DE608958C - Kettenlose Mercerisiermaschine - Google Patents

Kettenlose Mercerisiermaschine

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DE608958C
DE608958C DEB162315D DEB0162315D DE608958C DE 608958 C DE608958 C DE 608958C DE B162315 D DEB162315 D DE B162315D DE B0162315 D DEB0162315 D DE B0162315D DE 608958 C DE608958 C DE 608958C
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rollers
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PAUL BUSCHMANN
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06BTREATING TEXTILE MATERIALS USING LIQUIDS, GASES OR VAPOURS
    • D06B7/00Mercerising, e.g. lustring by mercerising
    • D06B7/08Mercerising, e.g. lustring by mercerising of fabrics of indefinite length

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

  • Kettenlose Mercerisiermaschine Den Gegenstand vorliegender Erfindung bildet eine weitere Vervollkommnung an foulard- und kettenlosen. Mercerisiermaschmen, bei denen das. Gewebe in dauernder Berührung mit den Förderwalzen durch einen Tränk- und unmittelbar ansehUe.Bend durch einen Waschtrog geführt wird, nach Patent 579 622.
  • Eine derartige Maschine besteht in der Hauptsache aus einem Imprägnierabteil und unmittelbar anschHeßendem Waschabteil. Beide Abteile besitzen je .eine Anzahl in die Flotte eintauchende Förderwalzen, auf denen wieder zwischen je zwei Förderwalzen eine Überführungswalze aufliegt. Am Ende des Imprägnierabteils ist die letzte Förderwalze mit der folgenden Überführungswalze als besonders starkes Hauptquetschwerk ausgebildet, deren Oberwalze von der folgenden ersten Führungswalze im Waschbehälter in beliebigem Abstande,eingestellt werden kann, so daß es möglich ist, etwaige Längenveränderungen des Gewebes durch langsameres oder schnelleres Laufenlassen einer der leiden Walzengruppen in hekannter Weise zu bewirken bzw. den Lauf der Maschine diesen Veränderungen anzupassen.
  • Bei der Behandlung von Geweben, die sich infolge der Quellung, z. B. durch Merceri,sier,-laugen, durch ,das Quetschwerk leicht ausmangeln lassen bzw. sich leicht hängen, entstehen oft vor dem Hauptquetschwerk Falten.
  • Derartige Falten lassen sich wohl dadurch vermeiden, indem man das Gewebe am Einlasser der Maschine übermäßig spannt. Bei B.aumwallgeweben läßt sich dieser Übelstand leicht beheben. Anders liegt es aber bei Geweben aus Fasern, die sich ehr viel strekken, also äußerst schonend behandelt werden müssen, und demzufolge am Einla.ß nur ganz mäßig gespannt werden dürfen, z. B. Leinen und Kunstseide, ferner solchen Geweben, bei denen es lediglich darauf ankommt, das Gewebe nur zu laugieren, um es einerseits zu verdichten, und schließlich bei Mischgeweben aus Baumwolle und Kunstseide, bei denen die Baumwollfäden so mit Lauge getränkt werden, daß sie :einen, Meroerisierglanz erhalten und infolge der Laugeneinwirkung im folgenden Farbbade die Farbe ebenso schnell aufsaugen wie die Kunstseidenfäden, um dadurch seine gleichmäßige Färbung zu erhalten. ,#£uch Gewebe aus Leinen dürfen nicht ausgereckt werden, wenn sie einer Krump:fbehandlung in der Kette unterwarfen werden. Aus diesem Grunde müssen diese Gewebe lose in die Maschine eingelassen werden. Ferner zieht sich auch Leinen nicht so sehr zusammen wie Baumwolle, es wird vielmehr durch die Behandlung mixt Natronlauge weicher und nachgiebiger und L#ßt sich bei hohem Quetschdruck zwischen Walzen leichter in die Länge mangeln.
