DE579622C - Kettenlose Mercerisiermaschine - Google Patents

Kettenlose Mercerisiermaschine

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DE579622C
DE579622C DEB151798D DEB0151798D DE579622C DE 579622 C DE579622 C DE 579622C DE B151798 D DEB151798 D DE B151798D DE B0151798 D DEB0151798 D DE B0151798D DE 579622 C DE579622 C DE 579622C
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roller
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rollers
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DEB151798D
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PAUL BUSCHMANN
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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06BTREATING TEXTILE MATERIALS USING LIQUIDS, GASES OR VAPOURS
    • D06B7/00Mercerising, e.g. lustring by mercerising
    • D06B7/08Mercerising, e.g. lustring by mercerising of fabrics of indefinite length

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

  • Kettenlose Mercerisiermaschine Den Gegenstand vorliegender Erfindung bildet eine wesentliche Verbesserung an solchen kettenlosen Mercerisiermaschinen für Gewebe, bei denen das Gewebe in dauernder Berührung mit den Förderwalzen durch einen Imprägnierbehälter und unmittelbar anschließend durch einen Entiaugungsbehälter geführt wird.
  • Diese bekannten kettenlosen Mercerisiermaschinen besitzen eine größere Anzahl horizontal hintereinander angeordneter Förderwalzen, welche teils in die Flotte eintauchen. Darüber ist zwischen je zwei solchen Förderwalzen eine Überführungswalze angeordnet, welche gleichzeitig den Zweck hat, die bei jedem Eintauchen des Gewebes in die Flotte von diesem aufgenommene Flotte teilweise wieder auszuquetschen, um dadurch eine äußerst gründliche Imprägnierung zu erreichen.
  • Benn Übergang des Gewebes vom Imprägnierabteil nach dem Entlaugungsabteil ist es jedoch von besonderem Vorteil, wenn möglichst viel Lauge aus dem imprägnierten Gewebe wieder zurückgewonnen werden kann. Um dies zu erreichen, hatte man zwischen dem Imprägnier- und Entlaugungsahteil ein besonderes hydraulisches dreiwalziges Quetschwerk angeordnet, welches so beschaffen war, daß das Gewebe beim Passieren desselben ständig mit den Walzen in Berührung blieb. Die Neuerung besteht nun darin, daß zwecks Rückgewinnung eines beträchtlichen Teiles der Lauge die zwischen den beiden Trögen angeordnete Überführungswalze ebenfalls, aber nur gegen die letzte Förderwalze des Imprägniertroges angepreßt wird. Somit wird der gesamte hydraulische Druck dieser überführungs- bzw. Ausquetschwalze nicht wie bisher auf zwei Unterwalzen verteilt, sondern auf nur eine Unterwalze konzentriert, wodurch ein besserer Ausquetscheffekt erzielt wird.
  • Ferner sind die Führungsgestelle für die hydraulisch anpreßbare Überführungswalze samt dieser Walze um die Achse der letzten Förderwalze im Imprägniertroge schwenkbar ausgeführt, wodurch es möglich ist, die obere Quetschwalze des hydraulischen Quetsch-,verkes von der folgenden dicht danebenliegenden Förderwalze in regelbarem Abstand festzuhalten, so daß das Gewebe von der Quetschwalze des hydraulischen Quetschwerkes unmittelbar auf die folgende danebenliegende Förderwalze übergehen kann und dabei immer auf einer dieser beiden Walzen aufliegt, d. h. keinen Augenblick frei läuft, ohne eine der beiden Walzen zu berühren. Der Kernpunkt des Erfindungsgegenstandes ist also, daß die hydraulisch anpreßbare Oberwalze schwenkbar um den Mittelpunkt der Unterwalze angeordnet ist, um von der folgenden Überführungswalze einen beliebig geringen .Abstand halten zu können. Man hat somit die weitere Möglichkeit, die Walzengruppe im Imprägnierabteil mit anderer Umfangsgeschwindigkeit laufen zu lassen als die Walzengruppe im Entlaugungsabteil, um hierdurch die Längsspannung des Gewebes beliebig beeinflussen zu können.
  • In der Zeichnung ist eine solche Maschine teils im Schnitt und teils in der Seitenansicht dargestellt. Das Gewebe ist mit A bezeichnet. B ist der Laugenbehälter des Imprägnierabteils, und C ist der Entlaugungsbehälter. Die untere Reihe der glatten Förderwalzen, welche mit ,D bezeichnet sind, ist angetrieben und taucht in die Imprägnier- bzw. Spülflotte ein. Die obere Reihe Überführungswalzen E liegt auf den Förderwalzen D lose auf. Zwischen der Walzengruppe des Imprägnierabteils und derjenigen des Spülabteils ist die untere Förderwalze G und die obere überführungswalze F als besonders starkes hydraulisches Quetschwerk ausgebildet, und zwar derart, daß die Oberwalze F dieses Quetschwerkes ganz dicht an die folgende danebenliegende Förderwalzer heranreicht, also diese fast berührt. Die Führungsgestelle H der Oberwalze F sind um die Achse der Unterwalze G schwenkbar .eingerichtet, so daß man den Abstand der Oberwalze F von der nächsten Förderwalze D- auf das kleinste Maß ganz genau einstellen kann. Das Einstellen dieses Abstandes erfolgt durch in ihrer Länge einstellbare, teils als Spindeln ausgebildete Stützen 1, welche in Lagern I( auf den Maschinengestellen L ruhen.
  • Auf diese Weise hat man die Möglichkeit, im Bedarfsfalle den 'Abstand der Quetschwerkoberwalze F von der Förderwalze D auch größer einzustellen, so daß man auch bei besonders zu behandelnden Waren an dieser Stelle ein Längsstrecken des Gewebes oder ein Einschrumpfen in 'der Breite eintreten lassen kann. Zu diesem Zwecke ist der Antrieb der Walzengruppen unterteilt, um :ein Voreilen oder Nacheilen der einen Gruppe gegenüber der anderen zu ermöglichen.
  • Die Stützen 1 sind derart nachgiebig ausgebildet, daß bei hindurchlaufenden Nähten die Walze F sich ohne weiteres von der folgenden Förderwalze D, weiter entfernen kann.

Claims (1)

  1. PATENT ANSI'1tUC11: Kettenlose Mercerisiermaschine, bei der das Gewebe in dauernder Berührung mit den Förderwalzen durch einen Tränk- und unmittelbar anschließend durch einen Waschtrog geführt wird, dadurch gekennzeichnet, daß die 1Uberführungswalze (F) zwischen den Trögen hydraulisch gegen die letzte Trogwalze (G) des Tränktroges anpreßbar und gleichzeitig von der ersten Trogwalze (D,) des Waschtroges mit gegebenenfalls regelbarem Abstand entfernbar angeordnet ist.
DEB151798D 1931-08-30 1931-08-30 Kettenlose Mercerisiermaschine Expired DE579622C (de)

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ID=7002516

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3763671A (en) * 1970-02-06 1973-10-09 Kleinewefers Soehne J Textile treating device

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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