DE57845C - Doppelpresse mit beweglichen Formböden zur Herstellung von Platten aus Zucker und ähnlichen Materialien - Google Patents
Doppelpresse mit beweglichen Formböden zur Herstellung von Platten aus Zucker und ähnlichen MaterialienInfo
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- DE57845C DE57845C DENDAT57845D DE57845DA DE57845C DE 57845 C DE57845 C DE 57845C DE NDAT57845 D DENDAT57845 D DE NDAT57845D DE 57845D A DE57845D A DE 57845DA DE 57845 C DE57845 C DE 57845C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B30—PRESSES
- B30B—PRESSES IN GENERAL
- B30B11/00—Presses specially adapted for forming shaped articles from material in particulate or plastic state, e.g. briquetting presses, tabletting presses
- B30B11/02—Presses specially adapted for forming shaped articles from material in particulate or plastic state, e.g. briquetting presses, tabletting presses using a ram exerting pressure on the material in a moulding space
- B30B11/04—Presses specially adapted for forming shaped articles from material in particulate or plastic state, e.g. briquetting presses, tabletting presses using a ram exerting pressure on the material in a moulding space co-operating with a fixed mould
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Press Drives And Press Lines (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
M. HEINZE in GUBEN.
ähnlichen Materialien.
Die auf der Zeichnung dargestellte Maschine bezweckt hauptsächlich die Herstellung von
Zuckerplatten oder Streifen; es können jedoch mit derselben auch andere Materialien von
ähnlicher Beschaffenheit geprefst werden.
Abweichend von den gewöhnlichen Zuckerpressen, bei welchen das Füllen der Form
unmittelbar vom Einschüttrumpf geschieht, und gegenüber Pressen mit kastenförmigem Formspeiser
ist der Formspeiser gitterartig gebildet. Dieser wird hin- und herbewegt und gelangt
abwechselnd unter den Einschüttrumpf und über die Formen η η1.
Bei dem kastenförmigen Formspeiser wird infolge der Reibung des Materiales gegen
einander, sowie der Reibung, auf dem Tisch bei der Bewegung des Formspeisers das
Material in demselben zusammengeschoben, so dafs nur der hintere Theil gefüllt ist. Bei
Anbringung einer Scheidewand würde dieser Uebelstand verändert werden. Durch Anbringung
einer. Anzahl solcher Scheidewände ist es möglich,- diese leeren Räume auf ein geringes
Mafs zu bringen; der Speiser kann infolge dessen niedriger ausgeführt, auch der
Weg über die Formen η H1 verringert werden;
für klebrige Materialien ist dieses von besonderer Wichtigkeit, ebenso das Lösen der
Prefslinge von den Prefsflächen durch eine hin- und hergehende Bewegung der Form,
vermittelst der durch die unrunden Scheiben Jfx
angetriebenen Hebel r T1 und der federnden
Pleuelstangen w.
Auch die Bedienung der Presse ist vereinfacht, indem gleichzeitig eine Anzahl Vorlegebretter
vor den Formen η W1 aufgestapelt
werden, welche, mit Prefslingen belegt, auf Bahnen ν selbsttätig auslaufen, gegenüber
Auflegen, Verhalten und Fortlegen jedes einzelnen Brettes durch Hand.
Bei Leerlauf des Speisers m nach der einen Seite wird die Maschine einfachwirkend.
In der Zeichnung zeigt Fig. 1 einen Schnitt durch die Mitte der Maschine, Fig. 2 einen
Schnitt durch eine Prefsform, Fig. 3 einen Grundrifs. In den Fig. 4, 5 und. 6 sind die
wesentlichsten Theile im gröfseren Mafsstabe der Fig. 1, 2 und 3 dargestellt. Fig. 7 zeigt
eine federnde Pleuelstange, Fig. 8 einen Schnitt durch die eigentliche Prefsform, Fig. 9 ein
Diagramm der Aufeinanderfolge der Bewegung während einer Umdrehung, Fig. ι ο eine Platte
mit eingeprefsten Vertiefungen.
Wie aus der Zeichnung Fig. 1 und 2 ersichtlich, werden die Wellen a O1 durch eine
gemeinschaftliche Vorgelegewelle angetrieben. Auf ersteren sitzen auf beiden Seiten die Antriebsräder
b bx, welche, mit Kurbelzapfen versehen, vermittelst Pleuelstangen w, Fig. 7, die
Prefsstempel c c, antreiben; aufserdem sind die
unrunden Scheiben def, (I1 ^f1 auf aax aufgekeilt.
Vermittelst der unrunden Scheiben d dx
werden die Ausstofsstempel g gx , welche auch gleichzeitig den Boden der Formen η Ti1 bilden,
nach aufwärts bewegt, wogegen der Niedergang durch Gewichte oder Federn Jz1 erfolgt.
Damit bei der Pressung des Stempels c der Druck nicht auf der unrunden Scheibe d ruht,
setzt sich g auf Widerlager Jt.
Um Platten anderer Stärken herzustellen, wird durch Erhöhung der Widerlager h die
Füllung der Formen verringert. Durch den verstellbaren Kopf der Pleuelstangen kann alsdann
das Mafs der Zusammenpressung genau eingestellt werden.
