DE579151C - Schienenbefestigung auf Unterlegplatten mittels in die Platte eingreifender und den Schienenfuss uebergreifender Klauen - Google Patents

Schienenbefestigung auf Unterlegplatten mittels in die Platte eingreifender und den Schienenfuss uebergreifender Klauen

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DE579151C
DE579151C DEB153236D DEB0153236D DE579151C DE 579151 C DE579151 C DE 579151C DE B153236 D DEB153236 D DE B153236D DE B0153236 D DEB0153236 D DE B0153236D DE 579151 C DE579151 C DE 579151C
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rail foot
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FRITZ BRODER
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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01BPERMANENT WAY; PERMANENT-WAY TOOLS; MACHINES FOR MAKING RAILWAYS OF ALL KINDS
    • E01B23/00Easily dismountable or movable tracks, e.g. temporary railways; Details specially adapted therefor
    • E01B23/02Tracks for light railways, e.g. for field, colliery, or mine use
    • E01B23/04Fastening or joining means

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Machines For Laying And Maintaining Railways (AREA)

Description

  • Schienenbefestigung auf Unterlegplatten mittels in die Platte eingreifender und den Schienenfuß übergreifender Klauen In Baggergleisen verwendet man sehr oft Schienenbefestigungen auf Unterlegplatten mit die Unterlegplatten untergreifenden und den Schienenfuß übergreifenden, durch Keile gesicherten Klauen, deren den Schienenfuß berührende Flächen seitlich in der Schienenlängsrichtung bogenförmig gekrümmt sind. Durch diese Krümmungen in der Längsrichtung der Schiene soll erreicht werden, daß sich die Schiene etwas aus dem rechten Winkel zu den Schwellen verschieben und wieder in den rechten Winkel zu,den Schwellen zurückgebracht werden können. Die Praxis hat nun gezeigt, daß dieser angebliche Vorteil nicht erreicht wird, weil die den Schienenfuß übergreifenden Flächen der Klauen auf dem Schienenfuß, der mit Steigung nach dem Steg zu gewalzt ist, nach dem Einspannen der Rollen für die Gleisrückmaschine fest anliegen und somit beim Rücken wegen der Schräge des Schienenfußes als Bremse wirken, wodurch ein Verschieben der Schiene aus dem rechten Winkel zur Schwelle tatsächlich verhindert wird. Die Praxis . hat weiter gezeigt, daß trotz der gebogenen Seitenflächen der Klauen die Schwellen der Baggergleise sehr häufig verschlagen bzw. mit der Lokomotive verzogen werden müssen, was ,gerade nach dem Gleisrücken durch die Rückmaschine durch. Anbringen der Krümmung in der an den Schienenfuß anliegendeiri Fläche der Klaue vermieden werden soll. Der Gegenstand der Erfindung ist nun in zwei Ausführungsformen einer Schienenbefestigung dargestellt, die ein Verschieben der Schiene etwas aus dem rechten Winkel zu den Schwellen und ein Zurückbringen in den rechten Winkel zu den Schwellen tatsächlich zuläßt.
  • Abb. z, 4 und 6 zeigen die Befestigung im Querschnitt.
  • Abb. a, 5 und 7 zeigen die Befestigung in der Draufsicht. -Abb: 3 zeigt die Befestigung im Schnitt I-1 der Abb. i.
  • Abb. B zeigt die Unterlegplatte und die Ausbildung der Bodennische der Unterlegplatte längs zur Schiene in der Draufsicht.
  • Abb. 9 zeigt die Unterlegplatte in der An-. sicht.
