DE580171C - Pruefschaltung fuer Hochspannungseinrichtungen - Google Patents

Pruefschaltung fuer Hochspannungseinrichtungen

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DE580171C
DE580171C DEH126899D DEH0126899D DE580171C DE 580171 C DE580171 C DE 580171C DE H126899 D DEH126899 D DE H126899D DE H0126899 D DEH0126899 D DE H0126899D DE 580171 C DE580171 C DE 580171C
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DE
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tube
circuit
spark
resistance
spark plug
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DEH126899D
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HERMAN C HEATON
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HERMAN C HEATON
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02PIGNITION, OTHER THAN COMPRESSION IGNITION, FOR INTERNAL-COMBUSTION ENGINES; TESTING OF IGNITION TIMING IN COMPRESSION-IGNITION ENGINES
    • F02P17/00Testing of ignition installations, e.g. in combination with adjusting; Testing of ignition timing in compression-ignition engines

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Spark Plugs (AREA)

Description

  • Prüfschaltun-, für Hochspannungseinrichtungen
    1)ic vorlie--eii(le 1-,rfiii(Iiiii,# betrifft Prüf-
    <clialt--illgüil. iiisbesolidere für Zündschaltun-
    grell für Verbreiniungsniotore, und schlägt zur
    der Eig - le iischafteii der züi prüfeiiden
    Vorrichtun(T. beispielsweise der Ziiiideigen-
    scliafteii, -,-erl)e-;serte, gasgefüllte Röhren und
    eiiie verbesserte l'rü-.#stronisclialttllicr vor.
    Ein 'Nachteil der bisher bekannten Prüf-
    schaltun-en bestand darin, daß die Hochspan-
    1)ungskabel entweder unmittelbar oder ini
    Nebenschluß bis an die in Reichweite des Be-
    liegende Auzeigerähre her-
    z aiic -efülirt werden mußten. Es bestand daher iu
    hohein 'Maße die Gefahr, (laß Personen mit
    der Hochspaniniiigsleitung in Berührtiu- ka-
    ineii. Es ist daher bereits vor-eschla-en wor-
    ib Z,
    den, auf einer kurzen Strecke um das zur
    Zündkerze führende Kabel einen Leiter her-
    umzulegen. in welchem dann ein züm Be-
    triebe der Anzeigeröhre ausreichender Strom
    erzeu-t werden sollte. Diese Anordnung ist
    jedoch nicht 7-iivcrlzissig, und erfindungsge-
    I ZD
    inäß wird daher vorgeschlagen, eine Kapazi-
    tätsverbindung zwischen Zündstrom und
    Prüfkreis dadurch herzustellen, daß man die
    Abschirnibelegung der an sich bekannten ab-
    ,_eschirinren Zündstronikabel leitend init der
    1'Yii;leitiiii#r verbiiidet. Adf diese #V'eise wird
    eiiie ges
    II , schaffen. die einerseits
    Izeiiic hohe Ströme führende Kabel in die
    NiiIie des Bedienungspersonals bringt und
    aiidererseits vollkoiiiiiien 7tix-erl:,issi'" arbeitet.
    1)ie Alior(Iiiiiii- erlaubt -iiißci-deiii eiiic geeig-
    iiete Erdtlii- der über
    die Atizei#,eN-orriclittiii-.
    Es ist äucb bereits vorIgesclilagen worden,
    (Icii iiii Nehei)schluß ziiiii 7#iiidstiotiilzreis lie-
    Ilcleii Pr- fstroinkreis bis au die Ri'lire her,-
    atizuführen, wobei daiiii die Rölire selbst ohne
    unmittelbare Verbindung- mit dein Stromkreis
    die Zündeigenschaften des -.Motors aii7eigt.
    Auch bei dieser bekannten Ausführung muß
    (las Hochspannungskabel bis in Reichweite
    des Bedieiitnigspersonals 1.geführt werdeii.
    Uiitcr iii(lerei-ii wird ferner vorgeschlagen,
    die Anzei-c der Zündei-euschaften in einer
    einzigen Röhre eiitsteheii 711 lassen, wobei
    aber (las Aufleuchten für je eine Züiiclkcrze
    an örtlich vonciuaiider getrennten Stellen der
    stattfindet. Solche RÖhreil siiid bereits
    --orgeschlageli worden, hatteu aber den Nach-
    teil, (laß ein komplizierter Glaskörper mit
    winkligen -Ansätzen oder sternförmige Röh-
    ren verwendet werden mußten, um die Einzel-
    ,iii7eig n genügend ratinilich voneinander zu
    trennen. Dieser Nachteil wird erfindungsge-
    mäß dadurch behoben, daß die Röhre aus
    einern einfachen zvIiiidrischen Glasrolir ohne
    seitliche Ans:itze besteht, wobei die örtliche
    Treinitin- der eii17eInen E lektroden durch
    Metallzwisclienwände erfolgt. die in einfacher
    Weise auf die gemeinsame, die Röhre in
    Achsrichti.iiig durchlaufende Elektrode aufge-
    hängt sind. Durch Beiniiscbung gewisser
    Stil)staiizeii zur nornialen Gasfüllung der
    b',iihren kaiiii erreicht werden, (laß die Röhren
    für verschiedene Intensitätsgebiete des Erregerstroins besonders ansprechen.
  • Um bei festgestellter Störung ermitteln zu können, um welche Art der möglichen Störungen es sich handelt, wird weiter ein besonderer Ausbau der Schaltung gemäß der Erfindung vorgeschlagen, die den bekannten Anordnungen gegenüber, abgesehen von den bereits angeführten Vorteilen, - insofern besonders einfach ist, als zusätzliche Funkenstrekken, deren Widerstandswert wechselt und schwer festzustellen ist. bei den vorgeschlagenen Anordnungen nicht verwendet werden.
  • Im folgenden wird die Erfindung an eini-01 e n Ausführungsbeispielen an. Hand der beiliegenden Zeichnungen beschrieben.
  • Fig. i ist das Schaltungsscheina einer Ausr führungsform der Erfindung.
  • Fig. -- ist eine Teilansicht, welche eines der abgeschirmten Zuleitun-shochspannungskabel für eine der Zündkerzen und die Art und Weise darstellt, in welcher die Verbindung des zur gasgefüllten Röhre führenden Prüfstromkreises mit dem Kabel hergestellt ist.
  • Fig. 3 ist ein Querschnitt durch. das abgeschirmte Hoclispannungskabel längs der Linie 3-3 der Fig. 2, aus welcher die Kapazitätsverbindung für den Prüfdralit ersichtlich ist.