  • Diesem Übelstande abzuhelfen, ist der Zweck der Erfindung. Es wird dies dadurch. erreicht, daß man die letzte überführungswalze vor dem Hauptquetschwerk derart stehbar einrichtet, daß sie in eignem beliebigen Abstande von der folgenden Quetschwa12je gehalten werden kann, so, daß die vor dem. Hauptquetschwerk liegende Walzengruppe durch .einen in bekannter Weise regelbaren Antrieb in ihrer Fördergeschwindigkeit dem Verhalten des Gewebes angepaßt werden kann, dabei aber beim Langsarnerlaufen der Walzengruppe im Trinktrog eine unmittelbare Friktion zwischen der Unterwalze des Hauptquetschwerkes und der letzten. Oberwalze des Trinktroges, was ein wesentlicher Vorteil ist, vermieden und somit leine schonende Behandlung empfindlicher Gewebe ermöglicht wird. Diese VezvoRkkomrn.-nung ist demnach besonders anzuwenden bei der Behandlung von Geweben, welche leicht Längenveränderungen aufweisen, wie z. B. Kunstseide, Leinen, und Krepp.
  • In der Zeichnung ist eine solche Maschine nach der Erfindung beispielsweise dargestellt. Es zeigen: Abb. i eine Seitenansicht, Abb. z eine Gewebeführung mit Faltenbildung an der Unterwalze des- Quetschwerks bei starker Abquetschung, Abb. 3 ,eine Gewebeführung mit in Abstand eingestellten Walzen, wobei jede Faltenbfdung vermieden wird.
  • Das Gewebe ist mit A bezeichnet. B ist der Flottenbehälter des Imprägnierabteils und C der Behälter für die Spülflotte. Die untere Reihe Förderwalzen, welche mixt D1, D2 usw. bis DIO bezeichnet ist, taucht in die Flotte ein und ist gruppenweise angetrieben. Die letzte Förderwalze G des Imprägnierabteils mit der folgenden überführungswalzeF sind als besonders starkes Hauptquetschwerk ausgebildet und .erhalten @ebenfalls einem bieson,-deren Antrieb. Alle übrigen oberen überführungswalzen, welche mit El, E= usw. bis EI' bezeichnet sind, außer der Walze F, liegen auf den unteren Förderwalzen Dl, D2 usw. lose auf. Die OberwaUe F des Hauptquetschwerks ist derart einstellbar bzw. schwenkbar gelagert, daß zwischen dieser und der nächsten Förderwalze D#6 ein beliebiger Abstand gehalten werden kann. Ebenso isst auch die letzte überfüllrungswalze E5 vor dem Hauptquetschwerk derart einstellbar gelagert, daß zwischen dieser und der Unterwalze G des Hauptquüschwerks ebenfalls ein beliebig kurzer Abstand gehalten werden kann. Auf diese Weise wird vor und hinter dem Hauptquetschwerke je eine Stelle geschaffen, an der ,ein Ausgleich in der Gewebespannung stattfinden kann, da das Quetschwerk unabhängig von der vorderen sowie hinteren Walzengruppe angetrieben wird. Die Fördergeschwindigkeit dieser Walzengruppen isst - b.ei,-spielsweise durch Riementriebe und konic!che Riemenscheiben gegeneinander regelbar.
  • Die Führungen H und I( der Oberwalze F sowie der (Jberführungswalze F6 sind um die Achsen der Unterwalzen G und Dri schwenkbar gelagert und finit als Spindeln ausge,-bildeten Stützen L und 1 versehen. Durch Verstellen dieser Spindeln känn man seinen beliebig kleinen Zwischenraum zwischen den Walzen E5 und Cr sowie zwischen den Walzen F und Dß .einstellen, wie dies in Abb. 3 ersichtlich ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCIi: Kettenlose Mercerisiermaschine, bei der das Gewebe in dauernder Berührung mit den Förderwalzen durch einen Tränk-und unmittelbar@anschließend durch einen Waschtrog geführt wird, nach Patent 579 622, dadurch, gekiennzeichnet, da(3 die an die letzte Trogwalze'(G) anliegende Überführungswalze (E5) um die Walze (D4) schwenkbar und vorn der Walze (G) abh:ebbar ist.
DEB162315D 1931-08-30 1933-09-09 Kettenlose Mercerisiermaschine Expired DE608958C (de)

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