DE581374C - Messeinrichtung zur UEberwachung des Gas- oder Fluessigkeitsinhaltes - Google Patents

Messeinrichtung zur UEberwachung des Gas- oder Fluessigkeitsinhaltes

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DE581374C
DE581374C DE1930581374D DE581374DD DE581374C DE 581374 C DE581374 C DE 581374C DE 1930581374 D DE1930581374 D DE 1930581374D DE 581374D D DE581374D D DE 581374DD DE 581374 C DE581374 C DE 581374C
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DE
Germany
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gas
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Expired
Application number
DE1930581374D
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English (en)
Inventor
Hellmut Lohmann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens and Halske AG
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens and Halske AG
Siemens Corp
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Publication date
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Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01FMEASURING VOLUME, VOLUME FLOW, MASS FLOW OR LIQUID LEVEL; METERING BY VOLUME
    • G01F23/00Indicating or measuring liquid level or level of fluent solid material, e.g. indicating in terms of volume or indicating by means of an alarm

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Measuring Volume Flow (AREA)

Description

  • Meßeinrichtung zur Überwachung des Gas- oder Flüssigkeitsinhaltes Es ist bekannt, zwei Wassermesser von verschiedener Größe in der Weise auf das gleiche Zählwerk arbeiten zu lassen, daß unterhalb einer gegebenen Wasserströmung nur der kleinere und oberhalb der gegebenen Strömung nur der größere Wassermesser die Einstellung des gemeinsamen Zählwerkes bewirkt (Verbundwassermesser).
  • Weiter ist es auch bei Feuerungen bekannt, einen Druckdifferenzmesser an die Luftzuführungsleitung und den anderen an eine Kohlenstaub und Luft enthaltende Zuleitung oder an eine andere Brennstoffzuleitung anzuschließen und durch die beiden Druckdifferenzmesser eine gemeinsame Anzeigevorrichtung gleichzeitig einzustellen, welche die Differenz beider Mengen mittels eines Zeigers erkennbar macht.
  • Schließlich ist auch ein Unterdruckmesser für Dampfkessel vorbekannt, bei dem mit Hilfe einer Mehrzahl von Druckdifferenzmessern der Druck an irgendeiner Stelle im Innern des Kessels gegenüber dem Atmosphärendruck gemessen wird. Die einzelnen Druckmesser sind dabei derart miteinander und mit einer gemeinsamen Anzeigevorrichtung verbunden, daß in dieser Anzeigevorrichtung der Mittelwert für den Unterdruck des Dampfkessels angezeigt wird.
  • Die Erfindung bezieht sich demgegenüber auf eine Meßvorrichtung zur Überwachung des Gas- oder Flüssigkeitsinhaltes eines mit Speise- und Entnahmeleitung versehenen geschlossenen Behälters, bei der ein Messer in der Speise- und ein anderer in der Entnahmeleitung angeordnet ist. Gemäß der Erfindung stellen bei einer derartigen Meßeinrichtung die-zwei Mengenmesser in an sich bekannter Weise eine gemeinsame Anzeigevorrichtung so ein, daß erkennbar ist, ob der Behälterinhalt ab- oder zunimmt. Man kann insbesondere als gemeinsame Anzeigevorrichtung zwei über der gleichen Skala spielende Zeiger vorsehen, von denen jeder von einem bekannten Druckdifferenzmesser einstellbar ist. Sind mehrere Speise- oder mehrere Entnahmeleitungen vorhanden, so empfiehlt es sich, die an gleichartig wirkenden Rohrleitungen, z. B. Speiserohrleitungen, angeschlossenen einzelnen Messer über eine zusätzliche Summiereinrichtung für ihre Einzelanzeigen mit der gemeinsamen Anzeigevorrichtung zu verbinden.
  • Unter Benutzung der nachstehend beschriebenen bekannten Mittel und Einrichtungen besteht also das Neue lediglich darin, daß ein Tendenzanzeiger von den Zu- und Abflüssen eines und desselben Behälters betätigt wird.
  • Auf der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt. Bei der Anordnung nach Fig. i ist eine Speiserohrleitung i vorgesehen, auf welche eine oder mehrere Gaserzeugungsanlagen arbeiten. An die Speiseleitung i ist über einen Schieber 2 und eine Rohrleitung 3 ein Vorratsbehälter 4 angeschlossen. Die Rohrleitung 5 führt zu den Verbraucherleitungen 6.