  • Fig. 4 ist ein Teillängsschnitt auf Linie 4-4 der Fig. 2 durc'h eines 2 der abgeschirmten Hochspannungskabel. Fi-. 5 ist eine schematische, teilweise gesclinittene Seitenansicht der in Fig. i dargestellten gasgefüllten Röhre.
  • Fi '-. 6 ist die Vorderansicht einer anderen Ausf'Vihruncrsforin der Anzeigevorrichtung. Fi '-. 7 ist die gleiche Ansicht wie F ig,- 6 mit abgenommenem Deckel.
  • Fig. 8 ist eine Seitenansicht des in Fig. 7 dargestellten Instruments mit geschnittenem Deckel.
  • Fig. 9 ist ein Querschnitt durch die in Fig. 7 und 8 dargestellte gasgefüllte. Röhre, und zwar längs der Linie 9-9 der Fig. 7.
  • Fig. #o ist die Vorderansicht eines anderen Instrumentes gemäß der vorliegenden Erfindung.
  • Fig. ii ist die gleiche Ansieht der in Fi, z#I. io dargestellten Vorrichtung mit abgenommenein Deckel.
  • Fig. 12 ist eine Draufsicht des io und ii dargestellten Instrumentes init geschnittenein Deckel.
  • Fi-' 13 ist die Vorderansicht eine,.; anderen Instrumentes.
  • Fig. 14 ist die gleiche Ansicht wie Fig. 132 jedoch init abgenommenem Deckel.
  • Fig. 15 ist eine Seitenansicht der in Fig. 13 und z714 dargestellten Vorrichtung iiiit , geschilittenein Deckel. Fig. 16 ist die Vorderansicht einer anderen Ausführungsform.
  • Fig- 17 ist die Vorderansicht der in Fig. 16-dargestellten Ausführungsforin init abgenorrtmener Vorderplatte. -Fig. iS ist eine vergrößerte. teilweise C,11eschnittene Draufsicht des in Fig*-16 und 17 dargestellten Instrumentes.
  • Fig. ig ist eine Rückansicht des in I#'iIcr..IO" ZD 17 und iS dargestellten Instrunientes. Fig.:2o ist ein senkrechter Querschnitt län gs der Linien 2c)-2o der Fil... lo.
  • Fig. 21 ist eine Teilansichti Fig. 22 ist eine scheinatiselie Teilcharstel-11.iii- einer anderen Ausführungsforni.
  • In der schematischen Darstellung nach Fig. r ist bei 5 ein Funkeninduktor dargestellt, der eine Primar-,viiidung 6 besitzt, die intermittierend mit einer '-"#iederspannungsquelle vermittels eines Unterbrechers 8 verbunden wird und eine Seku»ndirwindiino-9, von welcher der hochgespannte Zündstrom für die Zündkerzen aus-eht. Bei io ist eine der - zz Zündkerzen angedeutet..
  • Der Zündstrom wird auf die Zündkerzen oder Zündvorrichtungen io durch den Verteiler 12 verteilt. Der Verteiler 12 hat einen Verteilerarin 14, der mit der Sekundärwindung des Funkenindtiktors 5 vermittels Schleifringgen ständig in -v-erbindung steht und den Zündstroin verteilt, indem er sich über Kontakte 16 dreht, init welclien die Zündkerzen io einzeln durch Hochspannungsleitungen iS verbunden sind. Bei der Drehung berührt das äußere Ende des Armes 14 nach und nach die einzelnen Kontakte 16 unmittelbar, oder aber es kann der Stronikreis für die Leitungen 18 unter Verwendung dieser K-ontakte 16 über verhältnismäßig kleine Funkenstrecken hinweg geschlossen werden" uni durch Aufkolilung oder anderweiti z# g im Laufe des Gebrauches hervor-erufenen iiii#,eiiiilyeii-Z, Z, den Kontakt zii vermeiden. Sowohl der Verteiler 12 als auch der Unterbreclier 8 kann von der Stetierwelle des ' Motors aus in ili.)-licher Weise angetrieben werden.
  • Der bisher beschriebene Stromkreis ist züi dem Zweck dargestellt worden. um den Fachniann init einer Ausführungsform der vorlie-,<relldeti Erfindung vertraut zu inachen. Dieser Stronikreis kann"der Kreis irgendeines beliebigen -7-üiicl.#%-stet-ns. sein und -ab- '- ndert -wer-.e.i den. Inipedan7en 2o und :2 1 kiiiiiien zur Priifun,- der Zündkerzen und Leittin-en benutzt werden, wie weiter unten erläutert.
  • Als Hochspannung 7uleitungen 18 zu, den ZündIzerzen io oder innerhalb die-ser.Leitun-#-CII # gege e Z-;illd 11 " 11 iSOliert -1-Zll)ei #-or.gesehen. Das im einzelnen in Fig. 3 -111-1d- 4 dargestellte Kabel besteht. ans einem inneren 1.eiterkern v. einer elektrostatischen Ah- schiraleinrichtwig 3T. welche de', Kerfl 30 umgibt, zwischen dem Leiter,3o und der -Nbseliirilieinrielifting.3T angeordneter Isolation 32 und einer die Abschirnleinrichtun- 3 1 bedeckenden IsOlatiOn 33. Es ist zur Zeit ein derartiges Kabel aul dem Markt. in welclieni der Lei terkern 30 aus umflochtenem Draht be- stellt, während die Isolationswindung 32 aus Bauinwollgarn o. dgl. hergestellt ist mit einer is-olierenden Schicht aus Giiiiiiiii, Gummiinischun- o. dgl., die zwischen der '\Vindung 32 und der Abschirmeinrichtung 3 rliegt. Die Abschirmung 31 hat die Form einer inetallumsponnenen, Schicht, und die isolierende Schale S 33 ist vorzug sWeise Wasser dicht und beispielsweise aus eineni mit Schellack getränkten Gewebe hergestellt.
  • Die in Fig. i bis z# 3 dargestellte Anzeigevorrichtung hat eine einzige gasgefüllte Vorrichtung 35 für alle Hochspannungsleitungen ig.
