DE581940C - Aus einer Reihe senkrechter Heizzuege bestehende Heizwand fuer OEfen zur Erzeugung von Gas und Koks - Google Patents
Aus einer Reihe senkrechter Heizzuege bestehende Heizwand fuer OEfen zur Erzeugung von Gas und KoksInfo
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- DE581940C DE581940C DEO18611D DEO0018611D DE581940C DE 581940 C DE581940 C DE 581940C DE O18611 D DEO18611 D DE O18611D DE O0018611 D DEO0018611 D DE O0018611D DE 581940 C DE581940 C DE 581940C
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- C—CHEMISTRY; METALLURGY
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Description
- Aus einer Reihe senkrechter Heizzüge bestehende Heizwand für Öfen zur Erzeugung von Gas und Koks Bei den .meisten heute üblichen Bauarten für Heizwände mit senkrechten Heizzügen werden die die Heizzugquerwände bildenden Steine (Binder) teilweise so weit geführt, daß eine ihrer Kantenflächen einen Teil der Begrenzung der Ofenkammern bildet. Auch wenn bei dieser Konstruktion die Binder durch seitlich vorspringende Nasen mit den angrenzenden Läufersteinen verfestigt sind, besteht :die Gefahr, daß infolge des großen in der Längsrichtung der Steine vorhandenen Temperaturgefälles .die durch die Kammerwand hindurchtretenden Teile der Binder abbrechen und so die Wand zerstört wird. Es sind andererseits Bauarten bekannt, bei denen die Bindersteine nicht bis an die Kammer heranreichen und gar nicht oder nur wenig in die Läuferwand eindringen; da aber hierbei die .einzelnen Binder von keiner der beiden Kammerwände außer durch die Mörtelbindung der Fugen festgehalten wurden, kam es vor, daß die Binder unter dem Einfluß des Druckes !einer Kammerwand oder unter dem Einfluß von Wärmedehnungen sich von der einen Läuferwand lösten und die andere Läuferwand vor sich herschoben und in die Kammerdrückten.
- Die erfindungsgemäße Bauweise will beide Gefahren ausschließen und verzichtet daher zunächst darauf, die Binder durch die Läufer bis zur Ofenkammer hindurchzuführen, so daß sie an der Bildung der Kammeroberfläche nicht teilnehmen; durch Formgebung der Binder und Läufer wird aber dafür gesorgt, daß auch bei Versagen der Bindekraft des in die Fugen geschmierten feuerfesten Mörtels die .einzelnen Binder sich von keiner der beiden Läuferwände ablösen können. Diesem Zwecke dienen vorspringende Haken oder Nasen an den: Bindersteinen, mit denen diese in entsprechende Aussparungen der Läufersteine eingreifen. Die Haken oder Nasen können :entweder an den Seiten der Bindersteine oder an ihren oberen und unteren Begrenzungsflächen angeordnet sein, sie müssen sich jedenfalls in einer in der Ebene der Läuferwand liegenden Richtung @erstrekken, um ihren Zweck zu erfüllen. Bei einer Ausführungsform der Erfindung greift jeder Binderstein mit seitlichen Vorsprüngen in beide angrenzenden Läuferwände ein. Bei einer anderen Ausführungsform greift nur jeder zweite Binderstein, in der Höhenerstrekkungeiner Wand gerechnet, mit oberen und unteren Vorsprüngen -ebenfalls in. beide angrenzenden Läuferwände ein, während der dazwischenliegende Binder keine Vorsprünge aufweist. Die Binderlängsschnitte können auch als Antiparallelogramm ausgebildet sein, wobei die Grundlinie des Antiparallelogramms im Mauerwerk senkrecht verläuft; derartig gestaltete Binder brauchen, in der Höhenrichtung ,abwechselnd, immer nur in die eine oder die andere Läuferwand mit seitlichen oder oberen und unteren Vorsprüngen einzugreifen; um eine Verschiebung übereinanderliegender Bindersteine gegeneinander in der Richtung senkrecht zur Kammerwand auch beim Versagen der Bindekraft des Mörtels unmöglich zu machen. Die -erfindungsgemäße Bauweise hat den weiteren Vorteil, daß man bei ihrer Herstellung der verschiedenartigen thermischen Beanspruchung der Binder einerseits, der Läufer anderseits durch Verwendung verschiedener Mörtelarten Rechnung tragen kann, indem die Fugen der Querwände der mittleren Heizzüge mit einem Mörtel von niedrigerem Erweichungspunkt ausgeschmiert werden als die Fugen der Läuferwände und der Querwände der äußeren Heizzüge; hierdurch kann der starken thermischen Ausdehnung der Binder im Innern entgegengearbeitet werden.
- .Die Figuren zeigen beispielsweise Ausführungsformen der Erfindung, und zwar im Grundriß durch übereinanderliegende Steinlagen und einem senkrechten Schnitt durch eine Heizzugquerwand nach- A-B des Grundrisses.
- Bei der Ausführungsform nach Fig. i greifen die Bindersteine mit senkrecht verlaufenden einbindenden Leisten (seitliche Vorsprünge) auf beiden Seiten in die mit entsprechenden Aushöhlungen versehene Läufersteine nicht ganz bis zur Hälfte der Stärke derselben ein. Auch bei Versagen der Bindekraft des Mörtels kann sich hier der einzelne Binderstein in der Batterielängsrichtung nicht bewegen, ohne auf beiden Seiten die Läufersteine mitzunehmen, ein Loslösen des Binders von ,einer Läuferwand kann also nicht eintreten.