  • Um nun in jedem Augenblick in einfacher und sicherer Weise den Füllungsgrad des Behälters 4 überwachen zu können, ist sowohl an die Zuflußleitung 3 als auch an die Abflußleitung 5 ein Mengenmesser 7 und 8 angeschlossen. Zu diesem Zweck ist beispielsweise in jeder der beiden Rohrleitungen ein Staurand 9 und io eingebaut. Vor und hinter jedem Staurand sind zwei zu den Mengenmessern 7 und 8 führende Druckentnahmerohrleitungen i i und i -q angeschlossen. Die Mengenmesser sind in dem Beispiel als Tauchglockenmesser bezeichnet. Die Glocken 13 und 14 der beiden Mengenmesser sind gelenkig mit einem Waagebalken 15 verbunden, welcher auf einer Schneide 16 gelagert ist. An dem Waagebalken 15 ist außerdem ein Zeiger 17 befestigt, der über einer Skala i8 spielt. Die Skala 18 trägt zweckmäßig eine Beschriftung, z. B. »Inhalt steigt«, »Inhalt fällt«, damit nach der Stellung des Zeigers 17 jederzeit die Tendenz des Füllungsgrades des Behälters 4 deutlich erkennbar ist und damit durch eine Drosselung oder Öffnung des Schiebers 2 die entsprechenden Maßnahmen ergriffen werden können, um in den Verteilungsleitungen 6 in jedem Augenblick bei Entnahme beliebiger Mengen trotzdem einen vorgeschriebenen Druck zu gewährleisten.
  • Um die Differenz der Anzeigen der beiden Mengenmesser 7 und 8 auch in dem Betriebsbüro erkennbar zu machen, sind an den Enden -des Waagebalkens 15 zwei Zahnkränze i9 und 2o vorgesehen, welche über Ritzel 2i und 22 zwei Quecksilberringrohre 23 und a4 einstellen. Die Quecksilberringrohre 23 und 24 enthalten in an sich bekannter Weise einen vorzugsweise geradlinigen Widerstandsdraht und eine gewisse Quecksilbermenge, die je nach der Einstellung des Ringrohres den Widerstandsdraht mehr oder weniger kurzschließt. Mittels elektrischer Leitungen 25 und 26 sind die beiden Ringrohre 23 und 24 in die Stromkreise zweier elektrischer Meßgeräte eingeschaltet, von denen auf der Zeichnung lediglich die rechtwinklig umgebogenen Zeiger 27 und 28 sichtbar sind. Die beiden Zeiger spielen über einer Skala 29, deren oberer Teil die Beschriftung »Zufluß« und deren unterer Teil die Beschriftung »Abfluß« tragen kann. Bei der gezeichneten Stellung der beiden Zeiger 27 und 28 ist deutlich erkennbar, daß der Abfluß aus dem Behälter clen Zufluß überwiegt. In diesem Falle ist der Schieber 2 so weit zu öffnen, daß die beiden Zeiger 27 und 28 wieder einander gegenüberstehen. Es versteht sich von selbst, daß man statt der Verstellung des Schiebers :2 auch gegebenenfalls durch entsprechende Benachrichtigung in den auf die Speiseleitung i arbeitenden Gaserzeugungsanlagen eine Veränderung der in die Speiseleitung i eingeführten Gasmengen vornehmen kann. Auch ist es gewünschtenfalls möglich, die Verstellung des Schiebers oder einer gleichartig wirkenden Regelvorrichtung selbsttätig vornehmen zu lassen. Zu diesem Zweck kann beispielsweise der Zeiger 17 als Kontakt ausgebildet sein und ähnlich seiner als Normalstellung angenommenen. Mittelstellung auf der Skala je ein Maximal- und Minimalkontakt angebracht sein. Bei einer gegebenenfalls durch einen Fallbügel verstärkten Kontaktgabe zwischen dem Zeiger und den beiden Kontakten kann dann in an sich bekannter Weise ein Motor eingeschaltet werden, welcher den Schieber 2 so lange verstellt, bis der Zeiger 17 wieder seine Mittelstellung erreicht hat.
  • An Stelle der beiden gezeichneten Glockenmesser 7 und 8 können 'auch zwei Ringwaagen auf einer gemeinsamen Achse Verwendung finden. Gewünschtenfalls kann auch im Drehpunkt des Waagebalkens 15 ein Ouecksilberringrohr angebracht sein, welches in entsprechender Weise, wie dies für die Ringrohre 23 und 24 dargestellt ist, zur Einstellung eines elektrischen Meßinstrumentes benutzt werden kann, welches in diesem Falle die Differenz zwischen den Einstellungen der beiden Mengenmesser 7 und 8 unmittelbar anzeigt.
  • Bei der Einrichtung nach Fig.2 ist wiederum eine Speiseleitung i vorgesehen, welche über einen Schieber 2 und eine Rohrleitung 3 mit einem Behälter 4 in Verbindung steht. Der Behälter 4 speist über die Rohrleitung 5 wiederum das Verteilungsnetz 6.