  • Die Vorrichtung 3 5 an sich besteht aus einer geeigneten Röhre 36, die mit einem Fuß 37 versehen ist., Der Fuß 37 kann ans isolierendein Material hergestellt sein oder ist zumindestens so hergestellt. daß die Klemmen 38 voiieinander und von der mittleren Klemme 39 isoliert werden. Der FUß 37 ist SO ausgebildet. daß er in einen Halter 40 eingesetzt werden kann, und ist mit L\Iitteln, wie z. B. der Stift- und -,\7utbefestigun-4i, versehen, , t' um ihn in dem Halter festzuhalten. Die sich durch. den Fuß 3-,7 hindurch erstreckenden Klemme" 38 und 39 sind die Klemmen für die in dem Kolben 36 angeordneten Elektroden 42 und 43. Die Elektrode 43 ist eine scheibenförmi-e Elektrode, die in der Mitte zwischen den Elektroden 4-2 angeordnet ist '. wobei je eine Elektrode 42 für jede der Hochspannungsleitunglen iS vorhanden ist. Die 1'-lelztrodeil"2 umgeben kreisförmig aligeordnet die Elektrode 43, haben gleiche Abstände voneinander und gleichen Radialabstand voll der ElektrOde 43. Die Elektrode 43 ist über Leiter -[5 und -L() - geerdet. E in Rheostat 47 ist in der Erdungsleilt111-45 vorgesehen. In der Ausführungsforiu der vorliegenden Erfindung wird die 'Verwendung eines 2ooooo-Olim-Rheostaten .47 (Fig. i) vorgeschlagen, dessen einstellbarer Arm zur Verbindung des, Rheostaten mit Erde bei 48 angedeutet ist. An Stelle clesR1icost-#tten-,;71"tliii in derErdungsleitling45 auch ein veränderlicher Kondensator angeordnet werden.
  • Die Klemmen der Elektroden 42 -sind mit (leil eilizelnen Hochspannungsleitungen iS (hirch l'rüfclr,-iI-itc 5o verbunden. -wobei das eitie Ende jedes Prüfdrahtes 5o init je einer Kleinnle 42 verbunden ist, das andere E, ride mit dein Hochspannungskabel il# durch die Isolierung, desselben hindurch in verbill(hing, (capacit\ connection) steht. Diese Kapa7itätsverbindungen -werden in dein dargestellten Ausführungsbeispiel durch Kleinti nien 52 hergestellt. von denen je eine auf je- dem der Drähte 5o angeordnet ist. Ein -Eisenband ;2 ist mit der Abschirmung 31 des einzelnen Kabels iS beispielsweise in der Weise verbunden, wie dies aus Fig,- 2 und 3 hervorgeht. Ein verhältnismäßig kleiner Teil der bedeckenden Isolation 3-2 wird entfernt, und durch Anklammern oder sonstiges Befestigen kl Z, wird das Band _#2 unmittelbar um die Abschirmung31 lierumgelegt und an dieser befestigt. Infolge dieser Kapazitätsverbindung mit dem Kabel 18 vermittels der Abschirmung b - )i, iiiiiiiiit jeder Prüfdralit nur verhältnismällig schwache elektrische Impulse voll dem Kabel ab und führt dieselben zu der mit ihm verbundenen Elektrode der Röhre und zu der Erdleitung46. jede Kabelabschirinung 31 wird auf diese Weise durch die Gasrölire 35 hindurch geerdet.
  • Im Betriebe entstehen die Entladungen all den Zwischenräumen 56 zwischen den einzelnen E, lektroden 4:2 und der geerdeten Elektrode 45 nacheinander in der gleichen Weise, wie die Zündimpulse nacheinander in den einzelnen Zündkerzen io entstehen. Durch -Vorhandensein oder 'Nichtvorhandensein der Entladulig an einem der Zwischenräume 56 wird das oder 'Nichtvorhandensein eines Zündimpulses in der dazugehörigen Zündkerze io angezeigt. Wie schon gesagt, nimmt die beschriebene Prüfleittin- nur r# ge- ringe elektrische Impulse auf und leitet sie der gasgefüllten Vorrichtung 3 5 zu, was dazu führt, daß Spannungsunterschiede in den Zündkerzen io oder den dazugehörigen Leitern iS durch verschiedene Stärken der Entladung oder des LeiLichtens der dazugehörigen Zwischenräume _56 aligezeillt werden. Die ringförmig um die Elektrode 53 berum anggeordneten' einzelnen Zwischenräume 50 -.,-,eben durch ihre Stellung an, welche Zündkerze oder ZUndkerzenleitung es ist, deren Zustand Z, angedeutet wird. Die Röhre 36, das Brett oder der Träger können an entsprechenden Zwischenräumen 56 mit Marken versehen sein, die mit der Zündfol-e der Zvlinder der be- treffenden i\Iaschine übereinstimmen. Diese Zeichen können selbstverständlich auch anderswo als auf - der Röhre 36, dein Brett oder dem Träger angeordnet sein.
  • 1-,-s werden also sichtbare Anzeigen der Zünde-igenschaften in einer gas,-ef#illteiil#ölii-o. -5 erzeugt, die durch elektrische, von Hoch-Spannung s leitungen 11 vermittels der Absciiirmung des Hochspannungskabels abgenoinmene und durch Prüfdrähte 5o den einzelnen E, lektroden der Röhre zugeführte Impulse erregt wird. Die Anzeigen können, wie schon gesagt, dazu benutzt w erden, den Zustand der
    einzelnen Zündkerzen und der init denselben
    verbundenen einzelnen Hoclispannungsleitun-
    gen anzuzeig #_C n . Mit Hilfe dieser Anzeigen b
    kann auch der Widerstand festgestellt \N -,r-
    (len, den die Zündtingsfunken beim 'Ober-
    i;pringen über die Funkenstreckc finden. Die-
    ser Widerstand steht in Mhängigkeit von
    dem Verdichtungsdruck im Autoitiobilzylin-
    der. Es können auch andere Bedingungen an-
    (rezCigt werden. welche sich in den Zündeigen-
    schaftcn einer 'Maschine widerspiegeln.
    Die Kapazitätsverbindungen zwischen den
    Prüfdrähten ;o und der Hochspannungslei-
    tung sind vorzugsweise in ni-ichster #i ähe der
    einzelnen Zündkerzen io -angebracht. Wenn
    diese Verbindun-en in dem unteren E, nde der
    einzelnen Kabel in der 'Nähe der Zündkerzen
    -tii" ordnet sind, wird die Wirkun- von Streu-
    entIadungen an dein Verteilerkopf oder in
    dessen Nälie ausgesclialtet.