- Bei der Ausführungsform nach Fig.2 greift jeder zweite Binder mit vorspringenden Haken in entsprechende Aushöhlungen der Läufersteine an beiden Enden .ein, und zwar durch waagerecht verlaufende Leisten (obere und untere Vorsprünge der Steine), während die dazwischenliegenden Binder auf beiden Seiten nur bis an die dem Heizzuge zugekehrte Fläche der Läuferwand reichen. Eine Verfestigung übereinanderliegender Binder durch waagerechte Nut und Feder ist hier zwar vorteilhaft, aber nicht unbedingt notwendig.
- Bei der Ausführungsform nach Fig. 3 .greifen die übereinanderliegenden Steine der Heizzugquerwände abwechselnd auf nur einer Seite durch obere und untere Vorsprünge in eine Läuferwand ein; während sie auf der jeweils anderen Seite nur bis an die Innenseite der Läuferwand reichen. Die Grenzflächen zwischen übereinanderliegenden Bindern verlaufen aber hier nicht waagerecht, vielmehr hat jeder einzelne Binder im Längsschnitt .die "Form eines Antiparallelogramms (gleichseitigen Trapezes).
- Die Fig. q. zeigt eine Weiterbildung des in Fig. 3 dargestellten Mauerverbandes, der sich insbesondere für Heizzüge mit großer Ausdehnung in der Längsrichtung der Batterie eignen dürfte. Die einzelnen Binder reichen hierbei nämlich nicht von einer Läuferwand bis zur anderen, die Heizzugquerwand wird viehmehr in jeder Lage von je zwei Steinen gebildet, von denen der eine im Längsschnitt die Form zweier mit ihrer kleineren -Grundlinie aufeinanderstoßenden Antiparallelogramme hat und mit als waagerechte Leisten ausgebildeten Verzahnungen (oberen und unteren Vorsprüngen) in die Läuferwand eingreift.
Claims (2)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Aus einer Reihe senkrechter Heizzüge bestehende Heizwand für Öfen zur Erzeugung von Gas und Koks, dadurch gekennzeichnet, daß die Steine der Heizzugquerwände (Binder) nicht an der Bildung der Kammerwandoberfläche beteiligt sind, aber jeder Binder oder in der Höhenrichtung jeder zweite Binder in beide die anstoßenden Kammern von den Heizzügen trennenden Wände (Läuferwände) hineinragt und mit vorspringenden Haken oder Nasen, die sich parallel der Läuferwand erstrecken, in entsprechende Aussparungen der Läufersteine in solcher Weise eingreift, daß auch beim Versagen der Bindekraft des Mörtels eine Verschiebung der Binder gegen die Läuferwände in der Längsrichtung der Binder unmöglich ist.
- 2. Aus einer Reihe senkrechter Heizzüge bestehende Heizwand für öfen zur Erzeugung von Gas und Koks, dadurch gekennzeichnet, daß die Steine der Heizzugquerw.änd:e (Binder) nicht an der Bildung der Kammerwandoberfläche beteiligt sind und die 'n der Höhenrichtung abwechselnden Binder in die eine bzw. in die andere Läuferwand hineinragen mit vorspringenden Haken oder Nasen, die sich parallel der Läuferwand erstrecken, in entsprechende Aussparungen der Läufersteine eingreifen: und infolge ihres im senkrechten Längsschnitt durch die Heizzugquerwand .ein Antiparallelogramm oder mehrere mit den parallelen Seiten aneinandergefügte Antiparallelogramme bildenden Querschnittes einander gegen Verschiebung in der Längsrichtung festhalten.
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DENDAT584056D DE584056C (de) | 1929-11-12 | Aus einer Reihe senkrechter Heizzuege bestehende Heizwand fuer OEfen zur Erzeugung von Gas und Koks | |
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Applications Claiming Priority (1)
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| DEO18611D DE581940C (de) | 1929-11-12 | 1929-11-12 | Aus einer Reihe senkrechter Heizzuege bestehende Heizwand fuer OEfen zur Erzeugung von Gas und Koks |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE581940C true DE581940C (de) | 1933-08-05 |
Family
ID=7354779
Family Applications (2)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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| DENDAT584056D Expired DE584056C (de) | 1929-11-12 | Aus einer Reihe senkrechter Heizzuege bestehende Heizwand fuer OEfen zur Erzeugung von Gas und Koks | |
| DEO18611D Expired DE581940C (de) | 1929-11-12 | 1929-11-12 | Aus einer Reihe senkrechter Heizzuege bestehende Heizwand fuer OEfen zur Erzeugung von Gas und Koks |
Family Applications Before (1)
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| DENDAT584056D Expired DE584056C (de) | 1929-11-12 | Aus einer Reihe senkrechter Heizzuege bestehende Heizwand fuer OEfen zur Erzeugung von Gas und Koks |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (2) | DE581940C (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE891908C (de) * | 1942-04-08 | 1953-10-01 | Koppers Gmbh Heinrich | Ofenwand fuer Industrieoefen |
| US5137603A (en) * | 1991-01-16 | 1992-08-11 | Resco Products, Inc. | Oven walls |
| US11441079B2 (en) * | 2019-10-02 | 2022-09-13 | Fosbel, Inc. | Methods and systems for construction and/or repair of coke oven walls |
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-
1929
- 1929-11-12 DE DEO18611D patent/DE581940C/de not_active Expired
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE891908C (de) * | 1942-04-08 | 1953-10-01 | Koppers Gmbh Heinrich | Ofenwand fuer Industrieoefen |
| US5137603A (en) * | 1991-01-16 | 1992-08-11 | Resco Products, Inc. | Oven walls |
| US11441079B2 (en) * | 2019-10-02 | 2022-09-13 | Fosbel, Inc. | Methods and systems for construction and/or repair of coke oven walls |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE584056C (de) | 1933-09-14 |
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