DE616231C - Kettenlose Mercerisiermaschine - Google Patents

Kettenlose Mercerisiermaschine

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DE616231C
DE616231C DEZ21491D DEZ0021491D DE616231C DE 616231 C DE616231 C DE 616231C DE Z21491 D DEZ21491 D DE Z21491D DE Z0021491 D DEZ0021491 D DE Z0021491D DE 616231 C DE616231 C DE 616231C
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Germany
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mercerising
fabric
tissue
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DEZ21491D
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Kuesters Textile GmbH
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Zittauer Maschinenfabrik GmbH
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06BTREATING TEXTILE MATERIALS USING LIQUIDS, GASES OR VAPOURS
    • D06B7/00Mercerising, e.g. lustring by mercerising
    • D06B7/08Mercerising, e.g. lustring by mercerising of fabrics of indefinite length

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

  • Kettenlose Mercerisiermaschine Den Gegenstand vorliegender Erfindung bildet eine Weiterbildung der kettenlosen Mereerisiermaschine nach Patent 569 565. Es wird diese Maschine durch vorteilhafte Nachschaltung geeigneter Einrichtungen auch zum Dichtmachen (Schrinken) von Geheben aus Baumwolle, Baumwolle mit Leinen und aus Reinleinen verwendbar.
  • Der Zweck des Schrinkens ist bekanntlich, das Gewebe mit Hilfe chemischer Mittel noch, weit dichter, Wasser- und luftundurchlässiger herzustellen, als es mit dem Webstuhl bisher möglich war. Dieses Verfahren kommt hauptsächlich für die Herstellung von Windjacken, Planen, Zeltstoffen, Segelleinen, Markisen usw. in Betracht. Das Schrinkverfahren besteht bekanntlich darin, daß das zu behandelnde Gewebe auf einer Imprägniereinrichtung im breiten faltenlosen Zustande mit der Schrinkflüssigkeit, z. B. Natronlauge, getränkt wird, woraus es im losen ungespannten Zustande eine gewisse Zeit abgelegt wird, währenddessen das eigentliche Schrinken erfolgt. Nachher wird die Schrinkflüssigkeit mit Hilfe geeigneter Einrichtungen wieder aus dem Gewebe entfernt.
  • Zur Durchführung dieses Verfahrens wird die kettenlose Mercerisiermaschine nach Patent -569 565 dadurch verwendbar gestaltet, daß man dieser Maschine erfindungsgemäß einen Ablegekasten sowie leinen Entlauger nachschaltet, so daß man die Möglichkeit und den Vorteil hat, dann mit dieser einen Maschine entweder Gewebe zu mercerisieren oder zu schrinken. Die Gewebe wird, dadurch für zwei ganz verschiedene Verfahren verwendbar gestaltet.
  • In der Zeichnung ist eine für diese Zwecke geeignete Zusammenstellung an sich bekannter Einrichtungen im Schema dargestellt. Das Gewebe selbst ist mit A bezeichnet. B und C sind das Imprägnier- und Spülabteil der bekannten kettenlosen Mercerisiermaschine nach Patent 569 565. Am Ausgang -des Imprägnierabteils dieser Maschine ist ein besonders starres Quetschwerk D vorgesehen. Hinter der Meroerisiermaschine ist ein Ablegekasten E angeordnet, mit einer darüber umlaufenden Ablegehaspel zum Einlegen des Gewebes in kurzen losen Fältchen. Am Ausgange dieses Ablegekastens befindet sich ebenfalls ,ein Quetschwerk. Hinter dem Ablegekasten ist dann ein an sich ebenfalls bekannter Entlauger F angeordnet, welchem am Ausgange ebenfalls ein Quetschwerk und ein Faltenleger zugeordnet sind.
  • Das Schrinken des Gewebes geht nun wie folgt vor sich: Das Gewebe A durchwandert zunächst zum Zwecke des Imprägnitrens mit der Schrinkflüssigkeit das Imprägnierabteil B der Mercerisiermaschine, wird am Ende dieses Abteils abgequetscht und über das Spülabteil C der Mercerisiermaschine hinweg direkt über die Einlegehaspel zum Ablegekasten geleitet. In diesem wird das Gewebe mit Hilfe der Ablegehaspel gestapelt, wobei das Gewebe zuerst außerhalb der in dem Kasten befindlichen Entlaugungsflotte ruht und hier während dieses Ablegens -der Schrinkvorgang in der Hauptsache vor sich geht. Sodann sinkt der Gewebestapel nach und nach tiefer in den Ablegekasten hinunter und tritt hierbei a1.1-mählich in die Entlaugungsflotte ein. Aber auch hier findet noch sein Nachschrinken statt. Nachdeur das unterhalb des Stapels abgezogene Gewebe am Ausgange des Ablegekastens abgequetscht ist, gelangt das Gewebe zum Entlauger, wo die Schrinkflüssigkeit vollends entfernt wird. Hierauf kann dann das Gewebe mit Hilfe geeigneter bekannter Einrichtungen noch einer völligen Neutralisation unterzogen werden.
  • Soll das Gewebe mercerisiert werden, so wird es nach dem Durchlaufen des Imprägnierabteils'B durch das Spülabteil C der Mer cerisiermaschine geleitet, wird aber dann über den Ablegekasten hinweg direkt zum Entlauger geführt. Dieser Gewebegang ist in der Zeichnung punktiert dargestellt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Kettenlose Mercerisiermaschine, bei der das Gewebe in dauernder Berührung mit den Förder- und Quetschwalzen geführt wird, nach Patent 569 565, g-ekennzeicbnet durch die Nachschaltung .eines Ablegekastens und eines Entlaugers hinter dem Spülbehälter der Maschine, so daß die Maschine bei Stoffbahnführung von der letzten Quetschwalze des Spülbehälters über den Ablegekasten hinweg zum Entlauger als Mercerisiervorrichtung und beim Führen der Stoffbahn vom letzten Quetschwerk des Laugenbehälters über den Spülbehälter ;hinweg zum Ablegehasten und anschließend durch den Entlauger als Schrumpfvorrichtung verwendbar ist.
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