    Die Anschlüsse der Röhre oder Röhren an
    die einzelnen Zündkerzenzuleitungen können.
    als »Scheiiiverbiiid-Liii"eii(c (I)hantoin connec-
    tions') bezeichnet werden. #T---iii veränderlicher
    \\.,iclerstand mit einem Höchstwert von
    2oo ooo Olim ist in die Erdleitung bei 47 ein-
    ,geschaltet und dient dazu, die Wirkungsweise
    der Erdleitung einzustellen und auch dazu
    diejenigen Streuströme zu unterdrücken,
    ##-elclic durch hochgespannte Streuung zwi-
    sehen den Kleinnien des Verteilerkopfes ent-
    --nehen und welche sonst eine Otielle von Stö-
    run-en bilden würden. 'Bäche Störtin-en
    \\-erden durch Kapa7itätswirkung zwischen
    den einzelnen Leitern in dein Prüfdrahtkabet
    erhöht. -und die 'Verwendung abgeschirmter
    Prüfdrähte wird vorgeschlagen, tun den letzt-
    ,renannten Effek-t auszuschalten.
    Die mittlere Elektrode 43 dient dazu, die
    T#-'lel.ztroi-icnentladtin,- jeder stromzuführenden
    .F--lektrode abzugrenzen und einzuschränken
    und eine klare Aufteilung der Anzeigen für
    ein eine --\felirzyliiiderinziseliiiie oder mehrere
    Funkenstreckeii entlialtendes Svstein zu ge-
    ZO
    w.- lirleisten. Es 1 -iinen Vorkärungen zum
    Abschirmen oder teilweiseil Abschirmen der
    Röhren 3; gegen die Wirkung des Tageslich-
    tes oder anderen fremden. auf die Oberfläche
    des Listrurnentes fallenden Lichtes vorge-
    sehen sein '. um auf diese Weise die Sichtbar-
    keit der Anzelgen zu erhöhen.
    Das -Naclihiiiken kähn bei hier zur Anwen-
    dung vorgeschlagenen. gas'gefüllten Röhren.
    vernachlässigt werden, und gerade dieses
    Merkmal macht sie für den vorlie-enden,
    Zweck besonders geeignet. I,s besteht
    keill g illen, wie 7. B. bei (7il#,lifzicleii-
    Lampen. und dies ist weiterhin für die
    scharf ab-c- 17 enz ter Anzeigen. für
    (lie l# alle, wo die ]Zöllre wielteinander zur
    (#I)eriniffluil- N-er";ciiiecleiier #nzeig ii benutzt
    wird, wie z. D. für aufeinanderfolgende
    zeigen des Zustandes verschiedener Zündker-
    zen einer riiit niehreren Zündkerzen verselie-
    nen Maschine oder aufeinanderfol.gende An-
    zeigen der Zustände der Leitungen oder der
    Zündeigenschaften verschiedener ZündIzerzen.
    Neonröhren sind hier besonders erwälint.. aber
    natürlich kann irgendeine gIleichwerti z> C 1
    gefüllte Röhre ohne Rücksicht auf das beson-
    dere Gas benutzt werden. Z. D. werden ge-
    genwi l#
    #rti- -Neon, Argon, Quecksilberdanipf
    und Argon und einige aliiiere Clieinikalie'n
    in Neongas dazu Denutzt, verscbieden t, färbte
    Licliteffekte zu erzielen. )Yie bereits er-
    währit, sollen genaue Anzeigen der Verände-
    rung in dem Strontfluß durch die Röll ren er-
    reicht werden. Außerdem wird #-(-)rgeschla-
    "en, in der Rölire gewisse Gase oder Sub-
    g
    stanzen init inander zu inischen, wobei iede
    e
    Verbindung oder jede einzelne Substanz atit
    eine bestimmte Intensität des Stronithisses
    anspriclit. Dies kann dazu dienen, die ver-
    schiedenen Anzeigen der P\.ölireii für ver-
    schiedenen. -Stromfluß unterscheidungskräfti-
    ger zu machen. Es wird gleichfalls vor(Te-.
    schlagen, diese Art der Aii7cigeverst-irlztiii- in
    den Röhren in Verbindung mit gewis#:en Sub-
    stanzen, wie z. B. weiter aus-
    Zuhauen, voll welclien niall annininit, daß sie
    einen besonderen Vorteil durch der
    .Sichtbarkeit der Anzei-cii bui Tagesliclit -e-
    währen und außerdem die durch versciiiedene
    Stronistärke in der *IZ("'lirc oder den 1'\iilil-uii
    erzeugten Unterschiede
    tiger gestalten werden.
    Mit der in Verbindung mit Fig i bis
    dargestellten und beschriebenen besonderen
    Möhrenvorrichtung wird-ein rotierender An-
    zeigeeffekt innerhalb der Röhre erzeugt. 3:-,
    könnten natu- r] ich verschiedene Färbungen der
    1
    Anzeigen - 1)enutzt*,#verdeii,- um die Einzelan-
    zeiggil g vo neinander zu unterscheiden.
    An Stelle der Röhreiivorriclitun." 35 1J111-
    nen, auch ein oder inebrefe. Funken-trecken--
    anzeiger benutzt werden. Wo ein solcher
    zeiger benutzt -wird, kann eine eignete Linse
    so angeordnet werden, daß diese Funkenan--
    zeige optisch vergrößert wird. Irn Rahinen
    der Erfindung wird auch die Verwendung
    einer oder mehrerer teilweise evakuierter
    ]'Uhren ohne die o#1)en beseliriebenc Gasfül-
    lung vorgeschlagen.
    Ferner ##7ird die 'Verwendun- eines ab-e-
    schirilltell 1.Cabels alls
    zwischen r,'titil-zeiiindtiktor und*Verteiler vor-
    "-esclila--eii so#vie die #!'erl)iii(Iiiiio- \-oii Neon-
    Oder alideren gasgefällten RiiIii-en init der
    .#1)scliiriiieiiiriclittin g eines solclien Kabels in
    der gleiclien Art. wie (lies für die
    der 1)i-:ilite -5o init
    der K-abel iS vorgeschhigren Derart
    II
    - ge schaltete gasgefüllte Röhren können als An-7eiger oder Signale in einem.Autoinobil, Flugzetig, Motorboot oder auch anderweitig benutzt werden.