  • Zum Unterschied von Fig. i ist in die Zuflußleitung 3 ein Volumengaszähler 3o eingeschaltet, welcher über Zahnräder 31 und NTokkenscheibe 32 einen Kontakt 33 in Abhängigkeit von seiner Umlaufsgeschwindigkeit betätigt. Der Kontakt 33 schließt den Stromkeis eines nicht näher_ gezeichneten Schrittschaltwerkes 34, welches beispielsweise erst bei einer dreimaligen Schließung des Kontaktes 33 um einen Schritt weiterdreht. Diese Drehung wird über das Getriebe 35 auf ein Ouecksilberringrohr 36 übertragen, welches in den einen Zweig einer Wheatstoneschen Brückenschaltung 37 eingeschaltet ist.
  • In die Abflußleitung 5 ist, ähnlich wie in Fig. i, eine Stauscheibe 38 eingebaut, vor und hinter welcher die Druckentnahmeleitungen 39 zur Einstellung einer Ringwaage 40 angeschlossen sind. Die Ringwaage 4o verstellt ein Quecksilberringrohr 4I, welches in einen anderen Zweig der Wheatstoneschen Brückenschaltung 37 eingeschaltet ist. Das im Diagonalzweig der Brückenschaltung 3 fi liegende Meßgerät, von welchem lediglich der Zeiger 42 sichtbar ist, dient wiederum zur Anzeige der Differenz der Einstellungen der beiden Mengenmesser 30 und 4o. Die Skala 43 des Meßgerätes kann zweckmäßig ähnlich beschriftet sein wie die Skala 18 (Fig. r).
  • Es versteht sich von selbst, daß auch bei der Einrichtung nach Fig. 2 die beiden Messer im einzelnen durch irgendwelche weitere bekannte Einrichtungen ersetzt werden können.
  • Sind mehrere Einzelleitungen zur Speisung des Behälters 4 vorhanden, so empfiehlt es sich, nach der Erfindung in jede der Einzelleitungen eine Meßeinrichtung einzubauen und die Einstellungen, d. h. die Momentanwerte der einzelnen Meßgeräte, in an sich bekannter Weise zu summieren und die so erhaltenen Summen erfindungsgemäß in Beziehung zu bringen mit der Anzeige des Mengenmessers in der Abflußleitung. Ähnliches gilt für den Fall, daß mehrere Abflußleitungen aus dem Behälter vorhanden sind.
  • Statt eines Anzeigegerätes kann gewünschtenfalls auch ein Registriergerät Anwendung finden. Auch können an sich bekannte weitere Mittel, z. B. Lichtzeigerinstrumente, in solchen Fällen Anwendung finden, wo eine weithin erkennbare Ablesung stattfindet.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: z. Meßeinrichtung zur überwachung des Gas- oder Flüssigkeitsinhaltes eines mit Speise- und Entnahmeleitung versehenen geschlossenen Behälters, bei der ein Messer in der Speise- und ein anderer in der Entnahmeleitung angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß die zwei Mengenmesser in an sich bekannter Weise eine gemeinsame Anzeigevorrichtung so einstellen, daß erkennbar ist, ob der Behälterinhalt ab- oder zunimmt.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch z, dadurch gekennzeichnet, daß die Anzeigevorrichtung zwei über der gleichen Skäla spielende Zeiger enthält, von denen jeder von einem bekannten Druckdifferenzmesser einstellbar ist.
  3. 3. Einrichtung nach Anspruch x und 2, für Behälter mit mehreren Speise- oder mehreren Entnahmeleitungen, dadurch gekennzeichnet, daß die an gleichartig wirkenden Rohrleitungen, z. B. Speiserohrleitungen, angeschlossenen einzelnen Messer über eine zusätzliche Summiereinrichtung für ihre Einzelanzeigen mit der gemeinsamen Anzeigevorrichtung verbunden sind.
DE1930581374D 1930-11-26 1930-11-26 Messeinrichtung zur UEberwachung des Gas- oder Fluessigkeitsinhaltes Expired DE581374C (de)

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DE1930581374D Expired DE581374C (de) 1930-11-26 1930-11-26 Messeinrichtung zur UEberwachung des Gas- oder Fluessigkeitsinhaltes

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DE (1) DE581374C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2889114A (en) * 1955-07-20 1959-06-02 Bailey Meter Co Control by indirect measurement
US3321956A (en) * 1964-08-06 1967-05-30 Fischer & Porter Co Flow leak detector

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2889114A (en) * 1955-07-20 1959-06-02 Bailey Meter Co Control by indirect measurement
US3321956A (en) * 1964-08-06 1967-05-30 Fischer & Porter Co Flow leak detector

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