Haben die zu pressenden Materialien die Eigenschaft, an den Prefsflächen der Stempel
anzuhaften, so werden die geprefsten Platten vermittelst der unrunden Scheiben^/y^ Hebel r T1
durch eine hin- und hergehende Bewegung gelöst,, und zwar geschieht dieses für Form η
durch eine Bewegung in der Richtung von links nach rechts und zurück, für 7J1 von
rechts nach links und zurück, und zwar nach Ueberwindung des todten Punktes während
eines Weges von IV nach V in Fig. 9. Durch die hierbei stattfindende Verkürzung der
Pleuelstange, und zwar um das Mafs zwischen den Pfeilspitzen, kommt die Feder zur Geltung;
der Prefsstempel ruht alsdann so lange auf den geprefsten Platten mit dem Druck, welchen die
Feder ausübt. Sollen mit dieser Einrichtung Platten anderer Stärke hergestellt werden, so
mufs die Wand χ, der Prefskasten 1In1, Fig. 8,
entsprechend geändert werden. Die obere Kante richtet sich nach der jeweiligen Zusammenpressung,
die untere nach der Plattendicke, so dafs die Höhe dieser Wand stets der Plattendicke entspricht. Es müssen hierbei
aber auch die Führungen dieser Wand χ durch Einschrauben von Leisten entsprechend geändert
werden; die Anordnung ist in punktirten Linien, auf Blatt II in Fig. 4 angedeutet.
In die Platten können auch beliebige Vertiefungen in der Längsrichtung eingeprefst
werden (Fig. 10).
In den Zeichnungen ist der Augenblick dargestellt, in welchem beide Stempel Cc1 auf
dem todten Punkte, und zwar c unten, C1 oben
stehen.
Drehen sich die Wellen α ax in der Pfeilrichtung
weiter, so kommen die Federn der Pleuelstangen von c während eines Weges IV bis V, Fig. 9, zur Geltung, die Form η wird
auf diesem Wege durch fr gelöst, der Stempel c geht nach oben, diesem folgt, durch
d angetrieben, der Stempel g und hat seine höchste Stellung erreicht, bevor die Prefsfläche
von c mit der Oberfläche von m eine gerade Linie bilden, Blatt II, Fig. 9, Stellung IV. In Fig. 4
ist diese Stellung der Stempel c C1 in punktirten
Linien eingezeichnet; in diesem Augenblick wird durch e kl der Schieber in während
eines Weges von VI bis VII bewegt und stöfst die geprefsten Platten hierbei auf das Vorlegebrett
m; bevor dieses jedoch ganz geschehen, bewegt sich wieder g, durch i angetrieben, nach
unten, η füllt sich also schon auf ..dem Hingange;
gleichzeitig wird durch m vermittelst opq das mit Platten belegte Brett U1 bis M2
gezogen, es füllt dann M3 an der Stelle von M1,
während auf der anderen Seite der Rückgang von ρ eingetreten und die Klinke q hinter u
gefallen ist. Beim Rückgang müssen die Klinken q, um nicht gegen das dort liegende
Brett zu laufen, seitlich ausweichen; dieses ist ermöglicht durch einen an der Klinke q befindlichen
Ansatz, welcher kurz vor beendetem Hube hinter eine federnde Zunge t fällt, auf
diese beim Rückgange aufläuft, um am Ende durch eine auf die Klinke wirkende- Feder
wieder hinter das Brett zu fallen. .
Diese Bewegungen sind vollzogen in der Stellung VII für Stempel c, der Stempel C1
befindet sich alsdann in II, hat während des Weges II bis III die Höhe des Schiebers m zu
durchlaufen; während des Weges von III bis IV
vollzieht sich die Pressung für Stempel C1, worauf sich das Spiel wiederholt.
Claims (3)
1. Eine Doppelpresse mit beweglichen Formböden, bei welcher den Prefsformen η ητ
das Prefsgut dadurch wechselseitig zugeführt wird, dafs die Oeffnungen des Schiebers m, welcher durch Daumen ee17
Hebel k I eine hin- und hergehende Bewegung empfängt, abwechselnd über die
Formen und unter den Fülltrichter ge-
. langen.
2. An der durch Anspruch 1 gekennzeichneten
Presse eine Einrichtung, die durch den Schieber m mit Prefslingen belegten untersten
Ablegebretter dadurch aus ihrem auf den Bahnen ν V1 angeordneten Stapel
vorzuziehen, dafs die Klinken q q1 hinter
dieselben fassen, welche mit dem hin- und hergehenden Schieber m durch endlose
Ketten und Querstäbe verbunden sind.
3. An der durch Anspruch 1 gekennzeichneten Presse die Einrichtung, die Prefslinge von
den Prefsflächen der Stempel vermittelst der durch unrunde Scheiben ffx und
Hebel r T1 veranlafsten hin- und hergehenden
Bewegung der Formen η U1 zu lösen.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE57845C true DE57845C (de) |
Family
ID=332187
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT57845D Expired - Lifetime DE57845C (de) | Doppelpresse mit beweglichen Formböden zur Herstellung von Platten aus Zucker und ähnlichen Materialien |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE57845C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2741800A1 (de) * | 1977-09-16 | 1979-03-22 | Bucher Guyer Ag Masch | Vorrichtung zum gleichmaessigen fuellen einer hohlform |
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- DE DENDAT57845D patent/DE57845C/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2741800A1 (de) * | 1977-09-16 | 1979-03-22 | Bucher Guyer Ag Masch | Vorrichtung zum gleichmaessigen fuellen einer hohlform |
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