  • Die in Fig. i dargestellte Impedanz 2o ist an sich bekannt und kann beispielsweise ein (,eei-lieter Widerstand in der Größenordnung Voll 12j# 000 Ohin sein und kann in "Zebenschluß züi den die Zündkerzen io einschließenden Wegen durch einen Schalter oder Schlüssel 22 gebracht -werden, durch den jeweils eine der Impedanzen 2o oder 21 init einer Erdleitun- 24 verbunden werden kann. Der Wert des'Widerstandes oder der Impedanz 2o ,wird vorzugsweise so gewählt, daß bei Verbindungen mit dem Zündkerzenstromkreis die Impulse des Zündstronis, welche gewöhnlich durch nicht schadhafte, sondern im guten Zustand befindliche Zündkerzen hindurchgehen, im Nebenschluß durch den Widerstand oder die Inipedanz 2o hindurchgehen, wohingegen wenn irgendeine Zündkerze schadhaft oder nicht in gutem Zustand ist, der Stromirnpuls weiterhin- durch die Zündkerze hindurchgeht, auch wenn die Inipedanzleitung mit dein Zündungsstronikreis verbunden ist. Dies ist eine Fol-e der Verminderung des Widerstandes in der Zündkerzenleitung im V'erhältnis zu dein bekannten Widerstandswert des Weges über die Impedanz, so daß der Strom weiterhin durch die Kerze fließt. obwohl die Impedanz eingeschaltet ist. Der Widerstandswert der 11-npedanz --,o ist also geringer als der Wider-t, standswert der Funkenstrecke einer im guten k3 Zustand befindlichen Zündkerze, vermehrt um den normalen Mliderstand eines Zündkerzenstromkreises, ist jedoch größer als der Widerel stand eines Weges über eine schadhafte oder in schlechtem Zustand befindliche Zündkerze. Das N-Orhandensein oder -Nichtvorhandensein eines Strornes oder Funkens in der liunkenstrecke einer Zündkerze, deren Stromkreis mit der ImpedanZ 20 verbunden ist, wird durch die beschriebene gasgefüllte Röhrenvorrichtun- angezeigt. Der Widerstandswert der Inipedanz kann so gewiählt werden, daß der Funken in der Zündkerze auch erzeugt -,vird. -wenn -die Impedanz eingeschaltet und die Zündkerze in gutem Zustand ist, und schadhafte Zündkerzen können durch irgendeine Veränderung in den Funken oder durch Z, die Veränderung der relativen Verteilun- des Stromes auf die Stroinwege über die Impedanz oder über die Zündkerzen angezeigt Z, -werden. Die den Zustand anzeigenden '\7orz# richtun-en können in dieser Schaltun- mit e 11 dem Stromweg über die Impedanz statt mit Z, dem Stroinwe- über die Zündkerzen verbiiiiden sein. Es können aber auch Anzeigevorrichtung ii iii beide Stroiiiwe- eingeschaltet szein. Die andere Irnpedanz 2r kann die Form eines geeigneten WUerstandes oder einer anderen die Spannung begrenzenden Vorricbtung haben. In Fig. I ist diese be-renzende Vorrichtung beispielsweise als ein Widerstand VOll etwa 250000 Ohm, in anderen W.,orten, als ein Widerstand oder eine andere Spannun- be-ren7ende '\"orriclitiiii- dargestellt. die einen #N'iderstandswert hat, der höher ist als der Widerstandswert einer normalen Funkenstrecke der Zündkerze io. Zur Prüfung der gesamten Zündschaltung und in der dare el gesteUten Ausführungsform, besonders auch der Leitungen 18 -und der anderen Verbindungen jenseits des Verteilerarms 14 - können die Funkeiistrecken der Zündkerzen io verstellbar sein, so daß die Funkenstrecken derart vergrößert werden können, daß in dem Sy- stem eine : höhere Spannung als die normale erzeugt wird. Eine solche Einstellung müßte vorzugsweise genügend groß sein, um ein so hohes Potential zu erzeugen. daß dies durch die die Spannung begrenzende Vorrichtung:zi zur Erde24 abfließt, wenn mittels Schalters 22 die -Nebenschlußverbindung durch die Vorrichtung:2i hindurch hergestellt wird. In diesein Augenblick wäre der Widerstand der vergrößerten Funkenstrecke in der Zündkerze größer als der Widerstand der begrenzenden \,'orrichtun,-:2i, und der Strom -würde durch die begrenzende Vorrichtung 21 zur Erde 24 abfließen, wodurch bei Abwesenheit von Streuströmerf den Kerzen io praktisch überhaupt keiii Strom zugeführt -wird. Wenn jez# doch die Isolationseigenschaften irgendeines Teils des Zündsvstenis lierabgeinindert sind, z. B. durch Streu- oder Xriechstroinstellen unerwünscliter Größe, wird ein Teil des Stroines durch den Verteiler hindurch zur Streit-oder Kriechstelle hinfließen. und dies wird durch verhältnismäßig kleine Funkenüberg:iiige am Verteiler oder an anderen Anzeigevorrichtungen sichtbar werden, die im oder vor dem Verteiler angeordnet sind.
  • In der in Fi2"". 6, 7 und 8 dargestellten Ausführungsform. ist die längliche Gasröhre 6o init einem Erdungsdraht 61 verbunden, der sieh im wesentlichen in Achsrichtung durch das Innere der Röhre hindurch erstreckt. Ein 1--,ii(le des Drahtes 61 ist bei 62 aus dein 'Ende der Röhre lieratisgeführt und ist bei 63 mit Erde verbunden. Ein Rheostat64 oder.ein veränderlicher Kondensator ist wie in der vorhergehenden Ausführungsforni in die Erdungsleitung eingeschaltet zur Abänderung des Widerstandes in der Erdableitung für den bereits erHäuterten Zweck.
  • fin Inneren ist die Röhre (')o durch 'Nretallscheiben 60 in mehrere Abteilungen 65 unterteilt. Der E, rdungsdralit 61 geht mitten durch diese Scheiben oder Unterteilun-en 0(') hiii-11 durch, die durch Auflöten oder Befestigen auf dem Draht getragen und in gleichmäßigem _j# iz Abs - tand voneinander festgehalten werden. Diese Scheiben 66 haben vorzugsweise freien oder losen Sitz innerhalb des Rohres, oder es sind andere Vorkehrungen getroffen, um alle Abteilungen 65 in Verbindung miteinander und mit den Endabteilungen der Röhre zu bringen. Diese Anordnung gestattet, die ganze Röhre durch eine am Ende der Röhre angeordnete Öffnung hindurch mit Gas zu füllen. Beim Eintritt des Gases wird dieses sich, um die Scheiben 66 Uerumfließend, gleichmäßig Über die Abteilungen 65 verteilen. Nachdem die Röhre gefüllt ist, wird die Öffnung derselben bei 67 (Fig. 8) zugeschmolzen.
