werden, indem es in trockener Form (pulverisiert) in die frisch abgeschleudert oder abgepresste Hefe eingearbeitet und das
Gemenge bei niederer Temperatur (z. B. bei   350 C) rasch getrocknet   wird. 



   Die Trocknung kann selbstverständlich auch im Vakuum vor sich gehen. 



   Zur Erzielung der besten Wirkungen ist es wichtig, von sehr gut ausgereifter Hefe auszugehen. 



   Um eine als Ausgangsmaterial für das erfundene Verfahren besonders geeignete Hefe zu gewinnen, wird die Hefe unmittelbar vor der Separierung in der   Nährlösung,   in der sie gewachsen ist, oder in einer frischen   Nährlösung   oder auch in Wasser durch längere Zeit, beispielsweise durch 48 Stunden, gelüftet. Es ist bekannt, dass durch eine solche Behandlung die   Oxydgase gekräftigt   und das Plasmaeiweiss der Hefe stark vermehrt wird, was den für die Trocknung günstigen Reifegrad herbeiführt. 



   Die nach dem erfundenen Verfahren gewonnene Trockenhefe behält ihre volle Gärkraft Monate hindurch unverändert bei, ist auf weite Strecken versandfähig und ruft, z. B. bei etwa 35  C angestellt, innerhalb weniger Stunden unabhängig vom Klima und Witterung eine kräftige Gärung hervor. Sie kann sowohl für Backzwecke als auch zum Vergären von Most, Obstwein, Beerenwein, Malzwein usw. verwendet werden. Das Verfahren dient ferner mit Vorteil auch zur Konservierung der reingezüchteten Weinhefen, deren Rasseneigentümliehkeiten sich in unveränderter Weise erhalten. 



   Die Auswahl der zugesetzten Hefenähr-und Reizstoffe kann bei beabsichtigter Verwendung der Trockenhefe für therapeutische Präparate von dem Gesichtspunkte aus erfolgen, dass an sich therapeutisch wirksame Stoffe zum Einteigen der Hefe verwendet werden. 



   Es ist schon vorgeschlagen worden, zur Herstellung von Troekenhefe die Hefe mit   0'5-5 Gewichts-   prozenten eines   schwerlöslichen   Kalziumsalzes, vorzugsweise Gips oder sekundärem Kalziumphosphat, zu versetzen, zu zerkleinern und sodann während eines längeren Zeitraumes einer allmählichen Trocknung zu unterziehen, bis ein Produkt von etwa   10%   Feuchtigkeitsgehalt entsteht.

   Die gemäss der Erfindung verwendeten leichtlöslichen Salze, wie insbesondere Kalziumlaktat und primäres Kalziumphosphat, wirken in osmotischer Beziehung günstiger auf die Hefezelle als schwerlösliche Salze ; sie geben, wenn die Hefe mit der zu vergärenden Flüssigkeit angestellt wird, die Hefezellen rascher und besser frei, als wenn diese von   schwerlöslichen   Salzen umschlossen sind, die viele Hefezellen an der Atmung und am Wachstum hindern. Ferner dienen die löslichen Kalziumsalze gleichzeitig als Nährsalze, da sie leicht resorbierbar sind. Schliesslich sind die vorzugsweise verwendeten   löslichen   Kalziumsalze auch in diätetischer Beziehung einwandfrei und von therapeutischer Wirksamkeit, was bei Verwendung der Trockenhefe für pharmazeutische Präparate eine Rolle spielt. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Verfahren zur Herstellung von Troekenhefe, dadurch gekennzeichnet, dass man der separierten Hefe leichtlösliche Kalziumsalze der Milchsäure in festem Zustand zumischt und das Gemisch hernach trocknet. 

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Claims (1)

  1. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Hefe mit einem Gemisch von Kalziumlaktat und geringen Mengen an primärem Kalziumphosphat zu einer Masse von bröckeligem Gefüge verarbeitet wird, worauf die Trocknung der Masse in einem Luftstrom von niederer Temperatur, z. B. von etwa 30 bis 35 C, erfolgt. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT133746D 1929-10-04 1929-10-04 Verfahren zur Herstellung von Trockenhefe. AT133746B (de)

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