  • Grundsätzlich unterscheidet sich die neu vorgeschlagene Schienenbefestigung von den sonst in Baggerbetrieben üblichen dadurch, daß sich der Schienenfuß nicht gegen die Klauen, also gegen die Befestigungsmittel, sondern. gegen die Seitenflächen der Bodennische der Unterleg- bzw. Hakenplatten legt. Hierdurch wird zunächst beim Verlegen erreicht, daß der Schienenfuß nach dem Einsetzen der Schiene auf die Unterlegplatte einegewisse seitliche Führung hat. Die übrigen noch zur Verwendung kommenden Teile, wie Klauen und Keile, dienen nur zur endgültigen Verspannung der Schienenbefestigung. Es wird also die Schiene a in die Bodennische der Unterlegplatte b auf etwa i/4 der Plattenstärke versenkt. Die den Schienenfuß berührende Fläche C-d der Unterlegplatte ist längs zur Schiene kurz gebogen, dann verläuft sie gerade, wodurch bereits ein seitliches Verschieben der Schiene quer zur Schwelle ermöglicht wird. Vorteilhaft ist hierbei, daß die Krümmung, wie in Abb,.8 dargestellt, mit einem nur sehr kleinen Halbmesser ganz kurz, dann tangential zu dieser kurzen Krümmung gerade nach den Punkten c und d der Unterlegplatte verläuft. Hierdurch wird erreicht, daß der Wirkungsgrad der Verschiebung im Winkel (3 (Abb,8) seitlich nach dem Gegenstand der Erfindung im Gegensatz zu dem Wirkungsgrad des Winkels a - (Abb. 8 punktiert) bei der Verschiebung von nur in der Längsrichtung gebogener Kfauen um mindestens" 5 o % erhöht wird. Beim Verwenden von offenen Unterlegplatten muß vor Einsetzen der Schiene a die Klaue e eingesetzt werden, was beim Verwenden von Hakenplatten nicht notwendig ist, da der Haken e der Hakenplatte denselben Zweck erfüllt 'wie die Krampe e bei der offenen Unterlegplatte. Darauf wird die Krampe l eingesetzt und durch den Keili quer bzw. längs zur Schiene endgültig verspannt. Im Gegensatz zu den bisher bekannten Befestigungsarten liegen nun die - Haken e der Hakenplatten bzw. die den Schienenfuß übergreifenden Teile der Klaue e und f auf diesem nicht fest auf, sondern die Hakene bzw: die Klauen e und f sind ähnlich wie die Klemmplatten beim Rippenplattenoberbau gebogen. Es wird bei einer derartigen Kröpfung der Klauen bzw. des Hakens der Hakenplatte eine verhältnismäßig nur kleine Fläche die obere Seite des Schienenfußes berühren. Diese Berührungsfläche wird nun dadurch, daß sie in der Fläche g-h nach oben gekr@mmt ausgeführt gedacht ist, so weit verkleinert, daß tatsächlich nur eine Berührung in dem in der Mitte der Klaue bzw. des Hakens der Hakenplatte liegenden Tangentenpunkte y vorhanden ist. Hierdurch wird im Gegensatz zu den bekannten Schienenverbindungen die Bremswirkung der fest anliegenden Flächen der Klauen oben auf dem Schienenfuß aufgehoben, weil durch die Unterlegplatte der Schienenfuß in der Schienenlängsrichtung nur im Punkte x Und- in der den Schienenfuß übergreifenden Fläche nur im Punktey berührt wird. Durch eine derartige Ausbildung der Unterlegplatten und der Klauen e und f bzw. des Hakens e der Hakenplatten wird ein Verschieben der Schienen aus dem rechten Winkel zu den Schwellen sowie ein Zurückbringen der Schienen in den rechten Winkel unbedingt erreicht.

Claims (2)

  1. PATENTANspRÜCHE: i. Schienenbefestigung auf Unterlegplatten bzw. Hakenplatten mittels in die Platte eingreifender und den Schienenfuß übergreifender, durch Keile gesicherter Klauen, wobei die den Schienenfuß seitlich führenden Flächen letzteren nur in einem Punkte berühren, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsflächen in einer Bodennische der Unterlegplatte vorgesehen sind und daß die den Schienenfuß von oben -erfassenden Flächen der Klauen in der Schienenlängsrichtung nach oben bogenförmig gekrümmt sind.
  2. 2. Schienenbefestigung nach Anspruchi, dadurch gekennzeichnet, daß die FÜhrungsflächen am Berührungspunkte mit dem Schienenfuß kurz gebogen sind und tangential zu der Krümmung nach den Kanten der Unterlegplatte verlaufen.
DEB153236D 1931-11-28 1931-11-28 Schienenbefestigung auf Unterlegplatten mittels in die Platte eingreifender und den Schienenfuss uebergreifender Klauen Expired DE579151C (de)

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DE579151C true DE579151C (de) 1933-06-21

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