  • jede Abteilung 65 ist außerhalb der Glaswandung der Röhre 6o mit einer Elektrode 68 für jede der Hochspannungsleitungen oder Verbindungen vom Verteiler zur betreffe - nden Zündkerze versehen. Nach den Fig. 7 und 8 bestehen diese Elektroden 68 aus stromleitenden federnden Fingern, welche an ihrem äußeren Ende oder in der 'Nlähe desselben in nachgiebige Berührung mit der äußeren Fläche'des Rohres 67 gebracht werden. jede dieser Elektroden 68 wird von einer Klemme 69 getragen und ist mit dieser leitend verbunden. Vermittels dieser Klemmen 69 sind die Elektroden 68 mit den Prüf drähten 7 1 verbunden, die zu den einzelnen zwischen Verteiler und Zündkerzen io liegenden Leitunge.n. führen. Ein Band 72 aus Zinnfolie, oder gleichwertigem Material ist zwischen dem Rohr 6o und jedem Elektrodenfinger 68 angeordnet, um den Wirkungsbereich der Elektrode 68 zu vergrößern. Die Bänder 72 können unmittelbar auf der äußeren Oberfläche des Rohres6o durch geeiznete Haftmittel befestigt werden, und jedes Band, das sich von hinten und. um die Seiten der Röhre herum erstreckt, ist vorn, wie bei 73 anggdeutet, vorzugsweise offen, so daß der freie Blick auf das Innere der Abteilungen 65 von der Vorderseite des Instrumentes her nicht behindert -wird « An Stelle der Zinnfolienstücke 72 können Stücke Schlackenwolle zwischen den Elektroden 68 und der äußeren Oberfläche der Röhre6o angeordnet werden.
  • In dieser Ausführurigsform gehen die Elek# tronenentladungen nacheinander von den einzelnen Elektroden 68 aus sowohl durch das Leiterstück72 als auch durch die #Vandung der Röhre 6o Lind das in der Röhre befindliche Gas hindurch zur geerdeten Elektrode oder Erdleitung 61. Offensichtlich werden in dein gleichen Maße.. wie die Funkenimpulse nacheinander in den einzelnen Zündkerzen entstehen, auch die Entlaclungen in den einzelnen Abteilungen 65 nacheinander entstehen in derselben Reilienfolze wie die Zündunzen in den Zündkerzen. Geeignete7 Unterscheidungsrnarken werden an den einzelnen Abteilungen 65 angebracht-, um feststellen zu können, mit welcher Zündkerze - oder mit welcher Leitumg die betreffende Abteilung verbunden ist..
  • Es wird vorgeschlagen, in dieser und anderen Ausführtingsformen diese Unterscheidungsmarken unmittelbar auf - der Glasröhre anzubringen.
  • Die gasgef üllte Röhre 6o wird in der Nähe ihrc*r Enden 75 und 76 auf einem Brett oder Träger 77 befestigt Ein Deckel 78 ums.chließt und schirmt die Röhre 6a ganz oder teilweise ab, um bessere Sichtbarkeit der Anzeigen dadurch zu erreichen, daß die Beleuchtung der Oberfläche des Rohres durch Tageslicht vermieden wird. Dieser Deckel 78 ist mit dem Träger 77 bei -9 verbunden., -unddie Vorderseite des Deckels ist mit einer- Reihe. senkrecht - angeordneter öffnungeil 8o versehen, von denen j e eine einer Abteil-ung7 6 5 gegenübersteht, um deutliche Sichtbarkeit der Anzeigen zu cr W "e ährleisten. Die Markierungen zur Feststellung, mit welchen Zündkerzen oder Leitungen die Abteilungen 65 verbunden sind, konnen senkrecht längs -der äußeren Fläche der Vorderseite des Declfels 78 in der. 'Nähe der Öffnungen 8o angebracht.-werdem Der Rheostat 64 ist auf dem Träger-77 so angeordnet, daß seine Welle 8:2 durch die Vorderseite des Deckels eS hindurchragt. Die Welle ist mit eifiem Knopf-83 zur Drebunz der Welle und damit. zur Veränderung -des Erdungsv"iderstandes versehen.
  • Infolge der das Innere der Röhre Oo in -eine Reihe von Abteilungen unterteilenden Scheiben 65, von denen je eine Abteilung zu einer-Zündkerze oder deren. Leitung gehört, die Elektronenentladung für die einzelne Hochspaimungsleitung beschränkt. und -die ZD el Anzeigen w-erden dadurch scharf begrenzt. Die Abteilungen können verhältnismäßig klein sein, um die Verwendung kürzerer Röhren möglich zu machen und eine gedrängtere Form der Anzeigevorrichtung zu ermog--lichen, die auf Instrumentenbrettern angeordnet werden kann. Es hat sich ergeben, daß ein. Abstand von nur rund o,5 i-nin (3j,6 Zoll) zwischen benachbarten Scheiben 65 klar abge-,c,tr6nzte Anzeigen ergibt.
  • In der-in den Fig. io, r-i und 12 dargestellten Ausführungsform besitzt die einzige verhältnismäßig kleine gasgefüllte Röhre Elek- troden 86, deren eine mit der Klemme 87 und deren andere mit der Klemme 88 verbunden ist. Eine dieser Klemmen ist bei 89 geerdet, die andere Klemme 88 ist durch einen Draht go mit einem Kontaktgi verbunden. Alle diese Klemmen und die Röhre sind auf einer isolierenden Grundfläche 93 befestigt, -in -welcher die Welle 94 drehbar gelagert ist. Diese \Uelle 9-k tr;i,-t einen Kontaklarin 9,3. dessen i s Ende die Kontakte 96 nacheinander äußere, ein- und ausschaltet, wobei für jede Zündkerze oder Leitung. deren Zündeigenschaften angezeigt werden sollen, ein Kontakt 9() vorhanden ist. Die Kontakte 90 sind auf dem isolierenden Block 93 angeordnetund sind mit Klemmen 97 versehen. mit welchen die Prüfdrälite verbunden werden. Das innere Ende des Armes 95 steht in dauerndem Schleifkontakt mit Kontakt gi. so daß, wenn das äußere Ende des Armes mit den einzelnen Kontakten 96 in Verbindung gebracht wird., die einzelnen Zündkerzen oder Leitungen mit einer Seite der Röhre 85 über Arm 9,#, Kontakt gr. Draht go und Klemme 88 verbunden sind. Die andere Seite der Röhre ist bei 89 geerdet, und die Röhre wird durch Auftreten oder ichtauftreten einer Elektronenentladung N N oder durch Veränderung in der Intensität der Entladung die Zündeigenschaften der verschiedenell Hochspanmingszuleitungen der Zündkerzen andeuten.
  • Ein Deckel 99 paßt teleskopartig Über den Block 93 und ist bei 99 mit einem Flansch versehen und an dem Flansch joo des Blocks 93 befestigt. Die äußere Fläche des Deckels 98 bat eine Üffnungior, durch -welche die durch die Röhre 85 erzielteii Anzeigen sichtbar sind. Die Welle 94 erstreckt sich durch die Vorderseite des Deckels hindurch und ist mit einem Knopf io2 zur Drehung des Kontaktarmes 95 versehen. Eine Aussclialtstellung ist bei 103 angedeutet, und bei 104 sind Marken vorgesehen, welche in Verbindung mit dein Zeiger io.5 des Knopfes io2 anzeigen, welche Zündkerze oder welcher Stromkreis Mit der Röhre85 verbunden ist.
  • Der Erdungskontakt 87 ist mit einer gleich--artigen Klemme 97 versehen. Es ergibt sich '. (laß in dieser Vorrichtung die einzelne Röhre 85 die Zündeigenschaften der verschiedenen, Leitungen anzeigt und daß die Verbindung der Röhre mit den eii17eInen Prüfdräliten io5 der einzelnen Leitungen von Hand hergestellt wird. Das äußere Ende des Kontaktarmes 95 ist zur Herstellung der Verbindung mit den Kontakten 96 mit einem kugelförmigen Kontakt io6 (Fig. 12) versehen. In Fig. i i ist der Kontakt io6 außer Nerbindung mit sämtlichen Kontakten 96 dargestellt. Es sind neun Kontakte 96 vorhanden, die geeignet sind, mit einer mit neun Zündkerzen versehenen Maschine zusammenzuwirken, Jedoch wird sich natürlich die Anzahl *ändern, wenn die Maschine mehr oder weniger als neun Zündkerzen besitzt. Die Grundplatte 93 ist in Fig. io auf einein Brett oder anderem Träger io8 befestigt dargestellt.
  • In der in Fig. i3# und 15 dar,-g 14 gestellten Ausführungsforin sind einzelne Gasröhren 85' vorgesehen, eine für jeden der Prüfdrähte io.9'. Diese Röhren 95' sind fest und radial gerichtet zwischen einem i-nittlcreil Erdleiter87' und die umgebenden Kleinnien #9() ' ein" schaltet. Mit den Kicrnni ge en 86' sind die Prüfdrähte io,3' verbunden, wie dies schematisch in Fig. 15 dargestellt ist. Die mittlere geerdete Klemme 87' ist bei 89' ge- erdet. Die Röhren 85' sind iiiit Elektroden iio ausgerii g istet.
  • Die Klemnien86' und 87' sind alle auf einer isolierenden Grundplatte93' befestigt, und in die'seiii Falle sind die äußeren Wände des Deckels 98' init einer Anzahl Üffnungen io C versehen. eine Üffnung für jede der Röhren,95'. Das Instrument ist auf einem Brett oder Träger iog' befestigt dargestellt, wobei dieser Trager das Spritzbrett eines Kraftwa-ens. das Instrumentenbrett eines Flugzenges oder 'L\#lotorbootes oder irgendein anderer ff e "e igneter Träger sein kann wie in den anderen Ausführungsformen.
  • In der Ausführungsform gemäß Fig. 16 bis 21 einschließlich sind die gasgefüllten. Röhren 125 im großen und ganzen parallel zueinander angeordnet, und zwar in Taschen 126 einer isolierenden Grundplatte 127. Mit ihrein. oberen Ende sind sie an Klemmen r28 und mit ihrem unteren Ende an Klen-imen 129 angeschlossen, die isoliert voneinander auf der Grundplatte. 1:27 angeordnet sind.
  • Die Klemmen 128 sind miteinander und mit der Erdungsklemme 13o durch einen Draht 131 verbunden (Fig. ig). Die Klemmen 129 sind auf ' der Rückseite der Grundplatte init Klemmen 132 versehen. mit welchen diePrüfdrällte io5" der verschiedenen Zündkerzenstronikreise verbunden sind. Die Erdklemirie 130 ist bei 133 geerdet (Fig. 18). Die Erdklemme 130 ist mit einer gleichartigen Verbindung 134 versehen.
  • In der Grundplatte 127 ist drehbar eine Welle 136 gelagert, deren inneres Ende drehbar in einer isolierenden Brücke 138 gelagert ist. Die Brücke 138 ist auf der Rückseite der Grundplatte 127 befestigt. Auf der Grundplatte 127 sind mehrere Kontakte 139 rillgförmig um die Welle 136 herum angeordnet. je einer dieser Kontakte ist durch einen Draht i4o mit je einer der Klemmen 129 verbunden, und der übrigbleibende Kontakt 139 ist vermittels Draht 141 (Fig. 21) mit der Erdun,-sklemme 130 verbunden.
  • Auf der NVelle, IP ist eine metallische oder leitende Scheibe 143 angebracht, welche, wenn sie sich in der in Fig. iS und 2o dargestellten Lage befindet, alle Kontakte 139 miteinander und mit der Erde 133 verbindet. Am hinteren Eilde (Fig. 2o) ist die Welle mit einen-i Stift f44 versehen, welcher in einer kurvenförinile Nut 14#3 der Brücke 138 so geführt ist, g 11 21 daß durch Drehen des Handgriffes 146 an dem äußeren Ende der Welle 136, diese Welle T36 infolge der Führung des Stiftes 144 in der -"Zut 145 in axialer Richtung rückwärts verschoben wird. Diese Rückwärtsbe-wegung der Welle 136 bringt die Scheibe 143 außer Berührung mit den Kontakten 139 und in die in Fig. iS und 2o gestricbelt dargestellte t' 23 Lage. Auf diese Weise werden sämtliche Röhren 125 enterdet.
  • Wenn die Scheibe 143 sich in der in Fig.:2o in ausgezogenen Linien angedeuteten Lage befindet, wird irn Betrieb der Strom nacheinander durch die einzelnen Röhren i--#>5 bei Schließung der einzelnen Zündungsstrornkreise der verschiedenen Zündkerzen hindurchgeleitet. Ist die Scheibe 143 in der gestrichelt angedeuteten Stellung, so kann die Zündvorrichtung weiterarbeiten, ohne die Anzeigeröhre zu beeinflussen. Vermittels Knopf,i-.t6 wird von Hand bestimmt, ob die Anzeigeröhre mit der Zündvorrichtung verbunden werden soll oder nicht. Ein Paar Blattfedern sind mit ihren äußeren Enden bei i5o an der Brücke 138 angebracht und überlappen sich an ihren Enden. Die überlappenden Enden arbeiten mit dem hinteren Ende der Welle 136 zusammen. um den Stift 144 in der kurvenförmigen 'Nut 145 festzuhalten und urn die Scheibe 143 nachgiebig mit den Kontakten 139 in Berührung zu halten, wenn die Scheibe sich in der durch ausgezogene g Li n ien angedeuteten Lage befindet. Der E, ingriff des Stiftes 144 in die Nut 145 kann selbstsperrend sein, oder es können einander diametral gegenüberstehende Vertiefungen 145' (Fig. ig) angeordnet sein, -um die Welle 136 und damit die Scheibe 143 in der in gestrichelten Linien dargestellten g Lage g festzuhalten, wenn die Scheibe einmal in diese Lage gebracht worden ist. Die Blattfedern sind bei 15 1 angedeutet. Diese Federn halten auch den Stift 144 in der Nut 145 fest. Eine Vorderplatte 156 über-(leckt die äußere Oberfläche der Grundplatte 1:27 und die Röhren 125. Diese Platte 156 ist init Öffnungen 158 versehen, eine für jede der Röhren 125. Die Öffnungen sind mit den Röhren in der Waagerechten ausgerichtet, um die durch die Rühren erzeturten Anzei-en sichtbar züi machen. Diese Offnungen 158 sind in Abh: ä ngig gigkeit der Zündtiiigsfolg ge der betreffenden Maschine init Zeichen versehen, wie in Fig. 16 atigedeutet, und das gesamte liistrtimciit kann wie bei den Übrigen Ausführtni-sformen auf einem Brett oder eiiiem anderen Trälger i(lo befestigt sein.
  • lZig 1. 22 zeigt die tlriifstrollil,:lcii-iiiie 2o2 einer züi der Kerze 2204 führendeii Hochspaii-Iltl",sleit"l'."203 an eine 1,--lektrode einer U'unkenstrecke 2()o angeschlo3sen, deren .til(101-c F.lektrode hei 2ot tii lie.',t. Die Anzeigen der Funkenstreckc werden durch Vorschalten einer Linse o205 vergrößert..
  • Es hat sich ergeben, daß bei dem vorstehend beschriebenen Anschließen der An-7eigevorrichtung an die Hochspannungsleitungen der betreffenden Zündkerzen, dort, wo ein Lichtpunkt (spotliglit) z. B. in der Windschutzscheibe des Automobils angeordnet i . st, eine kondensorartige Entladung von diesem Lichtpunkt ausgehend auf die Windschtitzscheibe geworfen wird und daß, diese Entladung sich mit der Wirkung der gasgefüllten Anzeigeröhre oder -röhren verändert.
  • Es wird ferner vorgeschlagen, die Elektroden, die mit den einzelnen Hoclispannungsleitungen der Zündkerzen verbunden sind, in geeigneter Weise anzuordnen und eine ringförinige oder die. Elektroden umgebende Erdungselektrode um die mit den Hochspannungsleitungen verbunaenen Elekt.roden herum anzuordnen.,

Claims (1)

  1. PATI-INTANsp-R-üci-ir,-i. Prüfschaltung für Hochspannungseinrichtungen, bei welcher die zu der Anzeigevorrichtung (Leuchtröhre,. Funkenstrecke o. dgl.) führende Prüfstromleitung durch Kapazitätsverbindung an den Hochspannungsstromkreis angeschlossen isti dadurch gekennzeichnet, daß ein Leitungsstück des Prüfstrorrikreises mit der -.in sich bekannten elektrostatischen Abschirmeinrichtung (31) eines Hocbspannungsleiters der zuprüfendeii Einrichttlii,-leitend verbunden ist. - 2. Prüfschaltun- nach Anspruch i, da- durch gekennzeichnet, daß die Abschirin7 einrichtung (31) des I-Ioclisl)aiiiitiiig#.,leiters über die Anzeiggevorrichtulig des Prüfstrortikreises geerdet ist, der zweckmäßig noch einen veränderlicheii stand enthält. 3. Anzeigelampe für Prüfschaltungen nach Anspruch i und 2 für mehrere Hochspannungseinrichtungen, in der mit einer gemeinsamen Elektrode - eine Mehrzahl entgegengesetzter Elektroden zusammenwirken, die je an eine der EIoclispannuii"-seinrichtungen angeschlossen sind, dadurch kennzeichnet, daß die Anzeigeröhre (6o) auf ihrer Gesanitlänge durch (Jtierwi;*tii(le (66) in mehrere Abschnitte (65) unterteilt ist, denen je eine die Röhre von außen urmyreifende Elektrode (68) zu-cordnet ist. ri zi 4. Anzeigelainpe für Prüfschaltungen nach Anspracli i bis gelzennzeiclinet durch die Beiiiiischiiiig 711 der G#-tsfülluii,r (ler Röhre, welche auf be-Z, stinlinte ]litelisitätsgebiete des Erreger-.;troiii", ansprechen. c. Verfaliren zum 'Pi-ii.feii zenstromkreise einer Verbrennung nia-.;chine mittels der Prüfschaltun- nach Anspruch i, dadurch gek-ennzeichi ict. daß in '\-ebenschluß zu dem zu prüfenden Stromkreis eine inipedanz (20) -c-SChaltCt wird, deren Widerstandswert vorzugsweise SO bemessen ist, daß er kleiner als der Widerstand in eineni normalen und größer als der Widerstands"vert in einem scha(Ihaften Zündkerzenkreis ist. 0. Verfahren nach Anspruch _#, dadurch kennzeichnet daß 7ur Feststellung von Kriechstrihnen u. dgl. der wert der Zündkerzen über seinen normalen Betriebswert erhöht und. daß in Nebens s chluß nini Zündkerzenkreis ein Hilfswiderstand (21) gelegt wird, der höher ist als der norinale Zündkerzenwiderstand und niedriger als der erhöhte Widerstand ist.
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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE926705C (de) * 1937-04-10 1955-04-21 Napier & Son Ltd Vorrichtung zum Pruefen der Zuendanlage, insbesondere der Zuendkerzen von Brennkraftmaschinen
DE4208533B4 (de) * 1991-03-18 2006-08-03 Denso Corp., Kariya Vorrichtung und Verfahren zur Erfassung eines mechanischen Defekts in einem elektrischen fehlerhaft arbeitenden Isolator

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DE4208533B4 (de) * 1991-03-18 2006-08-03 Denso Corp., Kariya Vorrichtung und Verfahren zur Erfassung eines mechanischen Defekts in einem elektrischen fehlerhaft arbeitenden Isolator

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